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Sonntag, 30. November 2014

Ich back mir: Bratapfel-Karamell-Kuchen


Als Clara das nächste "Ich backs mir"- Thema verkündet hat, war ich mir gar nicht so sicher, welches Rezept ich dazu vorstellen soll. Ein Lieblingskuchen ist ja eigentlich einer, den man schon hundert mal gemacht hat und immer wieder gerne isst. Dazu würde ich definitiv die Apfel-Blätterteig-Schnitten, die Mini-Oreo-Cheesecake oder die Tiramisu-Torte zählen. Aber das sind alles Rezepte, die ihr schon kennt. Also habe ich mich einfach an einem neuen Lieblingskuchen versucht! Passend zur Jahreszeit wurde es ein Bratapfel-Karamell-Kuchen mit einer Füllung aus gebrannten Mandeln und Marzipan:

Experimente aus meiner Küche: Bratapfel-Karamell-Kuchen #ichbacksmir

Zutaten

Teig:
250g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
90g Zucker
150g kalte Butter (in Stückchen)
1 Ei

Füllung:
5 – 6 kleine Äpfel
100g Marzipan
100g gebrannte Mandeln

Karamellcreme:
600ml Sahne
1 Pck. Puddingpulver Karamell (zum Kochen)
3 EL Zucker
2 Eigelb

Zubereitung

Zuerst aus den Zutaten für den Teig rasch einen Mürbteig zubereiten. Eine Springform mit Backpapier auslegen und 2/3 vom Teig auf dem Boden verteilen. Mit dem restlichen Teig einen Rand hochziehen und kalt stellen.
Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Gebrannte Mandeln zerkleinern (funktioniert wunderbar, wenn man die Mandeln in einen Gefrierbeutel füllt und mit dem Nudelholz draufschlägt) und mit dem Marzipan vermengen. Äpfel schälen, mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen. Danach halbieren, mit Zitronensaft beträufeln und mit der Schnittfläche nach oben auf den Teig legen.  Die Öffnung mit der Marzipan-Mandel-Masse füllen und wieder kalt stellen.
Inzwischen die Karamellcreme vorbereiten. Dafür die Sahne in einem Topf aufkochen lassen. Vorab 8 EL abnehmen und mit Zucker sowie Puddingpulver verrühren. Sobald die Sahne kocht, von der Kochplatte nehmen, Puddingpulver unterrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Eigelbe zufügen und eine weitere Minute köcheln lassen. Die Creme auf den Äpfeln verteilen und auf der untersten Schiene 60 Minuten backen. Den Kuchen am besten über Nacht in der Form auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Experimente aus meiner Küche: Bratapfel-Karamell-Kuchen #ichbacksmir

Anstatt Karamellpudding könntet ihr auch Vanillepudding nehmen, den ihr mit Zimt oder Bratapfelgewürz abschmeckt. Auch bei der Füllung könnt ihr kreativ werden! Gehackte Mandeln und Rosinen passen bestimmt auch sehr gut dazu. Oder wie wäre es mit Spekulatius? ;)

Experimente aus meiner Küche: Bratapfel-Karamell-Kuchen #ichbacksmir

 Tja was soll ich sagen? Der Kuchen zählt ab sofort definitiv zu meinen Lieblingskuchen :)

http://www.tastesheriff.com/ich-backs-mir-im-november-mit-meinem-lieblingskuchen/

Und was ist euer Lieblingskuchen?

Eure Yvonne

Freitag, 28. November 2014

Bread Baking (Fri)day: Mini-Faltenbrote mit zweierlei Füllung

Erinnert ihr euch noch an dieses Faltenbrot? Es war der Renner im Sommer ;) Auf jeder Grillparty musste es gemacht und/oder mitgebracht werden. Als ich es eines Tages spontan machen wollte und weder frische Hefe noch Milch im Haus hatte, musste ich auf eine andere Variante zurückgreifen, die ich euch heute vorstellen möchte. Nur für den Fall, dass ihr auch mal keine frische Hefe und Milch im Haus habt ;) Der Teig muss zwar etwas länger ruhen, aber es lohnt sich: 

Experimente aus meiner Küche: Mini-Faltenbrote mit zweierlei Füllung #breadbakingfriday

Zutaten (für 12 – 14 Stück)

Teig:
1,5 Pck. Trockenhefe
450ml lauwarmes Wasser
750g Mehl
2 TL Salz
50ml Olivenöl

Füllung:
125g Speckwürfel
100 – 200g geriebener Käse oder Parmesan
Kräuterbutter
Pesto

Zubereitung

Trockenhefe im Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Mehl in einer Schüssel mit Salz vermischen. Hefe und Öl zufügen und alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde stehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat. In der Zwischenzeit die Speckwürfel knusprig anbraten und abkühlen lassen.
Den aufgegangenen Hefeteig halbieren und die erste Hälfte auf einer gut bemehlte Arbeitsfläche rechteckig ausrollen. Nach Belieben belegen. Ich habe einen Teil mit Speck, Kräuterbutter und Parmesan belegt. Die andere Hälfte wurde mit Pesto eingestrichen und geriebenem Käse (Mozzarella) bestreut. Dann wird der Teig in 4cm breite Streifen geschnitten, wie eine Mundharmonika gefaltet und in eine Muffinform gesteckt. Den Vorgang solange wiederholen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. Danach nochmals für eine Stunde abgedeckt gehen lassen. Kurz vorher den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen und dann etwa 35 – 40 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Vor dem Verzehr etwas abkühlen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Mini-Faltenbrote mit zweierlei Füllung #breadbakingfriday

Und weil meine kleine Assistentin so fleißig beim Dekorieren geholfen hat, muss ich euch diese Fotos natürlich auch noch zeigen ;)

Experimente aus meiner Küche: Mini-Faltenbrote mit zweierlei Füllung #breadbakingfriday

Ist sie nicht süß? 

