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Mittwoch, 30. September 2015

Ich back mir: Fougasse mit Kräutern

 Fast hätte ich vergessen, diesen Monat einen Beitrag für "Ich backs mir" zu backen. Erst als ich die ersten Rezepte zum Thema "Kräuter" bei Facebook und Instagram gesehen habe, fiel es mir wieder ein. Aber was sollte ich backen? Ein Kuchen geht bei uns ja immer, aber mit Kräutern? Ne das würde hier keiner essen ;) Also musste etwas Herzhaftes her. Und da ich noch ein Geschenk für ein Richtfest brauchte und schon seit langer Zeit ein Rezept von Ma vie est délicieuse für eine Fougasse abgespeichert hatte, war es der perfekte Zeitpunkt dieses endlich auszuprobieren.

Experimente aus meiner Küche: Fougasse mit Kräutern #ichbacksmir
 
Außen knusprig und innen unglaublich fluffig und herrlich aromatisch! Man kann es als Beilage zum Grillen verwenden oder einfach pur genießen. 

Zutaten (für 2 Brote)

30g frische Hefe
1 TL Honig
300ml lauwarmes Wasser
100ml Olivenöl
3 Zweige Rosmarin
3 Zweige Thymian
530g Weizenmehl 
1 EL Salz
Olivenöl zum Bestreichen
Meersalz

Zubereitung

Die Hefe in dem Honig auflösen.Wasser und Öl dazugeben und alles gut verrühren. Jetzt die Kräuter fein hacken und zusammen mit dem Mehl und dem Salz zur Hefe geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und etwa 45 Minuten (oder länger) an einem warmen Ort gehen lassen. 
Danach den Teig halbieren und jedes Teigstück auf einer bemehlten Arbeistfläche zu ovalen Fladen formen. Die Fladen sollten mindesten 2cm dick sein und können problemlos mit den Händen verarbeitet werden. Beide Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mehrmals schräg einschneiden. Die Einschnitte leicht auseinanderziehen, so dass ein Blattmuster entsteht. Die Brote abgedeckt nochmals 20 Minuten gehen lassen und in der Zwischenzeit den Backofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Nach der Ruhezeit die Brote mit Olivenöl bestreichen, mit Salz bestreuen und auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten goldgelb backen. 

Experimente aus meiner Küche: Fougasse mit Kräutern #ichbacksmir

Ich war sehr froh, dass ich zwei Brote hatte. Eins zum Verschenken und eins, was wir direkt lauwarm aufgefuttert haben. Dazu ein bisschen Olivenöl und Balsamico zum Dippen, ein Wein zum Trinken und der gemütliche Abend ist perfekt :)

Welche Köstlichkeiten man sonst noch mit Kräutern backen kann erfahrt ihr hier:

http://www.tastesheriff.com/ichbacksmir-die-kraeuter-edition-mit-kraeuterbroetchen/
Eure Yvonne

Montag, 28. September 2015

Kreative Resteküche: Ofen-Tortilla #resteausmeinerküche

Wer kennt es nicht? Es sind so viele Lebensmittel im Haus, aber dennoch fehlt immer irgendetwas ;) Mal sind es die Eier oder die Butter oder doch eine spezielle Zutat, die man jetzt für dieses eine Gericht benötigt. Man geht eigentlich nur wegen ein oder zwei Sachen einkaufen und kommt mit einem vollen Korb wieder zurück. Hände hoch, wer sich angesprochen fühlt ;) Also mir ging es eine ganze Zeit lang so und da ich auf dem Weg nach Hause immer am Supermarkt vorbeikomme, war ich teilweise 3 - 4 Mal in der Woche einkaufen. Das war einfach zuviel. Jetzt versuche ich das Essen "vorzuplanen", um nur noch am Anfang der Woche und evtl. am Wochenende einzukaufen. Natürlich klappt das nicht immer, denn manchmal bleibt noch Essen vom Vortag über, was gar nicht geplant war oder Oma lädt ein und schon ist meine ganze Planung im Eimer ;)

Neigen sich die Vorräte dem Ende zu, fange ich halt an, die "Reste aus meiner Küche" zu verbrauchen ;) Dann wird geguckt, was im Haus ist und was man daraus zaubern könnte, ohne noch einmal einkaufen zu müssen. Und weil das manchmal gar nicht so einfach ist und auch ich mich immer wieder dazu "zwingen" muss, nicht doch noch schnell ein paar fehlende Zutaten zu besorgen, möchte ich gemeinsam mit euch die "Kreative Resteküche" ins Leben rufen. Bei dieser Challenge geht es darum zu zeigen, was ihr zubereitet, wenn sich die Vorräte dem Ende zuneigen und man nur noch begrenzte Lebensmittel zur Verfügung hat. Was kocht ihr aus den "Resten", um euch und/oder eure Familie satt zu bekommen? Was macht ihr mit altem Brot? Wie verarbeitet ihr Gemüse und Obst, was schon überreif ist? Ihr habt gekochte Nudeln über? Was macht ihr damit? Ich möchte, dass wir uns gegenseitig motivieren, Reste aufzubrauchen und würde mich sehr freuen, wenn ihr dabei auf Instagram, Facebook oder Google+ mitmacht und unter dem Hashtag #resteausmeinerküche eure Rezepte und Ideen teilt. Ihr habt ein Blog und möchtet einen Beitrag/Rezept dazu veröffentlichen? Das wäre natürlich super und ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr auf diesen Beitrag verlinkt. Im Gegenzug würde ich ein Round Up machen und alle Gerichte auf meinem Blog vorstellen.

