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Donnerstag, 31. Juli 2014

Avocado Quesadillas mit Speck

Manchmal will man gar nicht so viel essen. Manchmal reicht nur eine Kleinigkeit aus. Manchmal müssen halt noch ein paar Zutaten verbraucht werden und manchmal ist das Ergebnis so lecker, dass ich es euch sogar hier vorstellen muss ;) So wie diese Quesadillas mit Avocado und Speck:

Experimente aus meiner Küche: Avocado Quesadillas mit Speck

Ich musste noch unbedingt Raclettekäse und eine offene Packung Wraps verbrauchen. Avocado und Speck wurden einfach dazu gekauft und schon war mein Abendessen fertig ;)

Zutaten (für 2 Personen)

1 Avocado
ca. 200g Käse (hier: Raclette-Käse)
6 - 8 Tortilla Wraps
1 Spritzer Zitronensaft
2 - 3 EL Joghurt (hier: 10% Fett)
250g Speckwürfel
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Speckwürfel in einer beschichteten Pfanne kross anbraten. Die Avocado vom Kern befreien und aus der Schale mit einem Löffel rausheben. In einer Schüssel zusammen mit dem Joghurt, dem Zitronensaft und dem Käse (in Stücke geschnitten) vermischen. Am besten zerdrückt man die Avocado zuerst mit einer Gabel und gibt dann die restlichen Zutaten dazu. Zum Schluss die Speckwürfel unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nun kann gefüllt werden. Dafür eine Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, einen Wrap hineingeben, mit der Avocadomasse bestreichen (den Rand etwas auslassen) und mit einem zweiten Wrap belegen. Solange auf dieser Seite erhitzen, bis der Käse schmilzt. Dann noch kurz umdrehen, damit auch die zweite Seite etwas Farbe annimmt. Das dauert ungefähr 3 - 4 Minuten. Diesen Vorgang solange fortsetzen, bis entweder die Wraps oder die Füllung aufgebraucht ist. Im besten Fall beides gleichzeitig ;) Noch ein kleiner Tipp: Falls die Füllung zum Schluss nicht mehr für einen ganzen Wrap reicht, einfach nur bis zur Mitte füllen und dann umklappen, anstatt mit einem zweiten zu belegen!

Und dann einfach in Stücke schneiden und - am besten auf der Terrasse/dem Balkon - genießen. Dazu schmeckt noch ganz wunderbar ein grüner Salat mit Joghurtdressing ;)

Experimente aus meiner Küche: Avocado Quesadillas mit Speck

Was kommt bei euch auf den Tisch, wenn es mal nur eine Kleinigkeit sein soll? 

Eure Yvonne

Dienstag, 29. Juli 2014

Balkanpfanne mit Hack und Feta

Ich esse ja unglaublich gerne Gerichte mit Hackfleisch und ganz hoch im Kurs steht momentan die
türkische Nudel-Hackfleisch-Pfanne, die vor allem von meinen Lesern bei Instagram schon 100fach nachgemacht wurde.

Da die Kombination aus Hackfleisch und Joghurt bei allen so gut angekommen ist, möchte ich euch diese leckere Balkanpfanne, die es bei uns schon vor einigen Wochen gab, nicht länger vorenthalten:

Experimente aus meiner Küche: Balkanpfanne mit Hack und Feta

Gesehen hatte ich das Rezept mal wieder bei lecker.de und habe es wie folgt abgewandelt:

Zutaten (für 4 Personen)

250g Reis
500g Hackfleisch, gemischt
Olivenöl
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Paprika
1 gehäufter TL Brühe
5 – 6 Stiele frischer Majoran
135g Patros Miniwürfel „Mediterrane Kräuter"
Salz, Pfeffer

Joghurtdip:
150g Joghurt
100g Schmand
2 TL getrockneter Majoran
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Zuerst 500ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Reis zufügen, salzen und ein Stiel Majoran dazugeben. Bei mittlerer Hitze ca. 15 – 20 Minuten (je nach Reis) köcheln lassen, bis dieser gar ist. Evtl. noch ein wenig Wasser zufügen. In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken. Paprika waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. Hackfleisch in etwas Olivenöl rundum anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebel, Knoblauch und Paprika zufügen und ein paar Minuten mitbraten. Danach mit 450ml Wasser auffüllen und zum Kochen bringen. Brühe dazugeben und alles 5 Minuten köcheln lassen. Den restlichen Majoran waschen und klein hacken. Zusammen mit dem Reis (hier den Majoranstiel wieder entfernen) und den Fetawürfeln zum Hackfleisch geben. Gut durchmischen , kurz ziehen lassen und bei Bedarf noch würzen.

Für den Joghurtdip alle Zutaten cremig rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Balkanpfanne auf Tellern anrichten und zusammen mit dem Joghurtdip servieren. 

Experimente aus meiner Küche: Balkanpfanne mit Hack und Feta
 
 Ich würde den Dip auf alle Fälle dazu servieren, da es dem ganzen Gericht noch mal die Krone aufsetzt :) 

Experimente aus meiner Küche: Balkanpfanne mit Hack und Feta

Eure Yvonne

Hashtag für Instagram: #exp_balkanpfanne ;)

Sonntag, 27. Juli 2014

Ich back mir: Weiße Schokoladentarte mit Beerentopping

Oh je! Der Monat neigt sich wieder dem Ende zu und ich frage mich jedes Mal, wo die Zeit geblieben ist?! Es kommt mir so vor, als hätte Clara erst vor ein paar Tagen das nächste "Ich backs mir"-Thema angekündigt ;) Da sie in diesem Monat nach unseren Sommerrezepten gefragt hat, hätte ich ihr theoretisch fast jedes Rezept widmen können. Aber ich möchte mich auf diese weiße Schokoladentarte mit Beerentopping beschränken, die sommerlich erfrischend und schokoladig süß zugleich ist.
Für mich eine perfekte Kombination im Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter :)

Experimente aus meiner Küche: Weiße Schokoladentarte mit Beerentopping #ichbacksmir

Zutaten

Teig:
125g weiche Butter
80g Zucker
200g Mehl
2 EL kaltes Wasser
1 Eigelb
1 TL Vanilleextrakt

Schokocreme:
250g weiße Schokolade (davon hier: 125g weiße Kokos-Schokolade)
200ml Sahne
60g Creme fraîche
3 Eigelb

Beerentopping:
ca. 250g Himbeeren
ca. 200 – 300g Johannisbeeren
1 Pck. Tortenguss rot
2 EL Zucker
220ml Wasser