Eure Yvonne

Dienstag, 25. November 2014

Pasta in cremiger Kohlrabi-Hähnchen-Soße

Heute muss ich erstmal etwas loswerden, bevor ich euch das Rezept verrate. Einfach weil es mir am Herzen liegt und man es als Foodblogger manchmal gar nicht so einfach hat. Alle (oder viele) erwarten, dass man immer alles frisch zubereitet, beste Zutaten verwendet und Fleisch nur beim Metzger kauft. Aber da muss ich euch leider enttäuschen. Ich erledige meine Einkäufe immer im nächsten Supermarkt um die Ecke. Je nachdem, wo ich gerade unterwegs bin, kann es Lidl, Aldi, Netto, Real oder Marktkauf sein. Dort kaufe ich dann alles, was ich benötige und wo ich gerade Lust drauf hab. Ab und zu landet dann auch schon mal Tiefkühlgemüse im Einkaufswagen. Denn obwohl ich gerne koche und backe, habe ich nicht immer viel Zeit, um in der Küche zu stehen. Kind, Arbeit und Haushalt sind ja schließlich auch noch da ;) Ich versuche größtenteils frisches Gemüse zu verwenden, aber ich finde es dennoch für mich persönlich völlig in Ordnung manchmal auf Tiefkühlware zurückzugreifen.
So wie für diese Pasta in cremiger Kohlrabi-Hähnchen-Soße:

Experimente aus meiner Küche: Pasta in cremiger Kohlrabi-Hähnchen-Soße
 
Zutaten

500 - 700g Hähnchenbrustfilet
300g Pasta
750g TK-Rahmkohlrabi
1 Kugel Mozzarella (besser: geriebener Käse)
100 - 200ml Gemüsebrühe
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

In einem Topf Salzwasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Hähnchenbrustfilet in Stücke schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und das Fleisch darin scharf von allen Seiten anbraten. Mit RUB Mediterranean Roasts würzen. Kohlrabi zum Fleisch geben und auf kleiner Flamme köcheln lassen. Erstmal 100ml Brühe zufügen und aufkochen lassen. Den Mozzarella klein schneiden und in der Soße auflösen. Das erwies sich etwas schwierig, so dass ich beim nächsten Mal lieber geriebenen Käse (vielleicht 100g?) nehmen würde. Sobald die Nudeln gar sind tropfnass zum Fleisch geben und gut durchmischen. Sollte es zu trocken sein, einfach noch Brühe oder etwas Nudelwasser zufügen und kurz ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und direkt servieren.

Experimente aus meiner Küche: Pasta in cremiger Kohlrabi-Hähnchen-Soße

Experimente aus meiner Küche: Pasta in cremiger Kohlrabi-Hähnchen-Soße

Und wie seht ihr das? Nutzt ihr auch mal Tiefkühlgemüse? Oder wird bei euch immer alles frisch zubereitet?

Eure Yvonne

Sonntag, 23. November 2014

Bratäpfel mit Spekulatius-Cheesecake-Füllung und Marzipansahne

Also eigentlich sagt der Titel ja schon alles ;) Aber ich versuche trotzdem, euch noch ein bisschen den Mund wässrig zu machen, damit ihr euch wirklich vorstellen könnt, wie lecker diese Bratäpfel waren. Die Kombination aus weichem Apfel gefüllt mit einer cremigen Masse aus Spekulatius, Frischkäse und knackigen Mandeln ist ja schon richtig lecker. Wenn das Ganze aber noch durch knusprige Streusel begleitet und durch Marzipansahne getoppt wird, dann befindet man sich definitiv im Bratapfelhimmel ;) Und damit ihr es euch auch bildlich vorstellen könnt, habe ich das alles natürlich mit der Kamera festgehalten:
 
Experimente aus meiner Küche: Bratäpfel mit Spekulatius-Cheesecake-Füllung und Marzipansahne

Experimente aus meiner Küche: Bratäpfel mit Spekulatius-Cheesecake-Füllung und Marzipansahne
 
Versteht ihr jetzt was ich meine? ;)

Zutaten

Bratäpfel:
6 - 8 Äpfel
70g brauner Zucker
2 TL Bratapfelgewürz (z.B. von Boomers Gourmet)
2 Eier
200g Frischkäse
1 Pck. Puddingpulver zum Kochen (hier: Sahnegeschmack)
100g Spekulatius
50g gehackte Mandeln

Streusel:
50g gehackte Mandeln
20g brauner Zucker
2 EL Butter (flüssig)
50g Dinkelmehl
1 TL Bratapfelgewürz