Außerdem finde ich das Thema "Essensplanung" an sich sehr spannend und würde gerne von euch wissen, wie ihr das handhabt? Plant ihr im Voraus oder entscheidet ihr jeden Tag spontan, was ihr kochen werdet? Habt ihr schon mal etwas zu dem Thema veröffentlicht? Dann hinterlasst den Link gerne im Kommentar und ich werde den Beitrag in der Zusammenfassung aufnehmen.

Natürlich werde ich auch immer wieder versuchen euch die "Reste aus meiner Küche" vorzustellen. Den Anfang macht diese Ofen-Tortilla:

Experimente aus meiner Küche: Ofen-Tortilla #resteausmeinerküche

Ich hatte noch Eier und Kartoffeln, aus denen ich eine vollständige Mahlzeit zubereiten wollte. Natürlich hätte ich einfach Bratkartoffeln und Spiegelei machen können, aber das war mir zu langweilig ;) Dank der Ofen-Tortilla konnte ich noch Käse, Schmand, ein paar Bohnen und diese rumänische Mini Salami verbrauchen. 

Zutaten (3 - 4 Personen)

800g Kartoffeln
1 Zwiebel
100g grüne TK-Bohnen
 350g Salami (ich hatte diese)
8 Eier
100g Schmand
1 handvoll Käse (hier: 2 Scheiben Gouda in Würfel)
Rapsöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Bohnen ebenfalls kleiner und die Salami in Würfel schneiden. Den Backofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Öl in einer ofenfesten Pfanne (ich habe diese von Kuhn Rikon*) erhitzen und die Kartoffelwürfel darin unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten braten. Danach Zwiebel, Bohnen und Salami dazugeben und weitere 5 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eier mit Schmand verrühren und ordentlich mit Salz abschmecken. Das Ganze über die Kartoffeln gießen, mit Käse bestreuen und im Backofen ca. 20 Minuten stocken lassen. Wenn ihr keine ofenfeste Pfanne habt, könnt ihr die Kartoffelmischung auch auf ein Blech oder eine Form verteilen und dann mit der Eimasse übergießen.

Experimente aus meiner Küche: Ofen-Tortilla #resteausmeinerküche

Das Gericht lässt sich übrigens wunderbar abändern und den vorhandenen Resten anpassen. Statt Bohnen könnt ihr auch Paprika oder Pilze dazugeben. Die Salami kann man einfach weglassen oder durch Speckwürfel bzw. Kochschinken ersetzen. Ihr habt keinen Schmand im Haus? Dann nehmt einfach etwas Sahne oder Milch und auch den Käse könnt ihr beliebig wählen.

Habt ihr noch andere Ideen oder vielleicht sogar Rezepte für Tortilla? Dann zeigt sie uns unter dem Hashtag #resteausmeinerküche ;) Ihr nutzt weder Facebook, Instagram oder Google+? Na dann hinterlasst eure Ideen doch als Kommentar unter diesem Beitrag!

Ich freue mich schon auf eure Rezepte, Kommentare, Beiträge und Anregungen und hoffe auf eure Teilnahme :)

Eure Yvonne

*Amazon-Affiliate-Link

Samstag, 26. September 2015

Heidelbeer-Cheesecake

Heute habe ich einen Kuchen für euch, der nicht wirklich fotogen ist und der auf den Fotos nicht mal ansatzweise so gut aussieht, wie er in Wirklichkeit schmeckt. Lasst euch also nicht vom ersten Anblick abschrecken, sondern denkt an die inneren Werte. Cremig, fruchtig und unglaublich lecker :)

Experimente aus meiner Küche: Heidelbeer-Cheesecake

Das Rezept ist von Dr. Oetker und ich habe es wie folgt abgeändert:

Zutaten (für 26cm Springform)

 Boden:
125 g Butter
200 g Vollkorn-Butterkekse

 Füllung:
450 g Crème fraîche
250 g Magerquark
4 Eier
125 g Zucker
1 paar Dreher aus der Vanillemühle (oder 1 Pck. Vanillezucker)
50 ml Milch

 Belag:
2 große Gläser Heidelbeeren
1 Pck. Tortenguss, rot
2 EL Zucker
250 ml Heidelbeersaft (aus dem Glas)

Zubereitung

Backform mit Backpapier auslegen und den Rand gut einfetten. Für den Boden Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle zerlassen. Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einer Teigrolle fein zerbröseln oder mit dem Cookprocessor eine Minute auf Stufe 7 zermahlen. Die Keksbrösel zusammen mit der Butter gut vermengen, in die Backform füllen und gleichmäßig fest andrücken. Die Form etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 140°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Für die Füllung Crème fraîche, Quark, Eier, Zucker, Vanillezucker und Milch in eine Rührschüssel geben und verrühren. Die Quarkmasse vorsichtig auf den Bröselboden gießen. Die Form auf ein mit Backpapier belegtes Rost auf mittlerer Einschubleiste in den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 80 Minuten backen. Danach in der Form auskühlen lassen.

