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Mittwoch, 30. April 2014

Rhabarber-Scones

Passend zum 1. Mai habe ich euch heute Rhabarber-Scones mitgebracht, die man wunderbar als Verpflegung (neben Sekt und Bier, ähm Wasser und Saft ) für die Radtour mitnehmen kann:

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Scones

Bisher habe ich noch nie Scones gebacken, aber irgendwie hatte ich mir in den Kopf gesetzt, meinen übrig gebliebenen Rhabarber dafür zu nutzen. Also schnell mal das Internet nach passenden Rezepten durchsucht, um dann dieses von Vanilla Kitchen ein wenig abgeändert auszuprobieren:

Zutaten

280g Mehl
1 Pck. Backpulver
20g + 80g Zucker
½ TL Salz
85g kalte Butter
240g Rhabarber
200ml Sahne

Zubereitung

Den Ofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Rhabarber waschen, schälen, in kleine Würfel schneiden und mit 20g Zucker mischen. Mehl mit Backpulver, 80g Zucker und Salz vermischen. Die Butter würfeln und unter die Mehlmischung kneten, bis diese krümelig wird. Dann den gezuckerten Rhabarber und die Sahne untermischen, bis ein klebriger Teig entsteht. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf platzieren und mit bemehlten Händen ebenmäßig flach drücken. Ggf. noch etwas Mehl einarbeiten. Mit einem Kreisausstecher kleine Kreise ausstechen.

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Scones

Dabei den Ausstecher keinesfalls drehen, sondern gerade nach unten drücken. Wie das funktioniert zeigt euch meine kleine Tochter, die fleißig mitgeholfen hat:

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Scones

 Die Scones mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 12 - 15 Minuten backen.

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Scones
 
Ich muss sagen, dass der Teig wirklich ganz schön klebrig war und ich mir nicht sicher bin, ob das bei Scones immer so ist? Während also meine Tochter die Teigreste mit ihren Fingern aus der Schüssel gekratzt hat, habe ich mir die Küchenplatte vorgenommen. Man war das eine Sauerei ;) Den Schwamm konnte ich danach auch direkt in die Mülltonne packen!

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Scones

Nachdem ich das Chaos in der Küche beseitigt habe, waren die Scones fertig und wurden nach einer kurzen Abkühlzeit direkt probiert. Schließlich muss man sich für die getane Arbeit auch belohnen, nicht wahr? :)

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Scones

Trotz der Sauerei hat sich der Aufwand gelohnt! Vor allem lauwarm (mit einem Glas Milch für die Tochter und einem Kaffee für mich) schmecken die Rhabarber-Scones einfach wunderbar! Zwar kann man sie auch am nächsten Tag noch essen, aber frisch sind sie natürlich um Längen besser!

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Scones

Habt ihr auch schon mal Scones gebacken? Ist der Teig immer so klebrig oder habt ihr ein besseres Rezept für mich? Immer her damit ;)

Eure Yvonne

Montag, 28. April 2014

Pasta mit Spargel, Spinat und Tomaten

Momentan steht Spargel bei uns ganz oben auf der Einkaufsliste. Am liebsten kaufe ich ihn auf dem Markt oder direkt vom Spargelbauern. Da ich aber nur samstags Zeit habe, um auf dem Markt einkaufen zu gehen, bin ich froh, dass mein Mann jeden Tag nach der Arbeit an einem Spargelhof vorbeikommt ;)
So muss ich also notgedrungen mit dem Kochen warten, bis mein Mann von der Arbeit kommt und den Spargel mitbringt. Dann sind vor allem schnelle Gerichte gefragt, da wir ungern spät essen möchten. Nicht, weil spätes Essen ungesund ist, sondern weil wir alle schon Hunger haben ;)

Dieses Gericht war inklusive Vorbereitungszeit innerhalb von 20 Minuten auf dem Tisch und ist somit ein perfektes Feierabendessen!

Experimente aus meiner Küche: Pasta mit Spargel, Spinat und Tomaten

Zutaten

1 – 2 Knoblauchzehen
Olivenöl
500g grüner Spargel
100g Baby-Spinat
8 – 10 Cherry Tomaten
135g Patros Miniwürfel „Mediterrane Kräuter"
250 – 300g Pasta
Salz, Pfeffer, Zitronenpfeffer

Zubereitung

Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Den Spargel waschen, die holzigen Enden abbrechen und die Stangen in Stücke schneiden. Spinat waschen. Tomaten ebenfalls waschen und halbieren. Olivenöl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen, von der Herdplatte nehmen und die Knoblauchzehen hineinpressen. Spargel zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles etwa 5 – 7 Minuten anbraten. Spinat zufügen und zusammenfallen lassen. Die Feta-Miniwürfel dazugeben und „schmelzen“ lassen. Die Tomaten sowie eine kleine Kelle Nudelwasser zufügen und kurz ziehen lassen. Sobald die Pasta al dente ist mit einer Zange tropfnass zum Spargel geben, vermischen und evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Tellern anrichten und mit ein paar frischen Tomatenvierteln dekorieren.
 
