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Dienstag, 30. September 2014

Lachs in Zitronen-Sahne-Soße

Ich liebe Pasta! Und ich liebe Sahnesoßen! Und Lachs liebe ich auch! Und wenn alles zusammen vereint wird und innerhalb von 20 Minuten auf dem Tisch ist, dann ist der Tag gerettet ;)

Experimente aus meiner Küche: Lachs in Zitronen-Sahne-Soße

Zutaten (für 4 Personen)

500g Lachs
350g Pasta
130g TK-Erbsen
350ml Sahne
5 EL Zitronensaft
3 - 4 TL Kräuterbutter
Salz, Zitronenpfeffer
Bella Italia Gewürzsalz
½ TL Zucker

Zubereitung

Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen. In der Zwischenzeit den Lachs würzen, eine große Pfanne erhitzen und darin die Kräuterbutter schmelzen. Den Lachs von beiden Seiten kurz anbraten und herausnehmen. Sahne und Zitronensaft in der Pfanne aufkochen, mit Pfeffer, Gewürzsalz und Zucker abschmecken und vom Herd nehmen. Den Lachs in große Würfel schneiden, in die Soße geben und zugedeckt ca. 5 Minuten ziehen lassen. 

Etwa 2 Minuten bevor die Nudeln gar sind, noch die Erbsen zufügen und mitkochen lassen. Anschließend tropfnass unter die Zitronen-Lachs-Soße mischen.

Experimente aus meiner Küche: Lachs in Zitronen-Sahne-Soße


Experimente aus meiner Küche: Lachs in Zitronen-Sahne-Soße

Ich war selbst erstaunt, wie schnell das Essen fertig war ;) Und geschmeckt hat es natürlich auch großartig!!! Ist ja auch Sahnesoße und Pasta und Lachs ;)

Eure Yvonne

Sonntag, 28. September 2014

Ich back mir: Apfel-Blätterteig-Schnitten mit Marzipanschmand

Eigentlich wollte ich für die neue "Ich backs mir"-Runde von tastesheriff diesen saftigen Apfel-Gugelhupf von Gutes für Leib & Seele nachbacken. Naja eigentlich hatte ich ihn auch schon nachgebacken und geschmeckt hat er auch ganz köstlich. Aber ich war mal wieder zu ungeduldig und wollte den noch warmen Kuchen aus der Form stürzen. Dabei ist leider die Hälfte in der Form hängen geblieben. Wir haben ihn trotzdem ratzfatz aufgegessen, da er wirklich unglaublich lecker war. Aber für ein Fotoshooting hat es einfach nicht ausgereicht ;)
 
Also musste ein Ersatz her. Natürlich hätte ich den Gugelhupf noch mal backen und beim nächsten Mal vollständig auskühlen lassen können. Aber ich hatte mal wieder Blätterteig im Haus, der verbraucht werden musste. Und ja, ich habe eigentlich immer Blätterteig im Kühlschrank, der meistens so lange dort lagert, bis das Verfallsdatum mich daran erinnert, diesen endlich einzusetzen :) Und das habe ich dann auch getan! Herausgekommen sind diese unglaublich leckeren Apfel-Blätterteig-Schnitten mit Marzipanschmand:
 
Experimente aus meiner Küche: Apfel-Blätterteig-Schnitten mit Marzipanschmand #ichbacksmir

Zutaten

150g Marzipan (hier: halbe Marzipandecke)
200g Schmand
1 Pck. Blätterteig aus dem Kühlregal
2 - 3 Äpfel
1 - 2 TL Bratapfelgewürz (z.B. von Boomers Gourmet)

Zubereitung

Blätterteig aus dem Kühlschrank holen. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Marzipan raspeln oder mit einer Gabel weich machen. Zusammen mit dem Schmand zu einer glatten Masse verrühren. Evtl. mit dem Handmixer kurz aufschlagen. Blätterteig aufrollen und nach Belieben in Stücke schneiden. (Hängt davon ab, ob ihr ein großes Stück haben wollt oder mehrere kleine). Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und den Marzipanschmand darauf verteilen. Dabei einen kleinen Rand lassen. Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in feine Spalten schneiden. Diese dicht auf der Creme verteilen und mit Bratapfelgewürz bestreuen. Nun auf mittlerer Schiene ca. 15 - 20 Minuten backen (hängt vom Blätterteig ab), bis die Ränder goldbraun sind. 

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Blätterteig-Schnitten mit Marzipanschmand #ichbacksmir

Abkühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und direkt aufessen ;)

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Blätterteig-Schnitten mit Marzipanschmand #ichbacksmir

Aber ich muss euch vorwarnen! Es besteht akute Suchtgefahr! Wenn man einmal anfängt, kann man nicht aufhören, bis auch das letzte Stück aufgegessen ist ;)

Und jetzt bin ich gespannt auf all die anderen Apfelkuchenrezepte:

http://www.tastesheriff.com/ich-backs-mir-apfel-cheesecake/

Eure Yvonne

Freitag, 26. September 2014

Bread Baking (Fri)day: Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini von Alexandra

Da mein heutiger Gast so eine schöne Einleitung geschrieben hat, übergebe ich das Wort direkt an Alexandra:

Ihr lieben Back-und Kochfreunde! Mein heutiger Beitrag für den Bread Baking (Fri)day habe ich der veganen Küche und allen gewidmet, die den schönen Blog von Yvonne lieben. Yvonne kenne ich seit der Schulzeit und verfolge ihre appetitlichen Experimente von Anfang an. Umso mehr freue ich mich, dass ich dabei sein kann und euch ein leckeres Rezept vorstellen darf. Natürlich ist alles selbst gemacht, auch wenn mein Blog www.ihr-produkttester.de neue Produkte- und Shops vorstellt. Es darf genascht, probiert, mitgetestet und Neues ausprobiert werden. Gesunde Ernährung darf aber nicht vergessen werden, denn die Kombination macht's. Lasst es euch schmecken, Alexandra.

