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Sonntag, 31. August 2014

Ich back mir: Walnuss-Karamell-Tarte

Ich muss sagen, dass ich jedes Mal ganz gespannt bin, welches Thema Clara wieder vorgibt, um uns zum Backen zu animieren. Es ist zwar nicht so, dass ich zum Backen animiert werden müsste, denn ich mache das ja leidenschaftlich gerne ;) Aber es ist immer eine kleine Herausforderung in einem vorgegebenen Zeitraum etwas zu einem bestimmtem Thema zu backen. So habe ich mir auch diesen Monat den Kopf zerbrochen, was für eine Tarte ich backen könnte. Vielleicht mit Beeren wie bei der Schoko-Beeren-Tarte? Oder doch lieber mit Aprikosen? Nein dieses Mal wollte ich eine Tarte ohne Obst machen und bin mal wieder bei lecker.de fündig geworden. Eine Walnuss-Karamell-Tarte sollte es werden und sie schmeckte einfach nur göttlich!

Experimente aus meiner Küche: Walnuss-Karamell-Tarte #ichbacksmir

Zutaten

Teig:
100g Butter
50g Zucker
150g Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
Füllung:
400g Zucker
1 TL Zitronensaft
100g Schmand
400g Walnusskerne
200g Butter

Zubereitung

Die Zutaten für den Teig verkneten und ca. 30 Minuten kalt stellen. In der Zwischenzeit Zucker, Zitronensaft und 250ml Wasser zum Kochen bringen und ca. 20 - 30 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup karamellisiert und eine braune Farbe erhält. Topf von der Kochstelle nehmen, Schmand zufügen und verrühren. Vorsicht: die Masse schäumt auf! Die Walnüsse (bis auf 10 Hälften) und die Butter in Würfel unterrühren, bis die Butter geschmolzen ist. Danach auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Jetzt den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig auf Backpapier ausrollen (evtl. noch ein wenig Mehl einarbeiten, falls der Teig klebt) und zusammen mit dem Backpapier in die Tarteform legen. Die Nussmischung gleichmäßig darauf verteilen und auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Walnuss-Karamell-Tarte #ichbacksmir

Die Tarte schmeckt wirklich richtig phantastisch und jeder hat sich danach die Finger abgeleckt!
Aber Achtung!! Mehr wie ein Stück, kann man davon kaum verdrücken ;)

Und wenn ihr wissen wollt, was es noch für tolle Tarte-Rezepte gibt, dann werft einfach mal einen Blick hier rein:

http://www.tastesheriff.com/suesse-ziegenkaesetarte-mit-trauben-ich-backs-mir-im-august/

Eure Yvonne

Freitag, 29. August 2014

Bread Baking (Fri)day: Bauernbrot von Stefanie

Am heutigen Bread Baking (Fri)day hat uns Stefanie von Hefe und mehr ein Bauernbrot mit altem Brot mitgebracht.  Wie genau das funktioniert, erzählt uns Stefanie am besten selbst:

Experimente aus meiner Küche: Bauernbrot mit altem Brot #breadbakingfriday

Bei uns fällt - mal hier, mal da – ein Restchen Brot an. Das trockne ich dann auf einem kleinen Tablett auf der Heizung. Wenn sich dann eine größere Menge angesammelt hat, trenne ich das trockene Brot in helles Brot aus weißem Mehl und dunkles Brot mit viel Vollkornmehl. Beides reibe ich dann getrennt von einander – zu Semmelbrösel. Die hellen Semmelbrösel verwende ich zum Kochen, während die dunkeln Semmelbrösel einem neuen Brot ein kräftiges Aroma verleihen.
Besonders gut schmeckt es, wenn man die Semmelbrösel als Vorteig ansetzt, wie ich es bei diesem Bauernbrot gemacht habe. Zusätzlich zu dem Altbrot-Vorteig sorgt hier ein sehr milder Weizensauerteig, der über zwei Stufen geführt wird, für ein vielschichtiges Geschmacksprofil. Der rustikale Charakter wird zudem durch etwas Roggenmehl und gemahlenem Kümmel unterstrichen. Die Kruste ist dunkel ausgebacken, und die Krume elastisch und kleinporig. Das richtige Brot für eine kräftige Brotzeit.

Bauernbrot mit altem Brot (ergibt 2 Brote)

Sauerteig-Stufe 1
• 15g Sauerteig
• 15g warmes Wasser (35°C)
• 15g Mehl Type 550
Sauerteig-Stufe 2
• Sauerteig-Stufe 1
• 150g Mehl Type 550
• 115g Wasser
Altbrot-Vorteig
• 150g Semmelbrösel aus dunklem Brot
• 250g Wasser
• 1g Hefe
Teig
•Altbrot-Vorteig
• Sauerteig Stufe 2
• 200g Roggenmehl Type 1150
• 335g Mehl Type 550
• 150g Weizen, frisch gemahlen
• 2g Kümmel, frisch gemahlen
• 290g Wasser
• 17g Salz
• 10g Hefe
• 30g Butter
• 20g Malzextrakt

Zubereitung

Für die Sauerteig-Stufe 1 Sauerteig-Starter, Wasser und Mehl miteinander verrühren. Bei 30°C
(Mikrowelle mit eingeschalter Beleuchtung) etwa 5 Stunden gehen lassen Der Sauerteig sollte sein
Volumen in dieser Zeit mindestens verdoppeln. Nun die Zutaten für Sauerteig Stufe 2 hinzugeben,
verrühren und für weitere 14 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.
Alle Zutaten für den Altbrot-Vorteig verrühren und 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen, dann
im Kühlschrank für mindestens 12 Stunden fermentieren lassen. Für den Hauptteig alle Zutaten kurz auf kleiner Stufe kneten, dann den Teig 15 min ruhen lassen. Nun bei langsamer Geschwindigkeit für 10 min kneten. 1,5 Stunde ruhen lassen.
Nun den Teig halbieren und locker zu zwei Kugeln formen. Die Kugeln abdecken und für 10 min
entspannen lassen. Nun die Kugeln etwas platt drücken und den Teig von allen Seiten in die Mitte
falten, bis eine straffe Kugel entsteht. Diese Kugel mit dem Teigschluss nach unten in Gärkörbchen
(oder mit bemehlten Geschirrtüchern ausgelegte Schalen) legen. 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Brotbackstein auf 250°C aufheizen. In den Ofen einschießen und kräftig schwaden und nach 10 min die Temperatur auf 200°C zurückdrehen. Bei fallender Temperatur weitere 45 min backen.

