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Freitag, 28. Februar 2014

Nudeln mit Brokkoli-Hack-Sauce

Diese Woche war ich koch- und backtechnisch kaum unterwegs, da meine Kleine krank war und meine ganze Aufmerksamkeit gefordert hat. Zum Glück geht es ihr langsam wieder besser, so dass ich heute endlich „in Ruhe“ kochen konnte. Dennoch sollte es schnell gehen, da der Hunger nach der Arbeit schon sehr groß war :) Ich wollte unbedingt frisches Gemüse (nach der einseitigen Ernährung in den letzten Tagen) und Nudeln (da schon fast zwei Wochen nicht mehr gegessen?!). Und damit der Herr des Hauses auch zufrieden ist, habe ich das ganze mit Hackfleisch kombiniert. Dabei herausgekommen sind diese Nudeln mit Brokkoli-Hack-Sauce:


Zutaten (4 – 6 Personen)

250g Möhren
500g Brokkoli
500g Hackfleisch, gemischt
1 Zwiebel
200g Kräuterfrischkäse (hier: Brunch)
300g Nudeln
250 – 300ml Nudelwasser
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß

Zubereitung

Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Möhren schälen und in kleine Stücke schneiden. Brokkoli putzen, waschen und in sehr kleine Röschen teilen. Zwiebel ebenfalls schälen und klein würfeln. Nudeln im kochenden Wasser garen. Den Brokkoli in den letzten 4 Minuten mitgaren.
Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten. Hackfleisch zufügen und krümelig braten. Mit ordentlich Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Möhren zufügen und ebenfalls anbraten. 250ml Nudelwasser abnehmen, zum Hackfleisch gießen und ca. 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Frischkäse einrühren und kurz ziehen lassen.
Nudeln und Brokkoli abgießen und kalt abschrecken. Sofort mit dem Hackfleisch vermischen und evtl. mit dem restlichen Nudelwasser auffüllen. Alles kurz ziehen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und anrichten. 


Und da es jetzt auch nachmittags noch richtig lange hell ist, habe ich es sogar geschafft, dass Essen direkt zu fotografieren. Natürlich erst nachdem ich eine Portion gegessen hatte. Der Hunger war ja schon groß :)

Eure Yvonne

Mittwoch, 26. Februar 2014

Ich back mir: Cheesecake mit Beeren

Es ist wieder so weit, die „ich backs mir-Aktion“ von Clara alias Tastesheriff geht in die zweite Runde. Wundert euch also nicht, wenn euch in den nächsten Tagen oder gar Wochen überall im Netz vermehrt Käsekuchen in jeglicher Form begegnen werden. Da ich mich natürlich auch wieder an der Aktion beteiligen möchte, habe ich vor knapp zwei Wochen diesen Cheesecake mit Beeren für meine Familie gezaubert:


 Und da so ein kleiner Kuchen nicht lange hält, habe ich gleich die doppelte Menge zubereitet und aus dem Rest kleine Cheesecakes in Muffinförmchen für meine Freunde gebacken :)


Nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Die Menge reicht für 14 Muffinförmchen und eine 18cm Springform:

Zutaten

250g Kekse (ich hatte Hobbits)
60g flüssige Butter
800g Frischkäse
3 Eier
200g Zucker
2 EL Stärke
Saft von 3 Mandarinen
300g TK-Beeren
1 EL Stärke + etwas Johannisbeersaft

Zubereitung

Kekse in der Küchenmaschine fein mahlen und mit der flüssigen Butter mischen. Eine Muffinform mit Papierförmchen bestücken. Die Krümel-Butter-Mischung in den Förmchen und der Springform verteilen. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.
Den Ofen auf 130 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Frischkäse mit Zucker kurz glatt rühren. Eier einzeln unterrühren. Zum Schluss Mandarinensaft und Stärke dazugeben und mit einem Teigschaber vermischen.
Die Frischkäsemasse auf die Muffinförmchen verteilen. Die Hälfte der restlichen Masse in die Springform füllen, zwei Handvoll TK-Beeren darauf verteilen und mit der restliche Masse auffüllen. Die Backformen auf ein Gitter in den Ofen schieben. Eine ofenfeste Form mit etwas Wasser füllen und ebenfalls in den Ofen stellen. Durch den Wasserdampf wird der Cheesecake besonders saftig.
Die Muffins ca. 30 - 35 Minuten backen. Die Springform etwa 45 – 50 Minuten. Die Küchlein sind fertig, wenn die Creme innen noch leicht wackelt. Bei Raumtemperatur etwa eine Stunde auskühlen lassen und am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren die restlichen TK-Beeren erhitzen und mit einem Kartoffelstampfer zermatschen. 1 EL Stärke mit etwas Johannisbeersaft verrühren und zu den Beeren geben. Kurz aufkochen bis die Beerenmasse andickt. Etwas abkühlen lassen und auf dem Kuchen verteilen. 