Experimente aus meiner Küche: Pasta mit Spargel, Spinat und Tomaten

 Und da das Blogevent von Puhlskitchen noch bis zum 25.05.2014 läuft, schicke ich auch dieses Spargelrezept ins Rennen ;)

http://puhlskitchen.com/1-bloggeburtstag-blogevent-spargel-und-viele-tolle-preise/

Eure Yvonne

Sonntag, 27. April 2014

Busy People Bread vs. Fünf Minuten Brot

Kaum zu glauben, wie schnell eine Woche Urlaub vorbei ist :( Aber ich kann mich ja nicht beklagen. Wir hatten die ganze Zeit schönes Wetter, sind viel Rad gefahren und im Zoo waren wir auch.

Da wir morgen wieder in der Arbeit frühstücken werden, darf ein Brot natürlich nicht fehlen. Schnell muss es gehen, weil mir meistens erst nachmittags einfällt, dass wir kein Brot mehr haben. Lange Geh- und Wartezeiten sind also unerwünscht.
Das Vollkorn-Nuss-Brot ist auf jeden Fall mein Favorit, aber ein bisschen Abwechslung kann auch nicht schaden. Also habe ich in letzter Zeit verschiedene Rezepte ausprobiert, von denen ich euch heute diese zwei vorstellen möchte:

Experimente aus meiner Küche: Busy People Bread vs. Fünf Minuten Brot

Beide Brote habe ich mal wieder bei Anita gefunden und ein wenig abgeändert.

Zuerst habe ich das Busy People Bread ausprobiert und die angegebene Menge einfach halbiert. Ich backe lieber alle 2 - 3 Tage ein Brot, anstatt 2 Brote gleichzeitig.

Zutaten

2 TL Honig
½ Würfel Hefe
207 g Weizenmehl
207 g Dinkelvollkornmehl
1,5 TL Salz
1 TL Chia-Samen* (z.B. von Davert)
100 g Sonnenblumenkerne

Zubereitung

Eine Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben. 250 ml Wasser um kochen bringen, in eine große Rührschüssel geben und den Honig unter Rühren darin auflösen. Nun 250 ml kaltes Wasser hinzugeben und die Hefe hineinbröseln. So lange rühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die beiden Mehlsorten, Salz, Chia-Samen und Sonnenblumenkerne dazugeben und alles gut verrühren. Den flüssigen Teig in die Kastenformen geben. Im Backofen bei 80°C (Ober- und Unterhitze) 20 Minuten backen, danach die Temperatur auf 210°C erhöhen und weitere 40 Minuten backen. Aus der Form nehmen und auskühlen lassen. 

Experimente aus meiner Küche: Busy People Bread

Leider war das Brot bei mir trotz längerer Backzeit in der Mitte klitschig und ließ sich ganz schwer schneiden. Es hat zwar super lecker geschmeckt, aber war so nicht wirklich optimal. Ich bin mir nicht sicher, woran das lag. Vielleicht habe ich beim Umrechnen nicht richtig hingeschaut und anstatt 250ml Wasser doch 500ml genommen? Ich werde es bei Gelegenheit noch einmal testen und versuchen es besser zu machen :)

Das Fünf-Minuten-Brot hingegen ist sehr gut geworden und hat unseren Geschmack auf jeden Fall getroffen, auch wenn die Kruste ein bisschen knuspriger hätte sein können :)

Zutaten

100g Dinkelmehl Typ 1050
100g Weizenmehl
200g Dinkelvollkornmehl
45g Kürbiskerne
65g Sonnenblumenkerne
1 TL Chia-Samen* (z.B. von Davert)
1,5 TL Salz
1 Prise Zucker
1 EL Balsamicoessig
1 Würfel Hefe
350ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

Die Hefe mit dem Wasser verrühren. Alle übrigen Zutaten dazugeben und mit den Knethaken des Handmixers mindestens 5 Minuten gut verrühren.
Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und auf mittlerer Schiene in den kalten Backofen stellen. Bei 200° C (Ober- und Unterhitze) ca. 60 – 65 Minuten backen. Abkühlen lassen und aus der Form lösen.

Experimente aus meiner Küche: Fünf Minuten Brot

Beide Brote sind ganz nach meinem Geschmack: schnell zubereitet, gut halbar und vor allem lecker! Mal sehen, welche Rezepte ich demnächst ausprobieren werde. Momentan liebäugle ich noch mit dem Quarkbrot von Mona, welches unter Bloggern wohl schon mehrmals nachgebacken wurde. Vielleicht sollte ich es auch endlich mal ausprobieren? ;)

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt. 

Samstag, 26. April 2014

Ich back mir: Zitronen-Cheesecake

Oh man! Das ist mir auch noch nicht passiert! Seit ich bei Instagram aktiv bin, könnt ihr ja fleißig mitverfolgen, was gerade so in meiner Küche (und meinem Leben) los ist. Wer hätte gedacht, dass dieser Zitronen-Cheesecake solche Wellen schlägt und schon vor der Veröffentlichung nachgebacken wird ;) "Schuld" daran ist die wunderbare Anne, die mich noch am selben Tag um das Rezept gebeten hat, um den Kuchen direkt nachbacken zu können. Keine zwei Tage später waren ihre tollen Bilder vom Kuchen online und mein Instagram-Account um über 200 Follower gestiegen ;) Danke an dieser Stelle liebe Anne fürs Nachbacken und Verlinken! Und auch vielen Dank an alle, die mir über Instagram folgen! Es ist schön, dass ihr da seid ;)