Zubereitung

Für den Teig Butter mit Zucker, Mehl, Eigelb, Vanillextrakt und Wasser zu einem Teig kneten. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Schokolade klein hacken und in eine Schüssel geben. Sahne in einem Topf erhitzen (nicht kochen) und zu der Schokolade gießen. Solange rühren, bis die Schokolade sich aufgelöst hat. Creme fraîche unterrühren und die Eigelbe unterschlagen, sobald die Masse etwas abgekühlt ist. Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen, in eine Tarteform legen und den Rand hochziehen. Die Schokoladenfüllung hinein füllen und ca. 30 Minuten backen. Sollte der Rand zu schnell braun werden, einfach mit Alufolie abdecken. Danach den Kuchen auskühlen lassen und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Für das Topping die Beeren waschen und von den Rispen befreien. Das Obst auf die kalte Schokoschicht legen, so dass alles bedeckt ist. Den Tortenguss nach Packungsanleitung (jedoch nur mit 220ml Wasser) zubereiten und von der Mitte aus auf den Beeren verteilen. Vor dem Servieren mindestens 30 Minuten kalt stellen. Wer mag, kann die Schokoladentarte noch mit ein paar Johannisbeeren und geraspelter Schokolade dekorieren ;)

Experimente aus meiner Küche: Weiße Schokoladentarte mit Beerentopping #ichbacksmir

Und dann muss man schnell sein, um sich noch die letzten zwei Stücke zu sichern! Sobald ihr die Tarte probiert habt, werdet ihr wissen, wovon ich spreche ;)

Experimente aus meiner Küche: Weiße Schokoladentarte mit Beerentopping #ichbacksmir

Und nun bin ich schon gespannt, welche tollen Rezepte wieder zusammen gekommen sind:

http://www.tastesheriff.com/Tag/ichbacksmir/

Eure Yvonne

PS: Der Hashtag für Instagram ist: #exp_weißeschokotarte ;)

Freitag, 25. Juli 2014

Bread Baking (Fri)day: Joghurt-Möhren-Brot von Tanni

 Für den heutigen Bread Baking (Fri)day habe ich mir wieder einen Gast eingeladen, der mich (und euch) mit einem neuen Rezept versorgt ;) Was die liebe Tanni mitgebracht hat, erfahrt ihr von ihr selbst:
Hallo Ihr Lieben, heute darf ich mal auf diesem wundervollen Blog gastposten. Mein Name ist Tanja, ich bin 42 Jahre jung und wohne am linken Niederrhein ganz in der Nähe der niederländischen Grenze. Ich sammele seit einigen Jahren nicht nur Koch-und Backbücher, sondern auch meine Rezepte in meiner Online-Küchenkladde Greenway36.
Als Yvonne mich zur Teilnahme an ihrem Bread Baking (Fri)day eingeladen hat, habe ich natürlich sehr gern zugesagt. Genau wie sie backe ich auch seit einiger Zeit mit großer Begeisterung selbst und ich habe mir überlegt, ganz besondere Baguettestängchen mitzubringen. Man kann sie auf die Schnelle backen, denn sie kommen ohne Hefe und damit ohne Wartezeit aus. Innen sind sie supersaftig durch Joghurt und Möhren und außen knackig und lecker durch die vielen Körner.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Joghurt-Möhren-Brot

Zutaten für den Teig

500 g Dinkelmehl Typ 630 oder Weizenmehl Typ 550
½ TL Natron
1 Packung Backpulver
2 TL Salz
25 g Sesam
25 g Sonnenblumenkerne
25 g Kürbiskerne, grob gehackt
25 g Hirse
200 g Karotten, grob geraspelt
350 g Naturjoghurt, 3,5%
1 Ei, Gr. M

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. In einer weitern Schüssel Joghurt mit Ei verquirlen und die Karotten unterrühren. Joghurt zur Mehlmischung geben. Mit den Knethaken des Handrührers alles gleichmäßig verkneten. Die Masse mit den Händen glatt kneten, dabei evtl. noch etwas Mehl zufügen. Teig vierteilen und daraus Stangen formen.

Zutaten zum Bestreuen

40 g Sesam
40 g Sonnenblumenkerne
40 g Kürbiskerne, grob gehackt
40 g Hirse

Körner mischen und auf eine flache Platte geben. Teigstränge mit Wasser einstreichen und in den Körnern wälzen. Nebeneinander mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Backofen auf 200°C U/O vorheizen und auf den Boden eine feuerfeste kleine Schüssel mit etwas kochendem Wasser stellen. Blech auf mittlerer Schiene einschieben und die Stangen ca. 40-45 Minuten goldbraun backen.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Joghurt-Möhren-Brot

Am besten schmecken die Stangen frisch aus dem Ofen und gerade eben abgekühlt, pur oder einfach mit Butter und Salz oder einem Frischkäse bestrichen. Man kann sie aber auch nochmals gut aufbacken.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Joghurt-Möhren-Brot

Danke, liebe Yvonne, daß ich heute bei Dir sein durfte. Jetzt verkrümel ich mich aber wieder in den Greenway und probiere das nächste Rezept aus. Euch allen Viel Spaß beim Nachbacken wünscht Euch Tanni.
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Liebe Tanni, mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich dieses leckere Brot sehe! Damit hast du genau meinen Geschmack getroffen und ich bedauere es sehr, dass ich nicht direkt davon abbeißen konnte ;) Aber das werde ich ganz bald nachholen und einfach selber ausprobieren!
Vielen Dank für deine Teilnahme am Bread Baking (Fri)day!
http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html
Eure Yvonne

Donnerstag, 24. Juli 2014

Apfel-Quark-Taler mit weißer Schokolade

Also eigentlich hatte ich am Montag gar nicht vorgehabt zu backen. Aber manchmal überkommt es mich einfach und dann 
stehe ich – wie von der Tarantel gestochen – vom Sofa auf, hole meine Küchenmaschine und ein paar Zutaten raus und schon kann es los gehen ;) Da ich noch unbedingt eine geöffnete Packung Magerquark und zwei schrumpelige Äpfel verbrauchen musste, wurden diese einfach mit ein bisschen weißer Kokosschokolade (auch Reste) kombiniert und herausgekommen sind diese unglaublich leckeren Apfel-Quark-Taler:

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Quark-Taler mit weißer Schokolade

Ich konnte einfach nicht widerstehen und habe – anstatt etwas Gesundes zum Abendbrot zu essen – gleich drei Stück davon noch lauwarm verputzt ;) Die sind aber auch zu lecker! Und wenn ihr jetzt auch – mal so eben und ganz schnell – diese leckeren Teilchen ausprobieren wollt, gibt es hier natürlich das Rezept:
Zutaten (für ca. 20 Stück)