Für den Belag Heidelbeeren auf einem Sieb gut abtropfen lassen. Dabei den Heidelbeersaft auffangen und 250ml abmessen. Heidelbeeren gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.
Aus Tortengusspulver, Zucker und abgemessenem Heidelbeersaft nach Packungsanleitung in einem kleinen Topf unter Rühren einen Guss zubereiten. Den Guss mit einem Esslöffel von der Mitte aus zügig über die Heidelbeeren geben. Den Heidelbeer-Cheesecake mind. 1 Stunde (bei mir über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit einem Messer vom Springformrand und Springformboden lösen, auf eine Tortenplatte umsetzen und gut gekühlt servieren.

Experimente aus meiner Küche: Heidelbeer-Cheesecake
 
Bei uns gab es den Kuchen, neben dieser Zwetschgen-Mandel-Tarte und einer Apfeltorte auf dem Geburtstag von meiner Oma und er kam wirklich sehr gut an. Die perfekte Mischung aus fruchtig, cremig und keksig zugleich ;)

Eure Yvonne

Mittwoch, 23. September 2015

Süßer Couscous mit Zimtpflaumen

Vor ein paar Wochen kam mir die Idee Couscous mal in einer süßen Variante auszuprobieren. Bisher kannte ich es nur herzhaft als Salat oder Beilage. Aber was mit Wasser oder Brühe funktioniert, wird doch mit Milch sicherlich auch klappen. Und da ich sowieso ein Fan von Grießbrei und Milchreis bin, ist dies eine schnelle Alternative. Sozusagen für den kleinen Hunger zwischendurch ;) Seither habe ich den süßen Couscous schon ganz oft gemacht. Mit etwas frischem Obst oder einfach pur mit Zimt und Zucker. Yummy! Für die Präsentation auf dem Blog habe ich dazu noch ein ganz schnelles Zimtpflaumenkompott zubereitet. Somit ist der süße Couscous sowohl geschmacklich als auch optisch ein Hit:
 
Experimente aus meiner Küche: Süßer Couscous mit Zimtpflaumen

Zutaten (für 1 - 2 Portionen)

4 Pflaumen
2 EL Wasser
1 EL Zucker
1 EL Zimt
150g Couscous
etwa 300ml heiße Milch (hängt immer von der Couscous-Sorte ab)
1 EL Zucker
1 EL Sweet Love Gewürzmischung (oder Zimt)
 
Zubereitung
 
Pflaumen waschen, halbieren, den Kern entfernen und in Stücke schneiden. Zusammen mit 2 EL Wasser, 1 EL Zucker und 1 EL Zimt auf mittlerer Stufe etwa 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Milch aufkochen (ich mache das immer in der Mikrowelle) und den Couscous in eine Schüssel geben. Zucker und Gewürzmischung in der Milch auflösen und alles über den Couscous gießen. Gut durchrühren und 5 Minuten ziehen lassen. Wieviel Milch ihr benötigt hängt immer von eurem Couscous ab. Evtl. müsst ihr etwas weniger Milch nehmen oder noch etwas dazugeben. Der Couscous sollte nach 5 Minuten nicht mehr flüssig, aber auch nicht zu trocken sein. Nun den Couscous auf Tellern anrichten und mit den Zimtpflaumen servieren. 
 
Experimente aus meiner Küche: Süßer Couscous mit Zimtpflaumen
 
Der Couscous schmeckt wie eine Mischung aus Milchreis und Grießbrei und kann mit jeglichem Obst serviert werden. In Kombination mit den Zimtpflaumen ist es allerdings wirklich grandios lecker ;) Ansonsten passt dazu auch geriebener Apfel, Apfelmus, ein paar Datteln oder Rosinen. 

Eure Yvonne

Montag, 21. September 2015

Herbstlicher Flammkuchen mit Feigen, Prosciutto und Walnüssen

Es wird mal wieder Zeit für ein neues Flammkuchenrezept :) Naja der Flammkuchenteig bleibt eigentlich immer gleich, nur der Belag wechselt je nach Jahreszeit. Während im Frühjahr Varianten mit Spargel oder Erdbeeren sehr beliebt waren, bereiten wir uns jetzt langsam auf den Herbst vor und genießen den Flammkuchen mit einer Kombination aus Feigen, Prosciutto und Balsamico:

Experimente aus meiner Küche: Herbstlicher Flammkuchen mit Feigen, Prosciutto und Walnüssen

Zutaten (1 Blech)

Teig:
250g Mehl
2 EL Olivenöl
125ml Wasser
1/2 TL Salz

Belag:
125g Paprikafrischkäse
3 - 4 frische Feigen
100g Prosciutto
1 handvoll Walnüsse
Balsamicocreme

Zubereitung

Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Aus Mehl, Öl, Wasser und Salz einen Teig kneten und auf Backpapier ausrollen. Den Teig samt Backpapier auf ein Backblech heben und mit Paprikafrischkäse bestreichen. Feigen waschen, in Scheiben schneiden und darauf verteilen. Walnüsse hacken, darüber streuen und auf mittlerer Schiene ca 10 Minuten backen. Blech herausnehmen, den Prosciutto darauf verteilen und weitere 5 - 8 Minuten backen, bis die Ränder leicht braun werden. Mit Balsamicocreme beträufeln, in Stücke schneiden und direkt servieren.