Nun will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und auch hier endlich den Kuchen vorstellen, den ich nur aufgrund der "Ich backs mir"-April-Aktion gebacken habe:

Experimente aus meiner Küche: Zitronen-Cheesecake #ichbacksmir

Eigentlich hatte ich bei der Bekanntgabe des neuen Themas gedacht, dass ich diese Runde aussetzen werde. Zitrusfrüchte im Kuchen sind nicht unbedingt mein Fall und momentan sind auch eher Rhabarberkuchen in jeglichen Variationen angesagt. Aber als ich ein paar Tage nach der Verkündigung durch Zufall dieses Rezept bei Sabrina Sue entdeckt hatte, war es um mich geschehen. Mit einem Besuch bei Freunden hatte ich dann auch gleich die passende Gelegenheit, um das Rezept auszuprobieren und somit auch diesen Monat bei "Ich backs mir" mitzumachen ;)

Experimente aus meiner Küche: Zitronen-Cheesecake #ichbacksmir

 Zutaten

Boden:
175g Butter
250g Mehl
90g brauner Zucker
1 Prise Salz

Cheesecake-Schicht:
185g Frischkäse
90g Zucker
1 Ei
1 EL Zitronensaft
1 TL Vanilleextrakt
2 Eiweiß

Zitronenschicht:
4 Eier
300g Zucker (kann ruhig etwas reduziert werden)
150ml Zitronensaft
45g Mehl

Zubereitung

Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Springform (26cm) mit Backpapier auslegen. Butter in Stücken in eine Schüssel geben und die restlichen Zutaten für den Boden zufügen. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine vermischen und mit der Hand zu Streuseln verarbeiten. Diese auf dem Boden verteilen und fest andrücken. Etwa 15 – 20 Minuten backen.

Für die Cheesecake-Schicht den Frischkäse cremig rühren. Eier, Zucker, Zitronensaft und Vanilleextrakt zufügen und gut verrühren. Eiweiß in einer zweiten Schüssel steif schlagen und vorsichtig und den Frischkäse heben. Den Kuchen aus dem Backofen nehmen und die Masse vorsichtig darauf verteilen. Weiter 15 Minuten backen.

In der Zeit Eier und Zucker für die Zitronenschicht schaumig rühren. Zitronensaft und Mehl im Wechsel untermischen, bis eine glatte Masse entsteht. Diese auf dem Kuchen verteilen und weitere 25 – 30 Minuten backen. Je nachdem wie hoch eure Cheesecake-Schicht aufgeht, kann es sein, dass nicht die ganze Zitronenschicht in die Form passt. Also wundert euch nicht, wenn evtl. etwas übrig bleibt. Während ich nicht alles verbraucht habe, haben bei Anne die Mengen genau gepasst. Also einfach ausprobieren ;)

Nach dem Backen noch etwas im Backofen abkühlen lassen. Danach mit einem Messer vorsichtig den Rand von der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Zitronen-Cheesecake #ichbacksmir

Bei mir ist der Kuchen ganz schön eingerissen, was mich im ersten Moment etwas gestört hat. Im Nachhinein - bestäubt mit Puderzucker - war der Kuchen einfach perfekt ;)

Experimente aus meiner Küche: Zitronen-Cheesecake #ichbacksmir

Soviel zu meinem Beitrag! Nun bin ich aber gespannt auf die vielen Rezepte, die es nun in den nächsten zwei Wochen zum Thema Zitrusfrüchte geben wird :)

http://www.tastesheriff.com/ich-backs-mir-im-april-zitronentarte-mit-baiser-und-einer-aschenputtelgeschichte/
 
Update 13.06.2014: Da Mia alias Kuechenchaotin zusammen mit Melitta die besten Zitronenkuchenrezepte sucht, versuche ich mein Glück und schicke den inzwischen "legendären" Zitronen-Cheesecake ins Rennen ;)

Eure Yvonne

Donnerstag, 24. April 2014

Rhabarber-Aprikosen-Kuchen mit Schmandguss und Streuseln

Ich habe in den letzten Tagen mal wieder so viel gebacken und gekocht, dass ich gar nicht weiß, wann ich euch das alles zeigen soll und in welcher Reihenfolge?! Ich hoffe, dass ich mit dem Rhabarber-Aprikosen-Kuchen die richtige Wahl getroffen habe und euch damit den heutigen Tag versüßen kann? ;)

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Aprikosen-Kuchen mit Schmandguss und Streuseln

Zutaten (für ein Blech)

Teig:
250g Butter oder Margarine
160g Zucker + 5 EL Rhabarbersirup* (oder 200g Zucker)
4 Eier
125g Speisestärke
200g Mehl
1 Pck. Backpulver
2 EL Sahne

Belag:
1 kleine Dose Aprikosen
750 g Rhabarber

Guss:
200g Schmand
2 Eigelb
1 TL Vanilleextrakt (oder 1 Pck. Vanillezucker)
40g Zucker + 2 EL Rhabarbersirup (oder 60g Zucker)

