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Sonntag, 29. Juni 2014

Erdbeer-Tiramisu

Für die heutige Kaffeetafel habe ich euch weder Kuchen, noch Torte mitgebracht. Dafür aber ein ganz leckeres Erdbeer-Tiramisu, was ganz hervorragend zum Sommer passt. 

Ich hatte es am Donnerstag für das WM-Spiel gemacht und uns allen somit die Halbzeit versüßt ;)

Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Tiramisu

Die Idee für das Rezept habe ich mal wieder von chefkoch.de

Zutaten (für ca. 6 - 8 Portionen)

400g Erdbeeren
3 EL Zucker
250g Mascarpone
250g Magerquark
1 EL Zitronensaft
100 – 150g Löffelbiskuits (hängt von der Form ab)
ca. 150ml Orangensaft (hier: Orange-Maracuja)
evtl. weiße Schokolade

Zubereitung

Erdbeeren waschen und vom Grün befreien. 100g mit einem Esslöffel Zucker pürieren und kalt stellen. Mascarpone, Quark, 2 EL Zucker und Zitronensaft zu einer geschmeidigen Creme rühren. Die restlichen Erdbeeren klein schneiden und unterheben. Etwa die Hälfte der Löffelbiskuits in eine Auflaufform legen und mit Orangensaft beträufeln. Ich habe diese einfach kurz in den O-Saft getaucht und dann in die Form gelegt. Ungefähr die Hälfte der Creme darauf verteilen und eine weitere Schicht Löffelbiskuits (getränkt mit O-Saft) auf die Creme legen. Mit etwas Erdbeerpüree beträufeln und mit der restlichen Creme bedecken. Den Rest vom Erdbeerpüree kann man noch dekorativ auf der Oberfläche verteilen. Kurz vor dem Servieren noch mit geraspelter weißer Schokolade bestreuen oder mit ein paar Erdbeeren belegen. Ca. 1 – 2 Stunden durchziehen und es sich dann schmecken lassen :)

Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Tiramisu

 Leider kann ich euch kein Foto von "innen" zeigen, da ich es zu unseren Nachbarn zum Fußball gucken mitgenommen habe und nicht schon vorher ein Stück rausschneiden wollte ;) Wenn ihr das Dessert für viele Personen machen wollt, dann würde ich euch raten, die Menge zu verdoppeln. Ich konnte gar nicht so schnell gucken und schon war alles leer ;)

Und weil dieses Dessert einfach nach Sommer schmeckt, reiche ich es beim 100. Blogevent von Zorra in Zusammenarbeit mit S-Küche ein:

http://www.kochtopf.me/blog-event-c-zisch-erfrisch-mich

Eure Yvonne

Freitag, 27. Juni 2014

Bread Baking (Fri)day: Dreierlei Baguette

Für den heutigen Bread Baking (Fri)day habe ich mal wieder selbst Brot gebacken. Das Rezept habe ich mir allerdings von elbmadame abgeguckt, wobei ich absolut nicht verstehen kann, warum ich fast ein halbes Jahr gewartet habe, um dieses Baguette auszuprobieren ;) 

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Dreierlei Baguette #breadbakingfriday 

Die Herstellung ist so simpel, aber das Ergebnis ist einfach grandios! Der Teig muss lediglich 12 Stunden im Kühlschrank gehen und der Rest macht sich fast von selbst ;)

Zutaten (für 2 - 3 Baguettes)

Teig:
1kg Mehl
4 TL Salz
20g Hefe
600ml kaltes Wasser

zusätzlich:
ca. 100g geriebener Parmesan
2 – 3 TL Röstzwibel

Zubereitung

Hefe im kalten! Wasser lösen. Salz und Mehl in eine Schüssel geben, das Hefewasser hinzugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Die Schüssel zugedeckt circa 12h oder länger im Kühlschrank gehen lassen. 
Wenn es soweit ist, den Backofen auf 250°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig halbieren. Ich habe eine Hälfte pur belassen und zu einer Stange gedreht. Ungefähr faustdick. Die andere Hälfte habe ich nochmal halbiert. Zu einer Hälfte kamen ca. 2 Hände voll geriebener Parmesan (müssten ungefähr 100g gewesen sein) und zu der anderen Hälfte etwa 2 – 3 Teelöffel Röstzwiebel (die, die man auch auf HotDogs verteilt). Alles schön unterkneten und zu (kleineren) Stangen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Auf dem Boden vom Backofen eine Auflaufform mit Wasser stellen, damit das Brot nicht trocken wird. Die Baguettes ca. 15 Minuten bei 250°C und weitere 15 Minuten bei 210°C backen und schon hat man ofenfrische Baguettes, die sich wunderbar als Beilage zum Grillen oder einfach zum Dippen eignen.

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Dreierlei Baguette #breadbakingfriday

Ich war wirklich selber erstaunt, wie toll die Baguettes ausgesehen haben. Vor allem dieser "Riss" in dem normalen Baguette hat mich total fasziniert ;) Ich habe meiner Mama wahrscheinlich 50 mal gesagt, sie soll doch mal gucken, wie toll das Baguette aussieht. Aber jetzt mal unter uns - findet ihr nicht auch, dass es toll aussieht? ;) 
 
Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Dreierlei Baguette #breadbakingfriday

Und wisst ihr, was das Beste ist? Es schmeckt auch noch richtig lecker!! Vor allem die Variante mit Parmesan hat es mir angetan. Es erinnerte mich an die Käsebrötchen vom Bäcker, nur nicht so fettig und viel besser natürlich ;)

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Dreierlei Baguette #breadbakingfriday

So nun aber genug Eigenlob ;) Falls ihr auch tolle Brotrezepte habt, die ich unbedingt beim Bread Baking (Fri)day vorstellen sollte, dann immer her damit. Schickt mir einfach das Rezept und mindestens ein Foto per Mail an yvonne.erfurth.81@gmail.com und schon seid ihr dabei, wenn es wieder heißt:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Eure Yvonne