2 Äpfel
ca. 50g weiße Schokolade (hier: weiße Kokosschokolade)
200g Magerquark
10 EL neutrales Öl
70 – 80g brauner Zucker
1 Pck. Backpulver
320g Mehl
1 Ei

Zubereitung

Die Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Schokolade klein hacken. Aus den restlichen Zutaten mit der Küchenmaschine (oder den Händen) einen Teig kneten. Bevor sich alles richtig vermischt hat, noch schnell die Apfel- und Schokoladenstücke dazugeben und alles verkneten. Mit zwei Esslöffeln Teigkugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas platt drücken. Bei mir reichte die Menge genau für ein Blech. Dann für ca. 20 – 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen und herausnehmen, sobald sie goldbraun sind. Etwas abkühlen lassen und am besten noch lauwarm probieren ;)

Experimente aus meiner Küche: Apfel-Quark-Taler mit weißer Schokolade

Kennt ihr solche spontanen Backaktionen auch?;)

Eure Yvonne

Dienstag, 22. Juli 2014

Tiramisu-Eis

Schon seit ein paar Tagen schwebte mir die Idee von einem Tiramisu-Eis im Kopf herum. Vielleicht als Eistorte oder in einer Kastenform? Als Kugeln oder doch lieber zum Schneiden? Am liebsten hätte ich sofort etwas ausprobiert, aber wer soll das denn dann aufessen? ;) Also habe ich einfach auf die nächste Gelegenheit – einen Grillabend mit der Family – gewartet und mich dann daran versucht. Und so sieht das Ergebnis aus:

Experimente aus meiner Küche: Tiramisu-Eis (ohne Eismaschine)

Ein total cremiges und unglaublich leckeres Tiramisu-Eis! Es hat nicht viel gefehlt, dann wäre für die Family nichts mehr übrig geblieben. Ich musste mich wirklich zusammenreißen, um nicht alles schon vorher aufzuessen! Soviel zum Thema - wer soll das denn alles aufessen ;)

Für das Eis benötigt ihr einen Schoko-Kaffee-Sirup, den ich – etwas abgewandelt – nach einem Rezept vom Kleinen Kuriositätenladen hergestellt habe. Es bleibt auf jeden Fall noch Sirup über, den ihr später auch über das Eis geben könnt. Ansonsten schmeckt der Sirup auch ganz lecker in einem Eiskaffee, zu Pfannkuchen oder als Dip für frisches Obst ;) Er hält sich einige Wochen im Kühlschrank, falls euch doch noch etwas übrig bleiben sollte!

Zutaten Schoko-Kaffee-Sirup

150g brauner Zucker
125ml frisch gekochter, starker Kaffee
30g Kakaopulver
40g Schokolade (hier: Kaffee-Sahne)
1 Prise Salz
2 EL Vanille-Extrakt oder das Mark von einer halben Vanilleschote

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Den Sirup einmal aufkochen, dann in eine zuvor ausgekochte Flasche füllen und sofort verschließen. Da der Sirup kalt sein sollte, macht ihr diesen am besten einen Tag vorher.

Kommen wir nun also zu dem Eis, welches auch wieder ohne Ei und Eismaschine auskommt:

Zutaten Tiramisu-Eis

1 Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
400ml Sahne
10 EL Schoko-Kaffee-Sirup
ca. 100 - 150g Löffelbiskuits
Schoko-Kaffee-Sirup zum Tränken

Zubereitung

Sahne steif schlagen und mit der gezuckerten Kondensmilch in einer Schüssel vermischen. 10 Esslöffel Schoko-Kaffee-Sirup gerade so untermischen, dass noch Sirupspuren sichtbar sind. Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und mit einer Schicht Creme bedecken. Darauf die Löffelbiskuits, die vorher in dem Schoko-Kaffee-Sirup getränkt werden, verteilen. Wer genug Zeit hat, lässt das jetzt erstmal ein wenig anfrieren, so dass die Löffelbiskuits fest in der Creme sind. Dann die restliche Creme darauf verteilen und mit einer Lage getränkten Löffelbiskuits abschließen. Wer – so wie ich – keine Geduld hat, füllt die gesamte Creme in die Form und legt dann die getränkten Löffelbiskuit darauf und drückt diese etwas in die Masse ;) Ansonsten kann man die Löffelbiskuits auch in Stücke schneiden, tränken und mit der Creme vermischen. Das kann jeder für sich selbst entscheiden ;) Jetzt mindestens 10 – 12 Stunden (am besten über Nacht) ins Gefrierfach stellen und sich in Geduld üben ;))) Wer mag kann das Eis auch auf einer Lage Löffelbiskuits servieren. Ich habe dafür ein paar Löffelbiskuits mit geschmolzener Schokolade zusammen „geklebt“ und im Kühlschrank fest werden lassen. Dann kann man das Eis einfach darauf stürzen, noch mit etwas Kakaopulver bestäuben und direkt servieren. 

Experimente aus meiner Küche: Tiramisu-Eis (ohne Eismaschine)

Ich verspreche euch, wer Tiramisu mag, wird dieses Eis lieben!! Es ist sooo schön cremig und einfach oberlecker!!! Ihr könnt natürlich auch noch etwas Alkohol hineingeben, um noch mehr „echten“ Tiramisugeschmack zu erhalten. Dafür einfach nach Belieben Amaretto, Kaffeelikör oder Weinbrand mit dem Schokosirup mischen und darin die Löffelbiskuits tunken. 