Experimente aus meiner Küche: Bauernbrot mit altem Brot #breadbakingfriday
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Liebe Stefanie, das Brot sieht unglaublich lecker aus und ich würde mir am liebsten direkt eine Scheibe abschneiden und dick mit Butter bestreichen ;)
 
Vielen Dank für deine Teilnahme am Bread Baking (Fri)day:
 
http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html

Eure Yvonne

Mittwoch, 27. August 2014

Hackbällchen "Toscana"

Heute muss ich mich mal outen! Ich habe früher tatsächlich ganz viele Gerichte mit Maggi- oder Knorr-Fix gekocht! Heute kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen, aber früher war das ganz normal und ich habe nicht mal ansatzweise daran gedacht, das Rezept mal ohne Tüte auszuprobieren. So gab es bei uns auch regelmäßig Hackbällchen „Toscana“. Aber seitdem ich mich innerlich gegen die ganzen Geschmacksverstärker, etc. sträube, hab ich diese leider auch nicht mehr gegessen. Das sollte sich ändern! Kann ja nicht so schwer sein. Schließlich habe ich das Paprika-Sahne-Hähnchen ja auch schon ohne Tüte hinbekommen ;) Und da ich inzwischen immer besser im Kochen werde, war es tatsächlich kein Problem und hat noch viel viel besser geschmeckt!
 
Experimente aus meiner Küche: Hackbällchen Toscana

Zutaten (für 3 – 4 Personen)

Hackbällchen:
500g Hackfleisch, gemischt
1 TL Senf
Paprika edelsüß
Paprika rosenscharf
Zitronenpfeffer, frisch gemahlen
Bella Italia Gewürzsalz (gab es vor kurzem mal bei Aldi)
optional: 80g geriebener Käse (hier: Mozzarella)

Soße:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
70g Tomatenmark
400g passierte Tomaten mit Kräutern
200ml Sahne
evtl. 1 EL Schmand
Paprika edelsüß,
Salz, Pfeffer
Bella Italia Gewürzsalz

125g Mozzarella

Zubereitung

Für die Hackbällchen das Fleisch mit Senf und den Gewürzen gut vermischen. Wer mag, kann – so wie ich – geriebenen Käse dazugeben, aber es geht auch ohne. Ich hatte aber noch Reste im Haus, die verbraucht werden mussten ;) Bei den Gewürzen kann ich keine Mengenangaben machen, da ich einfach mal frei Schnauze gewürzt habe. Auf jeden Fall habe ich viel von dem Bella Italia Gewürzsalz verwendet. Optional könnt ihr auch einfach auf andere Kräuter zurückgreifen. Aus dem Hackfleisch etwa 15 – 17 Bällchen formen und in eine Auflaufform geben. Den Backofen können wir nun auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und beides darin kurz anschwitzen. Tomatenmark zufügen und anrösten. Mit Sahne und den passierten Tomaten ablöschen. Alles mit dem Schneebesen vermischen und nach Belieben würzen. Ihr könnt noch einen Esslöffel Schmand unterrühren, ist aber auch nicht unbedingt notwendig. War hier aber mal wieder angebrochen ;)

Die Soße über die Hackbällchen gießen, den Mozzarella in Scheiben schneiden und darauf verteilen. Im Ofen ca. 40 – 45 Minuten überbacken, bis der Käse anfängt braun zu werden. Dazu passen Reis, Nudeln oder wie in unserem Fall Gnocchi!

Experimente aus meiner Küche: Hackbällchen Toscana

Habt ihr auch schon Tütengerichte ohne Tüte gemacht? Oder gibt es Gerichte, die ihr gerne mal ohne Fertigprodukte ausprobieren würdet? Ich bin für Ideen und Vorschläge offen ;)

Eure Yvonne

Sonntag, 24. August 2014

Knuspergebäck mit Nektarinen

Erinnert ihr euch noch an diese Erdbeer-Blätterteig-Kissen? Ich habe sie inzwischen schon öfters gemacht und sie schmecken auch mit Himbeeren, Blaubeeren oder Brombeeren ganz toll. Und das die Blätterteigkissen auch wunderbar mit Nektarinen/Pfirsichen kombinierbar sind, zeige ich euch heute ;)

Experimente aus meiner Küche: Knuspergebäck mit Nektarinen

Hierfür habe ich die Mandeln durch Haselnüsse und die Paradiescreme durch Himmelscreme mit Pfirsich-Maracuja-Geschmack ausgetauscht. Und was soll ich sagen: lecker!!!!

Zutaten 

1 Pck. Blätterteig (aus dem Kühlregal)
60g gehackte Haselnüsse
2 EL brauner Zucker
150ml kalte Milch
150g Vanillejoghurt (oder Naturjoghurt)
1 - 2 Nektarinen oder Pfirsiche

Zubereitung

Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Blätterteig aufrollen und in 8 Quadrate/Rechtecke schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit Wasser einstreichen. Haselnüsse und Zucker auf dem Blätterteig verteilen. Im Ofen ca. 10 – 15 Minuten goldbraun backen, aber aufpassen, dass sie nicht verbrennen ;)
Sobald die Blätterteigplatten abgekühlt sind, können sie belegt werden. Dafür die Himmelscreme mit Milch und Joghurt 3 Minuten aufschlagen. Nektarine oder Pfirsiche waschen und/oder schälen. Dann in feine Spalten schneiden. Jeweils 1 – 2 Esslöffel Creme auf dem Blätterteig verteilen und mit den Nektarinenspalten belegen und direkt servieren.