Marzipansahne:
100g Marzipan
200ml Sahne
 
Zubereitung

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Äpfel waschen und den Kopf abschneiden. Mit einem Esslöffel den Apfel aushöhlen, so dass eine ca. 1 - 1,5cm dicke Wand übrig bleibt. Die Äpfel in eine gefette Auflaufform setzen.
Für die Füllung Zucker, Bratapfelgewürz und Eier schaumig schlagen. Den Frischkäse löffelweise zufügen. Puddingpulver ebenfalls untermischen. Spekulatius in einem Gefrierbeutel zerkrümeln und zusammen mit den Mandeln unterrühren. Die Masse in die Äpfel füllen. Dabei aufpassen, dass nichts ausläuft ;)
Die Zutaten für die Streusel vermengen und auf den Äpfeln verteilen und für ca. 40 - 45 Minuten im Backofen garen. Nach 20 Minuten die Temperatur auf 160°C runterstellen und ggf. kurz vor Schluss mit Alufolie abdecken.
Vor dem Servieren noch die Marzipansahne herstellen. Dafür einfach Sahne in einem Topf aufkochen und das Marzipan darin auflösen. Solange rühren, bis eine glatte Masse entsteht. 
 
Experimente aus meiner Küche: Bratäpfel mit Spekulatius-Cheesecake-Füllung und Marzipansahne

Die fertigen Äpfel auf Teller verteilen und mit der Marzipansahne servieren.
 
Experimente aus meiner Küche: Bratäpfel mit Spekulatius-Cheesecake-Füllung und Marzipansahne

Ihr könnt die Marzipansahne natürlich auch weglassen und stattdessen Vanillesoße oder Eis reichen. Für mich persönlich war es das Tüpfelchen auf dem i, aber nicht jeder mag auch Marzipan ;)

Und wie bereitet ihr Bratäpfel zu?

Eure Yvonne

Freitag, 21. November 2014

Bread Baking (Fri)day: Apfel-Karotten-Mehrkornbrot

Am heutigen Bread Baking (Fri)day bin ich mal wieder an der Reihe und möchte euch dieses Mehrkornbrot vorstellen. Durch Möhren- und Apfelraspel wird es richtig schön saftig ohne pampig zu werden. Und da der Teig vor dem Backen nicht gehen muss, kann man es auch noch schnell nach Feierabend zubereiten ;)

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Karotten-Mehrkornbrot #breadbakingfriday

Zutaten

100g Dinkelmehl (Typ 1050)
200g Weizenmehl
200g Dinkelvollkornmehl
75g Leinsamen
40g Walnüsse, gehackt
60g Sonnenblumenkerne
2 TL Chia-Samen* (z.B. von Davert)
1,5 TL Salz
2 EL Balsamico Essig (oder Obstessig)
½ Würfel Hefe
½ TL Honig
400ml zimmerwarmes Wasser
100g Möhren
150g Apfel

Zubereitung

Walnüsse hacken. Möhren und Apfel raspeln. Mehl mit Leinsamen, gehackten Walnüssen, Sonnenblumenkernen, Chia-Samen und Salz in eine Rührschüssel geben. Die Hefe mit dem Honig in einer Tasse zerdrücken, bis es flüssig wird. Das Gemisch zur Mehl-Körnermischung geben. Wasser und Essig zufügen und mit den Knethaken der Küchenmaschine kräftig durchkneten.
Die geraspelten Äpfel und Karotten dazugeben und nochmals kneten (lassen). In der Zwischenzeit schon mal die Kastenform fetten und den Teig einfüllen. Die Form in den kalten Backofen stellen und bei 200°C (Ober- und Unterhitze) ca. 65 – 70 Minuten backen. Nach 10 Minuten der Backzeit längs einen Schnitt machen. Das Brot ist fertig, wenn es sich von unten hohl anhört.

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Karotten-Mehrkornbrot #breadbakingfriday

Dazu brauche ich nur noch etwas gesalzene Butter und ich bin vollkommen zufrieden ;)

Und was kommt bei euch so aufs Brot?

Möchtet ihr auch beim Bread Baking (Fri)day mitmachen?

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Dann schickt mir einfach eine Mail an yvonne.erfurth.81@gmail.com und ihr seid dabei ;)

Eure Yvonne

Dienstag, 18. November 2014

Marzipansterne

Kaum zu glauben, aber ich bin dieses Jahr wirklich früh dran mit den ersten Weihnachtsplätzchen. Normalerweise backe ich nie vor dem 1. Advent! Ich könnte es ja darauf schieben, dass man als Blogger schon rechtzeitig Rezepte liefern muss, damit die Leser passend zum 1. Advent mit Ideen versorgt sind ;) Wenn ich jedoch ehrlich bin, dann hab ich gar nicht an den Blog und meine Leser gedacht! Ich hatte einfach Lust mit meiner kleinen Maus die ersten Plätzchen zu backen ;) Aber damit meine Leser auch nicht zu kurz kommen, habe ich natürlich noch ein paar hundert Fotos gemacht, um das Rezept mit euch zu teilen ;)

Experimente aus meiner Küche: Marzipansterne

Zutaten

200g Mehl
40g Zucker
100g Marzipan
100g weiche Butter
1 Eigelb

100g Puderzucker
2 EL Orangensaft
2 - 3 Tropfen Bittermandelaroma

Zubereitung

Aus Mehl, Zucker, Marzipan, Butter und Eigelb einen Teig kneten und für 2 Stunden kalt stellen. Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig portionsweise zwischen zwei Lagen Backpapier (oder Frischhaltefolie) ausrollen und Sterne (oder jede beliebige Form) ausstechen. Die Sterne vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für ca. 8 - 10 Minuten goldbraun backen. Bei mir hat der Teig für 2 Bleche voll mit Sternen ausgereicht. Wahrscheinlich wären noch ein paar mehr daraus geworden, wenn das Töchterchen nicht die ganze Zeit am Teig genascht hätte ;)