Streusel:
100g Butter
80g Zucker
140g Mehl

Zubereitung


Aprikosen auf einem Sieb gut abtropfen. Rhabarber putzen, waschen und schräg in kleine Stücke schneiden. Den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Fett und Zucker schaumig rühren. Eier einzeln, im Wechsel mit der Speisestärke, unterrühren. Mehl und Backpulver mischen, auf die Eiermasse sieben und zusammen mit der Sahne kurz unterrühren. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit hohem Rand gegeben und glatt streichen. Rhabarbersirup darauf verteilen und mit einer Gabel in den Teig einarbeiten. Wer keinen Sirup hat, erhöht einfach direkt die Zuckermenge. Aprikosen und Rhabarber darauf verteilen und in den Teig drücken. Etwa 15 - 20 Minuten backen. Inzwischen die Zutaten für den Guss verrühren und auf dem vorgebackenen Kuchen gießen. Weitere 7 - 10 Minuten backen. Für die Streusel Butter, Zucker und Mehl mit den Knethaken oder per Hand zu Streuseln verarbeiten und auf dem Kuchen verteilen. 
 
Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Aprikosen-Kuchen mit Schmandguss und Streuseln

Nach ca. 25 – 30 Minuten sollte der Kuchen fertig und die Streusel goldbraun sein. Abkühlen lassen und vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

 Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Aprikosen-Kuchen mit Schmandguss und Streuseln

Und wer nicht unbedingt auf Kalorien achten muss, kann das ganze noch mit einem Klecks Sahne toppen :)

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Aprikosen-Kuchen mit Schmandguss und Streuseln

*Wie man Rhabarbersirup herstellt, könnt ihr hier nachlesen. Da ich mehrere Anfragen bekommen habe, wofür man diesen einsetzen kann, möchte ich euch ein paar Beispiele geben. Wie eben beschrieben, eignet er sich als Zuckerersatz im Kuchen, um den Rhabarbergeschmack zu intensivieren. Aufgefüllt mit Mineralwasser hat man schnell eine Rhabarbersaftschorle für zwischendurch:

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Aprikosen-Kuchen mit Schmandguss und Streuseln

Wenn man ein wenig im Internet stöbert, sieht man, wie vielseitig Rhabarbersirup eingesetzt werden kann: Bei Life Is Full Of Goodies werden 2 - 3 Esslöffel Sirup über gecrushtes Eis gegeben und mit Buttermilch aufgefüllt. Während Zuckersüßes von Lina & Tina zeigen, wie man aus Eiswürfeln, Sirup, Mineralwasser, Sahne und Milch ein Italian Soda zubereiten kann, gibt es beim Knusperstübchen einen Rhabarber-Zitronen-Eistee, der noch auf meiner To-Do-Liste steht ;)

Dass man den Sirup auch wunderbar mit Prosecco oder Sekt auffüllen kann, brauche ich wahrscheinlich gar nicht zu erwähnen. Wem das zu langweilig ist, kann 4cl Rhabarbersirup mit 2cl Aperol und 6cl Prosecco mischen und erhält einen fruchtig frischen Aperol Rhabarber Spritz. Wer hingegen Gin bevorzugt kann sich aus 5cl Gin, 3cl Zitronensaft, 3cl Rhabarbersirup und Sodawasser einen Rhubarb Fizz mixen.

Habt ihr noch weitere Ideen/Rezepte, wie man den Sirup einsetzen kann? Ich freue mich über alle Anregungen und Links ;)

Eure Yvonne

http://s-kueche.blogspot.de/2014/04/trommelwirben-hurrah-tusch-mein-blog.html

Dienstag, 22. April 2014

Spargel mit Pasta und gebräunter Haselnussbutter

Ich muss ehrlich gestehen, dass es dieses Gericht fast gar nicht auf den Blog geschafft hätte. Nicht weil es nicht geschmeckt hat, sondern weil ich so hungrig war und eigentlich keine Portion fürs Foto übrig lassen wollte :) Aber nachdem der erste Hunger gestillt war und es bei Instagram schon eine Anfrage für das Rezept gab, habe ich doch noch eine kleine Portion abgelichtet. Dabei konnte ich gleich eines meiner neuen Stoffe ausprobieren. Sieht gut aus, oder? ;)

Experimente aus meiner Küche: Grüner Spargel mit Pasta und gebräunter Haselnussbutter

Zutaten (für 2 – 4 Portionen)

300 g kurze Nudeln
500 g grüner Spargel
50 g Haselnüsse, gehobelt
3 EL Butter
Olivenöl
2 – 3 kleine Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer

Zubereitung

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Spargel waschen, holzige Enden abschneiden und den Rest in Stücke schneiden. Sobald das Wasser kocht den Spargel 1 Minute blanchieren, mit einem Schöpflöffel herausheben und mit kaltem Wasser abspülen und beiseite stellen. Nun die Nudeln in dem Spargelwasser bissfest kochen. Nebenbei die Haselnüsse in einer großen Pfanne anrösten, Butter 3 EL Butter zufügen und schmelzen lassen. Sobald die Butter gebräunt ist alles in ein Schälchen geben. Öl in der Pfanne erhitzen, die Knoblauchzehen durch die Knoblauchpresse ins heiße Öl drücken und zusammen mit dem Spargel anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Nudeln abgießen, kurz abschrecken und zum Spargel geben. Zum Schluss die gebräunte Haselnussbutter zufügen, durchmischen und servieren. Wer mag, kann noch frischen Parmesan dazu reichen. Ich hatte leider keinen im Haus, hat aber auch so unglaublich lecker geschmeckt :)