Donnerstag, 26. Juni 2014

Johannisbeer-Zitronen-Tartelettes oder was macht man, wenn alles schief läuft

Heute zeige ich euch mal, dass auch bei mir nicht immer alles einwandfrei funktioniert und manchmal wirklich alles schief läuft ;) So wie bei der Herstellung dieser Johannisbeer-Zitronen-Tartelettes, die eigentlich Johannisbeer-Schokomousse-Tartelettes werden sollten:

Experimente aus meiner Küche: Johannisbeer-Zitronen-Tartelettes

Manchmal hat man Ideen im Kopf, die sich irgendwie nicht umsetzen lassen. Ich hatte mir vorgenommen ein paar Tartelettes auf der Rückseite vom Muffinblech zu backen. Da ich es schon bei einigen Rezepten gesehen hatte, wollte ich dies auch mal ausprobieren. Gesagt, getan! Blech eingefettet, Mürbeteig darauf gelegt und ab in den Ofen. Nachdem der Teig abgekühlt ist, wollte ich ihn von der Form lösen und musste feststellen, dass es nicht so funktioniert wie ich es will :( 

Experimente aus meiner Küche: Johannisbeer-Zitronen-Tartelettes

Auch die Ratschläge bei Instagram die Form mit heißem oder kalten Wasser zu füllen bzw. ein nasses Handtuch auf den Teig zu legen, hat nicht geklappt! Letztendlich sind von den 12 Förmchen nur zwei in ihrer Form geblieben. 

Experimente aus meiner Küche: Johannisbeer-Zitronen-Tartelettes

Also was machen? Zum Glück hatte ich den restlichen Teig in Silikonförmchen gebacken, so dass mir noch 8 Stück zum Füllen blieben und aus den Teigkrümeln wollte ich dann ein Dessert schichten. Alles halb so schlimm. Ist zwar ärgerlich, aber eine Notfalllösung war schon parat. Musste nur noch die Schokomousse vorbereitet werden. Dafür hatte ich 120g weiße Schokolade in 400ml Sahne geschmolzen und über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Der Plan war, die Schokoladensahne am nächsten Tag schön steif aufzuschlagen, um ein luftiges Schokomousse zu erhalten. So viel zur Theorie. In der Praxis funktionierte auch das leider nicht, denn die Sahne wollte einfach nicht steif werden. Und nachdem ich nochmal 200ml Sahne zugefügt hatte, ist die ganze Masse ausgeflockt, so dass nichts mehr zu retten war. Da stand ich nun mit meinen Tarteletteförmchen und Keksbröseln. Ich hatte zwei Möglichkeiten: alles wegschmeißen oder schnell eine andere Füllung überlegen. Dreimal dürft ihr raten, für welche Möglichkeit ich mich entschieden habe ;)

Nachdem ich meine Vorräte gesichtet habe, hatte ich die Wahl zwischen Vanillepudding oder einer Zitronen-Quark-Creme. Da ich sowieso noch Magerquark im Kühlschrank hatte, der verbraucht werden musste, wählte ich die Zitronencreme und war überaus zufrieden. Wer hätte gedacht, dass dieses improvisierte Gebäck am Ende so gut schmecken würde ;) Und weil ich es tatsächlich noch mal genau so machen würde (naja ohne die Patzer mit dem Teig) gebe ich euch jetzt auch noch ein Rezept mit auf den Weg:

Zutaten

Teig:
250g Mehl
60g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
125g Butter

Füllung:
200ml Sahne
250g Magerquark
Johannisbeeren (oder Erdbeeren)

Zubereitung

Aus Mehl, Zucker, Ei, Salz und Butter mit den Händen einen geschmeidigen Teig kneten und ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig ausrollen, Kreise ausstechen und in Muffinförmchen verteilen. Die Variante mit dem umgedrehten Muffinblech kann ich euch leider nicht empfehlen ;) Danach etwa 10 Minuten backen und auskühlen lassen.

Für die Füllung das Quarkfeinpulver mit der Sahne verrühren. Magerquark zufügen und alles gut vermischen. Die Johannisbeeren waschen und vom Stiel abzupfen. Nun die Quarkfüllung in die Teigförmchen geben und mit dem Obst belegen. Fertig! Rechts seht ihr übrigens die zwei Förmchen, die bei dem ganzen Desaster ganz geblieben sind ;) Im Nachhinein muss ich sagen, dass mir die kleine Variante auch viel besser gefallen hat, da sie wirklich mit einem Haps im Mund waren.

Experimente aus meiner Küche: Johannisbeer-Zitronen-Tartelettes

Wie ihr seht, ist das kein Hexenwerk und auch kein grandioses Rezept, aber ich wollte euch zeigen, dass ihr einfach mit etwas Improvisation auch ganz leckere Sachen zubereiten könnt und eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt sind.

Aus den kaputten Teigförmchen habe ich dann noch ein Dessert gezaubert, so dass ich das ganze Wochenende versorgt war. Dafür habe ich einfach die Kekskrümel in ein Glas gegeben, mit der Zitronen-Quark-Creme bedeckt und mit Johannisbeeren garniert. LECKER!!!

Experimente aus meiner Küche: Johannisbeer-Zitronen-Tartelettes

Habt ihr manchmal auch solche Tage, an denen in der Küche alles schief geht? ;)

Eure Yvonne

Mittwoch, 25. Juni 2014

Nachgemacht - Eure Werke und Gewinner

Vor einiger Zeit hatte ich euch - meine lieben Leser - dazu aufgefordert mir mitzuteilen, welche Rezepte ihr schon von mir ausprobiert habt oder noch ausprobieren möchtet. Im Rahmen dieser kleinen Aktion hatte ich euch außerdem gebeten mir Fotos von euren Werken zu schicken. Wie schon angekündigt wollte ich diese auch veröffentlichen. Damit man die Bilder immer im Blick hat und nicht nur in einem Beitrag, habe ich jetzt - und deshalb hat das alles auch so lange gedauert ;) - eine zusätzliche Seite auf dem Blog eingebaut, auf der ich alle eure Werke sammeln werde:

Nachgemacht - Eure Werke

Ich hoffe, ihr schickt mir weiterhin fleißig eure Fotos zu, damit ich die Bildergalerie mit euren Werken füllen kann und somit nicht nur die Leser bei Instagram sehen, wie fleißig ihr meine Rezepte nachmacht ;)

Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und die Gewinner der drei
Braun Food-Blogger-Kochbücher bekannt geben :)

Freuen dürfen sich:





Bitte schickt mir eure Adressen zu, damit ich die Bücher zeitnah an euch versenden kann.

