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Donnerstag, 30. April 2015

Ich back mir: Fruchtige Tiramisutorte

Manchmal ist es echt super, dass ich noch ein paar Rezepte in der Hinterhand habe. Diese köstliche Torte zum Beispiel habe ich im Februar gebacken, aber bis jetzt einfach nicht geschafft zu veröffentlichen. Zu meinem Glück! Als Clara nämlich das Thema Torten für die nächste "Ich backs mir"-Runde vorgegeben hat, war ich ganz froh, dass ich keine Torte backen musste. Es ist nicht so, dass ich keine Torten mag. Nein ganz im Gegenteil. Ich liebe leckere Torten und würde jeden Kuchen für eine Beerentorte mit Schmand, eine Tiramisu Torte oder eine Erdbeer-Joghurt-Torte stehen lassen ;) Aber ich hätte es zeitlich wahrscheinlich nicht geschafft, so dass ich froh bin, auf diese fruchtige Tiramisutorte zurückgreifen zu können:

Experimente aus meiner Küche: Fruchtige Tiramisutorte #ichbacksmir

Zutaten

Boden:
3 Eier
2 EL heißes Wasser
125g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
75g Mehl
75g Speisestärke
2 TL Backpulver

Creme:
120ml starker Espresso 
1 Fl. Bittermandelaroma oder 5 EL Amaretto
 1 Glas (350g) Apfelkompott (hier: Apfelkompott mit Mango und Maracuja)
250g Magerquark 
3 EL Zucker
500g Mascarpone 
2 TL Kakaopulver

Zubereitung

Den Backofen auf 185°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eier und das heiße Wasser mit dem Mixer auf höchster Stufe 1 Minute schaumig schlagen. Den Zucker zufügen und weitere 2 Minuten schlagen, bis die Masse cremig ist. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Nach und nach auf niedrigster Stufe einarbeiten. In einer mit Backpapier ausgelegten Springform (26cm) auf mittlerer Schiene etwa 25 Minuten backen und auskühlen lassen. 
Espresso mit dem Bittermandelaroma (oder Amaretto) mischen.
Den ausgekühlten Boden auf eine Tortenplatte setzen, mit einem Schaschlikstäbchen Löcher reinpieksen und mit 100ml von der Espressomischung beträufeln. Apfelkompott darauf verteilen.

Aus Quark, Zucker, restlicher Espressomischung und Mascarpone eine geschmeidige Creme zusammenrühren. Sollte die Masse noch zu fest sein, einfach noch ein Schluck Milch oder Sahne dazugeben. Die Creme nun auf dem Apfelkompott und rundherum verstreichen. Kurz vor dem Servieren noch mit Kakao bestäuben.

Experimente aus meiner Küche: Fruchtige Tiramisutorte #ichbacksmir

Ich bin mir sicher, dass auch diesen Monat wieder ganz viele tolle Kreationen dabei sein werden, die ihr euch hier angucken könnt:

http://www.tastesheriff.com/tortenzeit-ichbacksmir-im-april-mit-truemmertorte/#more-10053

 Eure Yvonne 

Mittwoch, 29. April 2015

Pasta mit Spargel in Salbei-Sahne-Soße

Oh wie ich den Frühling genieße! Es ist länger hell, man kann die ersten warmen Tage im T-Shirt verbringen und überall blüht es. Einfach herrlich, nicht wahr? Und noch schöner finde ich, dass die Spargelsaison beginnt und ich euch endlich mein liebstes Spargelrezept verraten kann ;)

 Experimente aus meiner Küche: Pasta mit Spargel in Salbei-Sahne-Soße

Ich liebe die Kombination von Pasta und Spargel und könnte sie in allen erdenklichen Variationen essen. Ob mit Spinat, Tomaten und Feta, mit gebräunter Haselnussbutter oder wie hier in einer Salbei-Sahne-Soße:

Experimente aus meiner Küche: Pasta mit Spargel in Salbei-Sahne-Soße

Unschlagbar lecker und wie immer schnell gemacht ;)

Zutaten

120g Butter (hier: gesalzene Butter)
3 TL Zitronensaft
1 kleine Zwiebel
20 Salbeiblätter
Salz, Pfeffer
300 – 350g Pasta
500g grüner Spargel
125ml Sahne
50g frischer Parmesan

Zubereitung

Zwiebel in feine Würfel schneiden, Salbei fein hacken und zusammen mit der Butter und dem Zitronensaft vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt wird es Zeit das Salzwasser für die Pasta aufzustellen und den Spargel vorzubereiten. Dafür den Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen und die Stangen in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Die Pasta nach Packungsanweisung kochen und 3 Minuten vor Ende der Garzeit die Spargelstücke zufügen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und in einem Topf erhitzen. Die Salbeibutter zufügen und so lange rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Auf kleiner Stufe köcheln lassen. Sobald die Pasta al dente ist, abtropfen lassen und mit der Sauce vermischen. Parmesan reiben und (bis auf eine handvoll) ebenfalls unterrühren. Auf Tellern anrichten und mit frisch gemahlenem Salz sowie Pfeffer abschmecken. Den restlichen Parmesan auf dem Teller verteilen und dann genießen.