Experimente aus meiner Küche: Knuspergebäck mit Nektarinen

Einfach und schnell gemacht, dafür ein optischer Hingucker und geschmacklich natürlich wie immer lecker :)))))))) Ja glaubt mir, ich würde euch hier nichts zeigen, was mir nicht schmeckt. Und wenn doch, dann würde ich es auch sagen ;)

Eure Yvonne

Freitag, 22. August 2014

Bread Baking (Fri)day: Laugenhappen "Italia" von Stefanie

Heute ist Stefanie bei mir zu Gast! Sie ist Mutter von zwei Kindern und liebt es vollwertig zu kochen und zu backen. Vor zwei Jahren hat sie angefangen Kochkurse für Kinder und Erwachsene zu veranstalten. Auf ihrem Blog "KOCHGARTEN" findet man gesunde, vollwertige und vegetarische Ernährung für die ganze Familie. Dazu gehören auch die Laugenhappen "Italia", die sie uns heute  mitgebracht hat:

Experimente aus meiner Küche: Laugenhappen "Italia" #breadbakingfriday

Genau die richtige Knabberei, um es sich bei diesem Wetter (wo bitte ist der Sommer geblieben?!) auf dem Sofa gemütlich zu machen ;)

Zutaten
 
Für den Teig:
200g Dinkel
100g Wasser, lauwarm
¼ Würfel Hefe
1TL Salz
1TL Honig
25g Butter

Für die Lauge:
1L Wasser
½ Packung Natron 25g
1 TL Salz

Zum Bestreuen:
1TL Salz
2TL Italienische Kräuter, getrocknet

Zubereitung

Die Hefe mit dem Wasser und Honig mischen und stehen lassen. Den Dinkel fein mahlen und mit dem Salz mischen.

Experimente aus meiner Küche: Laugenhappen "Italia" #breadbakingfriday

 Butter in einem Topf flüssig werden lassen. Mehlmischung mit Hefemischung und Butter zusammen in eine Schüssel geben und verkneten. Den Hefeteig 30 Minuten gehen lassen. Hefeteig noch einmal durchkneten und in lange Schlangen mit einem Durchmesser von 3cm rollen.  Die Schlangen in 2 cm breite Stücke schneiden und auf einer bemehlten Oberfläche, mit einem Trockentuch abgedeckt noch mal 20 Minuten gehen lassen. Die Kräuter mit dem Salz in einer Schüssel mischen.

Experimente aus meiner Küche: Laugenhappen "Italia" #breadbakingfriday

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Für die Lauge das Wasser mit dem Salz aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen und das Natron einstreuen. Achtung, das schäumt sehr stark. Wasser wieder zum sieden bringen und die Laugenhappen in zwei Etappen ins Wasser geben. Die Teiglinge gehen jetzt noch mal richtig auf.

Experimente aus meiner Küche: Laugenhappen "Italia" #breadbakingfriday

Nach 15 Sekunden die Happen an stupsen, so dass sie sich umdrehen und von der anderen Seite gelaugt werden. Nach 15 Sekunden vorsichtig mit einem Löffel aus der Lauge nehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Möglichst schnell mit der der Kräutermischung bestreuen.

Experimente aus meiner Küche: Laugenhappen "Italia" #breadbakingfriday
 
Anschließend 15-20 Minuten backen.
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Liebe Stefanie, vielen Dank für die leckere Knabberei für den Bread Baking (Fri)day:
 
http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html
 
Möchtet ihr auch ein Rezept beisteuern? Ich freue mich über jeden, der mitmacht ;) Einfach eine Mail mit Text und Bild an yvonne.erfurth.81@gmail.com und auch ihr seid mit dabei!
 
Eure Yvonne

Mittwoch, 20. August 2014

Pasta mit Erbsen, Speck und Minze

Letzte Woche gab es bei uns ein Rezept nach Jamie Oliver. Für mich eine Neuheit, da ich noch nie ein Rezept von ihm nachgekocht habe, geschweige denn auch nur im Besitz eines seiner Kochbücher wäre ;) Aber bei Cinnamon and Coriander bin ich auf ein Rezept von ihm gestoßen, welches mich direkt angesprochen hat. Es ist unglauchlich schnell fertig und schmeckt sooo gut:

Experimente aus meiner Küche: Pasta mit Erbsen, Speck und Minze
 
Zutaten (für 4 Personen)

400g Pasta nach Wahl
125g Speckwürfel
80g Pancetta (in Scheiben)
300g TK-Erbsen
1 Bund frische Minze
200g Creme fraîche
100g Parmesan
Saft von einer halben Zitrone
Bella Italia Gewürzsalz
Pfeffer

Zubereitung

Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen. Die Speckwürfel und den Pancetta (ebenfalls klein geschnitten) in einer großen Pfanne (oder Wok) anbraten. In der Zwischenzeit die Minze klein hacken und den Parmesan reiben. Sobald der Speck knusprig ist, die Erbsen zufügen, durchschwenken und die Temperatur senken. Nach paar Minuten Creme fraîche und Minze unterrühren. Die Pasta tropfnass direkt aus dem Topf dazugeben und evtl. noch eine weitere Kelle vom Nudelwasser zufügen, damit die Sauce eine cremige Konsistenz erhält. Zum Schluss Parmesan und Zitronensaft unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit etwas ganz viel Parmesan bestreuen und dann genießen.