Eure Yvonne




Dienstag, 24. Juni 2014

Mexikanischer Gnocchi-Hack-Auflauf

Wie ihr sicherlich schon wisst, ist Kochen nicht meine große Leidenschaft. Ich würde lieber jeden Tag Kuchen backen, anstatt zu kochen. Aber das wäre keine ausgewogene Ernährung ;) Dennoch versuche ich auch beim Kochen immer wieder Abwechslung in unseren Speiseplan zu bringen und neue Gerichte auszuprobieren. Wichtig ist nur, dass es schnell geht. So wie dieser Gnocchi-Hack-Auflauf:

Experimente aus meiner Küche: Mexikanischer Gnocchi-Hack-Auflauf

Aufläufe sind sowieso immer toll, da ich - in der Zeit wo der Auflauf im Ofen ist - die Küche wieder auf Vordermann bringen kann, um nicht beim Essen auf das Chaos blicken zu müssen :) Und da die Gnocchi nicht mal vorgekocht werden müssen, muss in diesem Fall lediglich eine Pfanne abgespült werden. Besser gehts nicht! Und weil es auch noch ganz lecker geschmeckt hat, stelle ich euch gerne das Rezept vor:

Zutaten

500g Gnocchi
500g gemischtes Hackfleisch
Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1 Stange Porree
1 Dose (400g) passierte Tomaten mit Kräutern
1 Dose (300g) Mais
1 TL Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer
ca. 100 – 150g geriebener Käse

Zubereitung

Porree waschen, halbieren und in Streifen schneiden. Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Olivenöl in einer großen Pfanne (oder einem Wok) erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig braten. Porree zufügen und kurz mitbraten. Tomatenmark anschwitzen und würzen. Mais sowie die passierten Tomaten dazu geben und alles erhitzen. Evtl. noch einmal abschmecken. Die Gnocchi (ungekocht) in eine Auflaufform geben und mit einer Schicht Hackfleisch bedecken. Die Hälfte vom Käse darüber verteilen und mit dem restlichen Hackfleisch auffüllen. Käse darauf streuen und ca. 25 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist.

Experimente aus meiner Küche: Mexikanischer Gnocchi-Hack-Auflauf

Ihr könnt die Füllung natürlich auch noch etwas variieren und frisches Gemüse wie Paprika, Zucchini oder Möhren zufügen. Und da es auch meiner kleinen Tochter richtig gut geschmeckt hat - naja eigentlich kein Wunder, da sie total auf Hackfleisch steht - reiche ich das Rezept beim Blogevent von Yushka ein:

http://sugarprincess-juschka.blogspot.de/2014/06/lieblingsessen-unserer-kinder-blog.html

Und was essen eure Kinder am Liebsten? Bis zum 15.07.2014 könnt ihr noch Rezepte einreichen ;)

Eure Yvonne

Sonntag, 22. Juni 2014

Erdbeer-Blätterteig-Kissen

Vor ein paar Tagen brauchte ich mal wieder ganz spontan etwas zum Kaffee. Für solche Fälle greife ich ja bekannterweise gerne auf Blätterteig zurück, um beispielsweise Blätterteig-Muffins mit Apfel oder Marmeladen-Frischkäse-Schnecken zu zaubern. Da Erdbeeren zur Zeit Saison haben, sind diese bei mir im Haus auch permanent vorhanden ;) Was liegt da also näher, als Blätterteig und Erdbeeren zu kombinieren? Herausgekommen sind diese mega leckeren Erdbeer-Blätterteig-Kissen mit Vanillecreme:

Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Blätterteig-Kissen mit Vanillecreme

Zutaten

1 Pck. Blätterteig (aus dem Kühlregal)
60g gehackte Mandeln
2 EL brauner Zucker
250ml kalte Milch
1 Pck. Paradiescreme (hier: Dr. Oetker Vanille mit Schokoblättchen)
300 – 400g Erdbeeren

Zubereitung

Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Blätterteig aufrollen und in 8 Quadrate/Rechtecke schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit Wasser einstreichen. Mandeln mit Zucker vermischen und auf dem Blätterteig verteilen. Im Ofen ca. 10 – 15 Minuten goldbraun backen.
Hier ist Vorsicht geboten. Mir wären die Blätterteigplatten fast angebrannt ;) Also immer schön in den Ofen schauen.
Sobald die Blätterteigplatten abgekühlt sind, können sie belegt werden. Dafür die Paradiescreme mit der Milch 3 Minuten aufschlagen. Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und halbieren. Jeweils 1 – 2 Esslöffel Creme auf dem Blätterteig verteilen und mit den Erdbeerhälften belegen. Nach Wunsch mit etwas Puderzucker bestäuben und direkt servieren.

Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Blätterteig-Kissen mit Vanillecreme

Das Gebäck schmeckt ganz wundervoll und kann je nach Lust und Laune mit unterschiedlichen Cremes und Obst variiert werden. Die karamallisierte Schicht auf dem Blätterteig gibt dem Gebäck das gewisse Etwas ;)

Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Blätterteig-Kissen mit Vanillecreme
  
Ich habe das Gebäck übrigens gleich zwei Tage später nochmal für das erste Fußballspiel der Deutschen gemacht ;) Da allerdings Mandelblättchen und normalen Zucker verwendet und eine Milchkaffee-Paradiescreme! Auch sehr lecker! Fotos davon findet ihr übrigens bei Instagram ;)

Verwendet ihr auch gerne Blätterteig und für was? Eher herzhaft oder süß?