Experimente aus meiner Küche: Pasta mit Spargel in Salbei-Sahne-Soße

Und da die Pasta mit Spargel in Salbei-Sahne-Soße so richtig schön frühlingsfrisch schmeckt, darf das Rezept auch beim Blogevent von Ma vie est délicieuse teilnehmen :)

https://meinleckeresleben.wordpress.com/2015/04/20/blog-event-fruhlingsfrisch-auf-den-tisch-ich-feiere-geburtstag-und-ihr-seid-mit-dabei/

Eure Yvonne

Montag, 27. April 2015

Gnocchi mit Brokkoli-Schinken-Sahnesoße

Neben Blätterteig und Pasta, gehören Gnocchi zu den Lebensmitteln, die ich eigentlich immer im Haus habe. Sie sind einige Zeit haltbar und können vielfältig eingesetzt werden. Ob mit Hackfleisch, Räucherlachs, Hähnchen oder auch als Gratin. Die Möglichkeiten sind so groß, dass mir immer wieder neue Kombinationen einfallen, die ich ausprobieren und auch mit euch teilen möchte ;) So wie diese Variante mit Brokkoli-Schinken-Sahnesoße:

Experimente aus meiner Küche: Gnocchi mit Brokkoli-Schinken-Sahnesoße

Zutaten (für 2 - 3 Personen)

500g Gnocchi
1 Kopf Brokkoli (ca. 500g)
250g Speckwürfel
200ml Sahne
50ml Milch
50g geriebener Käse
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit den Brokkoli in kleine Röschen teilen und waschen. Speckwürfel in einer großen Pfanne oder in einem Wok knusprig anbraten. Sobald das Wasser kocht, den Brokkoli hineingeben und 3 - 4 Minuten köcheln lassen. Danach die Gnocchi dazugeben und 2 - 3 Minuten weiterkochen, bis die Gnocchi an der Oberfläche schwimmen. Brokkoli und Gnocchi in einem Sieb abtropfen lassen und zum Speck geben. Mit Sahne und Milch ablöschen. Käse unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und direkt servieren. 

Experimente aus meiner Küche: Gnocchi mit Brokkoli-Schinken-Sahnesoße

Nicht nur ganz schnell fertig, sondern auch richtig lecker ;) Und was macht ihr am liebsten mit Gnocchi?

Nachtrag 06.05.2015: Weil es so lecker war, habe ich das Rezept vor ein paar Tagen noch ein wenig abgeändert und den Brokkoli durch Spargel ersetzt:


Dafür einfach 500g grünen Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen und den Rest in mundgerechte Stücke schneiden. Etwa 2 - 3 Minuten im heißen Wasser köcheln lassen, bevor die Gnocchi dazu kommen und weitere 2 - 3 Minuten mitkochen. Dann wie oben beschrieben fortfahren und zum Schluss noch mit dem Saft einer halben Zitrone abschmecken. Innerhalb von 10 Minuten fertig und sooooo lecker!

Eure Yvonne

Samstag, 25. April 2015

Rhabarberkuchen mit Baiser

Ich habe beschlossen in den nächsten Wochen nur noch Rhabarberkuchen zu backen! Sonst schaffe ich es ja nie, alle Rezepte nachzumachen, die ich auf meinem Pinterest-Board abgespeichert habe ;) Da sind schon so viele tolle Ideen zusammen gekommen, dass ich gar nicht weiß, was ich zuerst ausprobieren soll? Meistens entscheide ich ganz spontan, worauf ich gerade Lust habe. Letztes Wochenende war es ein Rhabarberkuchen mit Baiser, den ich bei chefkoch.de entdeckt hatte und unbedingt ausprobieren musste:
 
Experimente aus meiner Küche: Rhabarberkuchen mit Baiser

Zutaten (26cm Springform)

Teig:
200g Mehl
1/2 TL Backpulver
65g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
65g Butter
 1 Ei

Belag:
750g Rhabarber (geschnitten abgewogen)
100 - 120g Zucker
2 Pck. Vanillepuddingpulver zum Kochen

Baiser:
3 Eiweiß
150g Puderzucker

Zubereitung

Rhabarber waschen, evtl. schälen und in Stücke schneiden. Mit 100 - 120g Zucker (die Menge hängt davon ab, ob euer Kuchen eher süß oder etwas säuerlich schmecken soll) vermischen und stehen lassen. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig zusammenkneten und in eine Springform (26cm) drücken. Dabei auch einen Rand hochziehen. Ich mache es immer so, dass ich den Teig etwas größer auf Backpapier ausrolle und dann alles (samt Backpapier) in die Springform drücke. 
Die Rhabarberstücke in einem Sieb abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen. Diesen Saft mit Wasser auf 500ml auffüllen und zusammen mit den Rhabarberstücken in einem Topf aufkochen. Ein bisschen von dem Wasser (ca. 12 EL) zurückbehalten und mit dem Puddingpulver anrühren. Sobald der Rhabarber kocht, das Puddingpulver dazugeben, umrühren und kurz aufkochen lassen. Die Masse direkt auf dem Teig verteilen und auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen. In der Zwischenzeit  Eiweiß zusammen mit dem Puderzucker steif schlagen und nach 35 Minuten auf dem Rhabarber verteilen. Jetzt noch weitere 10 Minuten weiterbacken. Sollte die Baiserhaube zu dunkel werden, einfach mit Alufolie abdecken. Danach komplett auskühlen lassen, aus der Form lösen und Stück für Stück das Rhabarberglück genießen..