Köstliches Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini

Experimente aus meiner Küche: Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini #breadbakingfriday

Als Vegan-Liebhaberin stöbere ich gerne auf Vegan- und Food-Blogs und sammele Ideen für Speisen, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Rezepttreu bleibe ich selten, weil ich doch die eine oder andere Vorliebe habe. Dieses Mal jedoch habe ich ein simples Hefeteig-Rezept mit einem selbst gemachten Rucola-Pesto kombiniert. Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten, weil es so lecker war.

Experimente aus meiner Küche: Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini #breadbakingfriday

 Hefeteig? Das klingt kompliziert, doch mit ein wenig Wissen rund um die “Diva”, wie der Hefeteig gerne bezeichnet wird, gelingt ein Hefekuchen. Die Diva-Eigenschaften habe ich euch in fetter Schrift fest gehalten, damit er euch auch sicher gelingt.

Zutaten für den Hefeteig (Kastenform):

21g frische Hefe (halber Würfel)
400g Mehl
250ml lauwarmes Wasser
1 EL Chilliflocken
1 EL Olivenöl
Salz (eine kleine Prise)

Mehl in eine große Rührschüssel geben und in die Mitte eine kleine Mulde graben. Die Hälfte des lauwarmen Wassers in die Mitte schütten. Dann die Hefe zerbröseln und im Wasser auflösen. Das lässt sich durch leichtes Umrühren gut kontrollieren. Anschließend alle restlichen Zutaten hinzufügen und kneten. Ich benutze sehr gerne Knethaken. Der Teig ist fertig, wenn er nicht mehr an den Fingern klebt (Mehl oder Öl zugeben, je nach Bedarf). Den Teig zu einem Klumpen formen und an einen warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Tipp: Mit einem Geschirrtuch abdecken und im vorgeheizten Backofen (ungefähr 50 Grad) stehen lassen.

In der Zwischenzeit Rucola-Pesto vorbereiten und die Königskuchenform mit Öl bepinseln.
 Für das vegane Rucola-Pesto brauchen wir:

 50g Pinienkerne
1 EL Hefeflocken
1 Packung Rucola
1 Spritzer Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
1 EL Sojasoße
Olivenöl nach belieben (ca. 6 EL)

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Zugabe von Fett anrösten. Die Knoblauchzehe schälen und in einer Knoblauchpresse ausdrücken. Alle Zutaten in einen Mixer geben und pürieren bis eine homogene Masse entsteht. Ferig ist das leckere Pesto! Natürlich ist die Zugabe von Salz jedem selbst überlassen. Ich verzichte bewusst darauf, denn in der Sojasoße ist bereits Salz enthalten. Außerdem achte ich auf eine salzarme Ernährung.

Experimente aus meiner Küche: Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini #breadbakingfriday

Warten und den Backofen auf 200 Grad vorheizen und Zucchini in Stifte schneiden! :-)

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Hefeteig mit Hilfe eines Nudelholzes zu einer rechteckigen Form ausrollen. Den Teig mit dem Pesto betreichen und die Zucchinistreifen verteilen.

Experimente aus meiner Küche: Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini #breadbakingfriday

In zehn ungefähr gleich breite Streifen schneiden und zu kleinen Schnecken aufrollen und in die Form geben. Die Röllchen sollten nicht allzu eng aneinander gedrückt werden und nicht über die Form hinaus gehen, weil der Teig beim Backen noch aufgeht.

Experimente aus meiner Küche: Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini #breadbakingfriday

 Die Form für etwa 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen legen.

Experimente aus meiner Küche: Schneckenbrot mit veganem Rucola-Pesto, Chili und Zucchini #breadbakingfriday

 Manchmal lohnt es sich gleich zwei Partybrote zu backen, denn das Vorkosten zu Hause gehört bei uns einfach dazu. Wer mag, bereitet das Pesto einen Tag eher zu damit die Zutaten gut durchziehen.

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Liebe Alex, vielen Dank für deine Teilnahme am Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html

Eure Yvonne

Dienstag, 23. September 2014

Italienische Mini-Hackbraten

Ich muss gestehen, dass ich mit den heutigen Fotos eigentlich so gar nicht zufrieden bin! 
Die Farbkombination gefällt mir nicht und auch die Anordnung lässt zu wünschen übrig. Irgendwie fehlt etwas. Vielleicht ein paar frische Kräuter? Gläser? Oder Soßenkleckse? ;)

 Aber bei herzhaften Gerichten muss es einfach schnell gehen! Schließlich will man es ja warm und gemeinsam mit den Liebsten essen! Und wenn es dann noch so unglaublich lecker riecht und einem schon beim Fotografieren das Wasser im Mund zusammen läuft, bleibt die Kreativität und Konzentration auf der Strecke! Dann will man nur noch eins: endlich die leckeren, saftigen, mit Speck ummantelten Mini-Hackbraten genießen ;)

Experimente aus meiner Küche: Italienische Mini-Hackbraten
 
Also verzeiht mir, wenn die Bildkomposition heute nicht wirklich stimmig ist! Dafür wird euch aber das Rezept umhauen ;) 