Experimente aus meiner Küche: Grüner Spargel mit Pasta und gebräunter Haselnussbutter

Die Menge hat bei uns für 2,5 Personen gereicht, war aber eigentlich viel zu viel :) Für „normal-hungrige“ reicht die Menge wahrscheinlich für 4 Personen ;)

Und wenn ich schon dabei bin, reiche ich das Rezept beim Blogevent von Puhlskitchen ein:

http://puhlskitchen.com/1-bloggeburtstag-blogevent-spargel-und-viele-tolle-preise/

Eure Yvonne

Sonntag, 20. April 2014

Gekratzte Eier und ein Karotten-Walnuss-Brot

Heute zeige ich euch mal, wie man im Hause E. die Eier färbt ;)

Experimente aus meiner Küche: Frohe Ostern

 Ich hätte euch den Beitrag gerne schon ein paar Tage vor Ostern gezeigt, aber die Eier werden bei uns nunmal traditionell am Samstag vor Ostern gefärbt. Und leider habe ich die letzten Jahre keine Fotos davon gemacht, um sie euch schon vorab zeigen zu können. Aber wie heißt es so schön: besser spät als nie! Ihr könnt euch das ja schon mal fürs nächste Jahr merken ;)

Sowohl bei meiner als auch bei der Familie von meinem Mann werden die Eier zu Ostern mit Zwiebelschalen gefärbt. Ich kenne es von klein auf nur so und behalte diese Tradition natürlich gerne bei. Ich muss aber gestehen, dass es schon Jahre her ist, dass ich selber Eier gefärbt habe. Meistens habe ich vergessen genug Zwiebelschalen zu sammeln :( Und da wir oft zum Frühstück bei der Family eingeladen waren, lohnte es auch kaum, die Eier selben zu färben. Das wollte ich dieses Jahr unbedingt ändern und habe schon seit Anfang des Jahres alle Zwiebelschalen aufbewahrt, um dann wie folgt die Eier zu färben:
 
Zwiebelschalen in einen Topf mit heißem Wasser geben. Eier mit weißer Schale dazugeben und alles aufkochen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Frohe Ostern
 
Sobald das Wasser kocht, die Hitze reduzieren und etwa 10 - 12 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen und weitere 20 - 25 Minuten ziehen lassen. Die Eier herausnehmen und mit etwas Margarine oder Öl einschmieren, damit sie schön glänzen. Und schon waren meine 10 gefärbten Eier fertig:

Experimente aus meiner Küche: Frohe Ostern
 
Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, was jetzt so toll an braunen Eiern ist? Nun ja, bei uns werden die Eier nicht nur gefärbt, sondern auch gekratzt ;) Vor allem mein Papa ist richtig begabt auf diesem Gebiet und hat schon unglaublich tolle Motive auf das Ei gebracht. Leider kann ich euch nur ein paar Beispiele zeigen, da ich - nach stundenlangem Suchen auf meiner Festplatte - festgestellt habe, dass die meisten Fotos wohl nur in ausgedruckter Form vorliegen :(

Experimente aus meiner Küche: Frohe Ostern

So saßen mein Mann und ich gestern Abend also gemütlich auf dem Sofa, jeder ausgestattet mit einem Bleistift und einem Cuttermesser :) Unsere "Kunstwerke" sind nicht mal annähernd so schön geworden, wie die von meinen Eltern und
schon nach einem Ei haben wir "aufgegeben" und beschlossen, dass meine Eltern die Eier am Montag kratzen müssen, wenn sie zu uns kommen werden :)

  Und um euch heute nicht ganz ohne Rezept stehen zu lassen, zeige ich euch auch noch schnell ein Karotten-Walnuss-Brot, welches ich vor ein paar Tagen etwas abgewandelt nach diesem Rezept von olles*Himmelsglitzerdings* gemacht habe:

Experimente aus meiner Küche: Karotten-Walnuss-Brot

Es ist schnell gemacht, bedarf keiner Wartezeit und bietet sich wunderbar für ein Abendessen
am Ostermontag im Kreise der Familie an ;)

Zutaten

50g Walnüsse
150g Möhren
2 TL Chia-Samen* (z.B. von Davert)
1 Würfel Hefe
550ml handwarmes Wasser
300g Dinkelvollkornmehl
150g Weizenmehl Typ 405
150g Dinkelmehl Typ 1050
1,5 TL Salz
2 EL Balsamico-Essig
1 TL Honig

Zubereitung

Die Möhren schälen und fein reiben. Die Walnüsse hacken.
Mehl, Salz und Essig in eine Schüssel geben. Die Hefe mit dem Honig in einer Tasse verrühren, bis es flüssig wird und zusammen mit dem Wasser zum Mehl geben. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine ca. 5 Minuten kneten. Zum Schluss die Möhren und die Walnüsse unterkneten.
Eine große Form mit Deckel fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und die Form abgedeckt in den kalten Backofen schieben.Bei 220°C (Ober- und Unterhitze) ca. 60 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn man mit dem Finger dagegen klopft und es sich hohl anhört.