Die Torte hat bei uns lediglich zwei Tage überlebt :) Die kleinen Cheesecakes hingegen haben sich etwas länger gehalten und schmeckten auch noch nach 4 Tagen unglaublich cremig und super lecker. 


Eure Yvonne

Dienstag, 25. Februar 2014

Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Ich liebe Suppen! Vor allem wenn sie so schön cremig sind, wie diese Süßkartoffel-Kokos-Suppe, die ich schon vor zwei Jahren bei essen-und-trinken.de entdeckt hatte:

 
Zutaten

700g Süßkartoffel
200g Möhren
5g Ingwer
1 Zwiebel
1 Apfel
Olivenöl + Knoblauchöl
1,3l Gemüsebrühe
400ml Kokosmilch
160g Zuckerschoten

Zubereitung

Süßkartoffel, Möhren und Apfel schälen und in Würfel schneiden. Ingwer und Zwiebel ebenfalls schälen und fein hacken. Oliven- und Knoblauchöl in einem großen Topf erhitzen. Ingwer und Zwiebel darin kurz andünsten. Gemüse und Apfel zufügen und scharf anbraten. Mit Brühe und Kokosmilch ablöschen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten garen.
Inzwischen Zuckerschoten in Streifen schneiden und in kochendem Salzwasser 3 – 4 Minuten garen, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Sobald das Gemüse weich ist, die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, mit Salz, Pfeffer und ggf. Ingwerpulver abschmecken. Zusammen mit den Zuckerschoten anrichten und mit frisch gemahlenem Zitronenpfeffer garnieren.


Dazu würde hervorragend ein frisch gebackenes Brot passen, aber leider habe ich das zeitlich nicht geschafft, so dass ein gekauftes Bärlauch-Baguette herhalten musste. Falls ihr genug Zeit habt, dann kann ich euch mein Lieblingsbrot ans Herz legen :)

Und für alle die meinen, dass eine Gemüsesuppe nicht ausreichend sättigt (so wie mein Mann und mein Kind), kommt einfach noch ein klein geschnittenes Wiener Würstchen hinein :)

 Eure Yvonne


Montag, 24. Februar 2014

Mohn-Streusel-Taler

Erinnert ihr euch noch an die Himbeer Streuseltaler? Die haben uns so gut geschmeckt und sind so schnell gemacht, dass ich sie am Freitag noch mal gebacken habe. Naja nicht ganz :) Dieses Mal habe ich die Himbeerfüllung durch eine Mohn-Quark-Füllung ersetzt, die ich euch - vorausgesetzt ihr mögt Mohn - nur ans Herz legen kann.


Zutaten (für 1 Blech)

Streusel:
200g Butter
300g Mehl
115g Zucker
1 Prise Salz

Quark-Öl-Teig:
300g Mehl
75g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
175g Magerquark
6 EL Milch
6 EL Öl
1 Ei
1 Pck. Backpulver
1Prise Salz

Füllung:
250g backfertige Mohnfüllung
1 Pck. Soßenpulver "Vanille-Geschmack" (zum Kochen)
325g Magerquark
75g Zucker

Glasur:
Puderzucker
Saft von 1 Orange

Zubereitung

Für die Streusel Butter schmelzen und mit Mehl, Zucker und Salz zu Streuseln verkneten.
Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen. Quark, Milch, Öl, Ei, Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Schneebesen der Küchenmaschine verrühren. Mehl und Backpulver mischen und schnell mit den Knethaken darunterkneten. Den Teig mit etwas Mehl auf dem Backpapier ausrollen. Für den Belag die Mohnfüllung, Zucker, Soßenpulver und Quark verrühren und auf dem Teig verstreichen. Die Streusel darauf verteilen und für ca. 25 Minuten backen.
Nach dem Auskühlen aus Puderzucker und Orangensaft einen Guss herstellen und auf dem Kuchen verteilen. Entweder in Stücke schneiden oder mit einem Dessertring Kreise ausstechen.