Experimente aus meiner Küche: Pasta mit Erbsen, Speck und Minze
 
Ich war selten so begeistert von einem Gericht. Dass ich Pasta liebe ist ja keine Neuigkeit ;) Aber diese Kombination war für mich neu und hat absolut überzeugt! Sowohl geschmacklich, als auch in der Zubereitung. Das wird es sicherlich noch öfter geben ;)

Eure Yvonne

Sonntag, 17. August 2014

Raffaello-Himbeer-Torte ohne Backen

Letzte Woche Samstag war es soweit. Mein kleines Mädchen hatte Geburtstag! Kaum zu glauben, dass sie schon 3 Jahre alt ist! Natürlich musste für diesen Anlass ein Kuchenbuffet her ;) Neben einem Aprikosen-Mohn-Kuchen (Rezept folgt) und Mini-Amerikanern, habe ich mich noch für diese Raffaello-Himbeer-Torte entschieden, die wirklich jedem geschmeckt hat:

Experimente aus meiner Küche: Raffaello-Himbeer-Torte ohne Backen

Zutaten (26cm)

250g Raffaello
50ml Kokossirup
100g Löffelbiskuits
250ml Rote Schorle (z.B. von Christinen)
1 Pck. Götterspeise "Himbeergeschmack" zum Kochen
200g Frischkäse
70g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 EL Zitronensaft
300g Schlagsahne
300g TK-Himbeeren

Zubereitung

Götterspeise in einem Topf mit der Schorle vermischen und 5 - 10 Minuten quellen lassen. Frischkäse, 20g Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft glatt rühren. Den restlichen Zucker zur Götterspeise geben und unter Rühren erhitzen, aber nicht kochen lassen! Danach erkalten lassen. In der Zwischenzeit Löffelbiskuits und Raffaellos im Standmixer (oder mit einem Nudelholz) klein hacken. Alles mit dem Sirup vermischen, bis sich alles verbunden hat. Die Masse entweder in eine Springform oder direkt auf eine Tortenplatte (mit Springformrand) verteilen, andrücken und kalt stellen.
Die Götterspeise unter den Frischkäse rühren, tiefgekühlte Himbeeren unterheben und ebenfalls kurz kalt stellen, bis die Masse anfängt etwas dicker zu werden. Die Sahne steif schlagen, unter den Frischkäse heben und auf dem Raffaelloboden verteilen. Mindestens 3 - 4 Stunden (oder über Nacht) kalt stellen. Vor dem Verzehr den Springformrand entfernen und nach Belieben verzieren.

Experimente aus meiner Küche: Raffaello-Himbeer-Torte ohne Backen

Da meine Torte für den Kindergeburtstag gemacht war, habe ich sie auch entsprechend mit Zuckerketten und Himbeergelee verziert. Ansonsten machen sich auch halbierte Raffaellos und frische Himbeeren sehr gut als Deko ;)

Wer mag, kann den Kokossirup natürlich auch gegen Kokoslikör austauschen ;)

Eure Yvonne

Freitag, 15. August 2014

Bread Baking (Frid)day: Zucchinibrot von Katrin

Heute darf ich Katrin vom Blog Geschmacks-Sinn bei mir begrüßen! Sie hat uns nicht nur ein unglaublich lecker aussehendes Zucchinibrot mitgebracht, sondern auch noch eine amüsante Geschichte rund um die Herstellung dieses Brotes:

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Zucchinibrot

Als Yvonne den Bread Baking(Fri)day ins Leben berufen hat, war ich total begeistert von der Idee und habe mir gedacht, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin, dann backe ich endlich das Zucchinibrot von Jamie Oliver und widme es Yvonne. Da ich ja ein Liebhaber der mediterranen Küche bin und ich selbst gebackenes Brot unersetzlich finde, war ich total neugierig auf das Brot. Da sollen grob geraspelte Zucchini und Ziegenkäse in den Brotteig geknetet werden? Und das wird dann trotzdem knusprig? Und auch wenn ich während ich den Teig geknetet habe, geschimpft und geflucht habe, wie ein Rohrspatz, kann ich Euch sagen: Es lohnt sich! Denn das Brot ist der Knaller. Und dieser Geruch in der Wohnung. Hmmmmm...ich liebe es! Da können auch 30 Grad draußen sein, für ein selbstgebackenes Brot, schmeiße ich sofort den Ofen an!

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Zucchinibrot

Nun aber erst mal zu den Zutaten. (Bitte seid nicht so naiv wie ich und ignoriert, dass die Mengenangaben für ein Riesenbrot bzw. 2 normal große Brote gedacht sind.)

Ihr benötigt:

1 kg Mehl vom Typ 550
285 ml lauwarmes Wasser
30 g frische Hefe
2 EL Zucker
2 gestrichene EL Meersalz
6 Zucchini grob gerieben
1 Handvoll frischer Thymian
Mehl zum Bestäuben
200 g Ziegenkäse, zerbröckelt

Und so wird ́s gemacht:

Nach dem Rezept von Jamie (und daran habe ich mich wirklich Schritt für Schritt gehalten) sollte man das Mehl auf die Arbeitsfläche geben, in der Mitte eine Vertiefung drücken, das Wasser, die Hefe, den Zucker, die Thymianblättchen und das Salz in die Vertiefung geben und mit einer Gabel verrühren. Bis hier hin alles gut gelungen. Außer dass ich schon ein bisschen Bedenken hatte, dass 1 kg Mehl echt viel sind und ich dass alles mit den Händen kneten soll! Aber weiter nach Rezept. Nun das Mehl von den Innenseiten der Vertiefung einarbeiten und zwischendurch immer etwas Zucchiniraspel dazugeben und in den Teig einarbeiten. Das ganze soll man so lange machen bis ein einheitlicher Teig entsteht und die Zucchiniraspel aufgebraucht sind. Sollte der Teig zu klebrig oder zu trocken sein, dann noch etwas Mehl bzw. Wasser dazugeben.