Experimente aus meiner Küche: Rhabarberkuchen mit Baiser
 
Die perfekte Kombination aus süßem Baiser und säuerlicher Frucht. Der Rhabarbergeschmack kommt richtig schön zur Geltung und zergeht förmlich auf der Zunge. 

Und weil die liebe Mia vom Kochkarussell Rhabarber genauso liebt wie ich, sucht sie bei ihrem Blogevent nach unseren schönsten Rhabarber-Rezepten:
 
http://kochkarussell.com/blogevent-rhabarberglueck/
 
Dieser Rhabarberkuchen mit Baiser gehört definitiv zu meinen Favoriten ;) Und was ist euer liebstes Rhabarber-Rezept?

Eure Yvonne

Freitag, 24. April 2015

Bread Baking (Fri)day: Topfbrot von Jette

Hallo Ihr Lieben, willkommen zum nächsten Bread Baking (Fri)day. Seit Anfang an verfolge ich diese Aktion von Yvonne mit großem Interesse. Ich backe mein Brot größtenteils selbst, weil ich das Brot vom Discounter soweit wie möglich boykottiere. 
Ich habe mich für die einfachste aller Möglichkeiten entschieden - Ihr kennt sie auch bereits alle (denn Yvonne ist selbst bekennende Anhängerin) - das Topfbrot! Allerdings gibt es doch den ein oder anderen Unterschied. Der größte ist, dass es bei Yvonne meist das No-Knead-Bread gibt - bitte korrigier mich, wenn das falsch ist - ich bevorzuge allerdings gekneteten und lange gegangenen Teig. 

Experimente aus meiner Küche: Topfbrot #breadbakingfriday
 
Ganz am Anfang habe ich mich da tatsächlich mit den Händen abgemüht, seit ich meine Küchenmaschine habe, gehört das Gott sei Dank allerdings der Vergangenheit an. Nun aber zurück zum eigentlichen Thema - das Topfbrot. Das Topfbrot ist eine tolle Möglichkeit ohne größeren Aufwand, ein Brot zu backen. Ähnliche Ergebnisse bekommt man sonst nur mit speziellen Bäckeröfen hin. Die Idee hatten übrigens die amerikanischen Siedler, als sie in den wilden Westen zogen. Die meisten hatten einen Universaltopf - den sogenannten "Dutch Oven" - in dem nicht nur gekocht sondern auch Brot gebacken wurde (Buchtipp "Brot aus dem Topf* " Verlag Bassermann Inspiration). Das geniale am Topfbacken ist, dass die aus dem Teig austretende Flüssigkeit nicht irgendwo im Ofen rumwabert, sondern im Topf bleibt. Und wer sich ein wenig mit Brot backen auseinander gesetzt hat, weiß, dass Wasser nötig ist für eine schöne knusprige Krume. Einen guten Topf fürs Brotbacken bekommt Ihr bei amazon schon für nicht einmal 40 €. Ich selbst habe diesen hier*, weil der Dutch Oven* vergriffen war, als ich beginnen wollte.

Als sinnvoll empfinde ich übrigens ebenfalls die Anschaffung eines Gärkörbchen*. Die Auswahl Peddigrohr oder Holzschliff ist dabei jedem selbst überlassen, ich habe mich für Holzschliff* entschieden. Bei Peddigrohr ist oftmals das Problem, dass sie chemisch riechen und durch die relativ großen Rillen Teig kleben bleibt. Das waren zumindest die Gründe, die für mich dagegen sprachen. Bisher habe ich übrigens nur Hefebrote gebacken, Sauerteigbrote stehen auf der To-Do-Liste allerdings ganz weit oben ;)

Mitgebracht habe ich Euch nun ein ganz einfaches Grundrezept für ein Sonnenblumenkernbrot. Es ist bereits mehrfach getestet und gelingsicher (wie eigentlich nahezu alle Brote im Topf).

Zutaten:

450 g Weizenmehl 550er
50 g Roggenvollkornmehl
10 g Salz
300 g Wasser
4 g Hefe
50 g Körner nach Wahl, z. B. Sonnenblumenkerne

Zubereitung:

Für den Teig Mehl, Salz, Körner und die in Wasser aufgelöste Hefe verkneten, bis ein Teig entsteht der sich vom Schüsselrand löst. In eine gemehlte Schüssel legen und abgedeckt bei 6-8 Grad ca. 15 Stunden gehen lassen (am besten über Nacht). Nach 15 Stunden den Teig rund wirken und mit Schuß nach oben (also der unschönen Seite) in ein bemehltes Gärkörbchen legen (alternativ in eine gemehlte Schüssel). Abgedeckt stehen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Topfbrot #breadbakingfriday

Den Topf in den Backofen stellen und auf 230 Grad vorheizen. Etwa 45 Minuten warten, dann ist der Topf aufgeheizt und das Brot genug gegangen. Den Topf aus dem Ofen holen (ACHTUNG ER IST SEHR HEIß!!), den Teigling in den Topf kippen, Deckel drauf und wieder rein in den Ofen.