Zutaten (für 4 - 6 Personen)

1kg gemischtes Hackfleisch
1 TL Senf
2 Eier
1/2 Pck. TK-Petersilie (oder frische)
1 Brötchen vom Vortag
Paprika edelsüß
 Salz, Pfeffer
100g Schwarzwälder Bauchspeck (oder Bacon)

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
2 TL Tomatenmark
500g passierte Tomaten
200ml Sahne
2 EL Schmelzkäse
1 EL RUB Mediterranean Roasts*
1 EL Rosmarin
Salz, Zitronenpfeffer

Zubereitung

Das Brötchen in Wasser aufweichen und ausgedrückt zusammen mit dem Hackfleisch, den Eiern, Senf, Petersilie und Gewürzen vermischen. Eine große Auflaufform oder ein tiefes Blech mit etwas Öl einfetten. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Aus der Hackfleischmasse mittelgroße Röllchen formen (bei mir waren es 15 Stück) und mit einer Scheibe Speck umwickelt in die Form legen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Tomatenmark zufügen und mitrösten. Mit Sahne und passierten Tomaten aufgießen. Käse zufügen und darin schmelzen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken und auf den Mini-Hackbraten verteilen. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen. Dabei nach ca. 15 - 20 Minuten die Temperatur auf 180°C runterdrehen.

Experimente aus meiner Küche: Italienische Mini-Hackbraten

Dazu passen Reis, Kartoffeln oder wie bei uns Pasta ;)

Experimente aus meiner Küche: Italienische Mini-Hackbraten

Es lässt sich super vorbereiten und schmeckt auch am nächsten Tag immer noch unglaublich lecker! Die Mini-Hackbraten sind richtig schön saftig und locker und auch die Soße ist ein Traum ;)

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt. 

Sonntag, 21. September 2014

Blätterteig-Feigen-Taschen

Kaum zu glauben, dass ich erst letztes Jahr frische Feigen für mich entdeckt habe. Dabei schmecken sie so unglaublich lecker! Ob gegrillt, als Pizzabelag oder als Törtchen mit Mascarponefüllung! Nur die "klassische" Kombination mit Ziegenkäse ist so gar nicht mein Fall! Liegt aber wohl daran, dass ich einfach keinen Ziegenkäse mag ;)
 
Und da zwischen August und Oktober Feigen Hauptsaison haben und in dieser Zeit besonders aromatisch schmecken, sind beim letzten Einkauf gleich ein paar Exemplare im Einkaufswagen gelandet. Zusammen mit einer Packung Blätterteig wurde daraus einfach mal ganz schnell dieses köstliche Gebäck gezaubert :)
 
Experimente aus meiner Küche: Blätterteig-Feigen-Taschen

Zutaten

1 Rolle Blätterteig
3 frische Feigen
100g Frischkäse
100 – 150g Schmand
ein paar Dreher Vanille aus der Mühle (oder das Mark einer Vanilleschote)
2 EL brauner Zucker
etwas Sahne

Zubereitung

Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Blätterteig ausrollen und in 6 Rechtecke schneiden. Frischkäse, Schmand, Vanille und Zucker cremig rühren. Sollte euch die Creme nicht süß genug sein, einfach noch etwas mehr Zucker zufügen. Die Feigen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Nun jeweils quer einen Klecks Creme auf dem Blätterteig verteilen und mit Feigen belegen. Die Seiten zusammenklappen und leicht festdrücken. Mit Sahne bestreichen und evtl. noch mit etwas braunem Zucker bestreuen.

Auf mittlerer Schiene etwa 20 - 25 Minuten backen, bis der Blätterteig goldbraun ist. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben! Dabei jedoch aufpassen, dass die Puderzuckerdose nicht auseinander fällt :)))

Experimente aus meiner Küche: Blätterteig-Feigen-Taschen

Und wenn es doch passiert, dann einfach darüber lachen, noch ein paar Fotos schießen und genüsslich reinbeißen ;)

Eure Yvonne
 

Samstag, 20. September 2014

Putenministeaks in cremiger Gemüsesoße auf Vulkanreis

Kennt ihr schon die Degustabox*? Ich bis dato auch noch nicht ;) Da ich aber von Natur aus neugierig bin, habe ich das Angebot, die Box zu testen, gerne angenommen. Die Degustabox wird einmal im Monat nach Hause geliefert und enthält zwischen 10 und 15 unterschiedliche Lebensmittel/Getränke. Ein bunter Mix aus neuen und bekannten Produkten, die vom Warenwert über dem Preis der Box liegen. Natürlich habe ich eines der Produkte - den Vulkanreis von Sunria - direkt genutzt, um meine Liebsten zu bekochen ;) Der Vulkanreis stammt aus Java und wächst auf fruchtbaren Vulkanböden. Er ist besonders reich an Nährstoffen und hat einen leicht nussigen Geschmack, der hervorragend zu meinen Putenministeaks in cremiger Gemüsesoße gepasst hat:

Experimente aus meiner Küche: Putenministeaks in cremiger Gemüsesoße auf Vulkanreis

Zutaten (für 4 Personen)
 
600 - 750g Putenministeaks
1 Bund Frühlingszwiebel
2 Paprika
1 mittelgroße Zucchini
200ml Sahne
200ml Gemüsebrühe
2 EL Schmelzkäse
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Zitronenpfeffer
Bella Italia Gewürzsalz
Rosmarin
1/2 TL Zucker
Olivenöl
1 große Tasse Vulkanreis*
 