Also wie soll ich Euch das jetzt beschreiben? Ich war sehr weit entfernt von einem einheitlichen Teig. Es klebte überall und durch das Einarbeiten der Zucchiniraspel wurde alles noch viel klebriger als es eh schon war. Meine Geduld hatte auch ziemlich schnell ein Ende und ich hätte mir in den A....beißen können, dass ich den Teig nicht wie sonst mit meinem Mixer geknetet habe! Aber was willst de machen, wenn Du da mit zwei klebrigen Händen und einem Haufen Zutaten auf der Arbeitsfläche stehst, der irgendwann mal einen homogenen Brotteig ergeben soll. Also weiter kneten, kneten und nochmals kneten. Doch es wurde nicht besser.

Außergerechnet in solchen Momenten ist man dann auch noch alleine zu Hause und hat keine helfende Hand, die ein bisschen Mehl noch darüber streuen kann. Also mit den mehr als verklebten Händen die Mehltüte gegriffen und immer wieder Mehl dazu gegeben. Bitte habt Nachsicht, dass ich in diesem Moment des sehr genervt sein, nicht notiert habe, wie viel Mehl ich noch dazu gegeben habe. Aber es war eine Menge! Gefühlt noch mal 250 g! Aber ich merkte, dass ich langsam aber sicher dem Brotteig näher kam. Und nachdem ich aussah wie ein Mehlmännchen und meine Küche wie ein Schlachtfeld, war es vollbracht! Ich hatte einen homogenen Brotteig. *Trommelwirbel* Der Rest ist jetzt wirklich easy. Etwas Mehl über den Teig stäuben und an einem warmen Ort abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.
Wenn der Teig sich dann verdoppelt hat, dann könnt ihr eure ganze eventuell vorhandene Wut rauslassen und die Luft aus dem Teig schlagen. Dafür den Teig immer kräftig auf die Arbeitsfläche werfen und kneten. Das macht richtig Spaß :-) Den Ziegenkäse nun noch einarbeiten (das war im Gegenteil zu dem Rest vorher ein Klacks!) und fertig war der Teig!
Nun das Backblech noch mit Mehl bestäuben, den Teig darauflegen und noch mal für 30 Minuten gehen lassen. Nach genau diesen 30 Minuten habe ich mich dann entschieden, doch 2 Brote daraus zu machen. Denn das wird sonst ein Riesenbrot und wir sind ja nur ein 2 Personenhaushalt. Und Besuch war auch nicht in Sicht ;-). Die zwei Brote habe ich dann nacheinander bei 180 Grad Ober-und Unterhitze ca. 35 Minuten gebacken. Bei einem großen Brot ist die Backzeit sicherlich länger. Wenn ihr Euch nicht sicher seid, dann einfach auf das Brot klopfen und wenn es hohl klingt, ist es fertig.
Also zum Abschluss muss ich sagen, dass das kein Brot war, was mal eben so schnell gebacken ist. Aber auch wenn ich beim Teig kneten gedacht habe, dass ich dieses Brot nie wieder backen werde, muss ich sagen, dass der Geschmack für alles entschädigt! Es ist sehr lecker.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Zucchinibrot

Wir haben dazu nur etwas Frischkäse bzw. Kräuterbutter gegessen. Mehr brauchten wir nicht dazu! Und ein Brot hält noch Kälteschlaf im Gefrierschrank :-)

Ich hoffe ich habe Euch mit meiner Beschreibung nicht die Lust genommen das Brot nachzubacken. ;-) Vielleicht habe ich mich auch nur blöd angestellt und bei Euch klappt es viel besser. ;-)

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende
Katrin von Geschmacks-Sinn
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Liebe Katrin, vielen Dank für deine Teilnahme am Bread Baking (Fri)day und deinen ehrlichen und vor allem amüsanten Bericht!

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html

Eure Yvonne

Mittwoch, 13. August 2014

Hähnchen in Paprika-Sahne-Soße

Ich muss zugeben, dass ich schon seit 30 Minuten an diesem Beitrag sitze und mir einfach nichts einfällt, was ich euch so "drumherum" erzählen könnte! Irgendwie fehlt es mir momentan an Kreativität und Schreiblust :( Aber das bedeutet ja nicht, dass ich euch nicht trotzdem mit Rezepten versorgen kann. Deshalb gibt es jetzt das Hähnchen in Paprika-Sahne-Soße einfach ohne Ankündigung:

Experimente aus meiner Küche: Hähnchen in Paprika-Sahne-Soße

Passt ja auch zum Rezept. Schlicht! Simpel! Lecker! Da muss man auch gar nicht mehr zu sagen ;)

Zutaten (für 4 Personen)

4 – 6 Hähnchenbrustfilets (je nach Größe und Hunger)
3 Paprika
1 Glas geröstete Paprika (hier: 310g Abtropfgewicht)
200ml Sahne
200g Schmand
1 Kugel Mozzarella
Bella Italia Gewürzsalz
Zitronenpfeffer
Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Paprika waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Stücke schneiden. Geröstete Paprika abtropfen lassen und mit der Sahne in einem hohen Gefäß pürieren. Hähnchenbrustfilets abwaschen und trocken tupfen. Von beiden Seiten würzen und in einer Pfanne mit heißem Öl kurz rundherum scharf anbraten. In eine Auflaufform legen und mit den Paprikawürfeln bedecken. Die Paprika-Sahne in die heiße Pfanne geben und kurz aufkochen. Schmand zufügen und mit Salz, Pfeffer und wer mag Cayennepfeffer oder Chili abschmecken. Mozzarella in Würfel schneiden und in die Sauce geben. Auf dem Hähnchen verteilen und für ca. 30 Minuten im Backofen fertig garen. Wer möchte kann den Käse natürlich auch oben drauf verteilen, anstatt ihn unterzumischen.
 
