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Freitag, 15. Mai 2015

Bread Baking (Fri)day: Klassisches Bauernbrot von Miri

Hallo! Ich bin Miri von www.leckerleckerliese.de und freue mich sehr, heute bei Yvonnes Bread Baking (Fri)day dabei zu sein. Ich bin 34 Jahre alt und wohne mit meiner Familie im Schwabenländle. Hier in der Gegend geht nichts über ein schönes, rustikales Bauernbrot! Und das passt auch zu allem, egal ob zu Suppen, Maultaschen oder auch zu Spaghetti Bolognese – die Scheibe Brot verpasst jedem Gericht den schwäbischen Charakter ;-) Spass beiseite, richtig gutes Brot zu backen ist eins meiner größten Hobbys. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich mit ein paar Freundinnen alle drei Wochen hier bei uns am Ort im alten Backhäusle backen kann. Wir sammeln dazu auch einmal im Jahr selbst unser Holz, wenn die Reben in den Weinbergen geschnitten werden. Neben Bauernbrot kommen bei uns meistens noch Hefezöpfe, verschiedene Kuchen, Pizza und Flammkuchen in den Ofen.

Ich hab Euch hier ein leckeres Rezept für ein klassisches Bauernbrot mitgebracht. Es lässt sich sehr gut vorbereiten, da der Teig über Nacht im Kühlschrank gehen muss. Solche unkomplizierten Rezepte liebe ich einfach! Es funktioniert im normalen Backofen natürlich genau so gut wie im Backhaus:

Experimente aus meiner Küche: Klassisches Bauernbrot #breadbakingfriday

Rezept für 1 Laib:

800 g Weizenbrotmehl (Type 1050)
200 g Dinkelmehl (Type 630)
1 Pg. flüssiger Sauerteig (z. B. von Seitenbacher) oder 2 EL Sauerteigpulver
10 g frische Hefe
2 TL Salz
ca. 600-650 ml Wasser

Alle Zutaten in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten gut verkneten, dabei die Wassermenge entsprechend der Teigkonsistenz anpassen (der Teig sollte feucht aber nicht zu klebrig sein). Teig in eine große Schüssel mit Deckel umfüllen und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. 

Experimente aus meiner Küche: Klassisches Bauernbrot #breadbakingfriday

Vor dem Backen den Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig mit etwas Mehl bestäuben und auf der Arbeitsplatte kurz verkneten. Dann in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben und noch mal 20 Min. abgedeckt ruhen lassen. Auf ein Backblech stürzen, mit einer Gabel die Oberfläche leicht einstechen und sofort in den Ofen schieben. Dabei 1 kleine Tasse Wasser auf den Ofenboden stellen. Nach 15 Minuten die Temperatur auf 210°C reduzieren und das Brot fertig backen (ca. 1 Stunde). Wem es gegen Ende zu dunkel wird, kann entweder die Temperatur noch etwas reduzieren oder das Brot mit Backpapier abdecken.

Experimente aus meiner Küche: Klassisches Bauernbrot #breadbakingfriday

Tipps:

o Die Hefemenge ist durch den Sauerteig wirklich ausreichend (manche benutzen viel zu viel Hefe fürs Brot... 10 g pro Laib ist eine gute Richtmenge).

o Die Mehlsorten können natürlich variiert werden, je nach Geschmack. Das Dinkelmehl kann durch Roggenmehl ersetzt werden oder der Dinkelmehlanteil insgesamt erhöht werden usw...

o Wer mag, kann noch Brotgewürz zugeben.

o Wer regelmäßig sein Brot selbst bäckt, kann ganz einfach eigenen Sauerteig im Kühlschrank lagern. Dafür vor dem Backen 2-3 EL des Teiges abnehmen, in eine Schüssel mit Deckel geben (ich hab ein Steingutgefäß von der Uroma) und ein paar Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Dann gut verschließen und in den Kühlschrank stellen. Der Sauerteig hält sich ca. 6 Wochen im Kühlschrank oder kann auch eingefroren werden.

o Wer kein bemehltes Brot mag, darf den Teig nicht aus dem Gärkörbchen stürzen, sondern sollte ihn mit Schwung auf das Backblech ‚hüpfen’ lassen (ich kenne nur das schwäbische Wort dafür: ‚rausschucken’), also einfach so, dass die unbemehlte Oberfläche nachher auf dem Blech oben liegt ;-). Dann kann das Brot nach Beenden der Backzeit mit etwas Wasser bestrichen werden und noch mal 2 Minuten im Ofen ruhen. So bekommt es eine glänzende Oberfläche.
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Liebe Miri, vielen Dank für die vielen Tipps und deiner Teilnahme am Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Eure Yvonne

1 Kommentar:

  1. Tolles Rezept, das werde ich sicher probieren... Danke und such wenn's regnet - einen schönen Freitag. LG Bes

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