Experimente aus meiner Küche: Herbstlicher Flammkuchen mit Feigen, Prosciutto und Walnüssen

Experimente aus meiner Küche: Herbstlicher Flammkuchen mit Feigen, Prosciutto und Walnüssen
 
Beim nächsten Mal werde ich mal Birnen ausprobieren und auch Kürbis steht noch auf meiner To-Do-Liste ;) Und wie würdet ihr euren Flammkuchen "herbstlich" belegen?

Eure Yvonne

Samstag, 19. September 2015

Zwetschgen-Mandel-Tarte

Letzten Sonntag hatte meine Oma Geburtstag und wie schon in den vergangenen zwei Jahren, haben wir ihren Geburtstag wieder bei mir zu Hause gefeiert. Hier ist mehr Platz, Oma muss sich um nichts kümmern und darf den Tag einfach genießen. Auch wenn sie mit ihren 81 Jahren noch wirklich fit ist, sollte sie an diesem Tag (und dem davor) nicht stundenlang in der Küche stehen, so wie sie es früher immer gemacht hat. Natürlich habe ich zu diesem Anlass auch wieder fleißig Kuchen gebacken, den ich euch jetzt nach und nach zeigen werde. Den Anfang macht diese Zwetschgen-Mandel-Tarte mit Marzipan:



Zutaten

Teig:
300g Mehl
1 TL Backpulver
150g kalte Butter
100g Zucker
1 Ei
1 paar Dreher aus der Vanillemühle (oder 1 Pck. Vanillezucker)
1 Prise Salz

Füllung:
1 Ei+ 2 Eiweiß (oder 2 Eier)
200g Marzipan
1 Pck. Vanillezucker
50g gemahlene Mandeln
ca. 700g Zwetschgen (oder Pflaumen)

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Für den Teig einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und 3/4 davon zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen. Den Teig mit der unteren Lage Backpapier in die Tarteform (ø 31cm) legen und einen Rand hochziehen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und bis zur weiteren Verarbeitung im Kühlschrank lagern. Für die Füllung die Eier mit Vanillezucker und klein geschnittenem (oder gezupften) Marzipan aufschlagen. Mandeln unterrühren und die Masse auf dem Teig verteilen. Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Fächerförmig auf der Mandel-Marzipan-Creme verteilen. Den restlichen Teig als Streusel auf den Zwetschgen verteilen und auf der unteren Schiene ca. 45 Minuten backen.



Vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben und genießen. Der Kuchen ist richtig schön herbstlich, nicht zu süß und natürlich wandelbar. Wenn ihr keine Zwetschgen mögt, könnt ihr auch Aprikosen oder Äpfel nehmen. Ihr habt kein Marzipan im Haus? Dann lasst es einfach weg und nehmt 100g Mandeln und etwas mehr Zucker ;)



Eure Yvonne

Donnerstag, 17. September 2015

Perfecting the classics: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA
{EamK on Tour}

Wie ich schon hier angekündigt hatte, wurde ich von AEG zu einem Blogger-Koch-Event* auf der diesjährigen IFA eingeladen. Gemeinsam mit 11 weiteren Foodbloggern mussten durften wir verschiedene Klassiker neu interpretieren. Zusammen mit Zorra von kochtopf und Alexander von Natürlich Lecker waren wir Team "Jägerschnitzel".

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Natürlich haben wir uns schon im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, wie man das Jägerschnitzel "modernisieren" und neu interpretieren kann. Ein mediterranes Jägerschnitzel mit Hähnchen,  getrockneten Tomaten und selbstgemachten Tagliatelle sollte es werden. Unter erschwerten Bedingungen (Wo sind denn Messer? Hat jemand ein Schneidbrett gesehen? Gibt es hier Schüsseln?) haben wir Nudelteig gemacht und Tagliatelle hergestellt.

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

 Pilze wurden geputzt, Zwiebeln geschnitten und Fleisch gebraten.

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Zum Schluss haben wir alles in 18 Portionen aufgeteilt, garniert und serviert:

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Mit Hilfe von Stefan Marquard und Heiko Schulz, die uns mit Tipps, Tricks und helfenden Händen zur Seite standen, haben wir den Hauptgang ganz gut gemeistert ;)

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Damit ihr auch etwas davon habt, habe ich mal versucht aufzuschreiben, wie wir unser mediterranes Jägerschnitzel zubereitet haben:

Zutaten

ca. 500g Steinpilze
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
ca. 50g getrocknete Tomaten in Öl
1 kleines Glas Kapern (davon etwa 1 - 2 EL Flüssigkeit)
 1 Bund glatte Petersilie
12 dünne Hähnchenbrustschnitzel 
Salz, Pfeffer, Zucker
Butter
Rapsöl