Experimente aus meiner Küche: Marzipansterne
 
Die ausgekühlten Plätzchen können dann mit der Puderzuckerglasur verziert werden. Dafür den Puderzucker sieben und mit Orangensaft und Bittermandelaroma zu einem Guss verrühren. Entweder mit einem Pinsel auf die gesamten Fläche streichen oder mit einem Löffel streifenförmig über den Sternen verteilen.

Experimente aus meiner Küche: Marzipansterne

Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch schon mit der Weihnachtsbäckerei angefangen?

Eure Yvonne

Sonntag, 16. November 2014

Apfelmus-Marzipan-Taschen

Spätestens nach diesen Apfel-Blätterteigschnitten müsstet ihr eigentlich wissen, dass ich auf die Kombination von Äpfeln und Marzipan stehe! Bevor ich aber demnächst mit Bratäpfeln um die Ecke komme, möchte ich euch erst noch diese Apfelmus-Marzipan-Taschen zeigen:

Experimente aus meiner Küche: Apfelmus-Marzipan-Taschen

Zutaten

Teig:
150g Magerquark
6 EL Milch
6 EL Öl
75g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
300g Mehl
1 Pck. Backpulver

Füllung:
ca. 100 - 150g Marzipan
ca. 200g Apfelmus

Zubereitung

Magerquark, Öl, Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Schneebesen verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und dazusieben. Nun alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder mit der Hand zu einem Teig kneten. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen und Kreise ausstechen. Ich hab dafür einfach ein Glas genommen.
Nun muss der Teig gefüllt werden. Hierfür aus dem Marzipan kleinere Kreise ausstechen und auf den Teig legen. Etwas Apfelmus mittig platzieren (ca. 1 Teelöffel) und dann mit einem zweiten Teigkreis belegen. Nun die Teigränder rundherum mit einer Gabel zusammen "kleben". Für diese Variante eignet sich eine Marzipandecke ganz gut. Falls ihr einen Marzipanblock habt, dann streicht erstmal etwas Apfelmus auf den Teig und legt dann ein paar zerkrümelte Marzipanstücke obendrauf. Auch hier wieder mit einem Teigkreis bedecken. 

Die Apfelmus-Marzipan-Taschen etwa 15 - 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Bitte fragt nicht, warum meine Tochter Handschuhe trägt! Manchmal haben Kinder einfach ihren eigenen Kopf ;)

Experimente aus meiner Küche: Apfelmus-Marzipan-Taschen
 
Die kleinen Taschen schmecken sowohl lauwarm, als auch am nächsten Tag zum Frühstück kalt ;)

Experimente aus meiner Küche: Apfelmus-Marzipan-Taschen

Wenn ihr kein Marzipan mögt, dann könnt ihr diesen auch weglassen und das Apfelmus mit Amaretto oder Bittermandelaroma verfeinern ;) Kleine Apfelstücke machen sich ebenfalls gut in den Taschen. Oder probiert es doch mal mit Bratapfelmarmelade als Füllung ;)

Eure Yvonne

Freitag, 14. November 2014

Bread Baking (Fri)day: Brötchensonne mit Camembert von Emma

Hallo ihr lieben Leser von Experimente aus meiner Küche,

ich bin Emma und Bloggerneuling. Im August habe ich meinen Blog gestartet, weil ich es liebe zu backen und zu kochen. Dabei weiß ich gar nicht was ich lieber mache. Yvonne´s Blog gefällt mir sehr, weil es hier so alltägliche Dinge gibt und nicht nur pompöse Torten, für die man eigentlich immer eine Feier benötigt. Zu Yvonne´s Bread Baking Friday habe ich euch was mitgebracht. Ja, ok es ist kein richtiges Brot...

Kennt ihr die Brötchensonne, die es im Laden gibt? Die gibt es oft zum Grillen im Sommer. Vor ein paar Wochen habe ich so was ähnliches gebacken. Schön mit ein paar Kräutern, Knobi und Camembert. Camembert? Ja, genau Camembert. Nein, ich habe den Käse nicht in den Teig gerührt;-)) Aber seht einfach selbst. Und sagt mir dann, ob es euch gefällt.
 
Experimente aus meiner Küche: Brötchensonne mit Camembert #breadbakingfriday

FÜR EIN “BLECH” BENÖTIGT IHR:

500 g Mehl (Typ 550)
1 Würfel frische Hefe
200 ml Milch + 4 EL warme Milch
1 Ei
100 g Butter, geschmolzen, aber nicht mehr so heiß
10 g Zucker
1 TL Salz
3 TL Kräuter der Provence
1 Knoblauchzehe

AUSSERDEM BENÖTIGT IHR NOCH:

250 g Camembert in einer Holzschachtel
1 Eigelb
2 EL Milch
Sesamkörner

SO WIRD´S GEMACHT:

4 EL warme Milch und den Zucker in eine große Schüssel geben. Hefe hinein bröseln. Etwas stehen lassen und gelegentlich rühren bis die Hefe und der Zucker aufgelöst sind. (Mit dem Thermomix, falls ihr einen habt, geht das etwas schneller. Die drei Zutaten in die Schüssel geben, auf 37 °C erwärmen und langsam ca. 4 min. rühren lassen.) Knoblauch schälen und pressen oder fein hacken. Alle Zutaten zu der Hefe geben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. An einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich gieße in einen Topf heißes Wasser (nicht bis oben hin), stelle die Schüssel mit dem Teig oben drauf und decke sie mit einem Küchenhandtuch ab. Das funktioniert wunderbar und beschleunigt das Ganze vielleicht sogar.