Zubereitung
 
Den Backofen auf 100°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Vulkanreis in einem Sieb mit kaltem Wasser durchspülen. Zusammen mit zwei Tassen Wasser und Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Putenministeaks waschen, trocken tupfen und von beiden Seiten mit Bella Italia Gewürzsalz und Zitronenpfeffer würzen. Gemüse waschen und in kleine Stücke schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne (hier: Wok-Pfanne) erhitzen und das Fleisch portionsweise 2 - 3 Minuten anbraten, bis es Farbe annimmt. In Alufolie einpacken und im Ofen nachgaren lassen. Das Gemüse in die Pfanne geben (evtl. vorher noch etwas Öl erhitzen) und scharf anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Sahne zufügen und kurz aufkochen lassen. Tomatenmark sowie Schmelzkäse darin auflösen und köcheln lassen, bis der Käse geschmolzen ist. Mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Zucker würzen. Hitze reduzieren und das Fleisch in die Soße geben. Mit geschlossenem Deckel solange auf kleiner Flamme ziehen lassen, bis der Reis fertig ist. Vor dem Servieren noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Reis auf den Tellern verteilen und mit Putenministeaks und Gemüsesauce servieren.

Experimente aus meiner Küche: Putenministeaks in cremiger Gemüsesoße auf Vulkanreis

Mir persönlich hat der Reis sehr gut geschmeckt. Ich bin kein Fan von Wildreis, aber diese Mischung aus rotem, rosa und braunem Reis war sehr lecker und hat mich absolut überzeugt. Falls ihr weitere Anregungen braucht, wofür man Vulkanreis noch einsetzen kann, dann werdet ihr auf der Rezeptseite von Degustabox fündig.

Nun aber zurück zu der Box und dem weiteren Inhalt:

Experimente aus meiner Küche: Degustabox August

Neben dem Vulkanreis waren auch die Getränke bei uns heiß beliebt. Vor allem der Hello Kitty ACE Saft von Limuh hat es meiner Tochter angetan ;)

Experimente aus meiner Küche: Degustabox August

Die Snacks von HELDEN (Apfel-Getreide-Sterne und Mango-Cashew-Riegel) waren sehr lecker und wurden zwischendurch vernascht. Die Lutscher von EM-Eukal hingegen waren nicht ganz so ihr Ding ;)

Das Wein-Bier-Mischgetränk Sin No.8 war zwar ganz okay, aber hat mich als Nicht-Bier-Trinker, nicht wirklich überzeugt. Ich bleibe dann doch lieber bei Wein pur ;)

Insgesamt finde ich die Box sehr gut, um mal neue Produkte auszuprobieren, deren Kauf man sonst vielleicht nie in Erwägung gezogen hätte. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut in Ordnung, da der Warenwert in Höhe von 19,47 € über dem Preis der Box in Höhe von 14,99 € (inkl. Versandkosten) liegt. Wer die Box abonniert, erhält diese sogar für 12,99 €.

Wenn ihr euch nun selber von der Degustabox* überzeugen möchtet, dann bitte hier entlang.

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt. 

Freitag, 19. September 2014

Bread Baking (Fri)day: Buttermilchbrot von Laura

Heute ist Laura bei mir zu Gast und auch sie hat uns ein leckeres Brot für den Bread Baking (Fri)day mitgebracht:

Experimente aus meiner Küche: Buttermilchbrot #breadbakingfriday

Schuld am Brot backen ist eigentlich meine Cousine. Sie backt schon bestimmt 2-3 Jahre selbst Brot und ist damit, so oder so natürlich immer ein gern gesehener Gast. Wenn sie sich auf den Weg zu mir gemacht hat, ist garantiert immer ein Laib Brot im Koffer gewesen und zu Familienfeiern kam sie auch nie mit leeren Händen. Bis vor einem halben Jahr habe ich mich aber auch nicht weiter damit beschäftigt. Bis es auf einmal irgendwie Klick machte und ich selbst Brot backen wollte. Mein Onkel schenkte mir dann das wunderbare Brotbackbuch von Lutz Geißler der den Plötzblog führt.
 

Wie Lutz am Anfang schreibt: einfach mal loslegen und schaun wies wird, die Fehler die man am Anfang macht, kann man dann im Laufe der Zeit und der Erfahrung korrigieren. Und so wars und Anfang Januar hab ich dann - stolz wie Bolle - mein erstes Brot aus dem Ofen geholt. Seitdem bin ich durch sein Buch halb durch und habe seit Januar kein fertiges Brot mehr gekauft. Das Bloggen widerum steckt bei mir bis jetzt noch in den Kinderschuhen - der kochende und backende Teil funktioniert schon ganz gut, an der Ver-bild-lichung und Ver-text-ung arbeite ich aber noch. Wer will kann mich aber natürlich trotzdem gerne besuchen auf www.laurakocht.wordpress.com.
Heute möchte ich euch gerne ein Buttermilchbrot vorstellen:
 
Experimente aus meiner Küche: Buttermilchbrot #breadbakingfriday

 Es ist eines der einfachsten Rezepte, die ich bisher gebacken habe: einfach alles mischen und los gehts.
 