Leider war meine Glasform ein wenig zu klein, da der Teig beim Backen bis an den Deckel aufgegangen ist, so dass sich eine sehr flache Oberfläche gebildet hat. Ich habe den Deckel nach ungefähr der halben Backzeit abgemacht. Ungefähr deshalb, weil meine Eieruhr stehen geblieben ist und ich irgendwann mit Schrecken festgestellt habe, dass das Brot immer dunkler wird. Da ich so gar nicht einschätzen konnte, wie lange das Brot noch tatsächlich backen musste und es schon sehr dunkel war, habe ich es dann – wahrscheinlich zu früh – rausgenommen. Nachdem es etwas abgekühlt war und sich aus der Form gelöst hat, habe ich festgestellt, dass es unten noch sehr feucht ist. Also Ofen wieder angeschmissen, das Brot mit der Unterseite nach oben und ohne Form auf ein Backblech gelegt und nochmals 10 Minuten weitergebacken. Danach war es nicht mehr feucht und klang auch hohl, so wie es sein sollte.

Ich war schon fest davon überzeugt, dass das Brot nichts geworden ist, da irgendwie alles nicht so geklappt hatte, wie es sollte. Dabei hatte ich meinen Eltern, die zum Kaffee da waren, schon vorher angekündigt, dass ich Brot backen werde und sie etwas mitnehmen können. Da hatte ich wohl zuviel versprochen ;)
Als ich das Brot dann aber angeschnitten habe und es innen einfach perfekt war, war ich erleichtert. Es sah auf jeden Fall schon mal gut aus. Ich habe das Endstück direkt probiert und war entzückt! Es schmeckte!! Mir zumindest ;) Nachdem ich dann jedem eine halbe Scheibe Brot zum Testen in die Hand gedrückt habe und mein Papa gleich Nachschlag haben wollte, war klar: das Brot ist gelungen! Wir haben im Laufe des Abends fast das halbe Brot aufgegessen, so gut hat es uns allen geschmeckt!

Experimente aus meiner Küche: Karotten-Walnuss-Brot

Liebe Anita, mal wieder ein super Rezept für ein oberleckeres Brot! Vielen Dank dafür! Ohne dich hätte ich wahrscheinlich bis heute noch kein Brot selbstgebacken ;)

Und nun wünsche ich euch noch viel Spaß bei der Eiersuche und ein paar entspannte Ostertage!!

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt. 




Freitag, 18. April 2014

Rhabarber-Pudding-Tarte mit Amarettini

Manchmal fällt es mir gar nicht so einfach, mich zu entscheiden, welches Rezept ich als nächstes vorstellen soll. Ich sitze nun schon seit 20 Minuten vorm PC und überlege, ob euch - meine lieben Leser - eher Pasta mit Spargel, ein Rhabarberkuchen oder ein Karotten-Walnuss-Brot interessiert? Nach reiflicher Überlegung habe ich mich nun entschieden, euch erstmal den Rhabarberkuchen zu zeigen, falls ihr vielleicht noch Anregungen für die  Kaffeetafel zu Ostern sucht?

Aber natürlich ist es nicht irgendein Rhabarberkuchen :)
Nein! Es ist eine knusprige Tarte mit feinen Rhabarberstückchen, die umhüllt sind von einer zartschmelzenden Puddingschicht und süßen Amarettinistreuseln:


Zutaten

Mürbeteig:
150g Weizenmehl
50g Dinkelmehl
1 Ei
1 Prise Salz
100g kalte Butter
70g Zucker

Belag:
ca. 400g Rhabarber
2 EL Erdbeermarmelade
1 Pck. Puddingpulver Vanille
450 ml Milch
3 EL Zucker
ca. 30 Amarettini
2 EL Crème fraîche

Zubereitung

Mehl, Ei, Salz, Zucker und Butter in Stückchen in eine Schüssel geben und mit den Knethaken der Küchenmaschine oder mit der Hand zu einem Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit Puddingpulver mit 3 EL Zucker und ca. 6 EL der Milch verrühren. Restliche Milch aufkochen. Topf vom Herd nehmen, Puddingpulver einrühren und nochmals aufkochen lassen. Pudding in eine Schüssel geben und die Crème fraîche unterheben. Die Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken (oder immer wieder durchrühren) und beiseite stellen.
Den Rhabarber putzen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Ofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Mürbeteig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen (ca. 29cm ø) und samt Backpapier in die Tarteform legen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und mit der Marmelade bestreichen. 4 – 5 Amarettini zerkrümeln und auf der Marmelade verstreuen. Pudding darauf verteilen und mit Rhabarber belegen. Die restlichen Amarettini ebenfalls zerkrümlen und auf dem Rhabarber verteilen. Im Gegensatz zu vielen Obstsorten (ja Rhabarber ist ein Gemüse), enthält Rhabarber übrigens kaum Fruchtzucker. Warum auch sonst viel Gesundheit im Rhabarber steckt, könnt ihr hier nachlesen.