Zubereitung

Den Backofen auf 70°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Pilze putzen, in Scheiben schneiden und mit einer Mischung aus Salz und Zucker (5 Teile Salz auf 1 Teil Zucker) vermengen. Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Getrocknete Tomaten ebenfalls klein schneiden. Die Petersilie waschen und klein hacken. Die Hähnchenbrustschnitzel von beiden Seiten mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen. Auf ein Lochblech oder ein mit Backpapier ausgelegtes Backrost verteilen und im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten vorgaren. Dadurch verhindet man die Eiweißgerinnung und das Fleisch bleibt beim Braten saftig. Während das Fleisch im Ofen ist, etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Die Knoblauchzehe schälen, mit dem Handballen zerdrücken und dazugeben. Die Zehe soll nur etwas Aroma abgeben und wird vor dem Servieren wieder rausgeholt. Ordentlich Butter in der Pfanne schmelzen und die Pilze hineingeben. Jetzt nicht umrühren, sondern 2 - 3 Minuten von einer Seite anrösten. Danach durchrühren und ggf. noch Butter dazugeben. Zum Schluß noch die getrockneten Tomaten, die Flüssigkeit der Kapern und etwas Petersilie unterheben und warmhalten. Für das Fleisch Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Schnitzel von jeder Seite kurz braun anbraten. Zusammen mit den Pilzen anrichten. Ein Jägerschnitzel, was selbst mir unglaublich gut geschmeckt hat, obwohl ich eigentlich gar keine Pilze mag ;)

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Und während wir mit unserem Jägerschnitzel beschäftigt waren, haben auch alle anderen fleißig an ihren Kreationen gearbeitet. Der klassische "Krabbencocktail" wurde von Amelie, Claudia und Sia exotisch zubereitet. Aus Krabben wurden Garnelenbällchen, die mit einer selbstgemachten Kokos-Chili-Mayonnaise und einem Gurken-Papaya-Salat serviert wurden:

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

 Simone, Annette und Petra haben die "Forelle Müllerin" neu interpretiert und den Fisch mit drei unterschiedlichen Panaden und Süßkartoffelpüree serviert:

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Für einen krönenden Abschluss sorgten Sibel, Petra und Liv, die aus der "Schwarzwälder Kirschtorte" ein Dessert bestehend aus Kirschsorbet, einem Brownie und Mascarpone-Creme garniert mit beschwipsten Kirschen gezaubert haben:

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Gemeinsam wurde natürlich alles probiert und bei einem Glas Wein über die Herstellung diskutiert ;)

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Nach getaner "Arbeit" haben wir uns noch von Stefan Marquard und seinem Team bekochen lassen. Wir durften zuschauen, wie Gemüse und Fisch aktiviert und Fleisch tätowiert wurde:

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Satt, zufrieden und auch ein wenig müde haben wir den Weg ins Hotel angetreten, um den angebrochnenen Abend noch in geselliger Runde nett ausklingen zu lassen ;)

Experimente aus meiner Küche: Mediterranes Jägerschnitzel auf der IFA #perfectingtheclassics #aegifa #ifa2015

Es war eine tolle Erfahrung und hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.

Eure Yvonne

*Zu diesem Event wurde ich eingeladen. Vielen Dank an AEG und fisherAppelt für diese Möglichkeit.

Dienstag, 15. September 2015

Lachs-Gemüse-Päckchen mit Sahne-Dill-Senfsoße

Ich weiß gar nicht, warum es bei uns so selten Fisch gibt. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, mindestens einmal in der Woche Fisch zu essen, aber irgendwie klappt das nicht. Dabei essen wir  sehr gerne Fisch, allen voran natürlich Lachs ;) Ob mit Ofengemüse, mit Nudeln, im Schinkenmantel, auf Flammkuchen, als Gratin oder so wie hier in einem Gemüse-Päckchen aus dem Backofen mit einer Sahne-Dill-Senf-Soße:

Experimente aus meiner Küche: Lachs-Gemüse-Päckchen mit Sahne-Dill-Senfsoße

Zutaten (für 3 – 4 Personen)

Lachs:
500g Lachs mit Haut
½ handvoll frischer Thymian
2 Rosmarinzweige
Zitronenmelisse (ca. 3 – 4 Blätter pro Fisch)
2 Frühlingszwiebel
3 Spitzpaprika (hier: rot, gelb, orange)
4 – 5 Kirschtomaten
Olivenöl
Knoblauchöl
Salz, Pfeffer, Zitronnenpfeffer

Sahne-Dill-Senf-Sauce:
2 Frühlingszwiebel
100ml Sahne
½ TL Zucker
1 gehäufter TL Senf
1 TL Zitronensaft
ca. ½ Bund Dill