Ihr braucht:
 
500g Weizenmehl 550
50g Weizenschrot (Dinkelschrot geht auch)
55g Wasser
325g Buttermilch
15g Frischhefe
15g Salz
10g Zucker
 
Zubereitung
 
Alle Zutaten mit der Knetmaschine 5 Minuten langsam und 10 Minuten schnell zu einem glatten und straffen Teig verkneten. 2 Stunden und 45 Minuten bei ca 24 Grad zur Gare stellen. Luftdicht abdecken, damit der Teig nicht austrocknet. Nach Stunde 1 und 2 den Teig aus der Schüssel nehmen zu einem Strang lang ziehen und wie einen Geschäftsbrief falten (ein Drittel von links und ein Drittel von rechts einklappen- es ist dann wieder ein kleines Päckchen). Dann wieder in die Schüssel geben. Nach dieser Zeit den Teig einmal kurz und kräftig durchkneten. Dann einen länglichen Laib mit spitzen Enden (=Bâtard) formen. Auf ein Backpapier legen und mit einer großen Schüssel oder Deckel (z.B. vom Tortentransporter) abdecken. 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen gut vorheizen auf 250 Grad. Das Backblech unbedingt mit aufheizen. Auf die unterste Schiene ein anderes Backblech mit Wasser füllen und ebenso mit aufheizen. Nach der Gare das Brot 2mal länglich etwa 2 cm tief einschneiden und vorsichtig (!!!) auf das obere Blech legen und für 10 Minuten sehr heiß backen. Der Wasserdampf aus dem unteren Blech sorgt dafür, dass das Brot eine schöne Farbe bekommt. Dann nach diesen 10 Minuten vorsichtig das Blech mit dem Wasser entfernen und die Temperatur auf 190 Grad reduzieren. Weitere 40 Minuten backen- die letzten 5 Minuten die Tür etwas öffnen, damit die Kruste schön knusprig wird. Auf einem Rost komplett auskühlen lassen.
 
Experimente aus meiner Küche: Buttermilchbrot #breadbakingfriday

Experimente aus meiner Küche: Buttermilchbrot #breadbakingfriday
 
Guten Gelingen und danke an Yvonne für den Bread Baking (Fri)day!

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html
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Liebe Laura, vielen Dank für dein tolles Rezept und schön, dass du es mit uns geteilt hast!
Und welches ist euer liebstes Brotrezept?
Eure Yvonne

Mittwoch, 17. September 2014

Putenwraps mit Mango-Chili-Dip

Letzte Woche war ich mal wieder so richtig experimentierfreudig ;) Da wurden einfach mal die vorhandenen Zutaten im Haus kombiniert und dabei sind diese sagenhaft leckeren Putenwraps mit Mango-Chili-Dip herumgekommen:

Experimente aus meiner Küche: Putenwraps mit Mango-Chili-Dip

Bevor ich aber das Rezept verrate, möchte ich euch noch meine "kleine" Lieferung von www.casa-deli.com zeigen:

Experimente aus meiner Küche: Putenwraps mit Mango-Chili-Dip

Als ich gefragt wurde, ob ich nicht mal Lust hätte bei Casa Deli einzukaufen, war ich gleich Feuer und Flamme. Und als ich mich dann umgeschaut habe, schlug mein Bloggerherz noch höher. So viele tolle Produkte, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte, was alles in meinem Warenkorb landen sollte. Nachdem ich mich durch die verschiedensten Kategorien (Essig, Öl, Gewürze, Pasta, Reis, Marmeladen, Kaffee, Tee, Weine, etc.) durchgeklickt und meinen Gutschein restlos aufgebraucht hatte, war der Warenkorb voll mit ganz vielen Leckereien, die tatsächlich schon am nächsten Tag bei mir zu Hause waren! Wahnsinn!! Was sich nun genau hinter der hübschen Verpackung versteckt, werdet ihr nach und nach erfahren ;)

Eins davon ist das Spice & Mango Dressing*, welches meinen Putenwraps eine leicht fruchtige Schärfe verliehen hat:

Experimente aus meiner Küche: Putenwraps mit Mango-Chili-Dip

 Zutaten (2 - 4 Personen)
 
4 - 6 Wraps
ca. 400 - 500g Putenbrustfilet
(hier: 250g marinierte Putensteaks zum Grillen + 300g Putenbrust natur)
Olivenöl
1 - 2 Paprika
1 Nektarine (oder 1/2 Mango)
Römersalat
150g Joghurt
Spice & Mango Dressing von Sussex Valley*
 
Zubereitung
 
Das Fleisch in kleine Stücke schneiden. Fertig mariniertes Fleisch kann direkt gebraten werden. Ansonsten salzen, pfeffern und mit ein wenig Spice & Mango Dressing vermischen und kurz ziehen lassen. In der Zwischenzeit Paprika waschen, Nektarine oder Mango schälen und alles in Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin kräftig anbraten. Paprika und Nektarine zufügen und die Hitze etwas reduzieren. Ein Esslöffel Spice & Mango Dressing mit 100ml Wasser vermischen und nach und nach zum Fleisch geben. Immer nur soviel Flüssigkeit zufügen, dass es gerade verdampfen und etwas einreduzieren kann.
 
Den Römersalat in Streifen schneiden, waschen und trockenschleudern. Wer es gerne scharf mag, kann das Spice & Mango Dressing pur auf den Wraps verteilen. Ich habe mich für eine mildere Variante entschieden und einen Esslöffel Dressing mit 150g Joghurt gemischt. Statt Joghurt könntet ihr aber auch Frischkäse oder Schmand nehmen.
 
Sobald die Paprika weich ist, kann der Wrap zusammengebaut werden. Dafür die Tortillafladen für 30 - 40 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen und mit Mangodressing bestreichen. Salat und Fleisch mittig darauf verteilen und zusammenrollen. Je nach Größe der Wraps in der Mitte durchschneiden und in Alufolie oder Papier einwickeln.
 