Experimente aus meiner Küche: Hähnchen in Paprika-Sahne-Soße

Dazu passt hervorragend Reis. Aber Nudeln oder Baguette könnte ich mir auch sehr gut vorstellen.

Eure - momentan schreibfaule - Yvonne ;)

Sonntag, 10. August 2014

Raffaello-Himbeer-Quark

Habe ich euch eigentlich schon verraten, dass ich die Kombination von Raffaello und Himbeeren liebe? ;) 
Egal ob im Kuchen oder als Eis! Kokos und Beeren kann man einfach nicht widerstehen ;) Und weil alle guten Dinge drei sind, habe ich jetzt auch noch ein Raffaello-Himbeer-Dessert für euch!  Schnell gemacht, nicht zu süß und durch die Himbeeren herrlich erfrischend:

Experimente aus meiner Küche: Raffaello-Himbeer-Quark
 
Zutaten (für 6 - 8 Personen)

500g Magerquark
200ml Sahne
2 – 3 EL Zucker
400 – 500g Himbeeren (frische oder TK)
1 Packung Raffaello

Zubereitung

Raffaellos in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerkleinern. Magerquark und Zucker zufügen. Sahne steif schlagen und ebenfalls unterheben. Frische Himbeeren waschen und verlesen. Den Raffaelloquark abwechselnd mit den Himbeeren in Gläser oder eine Schüssel schichten. Wenn man gefrorene Himbeeren nimmt, dann sollte man das Dessert mindestens 5 Stunden vorher zubereiten, damit die Himbeeren langsam auftauen können. 

Experimente aus meiner Küche: Raffaello-Himbeer-Quark

Wer will kann natürlich noch einen guten Schuss Batida de Coco unter die Creme mischen ;) Und wer kein Raffaello mag, kann auf Mandelgiotto und Amaretto umsteigen ;)

Eure Yvonne

Freitag, 8. August 2014

Bread Baking (Fri)day: Kartoffelbrot von Alina

Die liebe Alina hat uns heute ein Kartoffelbrot mitgebracht! Ich muss ja gestehen, dass ich unglaublich gerne Kartoffelbrötchen von unserem Lieblingsbäcker esse und schon seit Ewigkeiten mal ein Kartoffelbrot backen wollte! Als hätte sie es geahnt, kommt sie nun mit diesem tollen Brot und einem super einfachen Rezept daher :) Das schreit ja förmlich danach, nachgemacht zu werden!!

Experimente aus meiner Küche: Kartoffelbrot von Alina #breadbakingfriday

Hallo ihr Lieben,
ich bin Alina und darf euch heute ein tolles Brotrezept vorstellen.
Über mich selbst gibt’s nur zu sagen, dass ich seit dem letzten Jahr viel Zeit, Mühe und natürlich auch jede Menge Liebe in meinen Foodblog „Wo die Liebe den Tisch deckt“ stecke. Ich koche vor allem alltagstaugliche Rezepte, die einfach nachzumachen sind und bei denen das Ergebnis natürlich auch lecker ist. Zwischendurch gibt es dann auch mal das ein oder andere für besondere Anlässe. Ob etwas Herzhaftes, Süßes oder ein Geschenk aus der Küche – bei mir gibt es das ganze Spektrum.
An das Rezept für dieses Kartoffelbrot bin ich durch einen Kochkurs gekommen, an dem ich Anfang des Jahres teilgenommen habe. Mittlerweile habe ich es auch schon öfters gemacht – und bislang ist es auch immer etwas geworden. Da scheint sich der Kurs gelohnt zu haben, hihi. Nein, ich bin mir ziemlich sicher, dass selbst ein Brotbackanfänger keine Probleme bekommen wird, zwei lecker duftende und gut schmeckende Brote aus dem Ofen zu nehmen.

Kartoffelbrot (für 2 Brote):

500g Mehl
500g gekochte Kartoffeln
20g Hefe
3 TL Salz
3 TL Koriander, gemahlen
2 Eier
100ml Wasser, lauwarm

Zunächst die noch warmen Kartoffeln durch eine Presse drücken. Wasser, Hefe und die Gewürze mischen. Alle Zutaten miteinander vermengen und solange kneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entstanden ist.
Bei 50°C ca. 25min im Ofen gehen lassen. Die Temperatur des Backofens auf 190°C erhöhen und ca. 35min backen.

Experimente aus meiner Küche: Kartoffelbrot von Alina #breadbakingfriday

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Liebe Alina, vielen Dank für deinen Beitrag zum Bread Baking (Fri)day!!

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html

Habt ihr auch noch Brotrezepte, die ich veröffentlichen soll/kann? Dann immer her damit ;)

Eure Yvonne

Donnerstag, 7. August 2014

Was zum Grillen dazugehört...

Bei uns wird am Wochenende gegrillt! Mal wieder! Ist ja auch schönes Wetter und das muss man ausnutzen ;) Und da es euch vielleicht genauso geht, habe ich ein weiteres Grill-Special für euch vorbereitet mit vielen leckeren Rezepten, die den Grillabend perfekt machen ;) 

Den Anfang macht ein erfrischender Beeren-Eistee, mit denen man die Gäste direkt begrüßen kann. Wenn es ein lustiger Abend werden soll, kann man ihn sicherlich noch mit ein wenig Prosecco, Martini oder Rum aufpeppen ;)

Experimente aus meiner Küche: Beeren-Eistee

Zutaten

4 Beutel Früchtetee "Beeren"
750ml kochendes Wasser
750ml Mineralwasser
100g TK-Beeren (gemischt oder Himbeeren)
3 - 4 Stängel Minze
evtl. Zucker