Experimente aus meiner Küche: Topfbrot #breadbakingfriday

 30 Minuten backen, dann den Deckel abnehmen und noch einmal 10 Minuten backen. FERTIG!

Experimente aus meiner Küche: Topfbrot #breadbakingfriday

Das klingt zwar erst mal nach Recht viel Aufwand. Die tatsächliche Arbeitszeit ist aber recht gering. Das wichtigste ist eigentlich die Planung. Wann brauche ich das Brot? Wann muss ich also Quellstück und Teig ansetzen. Das ist nicht immer ganz einfach wie ich zugeben muss, aber es lohnt sich! Übrigens habe ich schon verschiedene Brotteige im Topf gebacken. Selbst Backmischungen werden darin einfach top - ich ignoriere in diesem Fall die Anleitung auf der Packung und backe genau wie oben angegeben. Ob ein Brot fertig ist, erfahrt Ihr übrigens durch den Klopftest. Dafür müsst Ihr einfach unten gegen das Brot klopfen, klingt es hohl ist es durch.

Auch die unterschiedlichsten Körner kann man ausprobieren. Einzig bei Leinsamen gibt es eine kleine Einschränkung, dafür muss man nämlich vorher ein sogenanntes Quellstück ansetzen. Der Hintergrund ist, dass Leinsamen quellen, also Wasser aufnehmen. Würde man nun die Leinsamen einfach in den Teig geben bei der Gare, zögen sie das Wasser aus dem Teig. Die Hefe könnte nicht richtig arbeiten, es wäre zu wenig Wasser im Teig, man hätte nach dem Backen quasi einen Stein. Für das Quellstück einfach 75 g Goldleinsamen und 75 g Wasser in einem verschließbaren Gefäß mischen und verschlossen für 8 - 10 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.

TIPP: Braucht man das Quellstück schneller, kann man das Gefäß bei Raumtemperatur stehen lassen. Dann muss aber ein Teil des Salzes vom Hauptteig zugegeben werden, damit unerwünschte mikrobioelle Reaktionen unterbunden werden.

Ich habe übrigens mal aus Spaß gerechnet (mit Bio-Produkten von Alnatura) kostet ein Brot - ohne Wasser und Energie - etwa 87 Cent. Das schlägt jedes Supermarktbrot und Qualität und Geschmack sind deutlich besser. Und falls Ihr sehen wollte, ob das mit den Sauerteigbroten was wird, seid Ihr herzlich Willkommen auf meinem Blog und meiner Instagramseite ;)
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Liebe Jette, vielen lieben Dank für dein Rezept und deinen ausführlichen Beitrag zum Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day
 
Ich bin schon sehr gespannt, auf deine Sauerteigbrote. Vielleicht traue ich mich dann auch mal daran ;)

Eure Yvonne

*Amazon-Affiliate-Link

Mittwoch, 22. April 2015

Brötchen-Vanille-Auflauf mit Beeren

Bei uns gibt es leider sehr selten süße Hauptgerichte, da der Herr im Haus deftiges Essen bevorzugt. Es ist ja nicht so, als würde er das süße Essen nicht mögen. Nein! Ganz im Gegenteil! Er liebt süßes Essen - aber als Nachtisch oder in Form von Kuchen ;) Ich hingegen würde jede Bratwurst gegen süße Nudeln, Milchreis oder einen Teller von diesem leckeren Brötchen-Vanille-Auflauf mit Beeren eintauschen:

Experimente aus meiner Küche: Brötchen-Vanille-Auflauf mit Beeren

Zutaten (für 2 - 3 Personen)

2 Pck. Buttermilchbrötchen à 6 Stück (z.B. Knack&Back)
100g TK-Beeren
1 Pck. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)
500ml Milch
3 EL Zucker

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. TK-Beeren etwas antauen lassen. Die Brötchen aus der Packung nehmen, in einer Auflaufform verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 7 - 8 Minuten vorbacken. In der Zwischenzeit Puddingpulver mit Zucker und 6 EL Milch verrühren. Restliche Milch zum Kochen bringen, Puddingpulver einrühren und kurz aufkochen. Auflaufform aus dem Backofen holen, entweder die vorgebackene Brötchen herausholen, Pudding in der Form verteilen und die Brötchen darin wieder verteilen. Oder ihr lasst die Brötchen direkt in der Auflaufform und gießt den Pudding drumherum. Jetzt noch die Beeren in den Zwischenräumen verteilen und im Ofen weitere 20 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und dann genießen!

Experimente aus meiner Küche: Brötchen-Vanille-Auflauf mit Beeren

Dem Liebsten hat es übrigens auch sehr gut geschmeckt. Beim nächsten Mal sollte ich es aber lieber als Nachtisch reichen ;)

Und wie ist das bei euch mit süßen Hauptgerichten?

Eure Yvonne

Montag, 20. April 2015

Spargel-Flammkuchen mit Lachs

Flammkuchen ist mein Retter in Not ;) Wenn ich gar nicht weiß, was ich kochen soll und es mal wieder schnell gehen muss, kommt Flammkuchen auf den Tisch! Schnell den Teig zusammenkneten, ausrollen, belegen und ab in den Ofen. Meistens wird der Flammkuchen auf Elsässer Art belegt, da ich Schmand und Speck fast immer im Kühlschrank habe. Letzte Woche wollte ich aber unbedingt mal eine neue Variante ausprobieren. Ihr wisst schon, Abwechslung und so ;) Passend zum Frühling habe ich mich für eine Kombination aus Spargel und Lachs entschieden und es nicht bereut.