Eure Yvonne

Freitag, 20. Juni 2014

Bread Baking (Fri)day: Pepperoni-Ciabatta von Ela

Zum heutigen Bread Baking (Fri)day darf ich Ela von Transglobal pan party begrüßen. Sie hat mir und euch ein (eigentlich sogar zwei) Pepperoni-Ciabatta mitgebracht: 

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Pepperoni-Ciabatta
 
Ich liebe frisch gebackenes Brot und als Yvonne mich gefragt hat, ob ich bei ihrem Bread Baking (Fri)day mitmachen möchte, dachte ich sofort an ein luftiges Ciabatta. Die Zubereitung von Sauerteigbrot ist für mich ein Rätsel und ich mag es auch nicht so gern wie Weißbrot, deshalb gibt es von mir ein Rezept für Pepperoni-Ciabatta. Wenn ihr euch an die Zubereitungsschritte haltet, ist es auch für AnfängerInnen ein gelingsicheres Rezept. Wer keine Pepperoni mag, kann diese auch durch Oliven oder getrocknete Tomaten ersetzen oder das Ciabatta mit frischem Rosmarin bestreuen. Viel Spaß beim Brot-Backen!

Zutaten (für 2 Pepperoni-Ciabatta)

500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
6 - 8 grüne, eingelegte Pepperoni
1 TL Salz
1 EL Zucker
3 EL Olivenöl
270 ml Wasser
Olivenöl zum Bestreichen

Zubereitung

Pepperoni in Scheiben schneiden und mit einem Küchentuch gut ausdrücken. Hefe mit etwas warmem Wasser anrühren und warten, bis es schäumt. Mehl mit Zucker, Salz und Olivenöl vermischen, Pepperoni-Stücke dazugeben und dann die Hefemischung und das restliche (lauwarme) Wasser dazugeben. Mit den Händen gut verkneten, bis es einen weichen Teig ergibt.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Hälfte vom Teig abnehmen und daraus auf dem Backblech möglichst gleichmäßig einen länglichen Fladen formen. Mit dem Rest Teig einen zweiten Fladen formen. Die Brote mit einem Küchentuch abdecken und 2 - 4 Stunden an einem warmen Ort stehen lassen.

Nach der Gehzeit die Pepperoni-Ciabatta mit Olivenöl bestreichen und bei 200 °C etwa. 25 Minuten backen (kommt auf euren Ofen an - nicht zu lange, sonst wird es zu hart!). Nach der Hälfte der Backzeit könnt ihr nochmal Olivenöl über das Brot geben, dann wird es nicht zu trocken. Vor dem Anschneiden eine halbe Stunde auskühlen lassen. 

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Pepperoni-Ciabatta

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Liebe Ela, auch wenn ich selber keine Pepperoni mag, so würde ich in das Ciabatta am liebsten sofort reinbeißen wollen ;)

Vielen Dank für deine Teilnahme am Bread Baking (Fri)day!

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html

Eure Yvonne

Mittwoch, 18. Juni 2014

Faltenbrot mit Kräuterbutter und Käse

Ich bin absolut kein Fußball-Fan! Ich gucke eigentlich auch gar kein Fußball! Keine Bundeliga, kein DFB-Pokal oder sonst was! Aber bei WM- und EM-Spielen mache ich natürlich eine Ausnahme ;) Zwar gucke ich nur, wenn Deutschland spielt, aber dann bin ich voller Eifer dabei! Schön finde ich es vor allem, wenn man sich mit mehreren Leuten trifft, um gemeinsam mitzufiebern und zu jubeln. Dann macht das alles doch gleich doppelt so viel Spaß, nicht wahr? ;)

Knabbereien und Getränke gehören an so einem Abend natürlich auch dazu. Und wie es sich für eine Foodbloggerin gehört, habe ich natürlich statt Chips oder Salzstangen etwas aus meiner Küche mitgebracht ;)

Experimente aus meiner Küche: Faltenbrot mit Kräuterbutter und Käse

Das Faltenbrot ist - dank kurzer Gehzeit - schnell gemacht und schmeckt, sowohl kalt als auch lauwarm, einfach köstlich!

Zutaten

Teig:
600g Weizenmehl
200ml lauwarmes Wasser
100ml Milch
1 Würfel Hefe
½ TL Zucker
2 ½ TL Salz
50g Olivenöl

Füllung:
125g Kräuterbutter (hier: Arla KæaergårdenPikant
150g geriebener Käse (hier: Pizzakäse)
etwas Olivenöl

Zubereitung

Mehl mit Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Hefe in dem Wasser auflösen und zusammen mit der Milch und dem Olivenöl zum Mehl geben. Alles mit der Küchenmaschine (oder mit der Hand) zu einem glatten Teig verkneten und zugedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen. Ich packe die Schüssel dafür immer gerne unter eine Decke ;) In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in der Größe eines Backblechs ausrollen und mit der Kräuterbutter bestreichen. Etwa 2/3 vom Käse darauf verteilen und dann in ca. 5cm breite Streifen schneiden. Diese wie eine Ziehharmonika falten und in eine gefettete Auflaufform legen. Den restlichen Käse in die Falten drücken und/oder oben drauf verteilen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und weitere 10 Minuten zugedeckt gehen lassen.
Anschließend ca. 20 – 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis der Käse goldbraun ist. Etwas abkühlen lassen und einzelne Stücke abzupfen oder klein schneiden.

Experimente aus meiner Küche: Faltenbrot mit Kräuterbutter und Käse  

Das Faltenbrot muss jetzt natürlich nicht zwingend nur zu WM-Spielen gebacken werden ;) Es passt auch wunderbar als Beilage zum Grillen, beim nächsten Treffen mit Freunden oder für die Sommer-Mitbringparty von Ilona ;)

http://www.suessblog.de/2014/05/aufruf-zum-geburtstagsevent-sommermitbringparty/

 Dazu noch ein Quarkdip oder Zaziki und mehr braucht man nicht! Das Brot ist übrigens auch sehr sättigend! Zwei Stück davon und man (also ich) ist satt ;)
 
Experimente aus meiner Küche: Faltenbrot mit Kräuterbutter und Käse

Seid ihr auch im WM-Fieber? Was bietet ihr euren Gästen an so einem Abend an bzw. was bringt ihr zu solchen Treffen mit?