Beim nächsten Mal werde ich vielleicht auch noch die Variante mit den zerbröckelten Löffelbiskuits ausprobieren und dann einfach als Kugeln servieren. Ach ich hab da schon wieder sooo viele Ideen im Kopf ;)

Eure Yvonne

Sonntag, 20. Juli 2014

Sommerlicher Beeren-Schmand-Kuchen

Also eigentlich müsste ich euch bei diesen Temperaturen ja noch ein Eisrezept zeigen ;) Aber ich hatte diesen Kuchen schon vor längerer Zeit angekündigt und wurde auch schon mehrfach danach gefragt, so dass ich jetzt mal das Wetter ignoriere und versuche euch auch bei 30° im Schatten zum Kuchen backen zu animieren ;) Naja zum Glück muss der Kuchen nur 30 Minuten in den Ofen, bevor dieser wieder ausgeschaltet werden kann ;) Und das Ergebnis lohnt sich allemal. Vor allem wenn der Kuchen vor dem Verzehr noch ein paar Stunden im Kühlschrank steht, so dass er richtig schön kalt ist. Dann kann man ihn auch ruhig gegen ein Eis eintauschen und selbst bei hochsommerlichen Temperaturen essen ;)

Experimente aus meiner Küche: Sommerlicher Beeren-Schmand-Kuchen

Zutaten

Boden:
250g Butter oder Margarine
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
170g Zucker
4 Eier
200g Mehl
1 Pck. Backpulver

Belag:
2 Pck. Vanillepudding zum Kochen
600ml Milch
3 – 4 EL Zucker
400g Schmand
2 Eigelb
800g Beeren (TK, aufgetaut oder frisch)
2 Pck. Tortenguss, rot
3 EL Zucker
250ml roter Saft

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. TK-Beeren abtropfen lassen/frische Beeren waschen. Für den Teig Fett mit Zucker und Vanilleextrakt schaumig schlagen. Eier nach und nach zufügen. Mehl mit Backpulver mischen und darauf sieben. Alles kurz verrühren und auf ein mit Backpapier belegtes Blech füllen. Etwa 15 Minuten backen, bis die Oberfläche golbgelb ist.
In der Zwischenzeit den Pudding mit 600ml Milch und 3 – 4 Esslöffeln Zucker nach Packungsanleitung zubereiten. Unter Rühren etwas abkühlen lassen. Schmand und Eigelb unterheben und auf dem Kuchenboden verteilen. Mit den Beeren bedecken und weitere 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Das Tortenguss mit dem Zucker in einem Topf vermischen. Mit 250ml Saft und 250ml Wasser verrühren und zum Kochen bringen. Eine Minute abkühlen lassen und dann Esslöffelweise auf dem Kuchen verteilen. Vor dem Servieren mindestens 2 – 3 Stunden kalt stellen. 

Experimente aus meiner Küche: Sommerlicher Beeren-Schmand-Kuchen

Dann noch schnell einen Eiskaffee zubereiten und auf der Terrasse/dem Balkon genießen :)

Eure Yvonne

Freitag, 18. Juli 2014

Bread Baking (Fri)day: Brötchensonne und ein Grillspecial

Aus gegebenem Anlass – den sommerlichen Temperaturen – gibt es am heutigen Bread Baking (Fri)day zusätzlich zum „Brot“-Rezept noch ein kleines Grillspecial, damit ihr für das (Grill-)Wochenende gerüstet seid ;)

Den Anfang macht natürlich das „Brot“, welches gar kein Brot ist, sondern eine Brötchensonne, die man hervorragend als Grillbeilage reichen kann. Der Aufwand hält sich in Grenzen und geschmacklich sind die Minibrötchen einfach super!

Experimente aus meiner Küche: Brötchensonne #breadbakingfriday

Zutaten Brötchensonne (mit ca. 24 Minibrötchen)

½ Würfel Hefe
250ml lauwarmes Wasser
½ TL Zucker
500g Weizenmehl
1 TL Salz
4 EL Olivenöl
1 Ei
1 EL Milch
Sonnenblumenkörner und Sesam

Zubereitung

Die Hefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz und Öl dazugeben und zu einem Teig kneten. Mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort (Bettdecke) etwa 30 Minuten gehen lassen. Danach auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte mit den Händen gut durchnkneten. Nun den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Aus dem Teig ca. 40g schwere Teigstücke abwiegen und zu Kugeln formen. Diese in eine mit Backpapier belegte Springform oder Tarteform nebeneinander legen. Ei und Milch verquirlen und die Brötchen damit einpinseln. Nun nach Wunsch die Körner (hier: Sonnenblumenkörner und Sesam) darauf verteilen und ca. 25 – 30 Minuten backen. 

Passend dazu möchte ich euch noch drei Dips präsentieren, die man wunderbar mit der 
Brötchensonne oder Baguette kombinieren kann ;)

Experimente aus meiner Küche: Brötchensonne mit dreierlei Dips

Den Anfang macht ein Thunfisch-Dip, der bei allen gut ankommt, die Thunfisch mögen:

Zutaten Thunfisch-Dip

200g Frischkäse
200g Schmand
1 Pck. TK-Kräuter
1 Dose Thunfisch in Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Thunfisch abtropfen lassen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Schmand und Frischkäse zufügen und mit dem Thunfisch vermischen. Kräuter ebenfalls unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Vor kurzem hatte ich keinen Frischkäse zu Hause und haben diesen einfach weg gelassen. Funktioniert genauso gut ;) 

Experimente aus meiner Küche: Brötchensonne mit Thunfischdip

Der Kräuter-Quark-Dip ist bei mir ein Allround-Talent, den ich auch gerne zu Kartoffelpuffern oder zum Faltenbrot esse:

Zutaten Kräuter-Quark-Dip

250g Maqerquark
100g Schmand oder Creme fraîche
2 – 3 TL TK-Kräuter
1 handvoll frischer Schnittlauch
Salz, Pfeffer
evtl. Kräutersalz

Zubereitung

Magerquark und Schmand cremig rühren. TK-Kräuter und Schnittlauch in feinen Röllchen untermischen. Mit Salz, Pfeffer und evtl. Kräutersalz abschmecken. Fertig ;)
Wenn ihr den Schmand durch Joghurt ersetzt, habt ihr eine etwas leichtere Variante, die ebenfalls gut schmeckt!

Den Datteldip habe ich das erste Mal bei einem Treffen bei Lisa von Liz&Jewels (hier habe ich schon mal davon berichtet) gegessen. Mona vom 180°Salon hatte ihn mitgebracht und alle waren begeistert. Inzwischen habe ich den Datteldip schon mehrmals (wie man an den unterschiedlichen Fotos erkennt) gemacht und jeden davon überzeugen können. 
Er schmeckt auch wunderbar zu einem frischgebackenem Brot ;)

Experimente aus meiner Küche: Datteldip

Zutaten Dattel-Dip

100g getrocknete Datteln
3 – 4 Frühlingszwiebel
3 (oder 4) milde Peperoni aus dem Glas
200g Frischkäse
100g Schmand
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Datteln, Frühlingszwiebel und Peperoni im Mixer zerkleinern. Frischkäse und Schmand zufügen und alles kurz durchmixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Schärfe könnt ihr selber bestimmen, in dem ihr mehr oder weniger Peperoni verwendet ;)

Und weil bei mir zum Grillen immer ein Salat dazugehört, zeige ich euch heute noch einen meiner Lieblings-Grill-und-Partysalate:

Experimente aus meiner Küche: Nudelsalat mit ofengeröstetem Gemüse und Serrano

Das Rezept für diesen Salat hatte meine Freundin vor Jahren mal aus einem Flyer von Miracel Whip mitgebracht und seither kommt er bei uns regelmäßig auf den Tisch. Egal wann ich diesen Salat mache, er wird immer restlos aufgegessen und von allen hochgelobt ;)

Zutaten Nudelsalat mit Röstgemüse

250g Penne
100 – 150g Serrano-Schinken
1 rote Zwiebel
200g Cocktail-Tomaten
1 Zucchini
3 EL Miracel Whip Balance
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Zucchini waschen und in Rauten schneiden. Tomaten ebenfalls waschen. Alles auf mehrere mit Backpapier belegte Bleche verteilen und nacheinander ca. 15 Minuten im Ofen rösten. Den Schinken ebenfalls auf einem Blech verteilen und im Backofen knusprig rösten. Sobald alle Zutaten abgekühlt sind, miteinander in einer großen Schüssel mischen. Miracel Whip kurz vor dem Servieren untermischen und ggf. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Vegetarier können den Schinken natürlich weg lassen, allen anderen kann ich nur raten: je mehr, desto besser ;) Gerade durch den knusprigen Schinken wird der Salat besonders lecker!!

Experimente aus meiner Küche: Nudelsalat mit ofengeröstetem Gemüse und Serrano

Ich hoffe, dass ich euch jetzt nicht erschlagen habe ;) 
Aber nun seid ihr für die Grillsaison und die – hoffentlich andauernden – sommerlichen Temperaturen gut gerüstet!

Eure Yvonne

Donnerstag, 17. Juli 2014

Türkische Nudel-Hackfleisch-Pfanne

Was macht man, wenn der Mann eine 1,5kg schwere Zucchini aus dem Garten seiner Eltern mitbringt? Ganz klar, bei Pinterest stöbern und überlegen, wie man diese verarbeiten könnte ;) Zwar habe ich selbst auch schon viele Zucchinirezepte veröffentlicht, aber das wäre doch langweilig!! Schließlich muss ich meinen Blog ja mit neuen Rezepten füttern, nicht wahr? ;) Und da mir sowieso vor ein paar Wochen dieses Rezept von Kochkarussell ins Auge gesprungen ist, bot sich damit gleich die Gelegenheit es auszuprobieren:

Experimente aus meiner Küche: Türkische Nudel-Hackfleisch-Pfanne

Und wie Mia schon sagt, es ist wirklich so köstlich, dass man fast aus den Latschen kippt ;) Wobei ich zuerst sehr skeptisch war und mir bis zum Schluss nicht vorstellen konnte, dass dieses Gericht sooo toll schmecken wird. Denn was soll an Pasta mit Hackfleisch und Zucchini schon so besonders sein, vor allem, wenn alles noch „trocken“ ist?! Aber dann kommt die Joghurt-Sauce ins Spiel und schon hat man das perfekte Gericht für einen heißen Sommertag! 

Experimente aus meiner Küche: Türkische Nudel-Hackfleisch-Pfanne

Und damit ihr euch ganz schnell selbst davon überzeugen könnt, wie gut diese Kombination schmeckt, stelle ich euch hier noch meine etwas abgeänderte Variante vor:

Zutaten für (3 – 4 Personen)

300g Naturjoghurt (ich würde beim nächsten Mal sogar noch mehr nehmen)
1 Knoblauchzehe
1 handvoll frische Petersilie
Olivenöl
300 - 350g Nudeln
1 Schalotte
500g Hackfleisch (hier: gemischt, für eine richtig türkische Variante natürlich nur Rind oder Lamm)
500g Zucchini
1 TL Pariser Pfeffer
1 TL Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Für die Joghurt-Sauce die Knoblauchzehe in etwas Olivenöl kurz anbraten. Dann in einer Schüssel mit dem Joghurt vermischen. Petersilie fein hacken und dazugeben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.

Dann die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen. In der Zwischenzeit die Schalotte schälen und in Würfel schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Hackfleisch zufügen und knusprig anbraten. Die Zucchini waschen (ich habe sie auch geschält, da die Schale bei so einer großen Zucchini einfach zu hart ist), grob raspeln und zum Hackfleisch geben. 2 – 3 Minuten mitbraten, Gewürze zufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sobald die Pasta gar ist, abschrecken und mit dem Hackfleisch vermischen. Alles auf tiefen Tellern verteilen, mit gaaanz viel Joghurt-Sauce toppen und es sich schmecken lassen. 

Experimente aus meiner Küche: Türkische Nudel-Hackfleisch-Pfanne
 
Fragt mich jetzt bitte nicht, warum es ein türkisches Gericht ist ;) Ich hab es so aus dem Originalrezept übernommen, hätte es aber natürlich auch einfach nur Nudel-Hackfleisch-Pfanne nennen können :)

Mal schauen, was ich jetzt noch mit den übrigen 750g Zucchini machen werde. Vielleicht ein paar Zucchini-Puffer? Oder einen Kuchen? Habt ihr noch tolle Zucchini-Rezepte, die ich ausprobieren sollte? Dann hinterlasst diese gerne als Kommentar ;)

Eure Yvonne

Dienstag, 15. Juli 2014

Oreo-Kirsch-Eis

Nachdem das Raffaello-Himbeer-Eis bei euch – bei mir und meinen Gästen natürlich auch – so richtig gut angekommen ist, habe ich mir Gedanken gemacht, welche Eiskreation ich euch als nächstes präsentieren könnte. Beim Einkaufen ist mir dann ein Sonderstand mit Oreo-Keksen direkt ins Auge gesprungen und schon war die Idee geboren. Dazu schnell noch ein paar frische Kirschen vom Baum geholt und ab in die Küche ;) Alles zusammenrühren, in den Gefrierschrank stellen und am nächsten Tag super cremiges und absolut oberleckeres Eis genießen. Vorab noch schnell ein paar hundert Fotos für den Blog schießen und dann ab auf die Terrasse. Füße hochlegen und Eis in sich reinschaufeln ;) 
 
Experimente aus meiner Küche: Oreo-Kirsch-Eis (ohne Eismaschine)

So kann man sich den Urlaub auch zu Hause schön machen! Und damit ihr es euch auch so gut gehen
 lassen könnt, kommt hier das Rezept:

Zutaten

1 Packung (ca. 150g) Oreo-Kekse
400g Schlagsahne
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen)
150 – 200g Kirschen
1 großer EL Nutella

Zubereitung

Die Kastenform mit Klarsichtfolie auslegen. Oreo-Kekse klein hacken und zusammen mit der gezuckerten Kondensmilch in einer Schüssel verrühren. Schlagsahne steifschlagen und unter die Masse heben. Die Kirschen abwaschen, entkernen, klein schneiden und richtig gut trocken tupfen. Auf den Boden der Kastenform eine Schicht Oreo-Milchmädchen-Masse verteilen. Unter den Rest die Kirschen mischen und wieder eine Schicht in die Form geben. Nun etwas Nutella darauf verteilen und mit einer Gabel vermischen. Die restliche Eismasse einfüllen und mit dem Rest Nutella bedecken. Nochmals kurz mit einer Gabel vermischen und mit Klarsichtfolie bedeckt mindestens 5 – 6 Stunden (oder über Nacht) in den Gefrierschrank stellen.