In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Käse von der Folie befreien, wieder in die Holzschachtel legen und mittig auf das Backblech setzen. Den Käse kreuzweise aufschlitzen und die obere Haut abziehen. Wenn der Teig auf mind. das Doppelte gewachsen ist ungefähr 10 kleine Teigkugeln formen und mit etwas Abstand um die Holzschachtel setzen. Aus dem restlichen Teig etwas größere Kugeln formen und die zweite Reihe damit legen. Das Ganze sollte jetzt nochmal eine Stunde gehen.

Kurz vor Ablauf der Gehzeit den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) erhitzen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Brötchen damit bestreuen. Zum Schluss die Sesamkörner drüber streuen. Die Brötchen in den Ofen schieben und ca. 17 min. backen, bis sie schön goldgelb sind.

Aus dem Ofen holen und sofort genießen, solange der Käse noch weich ist.
 
Experimente aus meiner Küche: Brötchensonne mit Camembert #breadbakingfriday

Experimente aus meiner Küche: Brötchensonne mit Camembert #breadbakingfriday

Vielen lieben Dank, liebe Yvonne, dass ich beim Bread Baking (Fri)day mitmachen durfte:
 
http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Ach ja, habt ihr schon mal ihre türkische Nudelhackpfanne gemacht? Nein? Dann wird´s aber Zeit. Ich kann sie nur empfehlen. Auch wenn sie jetzt nicht so ganz zum Wetter passt.

Liebe Grüße
Emma von EmmasLieblingsstuecke.wordpress.com
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Liebe Emma, vielen vielen Dank für deinen tollen Beitrag und die netten Worte! Ich freue mich sehr darüber!
 
Wollt auch ihr euren Blog und ein Brotrezept bei mir vorstellen? Dann schickt mir einfach eine Mail an yvonne.erfurth.81@gmail.com!
 
Eure Yvonne
 
 

Mittwoch, 12. November 2014

Saftiges Rindergulasch

Wie ihr sicherlich wisst (bzw. an meiner Rezeptauswahl merkt) gibt es bei mir zu Hause - außer in Form von Hackfleisch - eher selten Rind- oder Schweinefleisch. Es ist nicht so, dass ich es nicht mag, aber irgendwie bevorzuge ich doch lieber Hähnchen oder Pute. Vielleicht weil es einfach schneller geht :) Aber da Schatzi sich nun schon mehrfach ein "richtig ordentliches" Fleischgericht gewünscht hat, bin ich mal über meinen Schatten gesprungen und habe Gulasch gekocht ;)

Experimente aus meiner Küche: Saftiges Rindergulasch

Da ich selten Hausmannskost mache, habe ich erstmal Mutti um ein paar Tipps gebeten, damit das Gulasch auch wirklich schmackhaft wird. Wichtig ist vor allem, dass die Qualität vom Fleisch stimmt. Weil ich meinen gesamten Einkauf immer gerne in einem Abwasch erledige, habe ich mich ein wenig umgesehen, wo ich nicht nur die Zutaten, sondern auch die gewünschte Qualität kriege. Bei Netto Marken-Discount bin ich fündig geworden. Neben dem "BioBio"-Rinder-Gulasch sind dort auch direkt die
"BioBio"-Paprika und sogar "BioBio"-Nudeln im Einkaufswagen gelandet. Bei einer so großen Auswahl an Bio-Produkten, die zudem nicht teuer ist, greift man gerne zu. Und was soll ich sagen, dass Fleisch war unglaublich zart und richtig schön saftig. Mein Schatz hat sich gefreut - endlich gab es "richtig ordentliches" Fleisch und ich war stolz, dass es ihm so gut geschmeckt hat ;)

Experimente aus meiner Küche: Saftiges Rindergulasch

 Zutaten (für 4 Personen)

800 - 1000g mageres Rindfleisch (z.B. BioBio Rinder-Gulasch von Netto*)
8 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
6 Paprikaschoten (z.B. BioBio Paprika-Mix von Netto*)
 2 - 3 EL Butter
5 - 6 EL Tomatenmark
2 - 3 TL Paprika, edelsüß
1 TL Paprika, rosenscharf
1 EL Balsamicocreme
1 EL Sojasoße
Salz, Pfeffer
750 - 900ml Rinderbrühe