Experimente aus meiner Küche: Spargel-Flammkuchen mit Lachs

Zutaten (1 Blech)

Teig:
250g Mehl
2 EL Olivenöl
125ml Wasser
1/2 TL Salz

Belag:
200g Schmand oder Creme fraîche
Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence
ca. 400g grüner Spargel
200 - 250g Lachsfilet
Olivenöl
ca. 50g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung

Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Spargel waschen, die unteren Enden abbrechen und den Rest in Scheiben schneiden. Lachs in kleine Stücke schneiden und mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence marinieren. Schmand ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence abschmecken. Aus Mehl, Öl, Wasser und Salz einen Teig kneten und auf Backpapier ausrollen. Den Teig samt Backpapier auf ein Backblech heben und großzügig mit Schmand bestreichen. Spargel und Lachs darauf vereteilen. Parmesan darüber streuen und auf mittlerer Schiene ca 15 - 18 Minuten backen, bis die Ränder leicht braun werden.  In Stücke schneiden und direkt servieren. 

Experimente aus meiner Küche: Spargel-Flammkuchen mit Lachs

Da ich ein paar Stangen Spargel zuviel eingekauft hatte, habe ich am nächsten Tag noch eine Blätterteigtarte mit Spargel und Schinken gemacht, die ebenfalls total lecker war.

Experimente aus meiner Küche: Blätterteigtarte mit Spargel und Schinken

Hierfür einfach Blätterteig ausrollen. 3 - 4 EL Frischkäse mit ca. 50g geriebenem Parmesan, Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence mischen und auf den Blätterteig streichen. Dabei den Rand frei lassen. 6-7 Stangen Spargel waschen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit etwas Schinken auf dem Blätterteig verteilen. Noch etwas geriebenen Parmesan drüber streuen und für ca. 15 Minuten bei 220 Grad (Ober-und Unterhitze) backen.

Und weil Spargel so gut zum Frühling passt und man den Flammkuchen auch wunderbar unter freiem Himmel genießen kann, reiche ich das Rezept bei der Frühlingssause von Das Küchengeflüster ein:

http://das-küchengeflüster.de/fruehjahrssause-beim-kuechengefluester-sponsored-event/

Eure Yvonne

Samstag, 18. April 2015

Rhabarbertarte mit Marzipan-Schmand-Guss

Ihr könnt gar nicht glauben, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich letzte Woche den ersten Rhabarber entdeckt habe. Also im Laden und nicht im Garten ;) Mit Rhabarber und Spargel fängt der Frühling an und ich freue mich schon das ganze Jahr auf diese - leider zu kurze - Zeit, in der ich beides am liebsten täglich verarbeiten würde. Aber wie? Meine Favoriten im letzten Jahr waren definitiv die Rhabarber-Pudding-Tarte und dieses leckere Rhabarber-Quark-Dessert mit Amarettini. Und natürlich wird auch der Rhabarber-Sirup dieses Jahr wieder im Prosecco zum Einsatz kommen ;)
Aber den ersten Rhabarber wollte ich unbedingt in einem Kuchen verarbeiten. Um mir ein wenig Inspiration zu holen, habe ich bei Instagram nach euren liebsten Rezepten gefragt und war total begeistert, über die vielfältigen Verwengungsmöglichkeiten, die ihr genannt habt. Dieses Rezept von meiner lieben Leserin Romy, hat mich besonders angesprochen und wurde - etwas abgwandelt - direkt ausprobiert:

Experimente aus meiner Küche: Rhabarbertarte mit Marzipan-Schmand-Guss

Zutaten (für eine 32cm Tarteform)

Teig:
275g Mehl
125g Butter
75g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei

Füllung:
ca. 600g Rhabarber
2 - 3 EL brauner Zucker
50g Mandelblättchen
100g Zucker
100g Marzipan
200g Schmand
4 Eier
1 Pck. Vanillepuddingpulver (zum Kochen)

Zubereitung

Alle Zutaten für den Teig rasch zu einem Teig verkneten, in Folie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. In der Zwischenzeit den Rhabarber waschen, in 1cm große Stücke schneiden, mit dem braunen Zucker mischen und ziehen lassen.
Kurz bevor die Kühlzeit vorbei ist, den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Schmand, Zucker, Eier und Vanilledpuddingpulver mit dem Schneebesen glatt rühren. Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier etwas größer wie die Tarteform ausrollen und samt Backpapier hineinlegen. Die Ränder hochdrücken und die zweite Lage Backpapier entfernen. Mit Mandelblättchen bestreuen. Rhabarber in einem Sieb abtropfen lassen und auf den Mandelblättchen verteilen. Marzipan reiben und gleichmäßig darüber streuen. Mit der Schmandmasse begießen und auf mittlerer Schiene 50 - 55 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu schnell braun werden, einfach mit Alufolie abdecken. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Experimente aus meiner Küche: Rhabarbertarte mit Marzipan-Schmand-Guss