Zubereitung

Die Teebeutel in 750ml kochendem Wasser etwa 15 - 20 Minuten ziehen lassen. Die Teebeutel entfernen und den Tee kalt stellen. Sobald der Tee abgekühlt ist, das Mineralwasser zugießen. Minze klein schneiden und dazu geben. Jeweils 1 - 2 EL TK-Beeren in ein großes Glas geben und mit dem Eistee aufgießen. Wem das nicht süß genug ist, kann den Tee noch mit etwas Zucker süßen. Für mich war es so genau richtig. 
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Zum Grillen gehört aber auch immer ein Salat dazu. Bei uns ist das auf jeden Fall so ;) Mal ganz klassisch mit Nudeln und Mayo, mal mit Kritharaki und Dressing und ab und zu auch mit Kartoffeln und Speck:

Experimente aus meiner Küche: Kartoffelsalat mit Speck

Zutaten

ca. 1 – 1,5 kg Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
2 Schalotten
Olivenöl
125g Speckwürfel
1 TL Zucker
300ml Gemüsebrühe
3 EL Balsamico Honig
3 EL Aceto Balsamico
2 TL Senf, mittelscharf
1 Bund Radieschen
½ Gurke
1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

Kartoffeln gründlich waschen und zusammen mit der Knoblauchzehe (diese vorher mit einem breiten Messer andrücken) in reichlich Salzwasser weich kochen. In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und klein schneiden. Die Speckwürfel in einer Pfanne kross anbraten, etwas Olivenöl zufügen und die Schalotten mitbraten. Den Zucker darüber streuen und mit Essig und Brühe ablöschen. Senf unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sobald die Kartoffeln gar sind, abschütten und etwas ausdampfen lassen. Noch warm pellen und in Scheiben schneiden. Eine Lage Kartoffeln in eine Schüssel geben, mit etwas Brühe und Speck begießen und wieder mit Kartoffeln bedecken. Solange fortfahren, bis sowohl Kartoffeln als auch Brühe verbraucht sind. Alles mit Alufolie abdecken und 2 Stunden ziehen lassen. Vor dem Servieren Radieschen waschen, Gurke schälen und alles in feine Scheiben schneiden. Zusammen mit dem Schnittlauch (in Röllchen geschnitten) zu den Kartoffeln geben und alles gut vermischen. Nochmal mit Salz, Pfeffer und evtl. Essig abschmecken.
 
Eine Variante ohne Speck findet ihr übrigens hier ;)
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Und was darf beim Grillen auf gar keinen Fall fehlen? Ganz klar! Frisches Brot oder Baguette ;) In meinem Fall ist es ein gekauftes Baguette, welches zu einem Kräuter-Käse-Baguette gepimpt wurde:

Experimente aus meiner Küche: Kräuter-Käse-Baguette

Gesehen hab ich es schon ganz oft bei Pinterest, aber als Schneewitchens Apfel es vor einiger Zeit so angepriesen hat, wurde der Drang immer größer, es endlich selbst auszuprobieren ;) Und es hat sich definitiv gelohnt, auch wenn ich die Frühlingszwiebel rausgelassen habe:

Zutaten

1 großes Baguette (hier: Parisienne)
ein paar Scheiben gut schmelzender Käse (hier: Raclettekäse)
ca. 100 - 125g Kräuterbutter

Zubereitung

Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Kräuterbutter bei schwacher Hitze in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen lassen. Das Brot in ca. 1,5 - 2 cm Abstand rautenförmig einschneiden. Dabei darauf achten, dass man zwar bis zum Boden ein- aber nicht durchschneidet. Den Großteil der geschmolzenen Butter mit einem Pinsel in die Schlitze tupfen.
Den Käse in kleinere Stücke schneiden und in die Schlitze schieben. Die restliche Kräuterbutter darüberträufeln, in Alufolie wickeln und 15 Minuten backen. Danach die Alufolie abnehmen und weitere 10 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und das Brot goldgelb ist. Zum Servieren das Brot in grobe Stücke schneiden und direkt lauwarm probieren ;)

Ich denke nun seid ihr gerüstet für das nächste Grillfest :) Vielleicht mögt ihr mir eure liebsten Grillrezepte verraten? Ich freue mich immer über neue Anregungen und Ideen zum Nachmachen!

Eure Yvonne

Dienstag, 5. August 2014

Schweinefilet überbacken mit Champignons

Nachdem es hier in letzter Zeit nur leichte Küche und Fingerfood gab, wird es mal wieder Zeit, euch ein richtig deftiges Gericht zu zeigen. Und eine Premiere obendrein, denn es ist das erste Rezept mit Schweinefilet auf dem Blog! Jetzt fragt ihr euch vielleicht warum? Es ist nicht so, dass ich kein Schweinefilet esse, aber irgendwie muss ich gestehen, dass ich mich bisher nicht wirklich dran getraut habe. Ich hatte immer Bedenken, dass das Fleisch entweder zu trocken oder zu blutig wird. Aber mit diesem Rezept, kann man einfach nichts falsch machen! Das Fleisch war butterzart, genau auf den Punkt gegart und so richtig, richtig lecker :)
 
Experimente aus meiner Küche: Schweinefilet überbacken mit Champignons

Und das Schönste an dem Gericht ist, es kocht sich fast von selbst :)
 
Zutaten (für 4 Personen)

ca. 600g Schweinefilet
100g Schwarzwälder Bauchspeck in Scheiben (oder Frühstückspeck)
ca. 100g braune Champignons
Senf, mittelscharf
200ml Sahne
100g Creme fraîche
100g Schmand
1 TL Curry
1 TL Pariser Pfeffer (z.B. von Boomers Gourmet)
Salz, Pfeffer
2 – 3 TL gemischte TK-Kräuter

Zubereitung

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Schweinefilet abwaschen, trockentupfen und in 3cm dicke Scheiben schneiden. Mit frischem Pfeffer von beiden Seiten würzen und mit etwas Senf bestreichen. Jeweils ein oder zwei Scheiben Speck drumherum wickeln und die Medaillons in eine gefettete Auflaufform legen. Die Pilze säubern, in Scheiben schneiden und auf dem Fleisch verteilen. Sahne, Creme fraîche und Schmand verrühren. Gewürze und Kräuter zufügen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf den Champignons verteilen und ca. 30 Minuten überbacken. Dazu passen hervorragend Spätzle, Nudeln oder auch Reis.