Beilage:
600g kleine Kartoffeln
¼ Bund Dill

Zubereitung

Kräuter waschen, Rosmarin klein hacken. Den Lachs ebenfalls waschen, trockentupfen und mit etwas Oliven- und Knoblauchöl einpinseln. Mit groben Salz und Zitronenpfeffer würzen. Thymian, Rosmarin und Zitronenmelisse darauf verteilen und im Kühlschrank ziehen lassen. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitez) vorheizen und das Gemüse waschen. Frühlingszwiebel in feine Ringe, Paprika in Stücke und/oder feine Streifen schneiden. Tomaten halbieren. Aus Alufolie oder Backpapier kleine Päckchen machen und den Lachs hinein geben. Das Gemüse gleichmäßig darauf verteilen und großzügig mit Olivenöl beträufeln. Das Päckchen schließen und etwa 25 Minuten im Backofen garen. In der Zwischenzeit die Kartoffeln mit Schale kochen.
Für die Soße die Frühlingszwiebel und den Dill fein hacken und in einer heißen Pfanne mit Öl kurz anbraten, bis die Zwiebel Farbe annimmt. Mit Sahne aufgießen, Senf, Zucker und Zitronensaft zufügen und solange köcheln lassen, bis die Soße eindickt. Wer mag kann die fertigen Kartoffeln ebenfalls mit etwas Olivenöl goldbraun anbraten und mit Dill bestreuen.
Sobald der Fisch fertig ist, die Päckchen aus dem Backofen holen und vorsichtig öffnen.

Experimente aus meiner Küche: Lachs-Gemüse-Päckchen mit Sahne-Dill-Senfsoße

Alles auf einem Teller anrichten und genießen. Lecker kann ich euch nur sagen!!

Experimente aus meiner Küche: Lachs-Gemüse-Päckchen mit Sahne-Dill-Senfsoße

Und wer keine Lust auf Sahnesoße hat, kann auch diese Variante mit Quark ausprobieren ;)

Eure Yvonne

Samstag, 12. September 2015

Donauwellen-Gugelhupf

Kaum zu glauben, dass der Geburtstag von meiner kleinen Maus schon über 1 Monat zurück liegt.  Und wie immer, habe ich natürlich viel zu viel Kuchen gemacht :) Aber ich kann es immer so schlecht abschätzen und will ja auch für jeden Geschmack etwas dabei haben. Neben dieser Blaubeer-Tarte, diesem Schoko-Pfirsichkuchen und diesen Minion-Muffins sollte noch ein klassischer Geburtstagskuchen her. Natürlich mit ganz viel Schokolade. Und weil mir ein normaler Marmorkuchen zu langweilig war, hab ich daraus diesen Donauwellen-Gugelhupf gezaubert:

Experimente aus meiner Küche: Donauwellen-Gugelhupf

Zutaten

Teig:
1 Glas Schattenmorellen (720ml)
300g zimmerwarme Butter (oder Margarine)
1 Pck. Vanillezucker
300g Zucker
6 Eier
300g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL Kakao
2 EL Milch

Glasur:
 200g Vollmilchkuvertüre

Zubereitung

Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Eier einzeln jeweils 30 Sekunden unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Nun den Teig halbieren und unter eine Hälfte Kakao und Milch rühren. Eine Gugelhupfform (mit 2,5l Inhalt) fetten und mit Mehl ausstäuben. Jetzt die Hälfte vom hellen Teig und die Hälfte vom dunklen Teig in die Form füllen und mit der Hälfte der Kirschen belegen. Restlichen Teig und restliche Kirschen ebenfalls darauf verteilen und mit Teig abschließen. Nun für etwa 55 - 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Evtl. 10 Minuten vorher mit Alufolie abdecken. Mit dem Stäbchentest prüfen, ob der Kuchen fertig ist und dann vollständig in der Form auskühlen lassen. Danach vorsichtig aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter stürzen. Die Kuvertüre im Wasserbad erwärmen und über den Kuchen laufen lassen. Wer mag, kann darauf noch ein paar abgeschälte Schokolocken verteilen.

Experimente aus meiner Küche: Donauwellen-Gugelhupf

Den Anschnitt kann ich euch leider nicht zeigen, da es ja der Geburtstagskuchen war und erst nach dem "Auspusten" angeschnitten wurde. Aber ich hoffe ihr glaubt mir auch so, dass der Kuchen  unglaublich saftig war und auch nach 2 Tagen immer noch richtig schön frisch schmeckte.

Experimente aus meiner Küche: Donauwellen-Gugelhupf

Eure Yvonne

Donnerstag, 10. September 2015

Dreierlei Laugenkonfekt "Hot Dog-Style"

Erinnert ihr euch noch an die "Laugenstangen plattgemacht"? Seither habe ich immer eine Packung tiefgefrorene Laugenstangen im Gefrierschrank. Dachte ich zumindest. Als ich nämlich letztens das Paket verarbeiten wollte, ist mir aufgefallen, dass ich Laugenbrezen gekauft hatte. Oh je. Die kann man ja gar nicht plattmachen. Und nun? Hab ich improvisiert. Ich hab die Laugenbrezen über Nacht auftauen lassen und dann zu Laugenkonfekt weiterverarbeitet. Das war zwar nicht ganz optimal, da die Lauge nun überall im Teig war und nicht mehr an der Oberfläche, aber es hat trotzdem geklappt und super geschmeckt.