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Pudding-Tarte mit Amarettini

Die Tarte für 50 – 55 Minuten auf mittlerer Schiene backen und danach vollständig auskühlen lassen, damit der Pudding fest wird. Gerne auch über Nacht. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Pudding-Tarte mit Amarettini

Wer Rhabarber mag, wird diese Rhabarber-Pudding-Tarte lieben!! Einfach zum Niederknien und so fotogen! Ich hätte die Tarte und meine neuesten Flohmarktfunde noch stundenlang fotografieren können ;)
 
Experimente aus meiner Küche: Rhabarber-Pudding-Tarte mit Amarettini

Und weil es so gut zum Thema passt, reiche ich die Tarte beim Blogevent von S-Küche ein:

http://s-kueche.blogspot.de/2014/04/trommelwirben-hurrah-tusch-mein-blog.html?m=0

Eure Yvonne

Donnerstag, 17. April 2014

Echte italienische Küche zu Hause erleben

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich italienisches Essen liebe? Pasta, Risotto, Pizza und natürlich Tiramisu! Vor allem Pasta ist bei uns sehr beliebt und könnte – wenn es nach meinem Mann und meinem Kind geht – jeden Tag serviert werden ;) Doch obwohl ich gerne neue Rezepte ausprobiere, wird Pasta bei uns ganz oft klassisch mit Hackfleisch oder mit Pesto serviert. Wie vielfältig man diese jedoch einsetzen kann, wurde mir mal wieder bewusst, als ich bei Marzapane gestöbert habe. Dort findet man neben Klassikern wie Spaghetti Carbonara oder Lasagne auch Gerichte wie Fusilli mit Hasenfleischsauce oder eben Maccheroncini mit Zwiebeln, Safran und Pecorino*, die ich euch heute mitgebracht habe:

Experimente aus meiner Küche: Maccheroncini mit Zwiebeln, Safran und Pecorino

Bei Marzapane kann man neben Pasta-, Risotto- und Panini-Rezepten auch noch einzelne Feinkost-Produkte wie z.B. Nudeln, Saucen oder Vorspeisen bestellen. Die unterschiedlichen Gerichte werden jeweils mit einem Antipasto, einer Süßigkeit und einer passenden Flasche Wein in einer Box per DHL geliefert, wobei man bei jedem Gericht auswählen kann, ob die Zutaten für 2 oder 4 Personen reichen sollen. Die Lebensmittel sind bei mir gut verpackt und gekühlt angekommen, so dass einer Weiterverarbeitung nichts im Wege stand. 

Experimente aus meiner Küche: Maccheroncini mit Zwiebeln, Safran und Pecorino

Vor allem meine kleine Tochter wollte sich direkt beim Auspacken von der Qualität der Schokolade überzeugen und noch bevor ich alles fotografieren konnte, war die erste Baci perugina schon im Mund ;)


Meine Box sollte eigentlich für 2 Personen sein, aber ich glaube die Zutaten für die Hauptspeise waren in doppelter Menge vorhanden, denn laut mitgeschicktem Rezept sollten 250g Maccheroncini, 50g Zwiebel und 20ml Olivenöl enthalten sein. Bei mir war es aber zum Glück doppelt soviel. Zum Glück deshalb, weil es für uns zwei Erwachsene plus Kleinkind sonst viel zu wenig gewesen wäre. Vielleicht sind wir aber auch einfach große Portionen gewöhnt ;) Ich muss aber fairerweise sagen, dass wir die Vorspeise nicht vorab, sondern erst ein paar Tage später in geselliger Runde gegessen haben. Da ich keine Oliven mag, haben mein Mann und meine Eltern diese getestet und für gut befunden. Vor allem meine Mami war ganz begeistert von dem besonderen Geschmack.

Experimente aus meiner Küche: Maccheroncini mit Zwiebeln, Safran und Pecorino

Kommen wir aber zurück zum Hauptgericht, dass ich wie folgt zubereitet habe:

2 Zwiebel und 2 - 3 Knoblauchzehen (zwar nicht im Rezept, dafür aber in der Box enthalten) schälen und in klein schneiden. 100g Pecorino reiben und beiseite stellen. 20 ml Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln und den Knoblauch darin andünsten und mit etwas Wasser zugedeckt etwa 20 Minuten schmoren lassen. Dabei aufpassen, dass sie keine Farbe annehmen und evtl. etwas Wasser zufügen. In der Zwischenzeit gesalzenes Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und 500g Macceroncini darin kochen. Eine Kelle vom Nudelwasser in einer Tasse mit 10g Safran auflösen und nach 10 Minuten zu den Zwiebeln geben. Wenn die Nudeln al dente sind, abgießen und mit den Zwiebeln und dem geriebenem Pecorino vermischen. Kurz ziehen lassen, auf Teller verteilen und servieren. 

Experimente aus meiner Küche: Maccheroncini mit Zwiebeln, Safran und Pecorino

Das Gericht hat uns sehr gut geschmeckt und war schnell zubereitet. Wie schon erwähnt, sind wir hier ganz schön verfressen im Hause E., so dass es dazu noch gebratenen Lachs gab, der hervorragend zu den Nudeln und dem mitgeliefertem Wein passte :)

Experimente aus meiner Küche: Maccheroncini mit Zwiebeln, Safran und Pecorino

Und falls ihr euch gerne von der Vielfalt und Qualität der Weine überzeugen wollt, habe ich euch noch einen 20€-Gutschein für eure Weinbestellung bei Marzapane mitgebracht.
 Gutscheincode: wein20 

Was ist eure liebste Pasta-Kreation? Eher klassisch oder ausgefallen?