Eure Yvonne

Dienstag, 17. Juni 2014

Überbackene Hähnchen Melba mit Bandnudeln

Ich könnte fast jeden Beitrag damit beginnen, dass ich euch eigentlich etwas ganz anderes zeigen wollte ;) Aber seit ich bei Instagram bin und ihr praktisch live mitverfolgen könnt, was bei mir gerade gekocht oder gebacken wird, kommt es immer wieder vor, dass ich meine Planung über Bord werfe, damit ich euch gewünschte Rezepte eher zeigen kann. Bin ich nicht lieb? ;)
Also gibt es jetzt auf mehrfachen Wunsch überbackene Hähnchen Melba mit Bandnudeln für euch:

Experimente aus meiner Küche: Überbackene Hähnchen Melba mit Bandnudeln

Zutaten (für 4 Personen)

250g kurze Bandnudeln
4 – 5 Hähnchenbrustfilets (je nach Größe und Hunger)
1 kleine Dose halbierte Pfirsiche
200ml Sahne
100ml Pfirsichsaft (von den Pfirsichen)
Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1 EL Curry
1 EL Paprika, edelsüß
Salz, Pfeffer
geriebener Käse (hier: Mozzarella)

Zubereitung

Backofen auf 170°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Pfirsiche abtropfen lassen und in Scheiben schneiden. Nudeln bissfest kochen. In der Zwischenzeit das Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von beiden Seiten kräftig anbraten. Fleisch raus nehmen und den Bratensatz mit Sahne und Pfirsichsaft ablöschen. Tomatenmark und Gewürze zufügen und alles kurz aufkochen. Nach Bedarf abschmecken. Die Nudeln abgießen und in eine gefettete Auflaufform füllen. Fleisch darauf verteilen und mit Pfirsichspalten belegen. Sollten noch Pfirsiche übrigbleiben einfach klein schneiden und zusammen mit der Soße in die Form gießen. Den geriebenen Käse gleichmäßig darauf verteilen und ca. 20 Minuten überbacken. Wieviel Käse ihr verwendet ist euch überlassen. Ich hatte leider nicht mehr viel da, so dass es bei mir eher spärlich aussieht. War aber gar nicht schlimm und hat auch so richtig lecker geschmeckt. Ihr dürft euch aber gerne mit dem Käse austoben und alles bedecken :)

Experimente aus meiner Küche: Überbackene Hähnchen Melba mit Bandnudeln

Mögt ihr auch gerne die Kombination aus Fleisch und Frucht? Uns hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt ;)

Eure Yvonne


Sonntag, 15. Juni 2014

Zitronen-Erdbeer-Tartelettes

Also eigentlich bin ich gar nicht so der Fan von Zitronenkuchen und würde auch nie einen schlichten Zitronen-Sandkuchen backen. Wenn es zitronig sein soll, dann muss es schon ein bisschen was her machen. 
So wie zum Beispiel dieser Zitronen-Cheesecake ;) 

Da ich mir aber die letzten Wochen den Kopf darüber zerbrochen habe, welches Zitronenkuchenrezept ich für den Wettbewerb bei Life Is Full Goodies einreichen könnte, haben sich schlussendlich mehrere Ideen festgesetzt. Zu den Amerikanern mit Zitronenglasur gesellen sich jetzt also noch ein paar Zitronen-Erdbeer-Tartelettes, die ich meiner Family am Freitag zum wöchentlichen Kaffeeklatsch angeboten habe:

Experimente aus meiner Küche: Zitronen-Erdbeer-Tartelettes

Zutaten (für ca. 12 – 15 Stück)

Teig:
300g Mehl (hier: Dinkelmehl)
150g kalte Butter
50g Zucker
1 – 2 EL kaltes Wasser
1 Prise Salz

Füllung:

1 Pck. Paradiescreme Zitrone (z.B. von Dr. Oetker)
200ml Sahne
50ml Zitronensaft (ca. Saft von 1 Zitrone)
ca. 12 – 20 Erdbeeren (je nach Größe)

Zubereitung

Mehl, Butter, Zucker, Wasser und Salz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und in Alufolie mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen. Danach den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Jeweils ein golfballgroßes Stück vom Teig in eine Muffinform drücken, an den Rändern hochziehen und mit einer Gabel einstechen. Da ich eine Silikonmuffinform habe, habe ich mir das Einfetten gespart. Bei anderen Formen würde ich aber dazu raten. Wieviele Tartelettes ihr aus dem Teig raus bekommt, hängt davon ab, wie dick ihr den Teig macht ;)
Jetzt kann das Blech theoretisch direkt in den Backofen und sollte ca. 15 – 20 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Der Teig geht beim Backen jedoch etwas hoch. Wen das stört kann den Teig auch mit ein paar Hülsenfrüchten (auf Backpapier) beschweren und „blind backen“. Ich war dafür zu faul ;)

Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen und in der Zeit die Füllung vorbereiten. Dafür die Erdbeeren waschen und in Scheiben schneiden. Die Paradiescreme mit Sahne und Zitronensaft 2 – 3 Minuten mit dem Mixer aufschlagen und abschmecken. Wem die Creme zu sauer ist, kann noch etwas Zucker zufügen. Dann einen großen Teelöffel Zitronencreme auf jedem Tartelettes verteilen und mit Erdbeerscheiben garnieren. Fertig!

Experimente aus meiner Küche: Zitronen-Erdbeer-Tartelettes

Ihr könnt die Tartelettes auch zuerst mit etwas Marmelade bestreichen und danach die Zitronencreme darauf geben. Ich habe einen Teil noch mit geschlagener Sahne getoppt, was ganz wunderbar gepasst hat ;) Außerdem müsst ihr den Teig nicht zwingend in Muffinformen backen. Falls ihr genügend kleine Tarteletteformen habt, könnt ihr natürlich auch diese verwenden:

Experimente aus meiner Küche: Zitronen-Erdbeer-Tartelettes

Ansonsten eignen sich die Mini-Tartelettes natürlich hervorragend als Fingerfood und können somit als süße Knabberei für die WM vorbereitet werde, denn sie schmecken auch am nächsten Tag noch richtig lecker! 