Experimente aus meiner Küche: Oreo-Kirsch-Eis (ohne Eismaschine)

Um so schöne Kugeln formen zu können, reicht es übrigens aus, wenn ihr das Eis etwa 5 Minuten vor dem Verzehr aus dem Gefrierschrank rausholt. Lediglich die Kirschstücke sind etwas hartnäckig, deshalb unbedingt klein schneiden ;)
 
Experimente aus meiner Küche: Oreo-Kirsch-Eis (ohne Eismaschine)

 Natürlich könnt ihr die Kirschen auch raus lassen oder durch anderes Obst ersetzen. Aber ich fand genau diese Kombination richtig toll und würde es immer wieder so machen :)

Liebe Sonnensofie, ich hoffe, dass dir meine Kreation gefällt und ich damit auch deinen Geschmack getroffen habe? ;)

http://sonnensofie.wordpress.com/2014/06/10/eis-eis-baby/

Eure Yvonne

Sonntag, 13. Juli 2014

Pudding-Keks-Kuchen

Ihr wisst gar nicht, wie viele Rezepte sich inzwischen bei mir angesammelt haben und auf ihre Veröffentlichung warten ;) Momentan hätte ich genug "Futter", um euch jeden Tag ein neues Rezept präsentieren zu können. Aber mir fehlt einfach die Zeit, um die Fotos auszusuchen und die Beiträge zu schreiben. Und die Kuchen, Muffins, Torten und herzhaften Gerichte werden immer mehr und mehr und dann kann ich mich gar nicht entscheiden, was ich euch als nächstes zeigen soll. Zum Glück habe ich so viele tolle Leser, die mir bei der Entscheidung geholfen haben :) Auch wenn sich nicht alle einig waren, so konnte ich zumindestens eine Tendenz ausmachen und mich letztendlich diesen Sonntag für den Pudding-Keks-Kuchen entscheiden:

Experimente aus meiner Küche: Pudding-Keks-Kuchen

Zutaten

Teig:
200g Weizenmehl
50g Dinkel-Vollkornmehl
125g Butter
60g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

1. Füllung:
120g Frischkäse
1 Ei
125g Milch
60g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
25g Speisestärke

2. Füllung:
60g Sirup nach Wahl (hier: Rhabarbersirup)
100g Milch
10g Speisestärke
1 gehäufter TL rote Marmelade

Zubereitung

Für den Teig Mehl, Zucker, Ei und Salz in eine Schüssel geben. Butter in Stückchen zufügen und alles kurz mit den Knethaken vermischen. Danach mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten und in Folie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine kleine Springform (18 – 20cm) mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Mit ¾ vom Teig die Form füllen und dabei einen hohen Rand ziehen. Aus dem restlichen Teig Sterne ausstechen und für die Verzierung aufheben.

Für die 1. Füllung alle Zutaten in einem Topf mischen und unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald die Masse andickt, auf den Teig giessen. Die 2. Füllung ebenfalls aufkochen und auf der ersten Creme verteilen. Mit den Teigsternen belegen und 35 – 45 Minuten backen, bis der Keksteig leicht gebräunt ist. Vor dem Verzehr mindestens 2 - 3 Stunden kalt stellen.

Experimente aus meiner Küche: Pudding-Keks-Kuchen
 
Anstatt Rhabarbersirup könntet ihr zum Beispiel Himbeersirup verwenden. Oder ihr nehmt einfach Mangosirup wie im Originalrezept vom Süssblog ;)

Und weil Mürbeteig ja so schön knuspert, reiche ich das Rezept noch schnell beim Blogevent vom Knusperstübchen ein:

http://knusperstuebchen.wordpress.com/2014/06/21/auf-in-den-knuspersommer-ich-suche-euer-sommerliches-knusperrezept/
 
Eure Yvonne

PS an meine Bloggerkollegen: Kennt ihr das eigentlich auch mit dem Ansammeln von Rezepten? Geht es euch auch so oder wird bei euch immer alles direkt verbloggt?

Freitag, 11. Juli 2014

Bread Baking (Fri)day: Roggen-Mix-Vollkornbrot von Anna

Ich muss gestehen, dass ich schon lange kein "richtiges" Brot mehr gebacken habe. Mein Backofen wird - bedingt durch die WM - nur noch mit Faltenbrot, Ciabatta und Baguette gefüttert ;) Zum Glück habe ich so viele nette Gastblogger gefunden, die uns am Bread Baking (Fri)day mit ganz tollen Rezepten versorgen. So auch Anna von Anna´s Kalorien-Reich, die uns heute ein Roggen-Mix-Vollkornbrot mitgebracht hat:

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Roggen-Mix-Vollkornbrot

Zutaten

300g Roggenschrot
100g Haferkleie
600ml lauwarmes Wasser
300g Roggenvollkornmehl
300g Dinkelvollkornmehl
200g gemischte Körner (Mohn, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, 
Sesam, Sojaschrot, Dinkelschrot)
200ml lauwarmes Wasser
2 Pck. Trockenhefe
4-5 Tl Salz
Prise Zucker
etwas Pfeffer
150 g Sauerteig (gibt es fertig zu kaufen)