Euch würde ich allerdings raten, direkt die Laugenstangen zu kaufen, dann klappt es mit der Lauge auch besser ;)

Zutaten

1 Pck. TK-Laugenstangen (gibt es z.B. von Aldi)
Belag nach Belieben, hier:

Cabanossi-Laugenkonfekt

Mini-Cabanossi nach Belieben (hier Käse-Cabanossi)

Hot-Dog-Stangen

Wiener Würstchen
Gewürzgurken oder Dänischer Gurkensalat
Röstzwiebel
Ketchup

Laugenstangen plattgemacht "Hot Dog-Style"

Ketchup
Wiener Würstchen (in Scheiben geschnitten)
Gewürzgurken oder Dänischer Gurkensalat
Röstzwiebel
Käse

Zubereitung

Die Laugenstangen auftauen lassen, bis sich der Teig ausrollen lässt. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Für das Cabanossi-Laugenkonfekt jede Stange in 3 Stücke teilen, platt rollen oder mit den Händen auseinander ziehen und jeweils ein Mini-Cabanossi hineinlegen. Dann verschließen und mit der Unterseite nach unten auf ein Backblech legen.



Für die Hot Dog-Stangen einfach die ganzen Laugenstangen etwas flacher rollen oder mit den Händen platt machen. Mit Ketchup bestreichen und mit Würstchen, Gurke und Röstzwiebel belegen. Dann denn Teig drumherum "wickeln" und die Naht zusammendrücken. Ebenfalls mit der Unterseite nach unten auf ein Backblech legen.



Für die Laugenstangen "Hot Dog Style" wird die Laugenstange ebenfalls platt gemacht, mit den Zutaten belegt und großzügig mit Käse bestreut.



Alles muss dann etwa 15 - 20 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Mir persönlich haben die Laugenstangen "Hot Dog Style" am besten geschmeckt, aber auch das Cabanossi-Laugenkonfekt war super lecker und total praktisch als Snack zum Mitnehmen. Und wer nicht auf Hot Dog´s steht, kann ja mal dieses Laugenkonfekt von we5ive ausprobieren. Einfach in Stücke schneiden, in Kürbiskernen, Sesam oder Käse wälzen und backen. Perfekt für zwischendurch ;)

Eure Yvonne

Dienstag, 8. September 2015

Safran-Berberitzen-Reis mit Minzjoghurt

Als ich vor ein paar Tagen mal wieder Berberitzen bei Aldi im Angebot gesehen habe, ist mir eingefallen, dass ich irgendwann im letzten Jahr so einen leckeren Reis damit gekocht habe. Schnell auf dem Blog nachgeschaut und festgestellt, dass ich das Rezept nie veröffentlicht habe. Damals hatte ich bei Eva die Persisch Polo Box gewonnen und mit den Zutaten diesen Safran-Berberitzen-Reis zubereitet:

Experimente aus meiner Küche: Safran-Berberitzen-Reis mit Minzjoghurt

Zutaten (für 3 - 4 Personen)

Reis:
400g Reis (hier: Sadri Reis)
3 Msp. Safran
1 Msp. Zucker   
50g Butter
100g Berberitzen
Olivenöl
2 EL Zucker
Joghurt:
250g Naturjoghurt
1/4 Gurke
2 EL getrocknete Minzblätter 

Zubereitung

Zuerst den Joghurt zubereiten. Dafür die Gurke schälen und klein würfeln. Zusammen mit den Minzblättern zum Joghurt geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Verzehr kalt stellen. 

Jetzt den Reis zweimal durchspülen und dann mit 600ml Wasser und einer Prise Salz im Topf zum Kochen bringen. Dann die Temperatur auf niedrigste Stufe stellen und den Reis bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist. Den Safran zusammen mit der Msp. Zucker in einem Mörser zerstoßen. Sobald der Reis fertig ist, in ein Sieb füllen und die Butter und den zerstoßenen Safran in den noch heißen (leeren) Kochtopf geben, bis die Butter schmilzt.  Jetzt den fertigen Reis dazugeben, alles gut vermischen und 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Berberitzen mit kaltem Wasser in einem Sieb waschen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Berberitzen mit 2 EL Zucker etwa 5 Minuten rösten. Zum Anrichten den Reis auf Tellern anrichten und mit den Berberitzen bestreuen. Minzjoghurt dazureichen und genießen.

Experimente aus meiner Küche: Safran-Berberitzen-Reis mit Minzjoghurt

Die Menge reicht für 3 - 4 Personen als Hauptgericht. Kann aber natürlich auch als Beilage serviert werden.

Eure Yvonne

Samstag, 5. September 2015

Mangobuttermilch-Pancakes

Passend zum Wochenende habe ich mal wieder eine Frühstücksidee für euch. Es müssen ja nicht immer Brötchen oder Butterhörnchen sein ;) Wenn ich etwas mehr Zeit habe und wir sehr spät frühstücken, dann dürfen es auch gerne mal Pancakes sein. Bisher habe ich sie immer mit Joghurt gemacht, aber als Foodblogger probiert man ja gerne neue Varianten aus ;) Vor allem, wenn es so lecker aussieht wie bei Zucker, Zimt und Liebe. Ich habe ihre Lemon Buttermilk Pancakes etwas abgewandelt und daraus diese leckeren Mangobuttermilch-Pancakes gezaubert:

Experimente aus meiner Küche: Mangobuttermilch-Pancakes

Zutaten (für 3 - 4 Personen)

60g Butter (zerlassen und abgekühlt)
360g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Salz
6 EL Zucker
500ml Mangobuttermilch (oder jeder andere Geschmack)
4 Eier
Öl zum Braten