Und falls ihr euch nicht entscheiden könnt, dann könnt ihr den Belag auch halbieren und sowohl Taler mit Himbeer- und mit Mohnfüllung gleichzeitig zubereiten :)

Eure Yvonne

Sonntag, 23. Februar 2014

Red Velvet Cake

Kaum zu glauben, aber ich habe diese Woche kaum gebacken. Zum Wochenende hin, habe ich aber schon langsam Entzugserscheinungen gekriegt und am Freitag spontan ein paar Mohn-Streusel-Taler gemacht, die ich euch in den nächsten Tagen zeigen werde. Zuerst präsentiere ich euch aber die Torte, die heute bei uns auf den Tisch kommt:

 

Schon lange hatte ich bei Sprunkynelda eine Red Velvet Torte gesehen, die ich unbedingt einmal nachbacken wollte. Leider ist meine Torte nicht so schön rot geworden, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass ich zu wenig rote Farbe genommen habe. Aber geschmacklich ist sie wirklich top und auch wenn sie nicht so richtig rot ist, ein Hingucker ist sie allemal :)

Zutaten

Teig:
125g Butter
120g Zucker
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt
250ml Buttermilch
200g Mehl
50g Speisestärke
25g Kakao
1 EL Backpulver
1 EL Natron
1-2 EL rote Farbe (hier: 1 EL rote Farbe von RBV Birkmann)

125g Frischkäse
250g Mascapone
350ml Süße Sahne
50g Puderzucker
½ Granatapfel

Zubereitung

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Butter mit Zucker schaumig rühren; Eier nacheinander zufügen. Buttermilch mit der roten Farbe verrühren und dazu geben. Mehl, Stärke, Kakao, Backpulver und Natron vermischen und Esslöffelweise unter die flüssige Masse rühren. Teig sofort in eine mit Backpapier ausgelegte Backform füllen und backen. Im Originalrezept wird eine 26cm Springform verwendet und ca. 60 Minuten bei 170°C gebacken. Ich habe den Teig in zwei 18cm Springformen ca. 35 – 40 Minuten bei 200°C gebacken. Sobald der Kuchen fertig ist (Stäbchentest) raus nehmen und abkühlen lassen (gerne über Nacht). Danach in drei Teile schneiden.

Für die Creme Sahne mit Puderzucker steif schlagen. Frischkäse mit Mascapone verrühren und die Sahne unterheben. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit 3 – 4 EL Creme bestreichen. Mit den restlichen Böden ebenso vorgehen. Zum Schluss die gesamte Torte rundherum einstreichen und kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit den Granatapfelkernen garnieren.


Wenn ihr – so wie ich – eine kleine Torte backt, dann bleibt sowohl Teig als auch etwas Creme übrig. Diese könnt ihr wunderbar im Glas schichten und als Dessert anbieten :)


Eure Yvonne

Mittwoch, 19. Februar 2014

Bulgur-Hähnchen-Pfanne

Ich habe mal wieder etwas Abwechslung in unseren Speiseplan gebracht und anstatt Reis, Nudeln oder Kartoffeln einfach mal Bulgur serviert. Ein interessantes Rezept hatte ich schon vor langer Zeit bei Küchengötter entdeckt und gestern endlich ausprobiert:


Da ich das Rezept natürlich nicht eins zu eins übernommen habe, möchte ich auch meine Version mit euch teilen:

Zutaten (4 Personen)

250g Möhren
150g TK-Erbsen
1 rote Zwiebel
50g Zuckerschoten (gerne auch mehr)
500g Hähnchenbrustfilet
2 EL Soja Sauce
½ EL Brombeer Essig
Olivenöl
200g Bulgur
400ml + 250ml Gemüsebrühe

Zusätzlich:
200g Sahnejoghurt
3 EL TK-Petersilie
Salz, Zitronenpfeffer

Zubereitung

Möhren und Zwiebel schälen, Zuckerschoten waschen und in Stücke schneiden. Das Fleisch ebenfalls in Würfel schneiden und mit Soja Sauce und Brombeer Essig marinieren. Den Bulgur in 400ml kochende Brühe einstreuen und zugedeckt bei ca. 10 Min. quellen lassen.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Fleisch darin scharf anbraten und herausnehmen. Möhren und Zwiebel etwa 2 Minuten in dem heißen Fett andünsten, Erbsen und Zuckerschoten zufügen und mit 250ml Brühe ablöschen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 8 – 10 Minuten dünsten.