Zubereitung

Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. 2 Paprikaschoten waschen und klein schneiden. 1 EL Butter in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin rundum scharf anbraten. Herausnehmen, einen weiteren Esslöffel Butter schmelzen und die Zwiebelwürfel darin anbraten. Knoblauchzehen dazupressen und solange braten, bis die Zwiebeln leicht braun werden. Paprikawürfel ebenfalls anbraten. Evtl. noch etwas Butter zufügen, damit es nicht anbrennt. Das Fleisch zufügen, Tomatenmark dazugeben und kurz anrösten. Paprika, Balsamico, Sojasoße, Salz und Pfeffer ebenfalls zufügen. Mit Brühe (erstmal 500 - 600ml) ablöschen und  zugedeckt auf kleiner Flamme 80 - 90 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch etwas umrühren und bei Bedarf noch Brühe dazugießen. In der Zwischenzeit die restliche Paprika waschen und in Stücke schneiden. Nach der vorgegebenen Garzeit die Paprikawürfel und evtl. noch etwas Brühe dazugeben und weitere 20 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Experimente aus meiner Küche: Saftiges Rindergulasch

 Dazu gab es bei uns Nudeln. Von zu Hause kenne ich es aber auch mit Kartoffeln, die es ebenfalls - neben 170 weiteren Produkten - im BioBio-Sortiment bei Netto Marken-Discount gibt. Von Obst und Gemüse über Molkereiprodukte, Wurst, Tiefkühlkost, Konserven bis hin zu Nudeln, Reis und Tee - alle Produkte stammen ausschließlich von BIO-zertifizierten Erzeugern und Lieferanten und entsprechen den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung. Welche Produkte unter der Eigenmarke "BioBio" angeboten werden, erfahrt ihr übrigens hier: https://www.netto-online.de/BioBio.chtm
 
Experimente aus meiner Küche: Saftiges Rindergulasch

Und was esst ihr am liebsten zum Gulasch?

Eure Yvonne


*Dieser Post beinhaltet Werbung. Er entstand mit freundlicher Unterstützung von Netto Marken-Discount.

Montag, 10. November 2014

Stutenkerlchen

Kennt ihr Stutenkerle? Vielleicht kennt ihr sie auch eher unter Weckmänner? Ich glaube es gibt viele Bezeichnungen für diese süßen Hefemännchen ;) Meistens sind sie so etwa 20cm groß, halten eine Tonpfeife in der Hand und werden aus Hefeteig geformt.
Da ich - für den Laternenumzug meiner Tochter - ganz viele kleine Männchen haben wollte, habe ich die Stutenkerlchen größtenteils einfach ausgestochen ;)

Experimente aus meiner Küche: Stutenkerlchen

Zutaten (für ganz viele kleine Kerlchen oder 10 - 15 mittelgroße)

500g Mehl
½ Würfel Hefe
250ml Milch
125g Butter
80g brauner Zucker
2 Eier
1 Prise Salz

Außerdem:
Rosinen oder Cranberries
1 Eigelb + etwas Sahne

Zubereitung

Die Milch in der Mikrowelle oder im Topf lauwarm! erhitzen und die Hefe darin auflösen. Die Butter schmelzen (geht ebenfalls in der Mikrowelle) und zusammen mit der Hefemilch, dem Zucker, dem Mehl, den Eiern und der Prise Salz zu einem Teig verkneten.
Etwa 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Achtet jedoch darauf, dass die Schüssel nicht zu klein ist, sonst kann es passieren, dass euch - so wie mir - der Teig überläuft ;) Danach mit ordentlich Mehl nochmal durchkneten und zu Männchen formen. Dafür entweder den Teig portionsweise ausrollen und mit einer Form ausstechen oder alles mit der Hand formen. Für etwa 10cm große Stutenkerle 70g Teig abwiegen. Davon 1/3 für den Kopf abstechen und rund formen. Den Rest zu einer Rolle formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Backofen könnt ihr inzwischen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Nun widmen wir uns wieder den Männchen. Zuerst den Kopf an die Rolle anlegen. Für die Arme einfach mit einem geölten Messer die Seiten anschneiden und nochmal unten mittig für die Beine. Dann vom Körper weglegen und ggf. nochmal nachformen ;) Für die Augen einfach Rosinen oder Cranberries in den Teig drücken und alles mit verquirltem Eigelb bestreichen. Je nach Größe 12 - 15 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und mit etwas Puderzucker bestäuben. Fertig sind die Stutenkerlchen ;)

Experimente aus meiner Küche: Stutenkerlchen

Und wie heißen die Männchen bei euch?

Eure Yvonne

Sonntag, 9. November 2014

Mandarinen-Schmand-Kuchen

So langsam wird es Zeit, dass ich euch den Mandarinen-Schmand-Kuchen zeige, den ich vor ein paar Wochen für meine Liebsten gezaubert habe. Ich liebe Pudding im Kuchen. Egal ob mit Beeren, Rhabarber oder Aprikosen. Ein Wunder eigentlich, dass ich diesen Kuchen noch nie zuvor gebacken habe, wo er doch so unglaublich lecker ist!