Zubereitung

Zuerst die Butter schmelzen (ich mache das immer in der Mikrowelle) und abkühlen lassen. In der Zeit das Mehl mit Backpulver, Natron, Salz und Zucker mischen. In einer zweiten Schüssel Eier mit der Buttermilch verquirlen und die abgekühlte Butter unterschlagen. Die Mehlmischung hinzufügen und schnell zu einer glatten Masse verrühren. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Pancakes nacheinander auf mittlerer Temperatur backen. Mit einem Eiskugelportionierer kann man ganz wunderbar den Teig in die Pfanne gleiten lassen und hat direkt die passende Größe. Zum Warmhalten kommen die fertigen Pancakes in den 100° warmen Ofen ;)

Experimente aus meiner Küche: Mangobuttermilch-Pancakes

Dann noch mit Obst garnieren und mit etwas Ahornsirup oder so wie hier mit Scotch Whisky Syrup begießen und genüsslich in den Tag starten ;)

Experimente aus meiner Küche: Mangobuttermilch-Pancakes

Und was gibt es bei euch zum Frühstück?

Eure Yvonne

Donnerstag, 3. September 2015

Zwetschgen-Blätterteig-Tarte mit Marzipancreme

Letzte Woche war bei uns sehr Zwetschgenlastig ;) Aber wenn man 1kg Zwetschgen kauft, dann müssen diese ja auch verbraucht werden. Und am besten schmecken sie natürlich in selbstgemachtem Kuchen. Ob als Zwetschgen-Pudding-Tarte mit Amarettini-Streusel, als Blechkuchen oder so wie hier mit einer Marzipancreme auf Blätterteig:

Experimente aus meiner Küche: Zwetschgen-Blätterteig-Tarte mit Marzipancreme

Zutaten

1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
300- 350g Zwetschgen oder Pflaumen
200g Marzipanrohmasse
2 EL Puderzucker
1 Ei
2 EL Mandelblättchen

Zubereitung

Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Marzipan klein schneiden oder zupfen und den Puderzucker darüber sieben. Ei trennen und das Eiweiß zum Marzipan geben. Etwa 3 - 4 Minuten mit der Küchenmaschine zu einer glatten Masse verrühren. In der Zwischenzeit den Blätterteig ausrollen, von jeder Seite einen 1cm Rand umklappen, mit einer Gabel zusammendrücken und die Ränder mit Eigelb bestreichen. Die Zwetschgen waschen, halbieren, entsteinen und die Hälften nochmal mittig in zwei Scheiben schneiden. Nun die Marzipancreme auf dem Blätterteig verteilen und mit den Zwetschgen belegen. Die Mandelblättchen darüber streuen und auf mittlerer Schiene ca. 13 - 15 Minuten goldgelb backen. Etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Experimente aus meiner Küche: Zwetschgen-Blätterteig-Tarte mit Marzipancreme

Die Tarte ist schnell gemacht und ideal für den spontanen Kuchenhunger. Vorausgesetzt natürlich, man hat gerade 1kg Zwetschgen gekauft ;)

Experimente aus meiner Küche: Zwetschgen-Blätterteig-Tarte mit Marzipancreme

Solltet ihr gerade keine Zwetschgen oder Pflaumen zur Hand habt, dann versucht doch mal die Apfel-Blätterteig-Schnitten mit Marzipanschmand. Genauso schnell und ebenfals sehr lecker ;)

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/09/ich-back-mir-apfel-blatterteig.html

Eure Yvonne

Dienstag, 1. September 2015

Maispuffer

Kartoffelpuffer kann ja jeder, aber habt ihr schon mal Maispuffer gemacht? Sie schmecken leicht süßlich und können nach Wahl zum Beispiel mit Käse und Preiselbeeren oder mit Speck und Zwiebeln belegt werden:

Experimente aus meiner Küche: Maispuffer


Zutaten (für 9 Puffer)

Puffer:
1 Dose Mais (425g)
30g Mehl
2 Eier 
1 Eigelb
1 Prise Salz
Öl zum Braten

Belag nach Wahl:
1 Zwiebel
Speckwürfel
Preiselbeeren
Camembert oder Brie
geraspelter Käse

Zubereitung

Mais abtropfen lassen. Mehl, Eier, Eigelb und Salz zu einem Teig verrühren. Mais untermischen. Öl in einer Pfanne heiß werden lassen und die Puffer darin portionsweise von jeder Seite 2 - 3 Minuten goldbraun braten.

Experimente aus meiner Küche: Maispuffer

Ihr könnt die Puffer nach Wahl belegen und auch variieren. Speckwürfel und geraspelter Käse können auch unter den Teig gemischt und mitausgebacken werden. Oder ihr legt eine Scheibe Camembert oder Brie auf die Puffer und lasst diese noch kurz im Backofen bei 220°C (Oberhitze) überbacken. Dazu noch Preiselbeeren reichen und direkt servieren. Ansonsten passen auch braune Zwiebel oder wer es süß mag, ein bisschen gesüßter Schmand und Obst.

Experimente aus meiner Küche: Maispuffer

Und womit würdet ihr die Maispuffer belegen?

Eure Yvonne