Experimente aus meiner Küche: Schweinefilet überbacken mit Champignons

Wer keine Pilze mag, kann diese einfach weg lassen :) Das sollte euch auf keinen Fall davon abhalten, dieses Gericht auszuprobieren!

Eure Yvonne 

Sonntag, 3. August 2014

Pancakes mit Joghurt

Kennt ihr das? Man steht spät auf und bis man richtig in die Gänge kommt ist es schon fast Mittag! Eigentlich müsste man ja noch frühstücken, aber theoretisch könnte man auch schon Mittag essen. Genauso ging es mir am letzten Wochenende! Diese Gelegenheit hab ich dann einfach genutzt, um endlich Pancakes selber zu machen. Ich kannte diese bisher immer nur vom Frühstücksbuffet im Urlaub und so wirklich überzeugt haben die dort selten ;) Aber da mir bei Instagram ganz oft so unglaublich tolle und schmackhafte Bilder von Pancakes mit ganz viel Obst begegnet sind, wollte ich das auch mal ausprobieren. Das Rezept hab ich von Anita und ich bin begeistert! Die Pancakes waren sooo lecker, dass ich diese jetzt am liebsten jeden Tag essen würde ;)

Experimente aus meiner Küche: Pancakes

Zutaten (für 2 - 3 Personen)

3 Eier (Größe M)
150g Joghurt
150ml Milch
170g Mehl
1 Pck. Backpulver
2 EL Zucker
1 Prise Salz
Öl

Zubereitung

Eier mit Joghurt und Milch in einer Schüssel verquirlen. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz dazugeben und alles mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig mischen. 

Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und den Teig portionsweise in die Pfanne geben. Ich habe dafür einen Eisportionierer genommen, wodurch ich immer die richtige Größe hatte. Den Teig wenden, sobald er oben Blasen wirft. Das hat bei mir am besten mit einem Teigschaber aus Silikon funktioniert. Am Holzwender ist mir zuviel Teig kleben geblieben. Falls ihr die fertigen Pancakes warm halten wollt, einfach in den 50°C warmen Backofen zusammen mit einer Schüssel Wasser geben, damit sie nicht austrocknen.

Die fertigen Pancakes nach Lust und Laune mit Ahornsirup, Schoko-Kaffee-Sirup und/oder Früchten belegen und es sich schmecken lassen ;)

Experimente aus meiner Küche: Pancakes mit Joghurt

Ich sag euch, so tolle Pancakes hab ich in meinem Leben noch nicht gegessen! Das wird es jetzt demnächst bestimmt öfter bei uns geben ;)

Und was esst ihr am liebsten zum Frühstück?

Eure Yvonne

Freitag, 1. August 2014

Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Ich freue mich sehr, dass heute Anita von olles *Himmelsglitzerdings* das nächste Brotrezept vorstellt. Ich selbst habe schon unzählige Brot- und Brötchenrezepte von ihr nachgemacht, so dass ich bestimmt auch dieses Rezept bald ausprobieren werde :) Was genau sie uns mitgebracht hat, verrät sie uns selbst:

Hallo Ihr Lieben,
für den Bread Baking (Fri)day von Yvonnes Blog Experimente aus meiner Küche habe ich mir eine besondere Variante meines Toastbrots überlegt. Diese Toast kommt ganz ohne Weizenmehl aus und ist trotzdem fluffig, weich und zart.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Es ist nicht ganz so luftig wie sein Weizenmehl-Bruder, aber dafür etwas kräftiger im Geschmack. Ich mag es besonders gern mit herzhaftem Belag.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Zutaten für eine 30 cm Kastenform

400 g Dinkelmehl Typ 630
100 g Roggenmehl Typ 1150
1/2 Würfel frische Hefe
15 g Rohrohrzucker
20 g zimmerwarme Butter
1,5 TL Salz
250 ml lauwarmes Wasser
3 EL Körner nach Belieben, ich habe Sonnenblumenkörner genommen

Zubereitung

Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen. Beide Mehlsorten, Butter und das Salz dazugeben und alles gut verkneten. Zum Schluss die Körner unterkneten. Den Teig in 5 Teile teilen und zu Kugeln rollen. Diese Kugeln locker nebeneinander in eine gefettete und gemehlte Kastenform legen.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Abgedeckt etwa 30-40 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen etwa verdoppelt hat.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Den Backofen bei Ober/ Unterhitze auf 175 Grad vorheizen, dann das Toast ca. 30 Minuten goldig backen.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Aus der Form nehmen und abkühlen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Frisch schmeckt das Brot am besten pur, am nächsten oder übernächsten Tag auch sehr gut getoastet.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Genießen!

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Vollkorn-Toastbrot von Anita

Liebe Anita, vielen Dank für deine Teilnahme am Bread Baking (Fri)day!



Da wir - vor allem am Wochenende - sehr gerne Toastbrot essen und ich immer ein Paket im Gefrierschrank habe, muss ich wohl mal probieren, selber eins zu backen. Mit deinem Rezept und den tollen Schritt-für-Schritt-Fotos sollte es ja jetzt kein Problem sein ;)

Und wie sieht es bei euch aus? Esst ihr auch gerne Toast?

Eure Yvonne