Experimente aus meiner Küche: Putenwraps mit Mango-Chili-Dip
 
Die Wraps schmecken sowohl warm als auch kalt sehr lecker. Der Mango-Joghurt-Dip kann noch zusätzlich am Tisch gereicht werden!

Mal sehen, welche weiteren Verwendungsmöglichkeiten mir noch für das Dressing einfallen werden. Schließlich muss die Flasche innerhalb der nächsten vier Wochen aufgebraucht werden ;) Habt ihr Ideen/Vorschläge?

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.  

Sonntag, 14. September 2014

Apfel-Zimt-Galette mit Walnüssen

Habt ihr schon mal eine (ein?) Galette gebacken? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht ;) Ich hatte zwar schon öfter Rezepte gesehen (und bei Pinterest abgespeichert), aber keins hat mich auf Anhieb so angesprochen, dass ich es unbedingt nachmachen musste. Bis ich diese Heidelbeer-Galette von Puhlskitchen gesehen habe. Da war es um mich geschehen und kurz darauf war auch meine Version im Ofen ;) Und was soll ich sagen! Sie schmeckte einfach unglaublich lecker!

Da mir die Heidelbeer-Galette so gut geschmeckt hat und die Herstellung wirklich sehr simpel war, wollte ich noch andere Füllungen ausprobieren. Tausend Ideen schwirrten mir gleich im Kopf ;) Vielleicht mit Pflaumen oder Feigen? Oder herzhaft mit Zucchini und Feta? Nein! Ich entschied mich dieses Mal für eine Kombination aus Äpfeln, Zimt und Walnüssen, die auch schon bei diesem Kuchen gut funktioniert hat!

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Zimt-Galette mit Walnüssen

Tja und was soll ich sagen! Einfach traumhaft! Sowohl lauwarm als auch kalt, schmeckt die Apfel-Zimt-Galette so köstlich, dass ich euch dringend dazu raten muss, diese wie folgt nachzumachen:
 
Zutaten (für 3 mittelgroße Stücke)

Teig:
200g Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
100g kalte Butter
60ml kaltes Wasser

Füllung:
125g Zucker
125ml Wasser
1 – 2 TL Zimt
12,5g Butter
60g Walnüsse
3 Äpfel (ca. 400g)
Saft von einer halben Zitrone

1 Eigelb
1 EL brauner Zucker

Zubereitung

Für den Teig Mehl mit Zucker, Salz und Butter in Flöckchen rasch mit den Händen vermischen, bis sich Klümpchen bilden. Dann das kalte Wasser dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für den Sirup Wasser mit Zucker und Zimt aufkochen. Offen ca. 20 Minuten zu einem dickflüssigen Sirup einkochen. Butter unterrühren. In der Zwischenzeit Walnüsse grob hacken. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und klein würfeln. Sofort mit Zitronensaft mischen. Alles unter den Sirup heben und abkühlen lassen. Dabei mehrmals umrühren.

Backofen auf 200° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und in drei Portionen teilen. Jede Portion auf Backpapier dünn ausrollen. Die Füllung (bei mir ist noch etwas übrig geblieben) gleichmäßig darauf verteilen, aber einen 2 – 3 cm breiten Rand lassen. Diesen nach innen über die Äpfel umklappen und etwas andrücken. Das Eigelb verquirlen und den Rand der Galette damit bestreichen. Mit braunem Zucker bestreuen und ca. 25 – 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Zimt-Galette mit Walnüssen

Etwas abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Ihr könnt die Apfel-Zimt-Galette lauwarm mit einer Kugel Eis oder kalt mit Schlagsahne genießen. Sie schmeckt aber auch solo unglaublich gut! Zum Kaffee, als Dessert oder einfach zwischendurch ;)

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Zimt-Galette mit Walnüssen

Habt ihr auch schon mal eine Galette gebacken? Und mit welcher Füllung? Wenn ihr eure Rezepte bzw. Links als Kommentar hinterlasst, könnte ich eine kleine Sammlung bei Pinterest anlegen ;)

Eure Yvonne

Freitag, 12. September 2014

Bread Baking (Fri)day: Selbstgemachtes Baguette von Dani

Ich muss ehrlich gestehen, dass mir beim heutigen Beitrag für den Bread Baking (Fri)day das Wasser im Mund zusammen läuft! Die liebe Dani von Fabulous Food hat uns heute ein selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese mitgebracht. Die Fotos sind so unglaublich ansprechend, dass ich am liebsten direkt reinbeißen würde, obwohl ich doch gar keine Tomaten mag ;)

Experimente aus meiner Küche: Selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese #breadbakingfriday