Wenn ihr keinen Marzipan mögt, dann lasst ihr diesen einfach weg ;)

Eure Yvonne

Freitag, 17. April 2015

Bread Baking (Fri)day: Bärlauchbrot von Tine und Jasmin

Hallo zusammen, wir sind Jasmin und Tine von den Foodistas, was für Food und Sisters steht, denn hier kochen und backen zwei mal zwei Schwestern. Auf unserem Blog findet ihr herzhafte, saisonale, regionale, exotische und extravagante Gerichte. Egal ob wir vergessene Lebensmittel wieder zum Leben erwecken, alten Gerichten den nötigen Pep verleihen, einfach eine schmackhafte Mahlzeit kreieren oder eine Stulle mit selbstgebackenem Brot schmieren, in jedem unserer Gerichte steckt wahnsinnig viel Leidenschaft und Freude. So wie auch in diesem Bärlauchbrot, den wir für den heutigen Bread Baking (Fri)day mitgebracht haben:
Experimente aus meiner Küche: Bärlauchbrot #breadbakingfriday

Dieses Roggenmischbrot wird mit fertigem Sauerteig aus dem Supermarkt zubereitet, so dass es absolut alltagstauglich ist:

Zutaten 

Brot:
300g Roggenmehl
300g Weizenmehl
1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Zucker
2 TL Salz
75g Sauerteig
250ml lauwarmes Wasser
1 Hand voll Bärlauch

Aufstrich:
250g Frischkäse
4 - 5 Blätter Bärlauch
Salz und Pfeffer

Zubereitung Brot

1. Das Mehl in einer Schüs­sel mischen. In die Mitte eine Mulde machen.
2. Die Hefe in die Mulde brö­seln. 2 EL Was­ser, Zucker dazu geben und mit etwas Mehl bede­cken. An einem war­men Ort zuge­deckt 10 Minu­ten gehen lassen.
3. Den Bär­lauch waschen und fein haken.
4. Was­ser, Salz, Sau­er­teig und Bär­lauch zu der Mehl­mi­schung geben und mit den Knet­ha­ken des Hand­rühr­ge­rä­tes gut ver­kne­ten. Nun wei­tere 35 Minu­ten zuge­deckt an einem war­men Ort gehen lassen.
5. Eine Kas­ten­form fet­ten und melie­ren. In eine back­ofen­feste Schüs­sel etwas Was­ser fül­len und in den Back­ofen stellen.
6. Den Teig in die Form drü­cken und im vor­ge­heiz­ten Ofen bei 180° Umluft ca. 40 Minu­ten backen.

Experimente aus meiner Küche: Bärlauchbrot #breadbakingfriday


Wenn das Brot grade aus dem Ofen kommt, hat es noch so eine schöne knusprige Kruste… Einfach lecker! Und gutes Brot wird noch besser, wenn man es mit einem selbstgemachten Aufstrich veredelt. Darum habe ich passend zum Brot noch einen leckeren Bärlauch-Aufstrich zubereitet. Super einfach! Die perfekte Kombination.

Experimente aus meiner Küche: Bärlauchbrot #breadbakingfriday

Für den Auf­strich den Bär­lauch eben­falls waschen und fein haken. Bär­lauch und Frisch­käse mischen, mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Kleiner Tipp: Wenn Ihr in ein feuerfestes Gefäß Wasser füllt und dieses während der Backzeit mit in den Ofen stellt, entwickelt sich durch das verdunstende Wasser, Wasserdampf. Dieses trägt dazu bei, dass die Kruste des Brotes besonders knusprig und dadurch besonders lecker wird.
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Liebe Tine, liebe Jasmin, vielen Dank für das tolle Rezept und euren Beitrag zum Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Eure Yvonne

Mittwoch, 15. April 2015

One Pot Pasta mit Hackfleisch und Paprika

Da die Wurst-Nudel-Pfanne regelmäßig bei uns auf dem Tisch steht, war es mal wieder an der Zeit, etwas herumzuexperimentieren. Statt Würstchen wandert Hackfleisch in die Pfanne und das Buttergemüse wird einfach durch Paprika ersetzt. Die Arbeitszeit bleibt jedoch gleich, so dass auch diese One Pot Pasta innerhalb von 25 Minuten fertig ist :)

Experimente aus meiner Küche: One Pot Pasta mit Hackfleisch und Paprika

Zutaten (für 4 Personen)

500g Hackfleisch
1 Zwiebel
Olivenöl 
1 - 2 Paprika (je nach Größe)
2 - 3 EL Tomatenmark
1 TL Kräuter der Provence
1 TL Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
750 - 900ml Gemüsebrühe
250g kurze Nudeln (hier: Shipli von Birkel)

Zubereitung

Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Paprika waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Hackfleisch zufügen und rundum anbraten. Mit Kräutern der Provence, Paprika edelsüß, Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Paprika und Tomatenmark dazugeben und mit anschwitzen. Alles mit (erstmal 750ml) Gemüsebrühe ablöschen. Sobald die Brühe kocht, die rohen Nudeln zufügen und alles bei geschlossenem Deckel etwa 15 - 20 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Sollte nicht genügend Flüssigkeit vorhanden sein, einfach zwischendurch noch die restliche Brühe nach und nach zugeben. Die letzten 10 Minuten gerne auch ohne Deckel, damit die Soße etwas eindickt. Zum Schluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Experimente aus meiner Küche: One Pot Pasta mit Hackfleisch und Paprika