In der Zwischenzeit aus Joghurt, Salz, Zitronenpfeffer und Petersilie einen Dip zubereiten.

Sobald das Gemüse gar ist, den Bulgur und das Fleisch darunter mischen, erhitzen und ggf. mit Salz und Pfeffer würzen. Auf Tellern anrichten und mit Joghurt servieren. 


Den Joghurt solltet ihr auf jeden Fall dazu reichen! Er ist das Tüpfelchen auf dem i :)


Ein Traum kann ich euch nur sagen. Ich war mir ja nicht sicher, ob es meinem Mann schmecken wird, da er von Couscous bisher nicht begeistert war. Aber dieses Gericht hat uns allen sehr gut geschmeckt. Auch das jüngste Familienmitglied hat den Teller komplett leer gegessen :)

Bulgur wird es jetzt wohl öfter bei uns geben. Ich könnte mir statt Hähnchen auch sehr gut die Kombination mit Lachs vorstellen. Was meint ihr? Habt ihr Ideen oder Rezepte mit Bulgur, die ich unbedingt mal ausprobieren sollte?

Eure Yvonne

Montag, 17. Februar 2014

Hähnchen-Gemüse-Mix an Orangen-Rosmarin-Sauce

Heute mal wieder ein Rezept aus meinem "Archiv" und ohne große Worte :) Dafür aber mit einer cremig-fruchtigen Idee für das nächste Mittag-/Abendessen:


Zutaten

500g Hähnchenbrustfilet
5 – 6 Champignons
1 rote Paprika
2 – 3 Möhren
250g Zuckerschoten
1 Stange Lauch
6 EL Rosmarin-Knoblauchsauce z.B. von Fiensmecker
Saft von einer Orange
2 EL Frischkäse
Salz, Pfeffer, Ingwer

Zubereitung

Hähnchen in Stücke schneiden, mit 2 – 3 EL von der Rosmarin-Knoblauchsauce vermischen und ziehen lassen. In der Zwischenzeit Gemüse putzen und klein schneiden. Die Zuckerschoten kurz in kochendem Wasser blanchieren. Öl in einem Wok erhitzen und das Fleisch mit der Marinade anbraten. Gemüse zufügen und mit Salz, Pfeffer und Ingwer würzen. Die restliche Rosmarin-Knoblauchsauce mit Frischkäse und dem Orangensaft vermischen. Sobald das Gemüse gar ist, die Sauce zufügen und kurz mitköcheln. Dazu passt hervorragend Reis :)


Eure Yvonne

Sonntag, 16. Februar 2014

Lauch-Speck-Muffins

Erinnert ihr euch noch an meine Kohlrabicremesuppe? Wie schon erwähnt, gab es dazu als Beilage ein paar herzhafte Muffins. 
Lauch-Speck-Muffins nach einem Rezept von German Abendbrot um genau zu sein: 


Zutaten (für 16 Muffins)

1 mittelgroße Stange Lauch
1 rote Zwiebel
1 Ei
200g Butter
1 handvoll Basilikum, gehackt
125g geräucherte Schinkenspeckwürfel
8 EL Milch
frisch gemahlener Pfeffer
100g geriebener Käse
250g Weizenmehl
1/2 TL Salz
1 Pck. Backpulver

Zubereitung

Backofen (inkl. Backblech) auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Butter in einem Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen. Den Lauch halbieren, reinigen und in Ringe schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Speckwürfel in einer Pfanne auslassen. Lauch und Zwiebel hinzugeben und etwas andünsten. Mit Pfeffer würzen. Das Ei mit der Milch und der Butter verquirlen. Die Lauch-Zwiebel-Speck-Mischung sowie den Käses unterheben. Mehl, Salz und Backpulver vermischen und zusammen mit dem Basilikum unter die Masse rühren.
Den Teig gleichmäßig auf Muffinförmchen verteilen, auf das vorgeheizte Blech setzen und etwa
20 – 25 Min. backen. Etwas auskühlen lassen und lauwarm genießen. 