Zubereitung

Rogenschrot und Haferkleie mit 600ml lauwarmen Wasser ansetzen und ca. 8 h quellen lassen.... ich habs morgens angesetzt, geht aber auch über Nacht. Die Mehlsorten, die Körner, das Salz, Zucker, Pfeffer und Trockenhefe in einer Rührschüssel miteinander vermengen. Den Sauerteig und das gequollene Schrotgemisch dazugeben. Nun noch 200ml lauwarmes Wasser hinzufügen und mit dem Knethaken erst auf langsamer Stufe, dann auf der schnellsten Stufe den Teig glatt kneten. Bitte mit dem Rührhaken nur ca. 2-3 Min. Danach wird mit den Händen weitergearbeitet. Gebt etwas Mehl auf eine Arbeitsfläche, den Teig darauf und knetet solange bis ein geschmeidiger, nicht mehr klebender Teig entsteht. Danach darf der Teig zum Ruhen abgedeckt an einen warmen Ort. Lasst ihm ruhig eine bis 2h Zeit...schwere Teige brauchen das. Danach dürft ihr den Teig nochmals kneten, evtl. noch etwas Mehl dazu geben, das spürt ihr dann. Formt einen Laib und lasst abgedeckt nochmals 30 Min gehen. Schneidet ihn je nach Wunsch ein, sprüht oder streicht ihn mit Wasser ein und gebt ein paar Körner darauf. Das Brot kommt nun für 20 Min. bei 220° in den Ofen. Danach reduziert ihr die Hitze auf 180° und lasst das Brot weitere 30 Min. backen. Das Brot ist fertig wenn es sich beim Klopftest hohl anhört. Schlagt es zum auskühlen in ein Geschirrhandtuch. Wir haben festgestellt, es schmeckt uns noch besser als das Möhrenbrot.
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Liebe Anna, vielen Dank für dein Rezept und deine Teilnahme am Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Eure Yvonne

Donnerstag, 10. Juli 2014

Erdbeer-Himbeer-Smoothie und Erdbeerschnecken

Kaum zu glauben, aber die Erdbeersaison neigt sich langsam dem Ende zu. Ein paar späte Sorten können noch gepflückt werden, aber die Hochsaison ist schon vorbei.

Experimente aus meiner Küche: Ende der Erdbeersaison
 
Somit wird es höchste Zeit, euch noch die letzten Erdbeerrezepte zu zeigen, die schon einige Wochen
 auf ihre Veröffentlichung warten ;)

Den Anfang macht dieser Erdbeer-Himbeer-Smoothie:

Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Himbeer-Smoothie

Zutaten (für 2 große Gläser)

150g TK-Himbeeren
130g Erdbeeren
150g Joghurt
50ml Pfirsichsaft

Zubereitung

Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und halbieren. Zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren. Durch die gefrorenen Himbeeren ist der Smoothie schön kalt und eignet sich hervorragend als erfrischende Abkühlung für Groß und Klein. Aber Vorsicht! Kaum dreht man sich um, ist alles wieder weg ;)

Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Himbeer-Smoothie

Und wie versprochen, gibt es heute gleich noch das zweite Rezept hinterher, was mir leider nicht so gut gelungen ist, obwohl die Erdbeerschnecken mit weißer Schokolade doch sooo lecker aussahen:

Experimente aus meiner Küche: Erdbeerschnecken mit weißer Schokolade

Aber der Schein trügt ;) Der Teig war innen leider noch ganz roh und somit ungenießbar. Nachdem ich alles (samt Schokodekoration) nochmal 15 Minuten länger gebacken habe, wurde es besser, sah aber nicht mehr wirklich schön aus :) Das Rezept verrate ich euch trotzdem, da es - hätte ich es einfach nur länger im Ofen gelassen - bestimmt super geworden wäre. Tja aber so ist das halt. Ich bin auch nicht perfekt ;)

Zutaten

Teig:
500g Mehl
1 Pck. Backpulver
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
250g Magerquark
75ml Milch
75ml Sonnenblumenöl

Füllung:
300 – 400g Erdbeeren
200g weiße Schokolade (hier: mit Crisp)
evtl. 50g weiße Schokolade für die Deko

Zubereitung

Erdbeeren waschen und klein schneiden. Schokolade in grobe Stücke hacken. Danach den Ofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Quark, Milch, Öl, Zucker und Vanillezucker vermischen. Ich habe dafür einfach einen Schneebesen genommen. Mehl mit Backpulver mischen und über die Quarkmischung sieben. Kurz mit den Knethaken der Küchenmaschine (oder mit den Händen) zu einem glatten Teig kneten. Diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig (ca. 30 x 50 cm) ausrollen. Erdbeeren und Schokolade gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen. Von der Längsseite her aufrollen, in Stücke schneiden und mit der Schnittseite in eine gefettete Backform oder Auflaufform legen. Dann ca. 20 - 25 mindestens 35 Minuten backen. Evtl. zum Schluss mit Alufolie abdecken, damit die Schnecken nicht verbrennen. Abkühlen lassen und bei Bedarf mit flüssiger (weißer) Schokolade verzieren.

Experimente aus meiner Küche: Erdbeerschnecken mit weißer Schokolade

Falls ihr grad keine Erdbeeren und Schokolade im Haus habt, dann könnt ihr die Schnecken auch - wie im Originalrezept von Zimtkeks und Apfeltarte - nur mit Erdbeermarmelade zubereiten. Dann reicht die Backzeit von 25 Minuten sicherlich auch aus ;)

Und falls ihr doch noch ein paar Erdbeeren ergattern könnt und noch mehr Anregungen braucht, was ihr damit anstellen könnt, dann werdet ihr hier bestimmt fündig!

Ich verabschiede mich nun offiziell von der Erdbeersaison und reiche den Erdbeer-Himbeer-Smoothie noch schnell beim Blog-Event von S-Küche ein:

http://www.kochtopf.me/blog-event-c-zisch-erfrisch-mich

Eure Yvonne

Dienstag, 8. Juli 2014

Ich back mir: Murzynek! Polnischer Schokoladenkuchen nach Omas Rezept

Dieses Mal bin ich ganz schön spät mit meinem Beitrag für Claras „Ich backs mir“-Aktion. Aber das liegt wohl daran, dass mir das Thema „Familienrezepte“ auch nicht unbedingt liegt. Meine Mutter ist zwar eine großartige Köchin und Familien-Koch-Rezepte hätte ich genügend zur Auswahl, die ich hätte vorstellen können. Aber mit dem Backen hatte es meine Mami noch nie so gehabt ;) Es gibt nur einen einzigen Kuchen den meine Mama früher mal gebacken hat, an den ich mich bis heute erinnere: Murzynek! Ein polnischer Schoko-Kuchen mit Schokoguss! Ich weiß gar nicht, ob Mama heute noch das Rezept zusammen bekommen würde (ich hab sie auch gar nicht gefragt), aber zum Glück hab ich ja noch meine Omi, die den Kuchen auch heute ab und zu noch macht ;) 