Uns hat es richtig gut geschmeckt und ich war froh, dass ich direkt die doppelte Menge für zwei Tage gekocht hatte ;)

Eure Yvonne

Montag, 13. April 2015

Gnocchi in cremiger Räucherlachssoße

An den Tagen nach Ostern habe ich mal versucht nicht einkaufen zu gehen, sondern wirklich alles zu verbrauchen, was noch so vorhanden war. Und da bei uns vor den Feiertagen sowieso meistens zuviel eingekauft wird, war die Auswahl relativ groß. Mein Hauptaugenmerk lag vor allem auf offenen Produkten, wie in diesem Fall Kräuterfrischkäse, Schmand und Sahne. Das zusammen ergibt ja sowieso schon eine gute Basis. Dazu kam noch der Räucherlachs, der vom Osterfrühstück über war und die Packung Gnocchi, die ich eigentlich fast immer im Haus habe:

Experimente aus meiner Küche: Gnocchi in cremiger Räucherlachssoße

Zutaten (für 2 Personen)

500g Gnocchi
1 Zwiebel
Olivenöl
100ml Sahne 
50ml Milch
3 EL Kräuterfrischkäse
1 - 2 EL Schmand
1 EL Fish Spice Rub oder 1 TL Instantbrühe
1 Bund Dill oder 3 EL TK-Dill
150 - 200g Räucherlachs
Salz, Pfeffer
Saft von 1/2 Zitrone

Zubereitung

Gnocchi in kochendem Salzwasser garen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, fein würfeln und in einer großen Pfanne im Olivenöl glasig dünsten. Mit Sahne, Milch und 100ml Wasser ablöschen. Kräuterfrischkäse und Schmand unterrühren. Fish Spice Rub und Dill dazugeben und auf kleiner Flamme 2 - 3 Minuten köcheln lassen. Währenddessen den Lachs in Streifen schneiden und zur Soße geben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Gnocchi gut abgetropft dazugeben, vermischen und direkt anrichten.

Experimente aus meiner Küche: Gnocchi in cremiger Räucherlachssoße

Wie immer schnell gemacht und vor allem leicht zu variieren ;) Statt Schmand könnt ihr einfach mehr Kräuterfrischkäse, normalen Frischkäse oder Creme fraîche nehmen. Statt Milch und Wasser könnt ihr auch 200ml Sahne benutzen und wer keine Gnocchi mag, nimmt einfach Pasta oder Spätzle ;) Seid kreativ und experementiert einfach ein bisschen herum!

Eure Yvonne

Samstag, 11. April 2015

Große Hefekuchenliebe

Ich muss mich heute mal outen! Ich liebe Hefeteig! Das war aber nicht immer so. Noch vor 2 Jahren hätte ich mich nicht an Hefeteig rangetraut. Zu groß die Angst, dass es nicht klappen könnte! Außerdem war mir die Ruhezeit immer viel zu lang, so dass ich Rezepte mit Hefeteig immer kategorisch überlesen habe. Das hat sich mit diesen Zimtschnecken - zum Glück - geändert. Seither kommt Hefeteig - egal ob nun süß oder herzhaft - ganz oft bei uns auf den Tisch. Und weil ich in den letzten Wochen so viele Varianten ausprobiert habe, zeige ich euch heute gleich vier verschiedene Füllungen und Zubereitungsarten:

Experimente aus meiner Küche: Große Hefekuchenliebe

Der Hefeteig ist dabei immer gleich. Es ist inzwischen mein Allround-Hefeteig-Rezept für süße Füllungen. Die Zubereitung hat bisher immer geklappt und mit einer Ruhezeit von ca. 45 Minuten ist er auch wunderbar alltagstauglich:

Zutaten 

Hefeteig:
1 Würfel Hefe
250ml lauwarme Milch
50g Zucker
500g Mehl
1 Pck. Vanillezucker 
1 Prise Salz
1 Ei
80g Butter, leicht zerlassen 

Füllung 1 (für 1/2 Hefeteig)
 50g Butter, leicht zerlassen
2 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
1 - 2 Äpfel

Füllung 2 (für 1/2 Hefeteig)
1 Pck. Mohnback
1/2 Fl. Bittermandelaroma
1 EL Sahne

Füllung 3 (für ganzen Hefeteig)
150g Marzipan
200ml Sahne
200g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
2 - 3 Äpfel

Zubereitung

Hefe und Zucker in der Milch auflösen. Mehl, Butter, Salz, Vanillezucker und Ei dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Den Backofen nun auf 180°C (Ober. und Unterhitze) vorheizen. Den Teig in zwei Stücke teilen und nacheinander rechteckig ausrollen und nach Belieben füllen:

1. Variante: Gedrehter Hefekranz mit Zucker-Zimt-Apfel-Füllung

Experimente aus meiner Küche: Gedrehter Hefekranz mit Zucker-Zimt-Apfel-Füllung

Butter mit Zucker und Zimt mischen und auf dem Teig verteilen. Apfel schälen, raspeln und ebenfalls auf dem Teig verteilen. Nun alles von der längsseite aufrollen und längs aufschneiden, aber das Ende zusammenlassen. Die beiden Stränge nun ineinander verdreht zu einem Kranz flechten.