Auch kalt schmecken die Muffins sehr gut und eignen sich hervorragend als Snack in der Arbeit oder mal abends vorm Fernseher :)


 Habt ihr auch schon mal herzhafte Muffins gebacken? Ich freue mich über eure Anregungen :)

Eure Yvonne

Freitag, 14. Februar 2014

Meine Liebe zu Hefeschnecken

Vielleicht habt ihr es ja schon gemerkt, aber ich bin momentan total der Fan von Hefeschnecken. Seit ich für die Aktion von Clara zum ersten Mal diese Zimtschnecken ausprobiert habe, würde ich am liebsten jeden Tag welche backen :) Das wäre auf die Dauer natürlich zu langweilig und wahrscheinlich würde es mir dann auch aus den Ohren rauskommen. Aber das Firmenjubiläum meiner Mama war wieder eine willkommene Gelegenheit, um meine Hefeschneckenliebe auszuleben. Und experimentierfreudig wie ich bin, habe ich natürlich gleich zwei verschiedene Varianten ausprobiert:


Beim Hefeteig habe ich mich wieder für Trockenhefe entschieden, da mir damit der Hefeteig bisher besser gelungen ist.

Zutaten Hefeteig

500g Mehl
80g Zucker
80g Butter
1 Pck. Trockenhefe
250ml Milch
1 Ei
1 Prise Salz

Zubereitung

Milch mit der Butter erwärmen (nicht kochen), bis die Butter sich aufgelöst hat. Lauwarm abkühlen lassen. Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel ein kleine Vertiefung machen, Trockenhefe hineingeben und mit etwas Mehl vermischen. Zucker, Ei und Salz zugeben und unter Rühren langsam die Milch-Butter-Mischung zugeben. Zu einem glatten Teig kneten, mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 – 2 Stunden gehen lassen, bis sich die Menge verdoppelt hat. Danach den Teig halbieren, jeweils zu einem Rechteck ausrollen und wie folgt füllen:

Die Idee die für die Quark-Apfel-Schnecken habe ich mir bei Caramelja geholt und ein wenig abgewandelt.

Zutaten (für 1/2 Hefeteig)

250g Magerquark
2 EL Puddingpulver (Vanille)
1-2 EL Zucker
1 Apfel
2 EL brauner Zucker
Sahne

Zubereitung

Magerquark mit Puddingpulver und Zucker glatt rühren und auf den Teig streichen. Den Apfel schälen, reiben und auf dem Quark verteilen.


Den Teig aufrollen, in gleichgroße Scheiben schneiden und Muffinförmchen legen. Mit etwas Sahne bepinseln und braunen Zucker drüber streuen.


Bei 190°C (Ober- und Unterhitze) ca. 25 Minuten backen. Der halbe Hefeteig hat für 12 Schnecken ausgereicht.


Beim nächsten Mal würde ich vielleicht zwei Äpfel verwenden, da man diese kaum rausgeschmeckt hat.

Für die Füllung der Mini-Nuss-Schnecken (ebenfalls für den halben Hefeteig) benötigt man:

Zutaten

60 g Butter
200 g gemahlene Haselnüsse
2 Eiweiß
2 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
4 EL Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Zubereitung

Den Teig für die Mini-Nuss-Schnecken habe ich sehr lang und schmal ausgerollt, um kleine Schnecken zu machen. Für die Füllung Butter zerlassen und in einer kleinen Schüssel mit den Haselnüssen und dem Eiweiß gut verrühren. Den Teig mit der Nussmasse bestreichen. Braunen Zucker mit Zimt mischen und auf die Nussmasse streuen.
 

Das Rechteck von der langen Seite her aufrollen und in 20 gleichgroße Scheiben schneiden. Ebenfalls in Muffinförmchen legen und im vorgeheizten Backofen bei 190°C (Ober- und Unterhitze) ca. 12-15 Minuten backen.


Nach dem Auskühlen können die Nussschnecken mit der Glasur bestrichen werden. Dafür Puderzucker und Zitronensaft verrühren und die Schnecken damit bestreichen.


Ich konnte es nicht aushalten und habe beide Sorten noch lauwarm probiert. Einfach nur oberlecker! Aber auch am nächsten (und sogar übernächsten) Tag schmecken die Hefeschnecken noch sehr gut.