Experimente aus meiner Küche: Murzynek - polnischer Schokoladenkuchen #ichbacksmir

Da wir uns nicht ganz einig waren, ob nun Kokosfett (meine Oma schwört darauf) oder Butter (meine Variante) besser ist, haben wir beides ausprobiert. Leider hatte ich das Kokosfett wahrscheinlich zu sehr erhitzt, so dass sich der Zucker nicht aufgelöst hat und alles klumpig wurde. Da half es auch nicht, dass Oma nochmal gerührt hat ;)

Experimente aus meiner Küche: Murzynek - polnischer Schokoladenkuchen #ichbacksmir

Die Variante mit Butter klappte umso besser, so dass ich euch diese absolut empfehlen kann:

Zutaten (für eine Springform 26cm oder 18 Muffins)

250g Butter
350g Zucker
4 EL Backkakao
90ml Milch
1 Fl. Bittermandelaroma
4 Eier
275g Mehl
2 TL Backpulver
evtl. Kokosraspel für die Dekoration

Zubereitung

Butter in einem Topf schmelzen lassen. Zucker, Milch, Bittermandelaroma und Kakao zufügen und alles auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis der Zucker sich auflöst. Von der Masse etwa ein halbes (kleines) Glas abnehmen und beiseite stellen. Den Rest in eine Schüssel füllen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Die Kakao-Butter-Masse nun mit dem Schneebesen aufschlagen und die Eier nacheinander zufügen. Mehl mit Backpulver mischen und esslöffelweise dazugeben. Nun den Teig entweder in einer Springform (26cm) oder in Muffinförmchen füllen. Auf mittlerer Schiene ca. 25 (Muffins) – 35 (Form) Minuten backen. Sobald kein Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Kuchen fertig. Den noch warmen Kuchen mit der restlichen Glasur überziehen und mit Kokosraspeln bestreuen. Auskühlen lassen und genießen. 

Experimente aus meiner Küche: Murzynek - polnischer Schokoladenkuchen #ichbacksmir

Da der Kuchen traditionell in einer Springform gebacken wird, fragte mich bei Instagram übrigens eine Leserein, ob die Muffins genauso saftig sind, wie der Kuchen. Und ob sie das sind!! 

Experimente aus meiner Küche: Murzynek - polnischer Schokoladenkuchen #ichbacksmir

Sie sind auch zwei Tage später immer noch unglaublich lecker und erinnern mich ein wenig an meine Kindheit ;) Danke Clara, für die tolle Aktion!

http://www.tastesheriff.com/Tag/ichbacksmir/

Eure Yvonne

Sonntag, 6. Juli 2014

Ein Raffaello-Himbeer-Eis zur WM-Party

Dass wir alle Fußballspiele zusammen mit unseren Nachbarn gucken, habe ich euch ja schon erzählt.

Experimente aus meiner Küche: Raffaello-Himbeer-Eis



Beim letzten Spiel waren wir an der Reihe und da das Töchterchen das ganze Wochenende mit meinen Eltern unterwegs ist, hatte ich am Freitag nach der Arbeit auch genügend Zeit und vor allem Ruhe, um alles vorzubereiten. Ich hatte mich für diese Baguettes entschieden und den Teig in vier Portionen geteilt. Pur, mit Röstzwiebeln, mit Parmesan und mit getrockneten Tomaten. 

Experimente aus meiner Küche: Baguette
 
 Alle Varianten sind super angekommen. Zusätzlich habe ich noch eine Brötchensonne gebacken und drei verschiedene Dips (Thunfischdip, Datteldip und ein Kräuter-Quark-Dip) gemacht. Die Rezepte dafür findet ihr hier.

Experimente aus meiner Küche: Brötchensonne mit dreierlei Dip

Nach dem Spiel wurde noch gegrillt und da darf ein Salat natürlich nicht fehlen. Dafür habe ich diesen Nudelsalat einfach etwas abgewandelt ;)

Experimente aus meiner Küche: Italienischer Nudelsalat

Der krönende Abschluss des Abends war jedoch dieses selbstgemachte Raffaello-Himbeer-Eis:

Experimente aus meiner Küche: Raffaello-Himbeer-Eis

Ich hatte es schon am Abend vorher zubereitet und über Nacht gefrieren lassen. Ohne umrühren, ohne Eismaschine und ohne große Arbeit ;) Die größte Herausforderung für mich war dabei, das Eis noch vor dem Spiel (und vor dem Eintreffen der Gäste) abzulichten. Dabei sollte es auf keinen Fall schmelzen, da ich es den Gästen ja erst Stunden später anbieten wollte. Ich war selbst erstaunt, dass es so gut geklappt hat und ich euch ein ansehnliches Eis präsentieren kann.

Und bevor ihr nun sabbernd vor dem PC sitzt und gleich den Monitor ableckt, gibt es jetzt das Rezept, damit ihr das Eis ganz schnell nachmachen könnt ;)

Zutaten für 1 Kastenform

150g Raffaello
400g Schlagsahne
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen)
200 - 300g Himbeeren

Zubereitung

Die Kastenform mit Klarsichtfolie auslegen. Raffaello in einer Schüssel zerdrücken und mit der gezuckerten Kondensmilch verrühren. Schlagsahne steifschlagen und unter die Masse heben. Einen Teil der Himbeeren pürieren oder mit einer Gabel zermatschen. Auf dem Boden der Kastenform verteilen und mit den restlichen Himbeeren bedecken. Die Eismasse vorsichtig darauf gießen und mit Klarsichtfolie bedecken. Nun für mindestens 5 – 6 Stunden (oder über Nacht) in den Gefrierschrank stellen.

Experimente aus meiner Küche: Raffaello-Himbeer-Eis
 
Ca. 10 Minuten vor dem Verzehr rausnehmen, aus der Form holen, in Scheiben schneiden und schnell aufessen, bevor alles weg ist ;)
 
Experimente aus meiner Küche: Raffaello-Himbeer-Eis

Wer mag, kann noch ein paar frische Himbeeren oder eine Himbeersoße dazureichen. Und weil meine liebe Mara von Life Is Full of Goodies noch bis zum 22.07.2014 unsere besten Eis-Kreationen sucht, schicke ich dieses Rezept ins Rennen :)

http://lifeisfullofgoodies.com/2014/06/22/ice-cream-baby-now/

Falls ihr kein Raffaello mögt, dann könnt ihr auch einfach Giotto nehmen und hier findet ihr noch weitere Anregungen für Eis ohne Eismaschine ;)

Eure Yvonne