Hallo ihr lieben Leser von Experimente aus meiner Küche! Ich freue mich sehr, dass ich heute bei der lieben Yvonne zu Gast sein darf. Vielen Dank dafür! Bevor ich loslege möchte ich mich ganz kurz vorstellen: Ich bin die Dani von FabulousFood.de. Auf meinem Blog zeige ich regelmäßig süße und herzhafte Rezepte, wobei meine Leidenschaft ganz auf das Backen ausgelegt ist. Wenn ich zu lange nicht in der Küche war und etwas gebacken habe, werde ich ganz unruhig und muss wirklich alles stehen und liegen lassen, um etwas aus dem Ofen zu zaubern. Beim Backen kann ich eben so richtig entspannen. Als ich kürzlich noch eine Küchenmaschine zum Testen hatte, hatte ich die Gelegenheit selbst Getreide zu mahlen. Nur was stellt man dann mit diesem frisch gemahlenen Mehl an? Biskuit-Omelettes wurden es bereits, doch Brot wäre dafür ideal gewesen. Nur ich und Brot backen? Du glaubst ja nicht wie viele Versuche ich schon hatte Brot zu backen. Zwar gibt es so ein paar Rezepte auf dem Blog, aber wäre jedes Brot etwas geworden so wie es in meinen Vorstellungen immer war, dann hätte man längst damit eine Bäckerei eröffnen können. Egal wie ich mich ans Rezept gehalten habe, Tipps eingeholt habe, probiert und getan hatte, ich sollte einfach keine Brotbäckerein werden. Hach. Dem Brot habe ich dann den Krieg erklärt. Naja. Dass das Brot bisher immer gewonnen hatte brauche ich ja nun nicht zu erwähnen. Bis ich dachte: jetzt versuchst du einfach mal eine einfache, absolut simple Variante! Baguette! Das Baguette kann man in aller Seelenruhe vorbereiten. Das dauert wirklich keine 5 Minuten. Zutaten abmessen. Verrühren. Ab in Kühlschrank. Es wird nicht großartig geknetet, nix, einfach mit den Händen geformt, wieder in Ruhe gelassen und ab damit in den Ofen! Ich habs ja gar nicht glauben können! Es gelang! Und obwohl keine Gewürze im Teig waren roch es göttlich! Das Baguette wurde frisch zum Frühstück mit der damals frisch selbstgemachten Kirschmarmelade verspeist. Um sicher zu gehen dass es kein Zufall war, dass das Baguette gelungen ist, probierte ich es wieder, und wieder, aus... Bis wir zum heutigen Rezept kamen.
 
Experimente aus meiner Küche: Selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese #breadbakingfriday

Für das Baguette

400 g Mehl, Type 405
1 1/2 TL Salz
1/4 TL Trockenhefe
320 ml Wasser

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel gerade so verrühren, dass keine Klümpchen mehr da sind
2. Abdecken und ab damit in den Kühlschrank für mindestens 12 Stunden. Werden es mehr, macht das überhaupt nichts.
3. Den Teig zur weiteren Verarbeitug auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, bitte nicht kneten, sondern einfach in zwei oder drei Teile teilen, die dann zu Baguette geformt werden.
4. In der Zeit, in der du den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze aufwärmst, lässt du die Baguette einfach in Ruhe gehen
5.10 bis 15 Minuten im Ofen backen bis sie goldbraun sind und herrlich duften!

TIPP Da ich keine Form habe, habe ich beim Formen der Baguette einfach den Teig ineinander gedreht. So blieb das Baguette so länglich geformt. Allerdings, da wir so begeistert von dem Baguette sind, werde ich mir dieses Baguette-Blech zulegen. Hier muss der Teig nur noch in die Länge gezogen werden, in die Form gelegt und wird so darin auch gebacken. Noch weniger Arbeit, die es ja ohnehin schon kaum ist :)
  
Experimente aus meiner Küche: Selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese #breadbakingfriday

Basilikumpesto - Pesto alla Genovese

2 große Bund Basilikum
100g Pinienkerne
2 Zehe/n Knoblauch
1 TL Salz Salz
1 TL gemahlener Peffer
200 ml gutes Olivenöl
100g Grana Padano oder anderen gewünschen Parmesan

1. Zu Beginn die Pinienkerne in einer Pfanne, ohne Fett, rösten und anschließend erkalten lassen
2. Den Knoblauch schälen
3. Mit Hilfe eines Stabmixers fängst du an den Basilikum zu mixen, nach und nach fügst du alle Zutaten während des mixens hinzu. Zuerst den Knoblauch dann den Käse zum Schluss langsam das Olivenöl hinzufließen lassen
4. Mit Salz und Pfeffer würzen
 
TIPP Den Basilikum brause ich am Vorabend (sofern es ein Topf ist) unter dem Wasserhahn ab. So ist er dann bis zur Verarbeitung wieder trocken, denn nasser Basilkum lässt sich so schlecht vermixen. Wenn du Pesto auf Vorrat machen möchtest, dann kannst du das Pesto in ausgekochte Einmachgläser geben und gut zudrehen. Stell aber sicher dass du vor dem Schließen des Glases das Pesto mit Olivenöl begossen hast, so dass kein Pesto mehr "frei" ist. das ist auch bei offenem Pesto, dass ihm Kühlschrank gelagert wird, zu empfehlen, so ist es länger haltbar.
 
Experimente aus meiner Küche: Selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese #breadbakingfriday

Für die Baguette brauchst du nur noch zwei große Tomaten und einen Mozarella in Scheiben schneiden und im Wechsel auf das aufgeschnittene Baguette legen. Zum Schluss mit dem Pesto bestreichen. Guten Appetit! Habt einen wundervollen Tag!
be fabulous ♥ Dani
  
Experimente aus meiner Küche: Selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese #breadbakingfriday


Experimente aus meiner Küche: Selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese #breadbakingfriday

Experimente aus meiner Küche: Selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese #breadbakingfriday
 
Experimente aus meiner Küche: Selbstgemachtes Baguette belegt mit Caprese und hausgemachtem Pesto Genovese #breadbakingfriday
 
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Liebste Dani, vielen Dank für deine Teilnahme am Bread Baking (Fri)day!
 
http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html
 
Ich bin mir sicher, dass meine Leser genauso begeistert von deinem Rezept (und den tollen Fotos) sein werden wie ich! Ich werde das Baguette sicherlich bald mal ausprobieren, auch wenn ich es anders belegen würde ;)
 
Und womit würdet ihr euer Baguette belegen?
 