Experimente aus meiner Küche: Mandarinen-Schmand-Kuchen

Wenn man ihn noch am selben Tag isst, hat man eine unglaublich cremige und noch leicht wackelige Puddingschicht, die auf der Zunge zergeht. Lässt man ihn einen Tag im Kühlschrank ruhen, so wird die Masse etwas fester, was dem Geschmack jedoch nicht schadet ;)

Experimente aus meiner Küche: Mandarinen-Schmand-Kuchen

Zutaten (für 26cm Springform)

Teig:
100g Butter
1 Ei
200g Mehl
75g Zucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
ein paar Dreher aus der Vanillemühle

Füllung:
2 Dosen Mandarinen
1/2 Liter Milch
2 Pck. Puddingpulver zum Kochen, Sahne-Geschmack
150g Zucker
 1 Prise Salz
600g Schmand

Zubereitung

Aus den Zutaten für den Teig rasch einen Mürbeteig kneten und kühl stellen. 
Für die Füllung Milch in einen Topf füllen. 10 EL davon abnehmen und mit dem Puddingpulver verrühren. Zucker und Salz zusammen mit der Milch aufkochen. Von der Kockplatte nehmen, Puddingpulver unterrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Unter Rühren etwas abkühlen lassen. Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Mandarinen abtropfen lassen und ggf. mit Küchenpapier nochmal trockentupfen. Schmand und Mandarinen unter den Pudding rühren. 
Den Teig auf Backpapier ausrollen und in die Springform legen. Dabei einen hohen Rand ziehen. Die Puddingmasse darauf verteilen und nun 60 - 65 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Auskühlen lassen und vor dem Anschneiden mindestens 2 - 3 Stunden stehen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Mandarinen-Schmand-Kuchen


Experimente aus meiner Küche: Mandarinen-Schmand-Kuchen

 Und wisst ihr was ganz furchtbar ist. Hungrig vor dem PC zu sitzen, sich diese Bilder anzuschauen und zu wissen, dass der Kuchen schon längst aufgegessen ist. 
Dabei hätte man jetzt sofort so gerne ein Stück davon, weil man ganz genau weiß, wie lecker er schmeckt ;) 

Eure Yvonne

Freitag, 7. November 2014

Bread Baking (Fri)day: Hefeknoten von Rebecca

Heute gibt es das erste Mal einen süßen Beitrag für den Bread Baking (Fri)day und ich freue mich sehr darüber. Denn wer hat nicht auch gerne mal etwas Abwechslung am Frühstückstisch? ;)

Experimente aus meiner Küche: Hefeknoten #breadbakingfriday

Hallo ich heiße Rebecca und bin die Bloggerin bei Blog Baby Rock my Day. Ich freu mich das ich heute bei Yvonne zu Gast sein darf und hab euch was wirklich leckeres zum Frühstück mitgebracht.

Experimente aus meiner Küche: Hefeknoten #breadbakingfriday

Und für alle Morgenmuffel die gar keine Lust auf viel Backen am Morgen haben: hier kommt die gute Nachricht: denn die Brötchen kann man auch am Tag vorher backen und ganz wunderbar am nächsten Morgen dann essen.

Experimente aus meiner Küche: Hefeknoten #breadbakingfriday

Zutaten:

250 ml warme Milch
75 g Zucker
20 g Hefe
500 g Mehl
75 g weiche Butter
1 TL Salz
1 Ei Schale von einer Zitrone
1 EL Sahne
1 Eigelb
1 EL gemahlene Mandeln
Hagelzucker und Mandelblättchen zum bestreuen

Experimente aus meiner Küche: Hefeknoten #breadbakingfriday

Warme Milch (bitte nicht heiß), 75 g Zucker und Hefewürfel in eine große Schüssel geben und ca. 10 Minuten stehen lassen. Dann das Mehl, die Butter, das Salz, das Ei und die abgeriebene Schale einer Zitrone dazu geben. Alles gut durchkneten. Dann den Teig ca. 60 Minuten gehen lassen (Tuch über die Schüssel legen, damit der Teig nicht trocken wird) - heißt der Teig sollte sich optisch deutlich vergrößert haben.

Jetzt den Teig in 9 Teile teilen. Jedes Teilstück mit beiden Händen zu einer langen Rolle formen und dann einen Knoten in den Teig machen. Die beiden losen Enden drückt ihr oben auf dem Knoten einfach fest. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.

Dann die Sahne, das Eigelb und die gemahlenen Mandeln vermengen und mit einem Backpinsel die Masse auf die Knoten streichen. Mit Hagelzucker und Mandelblättchen bestreuen. Bei 180°C 25 Min. backen.

Experimente aus meiner Küche: Hefeknoten #breadbakingfriday

Experimente aus meiner Küche: Hefeknoten #breadbakingfriday
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Liebe Rebecca, vielen Dank für deinen süßen Beitrag zum Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Ich bin mir sicher, dass die Hefeknoten ganz vorzüglich mit etwas Frischkäse und selbstgemachter Marmelade schmecken. Wenn ich nur daran denke, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen ;)

Eure Yvonne

Donnerstag, 6. November 2014

Rosenkohl-Hack-Auflauf mit Kartoffeln

Wer hätte gedacht, dass Rosenkohl so beliebt bei meinen Lesern ist ;) Als ich gestern das Gericht gekocht und den Prozess bei Instagram gepostet habe, war die Nachfrage nach dem Rezept direkt so groß, dass ich über meinen Schatten springen und Fotos mit Blitz machen musste:

Experimente aus meiner Küche: Rosenkohl-Hack-Auflauf mit Kartoffeln

Eigentlich habe ich seit meinem Fotoworkshop nur noch Tageslicht genutzt, um mein Essen zu fotografieren. Aber leider ist das Tageslicht momentan stark begrenzt, so dass ich mir demnächst mal Alternativen einfallen lassen muss! An alle anderen Foodblogger da draußen. Wie macht ihr das im Winter? Nur noch Fotos am Wochenende? Oder habt ihr spezielle Lampen, die ihr mir empfehlen könnt? Nun aber genug von meinen technischen Problemchen ;) Kommen wir zurück zum Rezept:

Zutaten (für 4 Personen)

800g Kartoffeln
1kg Rosenkohl
1 Zwiebel
500g gemischtes Hackfleisch
Pfeffer, Salz
Kräuter-Gewürz-Mischung (z.B. Rustikana von Kotáni)
Paprika edelsüß
1/2 TL Zucker
400ml Sahne
300g geriebener Käse (hier: Mozzarella)

Zubereitung

Kartoffeln schälen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Die äußeren Blätter vom Rosenkohl entfernen, den Strunk abschneiden und große Köpfe halbieren. (So habe ich es gemacht und so sieht man es auch auf dem Foto. Beim nächsten Mal würde ich den Rosenkohl aber vierteln, damit die Stücke sich besser mit dem Rest verteilen und die Soße besser aufnehmen.)
Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Rosenkohl und Kartoffeln zusammen mit Salz und Zucker etwa 10 Minuten kochen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Zusammen mit dem Hackfleisch in einer Pfanne anbraten. Mit Pfeffer, Kräuter-Gewürz-Mischung und Paprika edelsüß abschmecken. Aus der Pfanne nehmen, sobald das Hackfleisch fertig ist. Sahne in der Pfanne kurz aufkochen, etwa 100g Käse darin schmelzen lassen, mit Kräuter-Gewürz-Mischung, Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen. Kartoffeln und Rosenkohl abgießen, mit dem Hackfleisch vermischen und in eine gefette Auflaufform füllen. Mit der Sahne-Käse-Soße übergießen und dem restlichen Käse bestreuen. 
Dann auf mittlerer Schiene etwa 20 - 25 Minuten überbacken, bis der Käse goldbraun ist.

Experimente aus meiner Küche: Rosenkohl-Hack-Auflauf mit Kartoffeln

Ich muss übrigens gestehen, dass es das erste Mal war, dass in meiner Küche Rosenkohl verarbeitet wurde ;) Und wie sieht es bei euch aus? Mögt ihr Rosenkohl?

Und weil es gerade so gut passt, reiche ich den Beitrag bei der Blogparade von Küchen Atlas Blog ein:

http://blog.kuechen-atlas.de/blogparade-wintergemuese/

Eure Yvonne

Dienstag, 4. November 2014

Hähnchen-Mozzarella-Pasta mit getrockneten Tomaten

Heute habe ich mal wieder ein absolutes Soulfood für euch. Pasta ist bei uns sowieso immer sehr beliebt und wenn diese noch mit einer cremigen Soße daherkommt, sind alle glücklich ;) Und ich besonders, da das Essen innerhalb von 15 - 20 Minuten auf dem Tisch steht. So macht das Kochen auch nach der Arbeit noch Spaß ;)

Experimente aus meiner Küche: Hähnchen-Mozzarella-Pasta mit getrockneten Tomaten

Zutaten (für 3 - 4 Personen)

2 - 3 EL getrocknete Tomaten in Öl (ca. 1/2 Glas)
600g Hähnchenbrustfilet
100g geriebener Käse (hier: Mozzarella)
200ml Kaffeesahne (12% Fett)
300 - 350g kurze Nudeln
Zitronenpfeffer
Kräuter-Salz-Mischung (z.B. Kräuter Rustikana von Kotányi aus der aktuellen Degustabox)

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung in ausreichend Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit die Hähnchenbrustfilet waschen, trocken tupfen und in Stücke schneiden. Mit Zitronenpfeffer und Kräuter-Salz-Mischung würzen. Eine große Pfanne erhitzen und die getrockneten Tomaten zusammen mit etwas Öl aus dem Glas darin anbraten. Sobald die Tomaten anfangen zu rösten, herausnehmen (Öl in der Pfanne lassen) und die Hähnchenwürfel rundum scharf anbraten. Die Tomaten klein hacken und wieder zum Fleisch geben. Mit Kaffeesahne auffüllen, Mozzarella zufügen und alles kurz aufkochen, bis der Käse geschmolzen ist. Falls die Soße zu dick wird noch eine Kelle vom Nudelwasser dazugeben. Sobald die Nudeln al dente sind, mit einem Schöpflöffel direkt aus dem Nudelwasser in die Hähnchen-Mozzarella-Mischung geben. Alles gut durchmischen und ggf. mit der Kräutermischung abschmecken.
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Update 08.12.2015:

Man kann die Pasta auch als One Pot Pasta zubereiten. Dafür einfach Hähnchen in einer großen Pfanne* anbraten, ein ganzes Glas getrocknete Tomaten klein schneiden und zum Hähnchen geben. Mit 200ml Sahne und 1 Liter heißem Wasser ablöschen. Zum Kochen bringen und ca. 350 - 400g rohe Nudeln dazugeben. Würzen und ca. 12 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Zum Schluß 125g Mozzarella (gerieben oder klein geschnitten) untermischen und 3 - 4 Minuten schmelzen lassen. 
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Experimente aus meiner Küche: Hähnchen-Mozzarella-Pasta mit getrockneten Tomaten

Direkt servieren, genussvoll aufessen und danach die Füße hoch legen und den Feierabend genießen ;)

Eure Yvonne

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