Experimente aus meiner Küche: Zitronen-Erdbeer-Tartelettes

Das schönste Kompliment hat mir übrigens mein Onkel gemacht, als er gefragt hat, ob ich die Kuchen auch selbst gemacht hätte :)

Eure Yvonne

Freitag, 13. Juni 2014

Bread Baking (Fri)day: Frühlingszwiebelbrot von Julia

 Heute darf ich wieder einen Gast begrüßen, der uns das nächste Brotrezept mitbringt. Was genau Julia vorbereitet hat, erzählt sie euch am besten selbst:

Experimente aus meiner Küche: Bread Baking (Fri)day: Frühlingszwiebelbrot

Heute ist „Julia Blogt“ für "Experimente aus meiner Küche“ am Backen. Die Grillsaison ist gestartet und ich muss gestehen ich liebe es einfach schon, vor dem Fleisch und dem Gemüse dass vom Grill kommt, mich am Brot satt zu essen. 
Leckere Dips, frisches Brot und Salat - da kann man doch nichts falsch machen. Heute gebe ich für „Experimente aus meiner Küche“ ein „altes Familienrezept“ Preis. Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und guten Hunger!

Zutaten

8 Frühlingszwiebeln, längs halbieren
1 EL Olivenöl
2 EL Honigessig
1 TL Zucker
7g Trockenhefe
1/2 TL Zucker für den Hefeteig
350ml lauwarme Milch.. wenn keine Milch vorhanden geht auch Wasser
450g Mehl doppelgriffig oder gesiebt
1 TL Meersalz

Zubereitung

Die Frühlingszwiebeln mit Öl, Essig und Zucker in einen Gefrierbeutel geben und am besten 2 Stunden oder länger im Kühlschrank einlegen. Hefe, Zucker, Milch (oder Wasser) verrühren und an einem warmen Ort gehen lassen. Am Besten ein feuchtes Tuch über den Teig legen. Wenn der Teig sich verdoppelt hat auf einem Backblech ausrollen und dann die Zwiebeln darüber verteilen. Bei 200 Grad ca. 20-30 Minuten backen bis das Brot goldbraun geworden ist. 
Super lecker und passend zur Grillsaison!

Liebe Grüße Julia von Julia Blogt!
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Liebe Julia! Vielen Dank für deinen tollen Beitrag zum Bread Baking (Fri)day!

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html
 
 Mir geht es definitiv auch so, dass ich vor dem eigentlichen Grillen schon gerne mit Brot anfange und wenn es dann auch noch so lecker aussieht, wie dein Exemplar, dann wäre das Fleisch für mich schon fast überflüssig ;)

Geht es euch auch so, wie Julia und mir? Was kommt bei euch zum Grillen - außer Fleisch - sonst noch auf den Tisch?

Eure Yvonne

Donnerstag, 12. Juni 2014

Erdbeer-Joghurt-Torte

Am Wochenende habe ich wieder gebacken – und ja ich bin so verrückt und lasse auch bei 30°C im Schatten den Ofen auf Hochtouren laufen – aber so bin ich halt ;) Was wäre denn ein Wochenende ohne Kuchen? Aber bei dem Wetter sollte es auf jeden Fall etwas leichtes und erfrischendes sein. Und Erdbeeren durften natürlich auch nicht fehlen. Unter diesen Voraussetzungen habe ich mich für eine Erdbeer-Joghurt-Torte entschieden, die alle Punkte zu meiner vollen Zufriedenheit erfüllt hat ;)
  
Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Joghurt-Torte

Zutaten

Tortenboden:
3 Eier
6 EL Zucker
6 EL Mehl
6 EL Sonnenblumenöl
1,5 TL Backpulver

Füllung:
50g weiße Schokolade
150g Frischkäse
250g Joghurt nach griechischer Art oder Rahmjoghurt (10% Fett)
2 – 3 EL Zucker
5 gehäufte TL Sofort-Gelatine
500 – 700g Erdbeeren
evtl. 50g Schokolade

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Für den Teig Eier und Zucker schaumig schlagen. Öl unter Rühren zufügen. Mehl mit Backpulver mischen und esslöffelweise unterheben. Eine Obstbodenform einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und ca. 20 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und auf eine Tortenplatte stürzen.
Für die Füllung Frischkäse, Joghurt, Zucker und Sofort-Gelatine vermischen und so lange rühren, bis eine cremige und feste Masse entsteht. Bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Die Erdbeeren waschen, vom Grün befreien und in kleine Stücke schneiden. Ich kann euch leider nicht ganz genau sagen, wieviele Erdbeeren nun auf der Torte gelandet sind, da meine kleine Tochter sich immer mal wieder bedient hat ;)
Sobald der Tortenboden abgekühlt ist, die Schokolade schmelzen (mache ich ganz schnell in der Mikrowelle), gleichmäßig auf dem Tortenboden verteilen und kurz trocknen lassen. Danach eine dünne Schicht von der Joghurt-Creme auf der Schokolade verteilen und mit 3 – 4 Esslöffeln Erdbeeren bedecken. Die restliche Creme auf die Erdbeeren geben und mit so vielen Erdbeeren toppen, wie es nur geht ;) Wer mag, kann noch ein paar Schokoladenraspel auf den Erdbeeren verteilen. Ich hatte nur noch Schokolade mit Kaffee-Sahne-Geschmack zu Hause, was mir persönlich auch sehr gut geschmeckt hat. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, beim nächsten Mal Yogurette zu verwenden. Ihr könntet natürlich auch weiße Schokolade schmelzen und in Streifen über den Erdbeeren verteilen (war zuerst mein Plan, aber es war keine weiße Schoki mehr im Haus) oder einfach etwas Erdbeersirup darüber träufeln. 