Eure Yvonne

Mittwoch, 10. September 2014

Brokkoli-Reis-Pfanne mit Lachs

 Heute zeige ich euch mal wieder ein Gericht, was ich schon vor Monaten gekocht habe. Komischerweise habe ich es bisher noch nicht geschafft es euch zu zeigen, obwohl es wirklich sehr lecker war. Aber wie es halt immer so ist. Und da ich in letzter Zeit eher wenig gekocht habe, bin ich eigentlich ganz froh, noch auf ein paar "alte" Rezepte zurückgreifen zu können! Also Vorhang auf für die Brokkoli-Reis-Pfanne mit Lachs, die ich - wenn ich grad so die Bilder sehe - unbedingt mal wieder machen sollte :)

Experimente aus meiner Küche: Brokkoli-Reis-Pfanne mit Lachs

Zutaten (für 2 - 3 Portionen)

200g Reis (hier: Sadri Reis von Reishunger)
500g Brokkoli
1 große Möhre
1 EL Sojasauce
250ml Gemüsebrühe
500g Lachs
1 EL Zitronensaft
3 EL Mandelblättchen
1 EL Butter
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Thymian

Zubereitung

1 Tasse Reis (=200g) in einem Sieb mit heißem Wasser ausspülen und mit 1,5 Tassen Wasser und Salz in einem Topf 10 Minuten ziehen lassen. Danach aufkochen und 15 – 20 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen, bis kein Wasser mehr übrig ist. Sollte der Reis noch nicht gar sein, evtl. noch etwas Wasser zufügen. In der Zwischenzeit die Möhre schälen und in kleine Stücke schneiden. Brokkoli waschen und in Röschen teilen. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und die Möhren darin kurz anbraten, mit Sojasauce ablöschen und 3 Minuten köcheln lassen. Brokkoli zufügen, anbraten und mit Gemüsebrühe auffüllen. Zugedeckt ca. 10 Minuten bissfest garen. Während Gemüse und Reis vor sich hin köcheln, den Lachs trocken tupfen, mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Eine zweite Pfanne erhitzen. Darin die Mandelblättchen kurz goldbraun anrösten und beiseite stellen. Butter und etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Lachs von beiden Seiten anbraten. Sobald das Gemüse gar ist, den Reis zufügen, vermischen und mit Gewürzen (hier: französische Kräutermischung, Salz und Zitronenpfeffer) abschmecken.

Wer keinen Lachs mag, kann diesen natürlich auch weg lassen! Der Reis schmeckt auch solo sehr lecker ;)

Experimente aus meiner Küche: Brokkoli-Reis-Pfanne mit Lachs

Eure Yvonne, die gerade ihr Archiv aufräumt ;)

Sonntag, 7. September 2014

Aprikosen-Mohn-Kuchen

Jetzt ist der Geburtstag von meinem kleinen Mädchen tatsächlich schon vier Wochen her und ich habe es immer noch nicht geschafft, euch den Aprikosen-Mohn-Kuchen zu zeigen, den es neben der Himbeer-Raffaello-Torte und den Amerikanern zum Kaffee gab. Dann wird es wohl Zeit, dass ich das schnell nachhole :)
 
Experimente aus meiner Küche: Aprikosen-Mohn-Kuchen
 
Das Rezept stammt mal wieder von lecker.de:
 
Zutaten
 
Teig:
375g Butter
750g Mehl
350g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
2 - 3 EL Paniermehl
Füllung:
6 Eier
ca. 1 - 1,5kg Aprikosen
2 Beutel (à 250g) backfertige Mohnfüllung
100g gehackte Mandeln
Bittermandelaroma (nach Belieben)
 
Zubereitung
 
Für die Streusel Butter in Würfel, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und 2 Eier mit den Knethaken vermengen und evtl. mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und ca. 2/3 der Streusel gleichmäßig darauf verteilen. Dabei den Rand ein wenig hochziehen. Alles mit dem Paniermehl ausstreuen. Den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
 
Die Aprikosen waschen, halbieren und den Stein herauslösen.
Für die Füllung die Eier trennen. Eigelb mit Mandeln, Mohn und Bittermandelaroma vermischen. Eiweiß steif schlagen und portionsweise unterheben. Alles auf dem Boden verteilen und mit den Aprikosen belegen. Restliche Streusel daraufgeben und etwa 50 - 60 Minuten backen, bis die Streusel goldgelb sind. Vor dem Servieren vollständig auskühlen lassen.

Da bei uns Mohnkuchen sehr beliebt sind, ist auch diese Variante super angekommen :)

Experimente aus meiner Küche: Aprikosen-Mohn-Kuchen
 
Und weil die liebe Henriette für ihr Blogevent Sommerrezepte aus frisch geernteten Zutaten sucht, möchte ich ihr virtuell diesen Kuchen widmen. Naja ich hab die Aprikosen zwar nicht selbst geerntet, aber vielleicht hat der ein oder andere von euch ja noch einen Baum zu Hause stehen? ;)
 
http://lanisleckerecke.blogspot.de/2014/08/sommer-sonne-erntezeit.html
 
Bis zum 30.09.2014 könnt ihr noch mitmachen und eure Sommerrezepte einreichen. Egal ob gekocht, gebacken, eingemacht oder konserviert!
 
Eure Yvonne