Experimente aus meiner Küche: Gedrehter Hefekranz mit Zucker-Zimt-Apfel-Füllung

2. Variante: Hefeschnecken mit Mohn-Füllung

Experimente aus meiner Küche: Hefeschnecken mit Mohn-Füllung

Mohnback mit Bittermandelaroma und Sahne verrühren, so dass es eine streichfähige Masse wird. Evtl. noch etwas mehr Sahne nehmen. Diese auf dem Teig verteilen und ebenfalls von der längsseite aufrollen. Entweder in Stücke schneiden und daraus Hefeschnecken backen oder nur einschneiden und auseinanderziehen, so dass eine Art "Zopf" entsteht.

Experimente aus meiner Küche: Hefeschnecken mit Mohn-Füllung

3. Variante: Hefeblume mit Marzipan-Mandel-Apfel-Füllung

Experimente aus meiner Küche: Hefeblume mit Marzipan-Mandel-Apfel-Füllung

Sahne mit Marzipan erhitzen und solange unter Rühren köcheln lassen, bis das Marzipan sich aufgelöst hat. Gemahlene Mandeln oder Haselnüsse unterheben und etwas abkühlen lassen. Äpfel schälen und reiben.
Den Teig nun in drei Stücke teilen. Das erste Stück rund ausrollen und auf Backpapier legen. Mit der halben Marzipan-Mandel-Masse bestreichen und die Hälfte vom Apfel darauf verteilen. Nun das zweite Teigstück ausrollen und darauf legen. Mit der restlichen Füllung bestreichen und wieder Apfelraspel darauf verteilen. Nun die letzte Teigplatte darauf legen. Jetzt mit einem Glas die Mitte des Teiges eindrücken. Bis hierhin werden nun Stücke eingeschnitten. Ich hatte eine unglaulich große Teigplatte, so dass ich 16 Stücke herausbekommen habe. Jedes Stück wird in sich verdreht und wieder hingelegt. Hier findet ihr auch eine schöne Schritt-für-Schritt-Anleitung!

Experimente aus meiner Küche: Hefeblume mit Marzipan-Mandel-Apfel-Füllung
 
Jede Hefeteigvariation sollte ca. 20 -30 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Anschließend kann das Gebäck mit Puderzucker bestäubt oder mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft bestrichen werden.

Mein Favorit ist definitiv der gedrehte Hefekranz mit Zucker-Zimt-Apfel-Füllung, weil er so richtig schön saftig war und lauwarm einfach ne Wucht ist ;)

Und was ist euer Favorit?

Eure Yvonne


Freitag, 10. April 2015

Bread Baking (Fri)day: Würziges Senfbrot von Patricia

Hallo liebe Leser von „Experimente aus meiner Küche“! Ich bin Patricia und für gewöhnlich findet man mich auf meinem Blog Patce’s Patisserie, wo ich meine Leser vor allem mit Kuchen verwöhne. In letzter Zeit schleicht sich da schon mal ab und zu ein Brotrezept ein. Denn Brot backen ist gar nicht so schwer und es gibt sooo viele verschiedene & interessante Brotrezepte, die man in Bäckereien wahrscheinlich nie bekommen würde! : )

Für den Bread Baking (Fri)day habe ich diesmal ein würziges Senfbrot mit Kümmel & Koriander mitgebracht:

Experiemente aus meiner Küche: Würziges Senfbrot #breadbakingfriday
  
Kümmel & Koriander? Ja, ich weiß. Nicht jedermanns Sache. Ausprobieren lohnt sich jedoch schon, aber wer es partout nicht im Brot haben möchte, der kann es auch einfach weglassen ;-)

Experiemente aus meiner Küche: Würziges Senfbrot #breadbakingfriday

Zutaten:

340 g Weizenvollkornmehl
160 g Dinkelmehl Type 630
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Salz
1 Prise Zucker
340 ml Wasser
1 Msp. Kardamon
½ TL gemahlenen Kümmel
½ TL gemahlenen Koriander
2 TL Senf (bei mir mittelscharf)

Zubereitung:

Die beiden Mehlsorten mit der Trockenhefe, dem Salz und Zucker vermischen. Anschließend die Gewürze, Senf und Wasser hinzufügen und alles 5-10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Diesen an einem warmen Ort ca. 1 Stunde ruhen lassen. Anschließend mit bemehlten Händen nochmals durchkneten, zu einem Laib formen und in eine geölte, kleine Kastenform setzen. Nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Ofen vorheizen. Das Brot wird anschließend bei 230°C für 10 Minuten, danach bei 200°C für 35-40 Minuten gebacken.

Experiemente aus meiner Küche: Würziges Senfbrot #breadbakingfriday

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Rezept! Und falls Ihr noch Lust an weiteren interessanten Brot- oder auch Kuchenrezepten habt, besucht mich doch gerne mal auf meinem Blog.
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Liebe Patricia, vielen Dank für dieses tolle Brot und deinen Beitrag zum Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Eure Yvonne