Eure Yvonne 

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt. 

Mittwoch, 16. April 2014

Blätterteig-Muffins mit Apfel

Für den Fall, dass es mal schnell gehen muss und ich spontan etwas zum Kaffee brauche, habe ich fast immer eine Packung frischen Blätterteig zu Hause. Da der fertige Blätterteig aus dem Kühlregal ohne tierische Produkte auskommt, eignet er sich hervorragend für beste Freundinnen, die sich in der Fastenzeit vegan ernähren. Hier habe ich schon mal davon erzählt :)

Mit einem Apfel und ein paar Chia-Samen sind die Blätterteig-Muffins nicht nur vegan, 
sondern auch lecker und gesund (ist ja Chia drin, ne?) ;)

Experimente aus meiner Küche: Blätterteig-Muffins mit Apfel und Chia-Samen
   
Zutaten (für 9 Stück)
1 Packung Blätterteig
2 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
1 – 2 Äpfel
1 EL Zitronensaft
½ TL Chia-Samen* (z.B. von Davert)

Zubereitung

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Blätterteig ausrollen. Äpfel schälen, reiben und auf dem Blätterteig verteilen. Mit Zimt, Zucker und Chia-Samen bestreuen und von der langen Seite her aufrollen. In neun gleichmäßige Stücke schneiden und mit der Schnittkante in Muffinförmchen legen. Etwa 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Kurz vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

Experimente aus meiner Küche: Blätterteig-Muffins mit Apfel und Chia-Samen

Dass die Kombination von Blätterteig und Äpfeln auch ohne Chia-Samen sehr gut funktioniert, habe ich vor kurzem bei der SchokoladenFee unter Beweis gestellt. Für das Rezept einfach auf das Bild klicken:

Zu Gast bei SchokoladenFee: Apfel-Blätterteig-Schnecken

Wofür nutzt ihr Blätterteig? Eher süß oder auch mal herzhaft?

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.

Montag, 14. April 2014

Mango-Himbeer-Smoothie mit Kokoswasser

Geht es euch auch so, dass ihr am Wochenende immer mehr esst, wie in der Woche? Bei mir ist das ganz oft so und am Montag habe ich dann immer das Gefühl, dass ich jetzt wieder einen Gang zurückschalten muss. An solchen Tagen verzichte dann gerne mal auf ein warmes Essen und bevorzuge Obst und eine Scheibe (oder auch zwei) frisch gebackenes Brot ;)

Die Portion Obst nehme ich auch gerne in Form von einem Smoothie zu mir und inzwischen am liebsten mit Chia-Samen, wegen der Nährstoffe und der langanhaltenden Energie. Ihr wisst schon, Powerfood! Und falls ihr es noch nicht wisst, dann könnt ihr es hier nachlesen ;)

Und wenn wir schon beim Powerfood sind, habe ich mich - mal wieder - von Veronika anstecken lassen und musste nach diesem Beitrag unbedingt auch Kokoswasser ausprobieren. Die klare Flüssigkeit, die eine Fülle an Vitaminen, Aminosäuren, Antioxidantien und Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Kalium enthält, schmeckt leicht süßlich und hat fast keine Kalorien. Ich kannte Kokoswasser bisher nur von meinen Reisen und da direkt aus der Kokosnuss! Und wenn ich ehrlich bin, schmeckte mir das Wasser aus der Kokosnuss auch besser wie aus dem Tetra Pak :) Aber für meinen Smoothie kam mir das Kokoswasser sehr gelegen und schmeckte in Kombination mit Himbeeren und Mango auch wieder richtig lecker :)

Experimente aus meiner Küche: Mango-Himbeer-Smoothie mit Kokoswasser

Zutaten (für 3 Portionen)
 
1 Mango
130g TK-Himbeeren
2,5 EL Chia-Gel
330ml Kokoswasser (z.B. von Alnatura)

Zubereitung

Mango schälen und in kleine Stück schneiden.

Experimente aus meiner Küche: Mango-Himbeer-Smoothie mit Kokoswasser

Zusammen mit den gefrorenen Himbeeren, Chia-Gel (die Herstellung von Chia-Gel habe ich hier schon einmal beschrieben) und dem Kokoswasser pürieren. In Gläser (oder Flaschen) füllen und garniert mit einer Himbeere servieren ;)

Experimente aus meiner Küche: Mango-Himbeer-Smoothie mit Kokoswasser

Und wem das noch nicht süß genug ist, kann den Drink ein wenig mit Pfirsich-Saft aufpeppen. Hierfür eignen sich auch sehr gut die neuen fruchtig & leicht Säfte* von granini, die mit Stevia gesüßt sind und 30% weniger Kalorien haben.
Dafür einfach das Glas zu 2/3 mit Smoothie füllen und mit 1/3 (oder weniger) Saft auffüllen. Kurz umrühren und fertig ist ein absolut oberleckeres und sättigendes Powergetränk.
 
Experimente aus meiner Küche: Mango-Himbeer-Smoothie mit Kokoswasser

Was macht ihr, um ein bisschen auf eure Linie zu achten? ;)

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.