Sonntag, 6. Oktober 2013

Kürbisplätzchen

Letzte Woche habe ich ganz spontan Kürbisplätzchen gebacken, weil ich „ein paar Minuten“ Zeit hatte und noch Kürbispüree (Reste vom Kürbisrisotto) verbrauchen musste.
 
 
 Da kam mir das Rezept von Penne im Topf wie gerufen. Da ich nur noch 140g Kürbispüree hatte, habe ich das Rezept ein wenig angepasst:

Zutaten

140g Kürbismus
1 Ei
205g Zucker
1 Apfel, fein gerieben (fast schon wie Mus)
115 g Butter, weich (ich habe Margarine verwendet)
2 TL Backpulver
320 g Mehl

Zubereitung

Wie man das Kürbismus zubereitet, könnt ihr hier nachlesen. Ihr solltet die Schale entweder vor dem Pürieren entfernen oder darauf achten, dass alles sehr fein püriert ist. In meinem Kürbismus waren noch klitzekleine Stückchen, die sich in den Keksen bemerkbar gemacht haben. War zwar nicht schlimm, aber beim nächsten Mal würde ich schon darauf achten, dass das Kürbismus ganz fein ist.

Für den Keksteig einfach das Kürbmismus mit Ei, Zucker, Bratapfelgewürz, Apfelbrei und Butter verquirlen. Mehl und Backpulver mischen und langsam unter die feuchten Zutaten rühren.

Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen.

 Natürlich wollte meine Tochter auch hier behilflich sein, was aufgrund der Konsistenz gar nicht so einfach war. Der Teig war am Ende überall verteilt, nur nicht auf dem Backpapier :)


Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 15-20 Minuten backen.


Auf ein Gitter setzen und komplett auskühlen lassen. 



Wer mag, kann aus Puderzucker und Milch eine Glasur anrühren und die Plätzchen damit verzieren. Fügt man noch ein wenig orangefarbener Lebensmittelfarbe hinzu, werden aus den Plätzchen kleine Kürbis-Halloween-Kekse, die ich beim Spooky Little Halloween Event von Kathls Backstum einreichen möchte:


Leider konnte ich die Kekse selbst nicht mehr verzieren, da zwei kleine Hände einfach schneller waren :) Die sind aber auch wirklich sehr lecker und genau passend für diese Jahreszeit. Sie erinnern ein wenig an Weihnachten, aber irgendwie doch nicht. Schwer zu beschreiben, am besten ihr probiert es einfach selber aus :) 


Eure Yvonne
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