Experimente aus meiner Küche: Erdbeer-Joghurt-Torte

Ich muss gestehen, dass ich die Torte direkt am Abend (beim Fotoshooting) probiert habe und nicht widerstehen konnte, das ganze Stück sofort aufzuessen ;) Sie war aber auch wirklich sehr lecker und lag überhaupt nicht schwer im Magen, so dass man auch ruhig zu später Stunde und ohne schlechtes Gewissen ein Stück Kuchen essen kann. Aber was erzähle ich euch schon....Kuchen geht doch sowieso immer, nicht wahr? ;)

Und weil beim Blogevent von Zorra zwei Beiträge erlaubt sind, schicke ich - neben dem Erdbeer-Oreo-Dessert - auch diese Torte ins Rennen:

http://www.kochtopf.me/blog-event-xcix-rezepte-mit-joghurt-griechischer-art-elinas-probierpakete-gewinnen

Verwendet ihr den griechischen Joghurt auch gerne zum Backen oder wird er bei euch nur für Zaziki eingesetzt? ;)

Eure Yvonne

Dienstag, 10. Juni 2014

Behind the Scenes

Vor einiger Zeit hatte Steph von Kleiner Kuriositätenladen angefragt, ob Interesse an einer Fortsetzung vom Tag der offenen Küche bestehen würde. Ein inoffizielles Blog-Event, bei dem wir Blogger mal einen Blick in unsere Küchen gewähren. Ich hatte eigentlich nicht vor, dabei mit zu machen. Aber nachdem ich vor ein paar Tagen die ersten Beiträge von Stephanie und Ilona gelesen hatte, war ich gleich Feuer und Flamme. Es war so interessant, mal zu sehen, wie andere Blogger kochen, fotografieren, arbeiten und letztendlich leben, dass ich mir spontan überlegt habe, euch auch einen Einblick in meine Küche zu gewähren:

Experimente aus meiner Küche: Behind the Scenes

Wie ihr seht, habe ich eine offene Küche, die ich über alles liebe. Ich würde fast behaupten, dass diese Küche der Grund war, warum wir uns vor 6 Jahren für dieses Haus entschieden haben ;) Somit bin ich immer mitten im Geschehen, auch wenn ich stundenlang in der Küche stehe. Selbst wenn wir im Garten sind, kann ich aus der Küche heraus alles beobachten. Das ist vor allem jetzt – wo unsere kleine Tochter sich auch mal alleine beschäftigen kann – goldwert. Sie kann rutschen, schaukeln oder im Sandkasten spielen, während ich wahlweise Essen koche, Kuchen backe oder die Spülmaschine ausräume ;)

Experimente aus meiner Küche: Behind the Scenes

In meiner Küche bzw. auf der Arbeitsplatte werdet ihr nicht viel finden. Und ja es ist eigentlich immer so aufgeräumt, außer natürlich, ich bin gerade beim kochen, backen oder Spülmaschine ausräumen ;) Ich kann es absolut nicht haben, wenn irgendetwas rumliegt. Selbst meine Küchenmaschine hat keinen festen Platz in der Küche. Sie steht im Hauswirtschaftsraum nebenan und wird – fast täglich – hervorgeholt und wieder weg geräumt, sobald sie nicht gebraucht wird. Alles muss immer an seinen Platz und es war für mich eine ganz schöne Umstellung, als plötzlich überall das Spielzeug meiner Tochter herumlag. Tagsüber lasse ich ihr auch diese „Freiheit“, aber spätestens wenn sie ins Bett geht, muss alles wieder zurück wo es hingehört :) Offene Schränke wären für mich der absolute Horror. Alles muss irgendwo verstaut werden. So z.B. auch meine inzwischen immer größer werdende Foodprop-Sammlung:

Experimente aus meiner Küche: Behind the Scenes

Leider wird der Schrank langsam zu klein und meine Kauflust nach Trödelsachen immer größer. Mal sehen, wie ich das Platzproblem in Zukunft lösen werde ;) Ansonsten habe ich im Wohnzimmer noch eine Schublade mit Tüchern und Stoffen, die auch immer voller wird:

Experimente aus meiner Küche: Behind the Scenes

Ja auch hier hält sich meine Deko in Grenzen. In dem Korb ist übrigens meine gesamte Fotoausrüstung - schön verstaut ;) Ich hab auch nicht so das Auge fürs Dekorieren und bewundere immer die Menschen (so wie meine liebste Freundin), bei denen alles passend dekoriert ist ;)

Jetzt möchtet ihr sicherlich auch noch wissen, wo ich meine Fotos mache, oder? Leider hatte ich gerade nichts Essbares zum Fotografieren da, aber ich hab trotzdem mal mein „Set“ aufgebaut:

Experimente aus meiner Küche: Behind the Scenes

Ich fotografiere fast immer auf dem Boden. So kann ich problemlos Fotos von oben machen, ohne auf einen Stuhl steigen zu müssen ;) Die Stühle dienen übrigens immer als Stützen für meine diversen Bretter und auch die Tischbeine werden ab und an gebraucht. Gerne hätte ich euch gezeigt, wie ich manchmal beim Fotografieren auf dem Boden liege, aber es war grad keiner da, der mich hätte fotografieren können ;) Ansonsten muss ich beim Fotografieren immer aufpassen, dass meine Kleine nicht alles aufisst oder umrennt. Sie muss nämlich immer genau dann mit ihrem Puppenwagen um den Tisch herumfahren, wenn ich mein Set aufgebaut habe ;)

Und zum Schluss zeige ich euch noch meinen Platz, an dem ich fast jeden Abend sitze, um Fotos zu bearbeiten, Beiträge zu schreiben oder mich durch die Welt der Blogs zu klicken:

Experimente aus meiner Küche: Behind the Scenes

So das war mein Beitrag zum Blogevent "Behind the Scenes" und ich hoffe euch hat der Einblick in mein Reich gefallen?

http://www.kuriositaetenladen.com/2014/05/blogevent-behind-scenes.html

Ich bin schon sehr gespannt, wer sonst noch den Vorhang aufmacht ;) 

Eure Yvonne

Sonntag, 8. Juni 2014

Amerikaner mit Zitronenglasur

Seit ich vor ein paar Wochen gelesen habe, dass Mara zusammen mit Melitta die besten Zitronenkuchenkreationen sucht, überlege ich fieberhaft, was ich für diesen Anlass backen könnte. Gerne hätte ich ja mit dem Zitronen-Cheesecake teilgenommen, aber leider sind Archivbeiträge ausgeschlossen. Also habe ich mir meine Pinterestsammlung angeschaut und mich für diese Zitronentarte entschieden. Nur wollte mir die Tarte so absolut nicht gelingen :( Zuerst wollte der Teig beim Blindbacken nicht fest werden, dann wurden die Ränder schwarz und auch die Füllung hat mich nicht so richtig überzeugt. Wer mir bei Instagram folgt, konnte das Desaster "live" miterlebt ;)

Nach diesem Misserfolg hatte ich den Wettbewerb eigentlich schon abgehakt. Aber ehrgeizig wie ich bin, habe ich mir vor ein paar Tagen doch noch etwas überlegt, um daran teilzunehmen. Und da ich mit dem Ergebnis sowohl geschmacklich als auch optisch sehr zufrieden bin (ja man darf sich auch mal selber loben), möchte ich diese Amerikaner ins Rennen schicken:

Experimente aus meiner Küche: Amerikaner mit Zitronenglasur

Sie sind schnell gemacht und eignen sich wunderbar für den Kaffeeklatsch zwischendurch oder als Mitbringsel für Arbeitskollegen ;)

Zutaten (für 3 Bleche)

Teig:
1 Bio-Zitrone
125g weiche Butter
160g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
500g Mehl
1 Pck. Backpulver
250ml Milch

Zitronenglasur:
250g Puderzucker
2 – 3 EL Zitronensaft
1 – 2 EL Wasser
gehackte Pistazien

Zubereitung

Den Backofen auf 200° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Danach die Zitrone auspressen. Butter mit Zucker und Salz schaumig rühren. Eier nach und nach zufügen. Die Zitronenschale und 1 EL Zitronensaft zufügen. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig rühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Löffel kleine Teighäufchen darauf verteilen. Für Mini-Amerikaner reicht ½ Esslöffel Teig aus, für mittelgroße Portionen benötigt man einen ganzen Esslöffel. Bitte auch genügend Abstand dazwischen lassen, da die Amerikaner viel Platz brauchen. Etwa 15 – 20 Minuten (je nach Teiggröße) goldbraun backen und auskühlen lassen. Für die Glasur Puderzucker mit Zitronensaft und Wasser glatt rühren. Bitte zuerst sparsam mit der Flüssigkeit umgehen, da die Glasur schnell zu flüssig werden kann. Deshalb Wasser bzw. Zitronensaft nach Bedarf zufügen, bis die Glasur die richtige – dickflüssige – Konsistenz hat. Die Unterseite mit Zitronenglasur bestreichen und mit gehackten Pistazien garnieren.

Experimente aus meiner Küche: Amerikaner mit Zitronenglasur

 Die Amerikaner schmecken durch die Zitronennote sehr erfrischend und sind nicht so pappsüß, wie man sie aus Kindheitstagen kennt!

Und nun drückt mir mal alle die Daumen, dass ich auch den Jahresvorrat an Kaffee damit gewinne ;)

Eure Yvonne

Samstag, 7. Juni 2014

Spargel-Blätterteig-Taschen

 Habe ich schon erwähnt, dass ich grünen Spargel liebe? Ich glaube so langsam merkt ihr es auch ;) 
Über meine Eskapaden was das Reiben von Spargel angeht, habe ich ja schon am Anfang der Woche berichtet. Den übrig gebliebenen Spargel wollte ich am nächsten Tag auf jeden Fall für ein Gericht verwenden, bei dem meine Küche danach nicht wie ein Schlachtfeld aussieht! Außerdem sollte es nur eine Kleinigkeit sein, da ja noch dieser Erdbeer-Oreo-Nachtisch gegessen werden wollte ;)

Also entschied ich mich - nach einem kurzen Blick in den Kühlschrank - für diese Spargel-Blätterteig-Taschen:

Experimente aus meiner Küche: Spargel-Blätterteig-Taschen
 
Zutaten (für 2 – 3 Personen)

1 Packung Blätterteig (aus dem Kühlregal)
250g Spargel
125g geräucherte Speckwürfel
100g Schmand
½ Bund Dill
Salz, Pfeffer
Käse (Parmesan oder Patros-Miniwürfel)

Zubereitung

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Speckwürfel in einer Pfanne mit etwas Öl knusprig anbraten und abkühlen lassen. Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden und den Rest in 3 – 4 cm lange Stücke schneiden. Blätterteig aufrollen und in 6 Quadrate schneiden. Den Dill waschen, fein hacken und mit dem Schmand verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und so auf dem Blätterteig verteilen, dass rundherum ein Rand bleibt. Spargelstücke und Speck in die Mitte geben und mit Käse bestreuen.

Experimente aus meiner Küche: Spargel-Blätterteig-Taschen

 Ich habe sowohl Parmesan, als auch Feta ausprobiert und würde beim nächsten Mal beim Parmesan bleiben. Beide Varianten haben zwar sehr gut geschmeckt, aber mir persönlich hat Parmesan halt besser geschmeckt ;) Alles für ca. 15 Minuten im Ofen backen, bis der Blätterteig goldbraun ist. Wer mag, kann dazu noch einen grünen Salat reichen und fertig ist das leichte Abendessen ;)

Experimente aus meiner Küche: Spargel-Blätterteig-Taschen
 
Das Gericht lässt sich super vorbereiten und kann - wenn man die Blätterteigquadrate noch kleiner macht - auch prima als Fingerfood angeboten werden. Zum Beispiel für die bald kommende Fußball-WM ;) Werdet ihr die Fußballspiele auch gemeinsam mit Freunden/Familie verfolgen oder seid ihr gar keine Fußballfans? Ich persönlich gucke eigentlich kein Fußball, aber EM- und WM-Spiele, bei denen Deutschland spielt, werde ich mir auf jeden Fall angucken :)
 
Eure Yvonne