Eure Yvonne

Donnerstag, 13. Februar 2014

Beeren-Schoko-Kuchen mit Mascarpone

Gestern habe ich mal wieder den Schneebesen geschwungen. Naja eher die Küchenmaschine :) Anlass hierfür war das 25jährige Firmenjubiläum meiner Mama. Da es für mehrere Leute genügen sollte, musste unbedingt ein Blechkuchen her. Bei chefkoch.de bin ich mal wieder fündig geworden und habe ich mich für einen Beeren-Schoko-Kuchen mit Mascarpone entschieden:


Zutaten

Teig:
250g Butter oder Margarine
200g Zucker
1 TL Vanilleextrakt oder 1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
6 Eier
350g Mehl
1 Pck. Backpulver
30g Backkakao

Belag:
500g Mascarpone
250g Magerquark
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Saft von einer ½ Zitrone
1000g TK-Beeren
3 Pck. Tortenguss, rot
350ml Johannisbeersaft

Zubereitung

Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Butter, Zucker, Vanilleextrakt und Salz schaumig rühren. Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Backpulver und Kakaopulver mischen, auf die Fettmasse sieben und kurz unterrühren. Fettpfanne des Backofens (32 x 38 cm) mit Backpapier auslegen, den Teig darauf verteilen und ca. 35 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Creme Mascarpone, Quark, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft kurz verrühren. Auf den Boden geben und gleichmäßig verstreichen. Beeren darauf verteilen.
Tortenguss mit 3 EL Zucker in einem Topf mischen, nach und nach 350ml Johannisbeersaft und 400ml Wasser mit einem Schneebesen unterrühren. Unter Rühren aufkochen und mit einem Löffel gleichmäßig über die Beeren verteilen.

Kuchen mindestens 1 Stunde (oder über Nacht) kalt stellen. 


Meiner Mama, ihren Arbeitskollegen und mir (natürlich habe ich auch ein paar Stücke für mich behalten) hat der Kuchen sehr gut geschmeckt. Er ist nicht zu süß und durch die leichte Säure der Beeren sehr erfrischend.

Eure Yvonne

Dienstag, 11. Februar 2014

Kohlrabicremesuppe

Geht es euch manchmal auch so, dass ihr einkaufen geht ohne genau zu wissen, was ihr eigentlich benötigt? Am schlimmsten ist es, wenn man am Wochenende seinen Einkauf für die kommende Woche erledigen will, aber noch gar keinen Plan hat, was man in der Woche überhaupt kochen will. In diesen Situationen kaufe ich alles mögliche ein, was mir im Supermarkt ins Auge fällt und hoffe, dass ich irgendetwas Essbares daraus zaubern kann :) Manchmal habe ich dann aber auch Ware zu Hause, die mir Kopfzerbrechen bereitet. So ging es mir die Tage mit einer großen Kohlrabi, die ich vor einer Woche gekauft hatte, ohne zu wissen, wie ich diese verarbeiten möchte. Die ganze Zeit habe ich überlegt, wie ich endlich diese Kohlrabi loswerden könnte und mich heute schließlich für eine Kohlrabicremesuppe entschieden:


Zutaten (für 4 Personen)

600g Kohlrabi
600g Kartoffeln
1 große Zwiebel
1,2l Brühe
1 EL Knoblauchöl
Olivenöl
Salz, Pfeffer
100ml Sahne

Zubereitung

Kartoffeln und Kohlrabi schälen und in Würfel schneiden. Zwiebel ebenfalls schälen und klein schneiden. Knoblauch- und Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel kurz darin andünsten. Kartoffeln und Kohlrabi zufügen, anschwitzen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Alles auf kleiner Flamme etwa 30 – 40 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Alles mit dem Mixstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch die Sahne untermischen und kurz aufkochen. Auf Tellern anrichten, mit frisch gemahlenem Pfeffer und ein bisschen Sahne garniert servieren.


Wer mag kann noch gerne Wiener Würstchen zufügen (so wie mein Mann und mein Kind) oder einfach pur genießen (so wie ich). Und da die Suppe alleine mir irgendwie zu langweilig war, habe ich noch ein paar herzhafte Muffins dazu gemacht, dessen Rezept ich euch in den nächsten Tagen zeigen werde.

Eure Yvonne

Sonntag, 9. Februar 2014

Hackfleisch-Gemüse-Reispfanne


Ich muss gestehen, dass unsere Essensplanung manchmal ganz schön eintönig ist. Zu mindestens was die Fleischauswahl angeht, denn ich variiere eigentlich immer nur zwischen Gerichten mit Hackfleisch oder Hähnchen. Dann überlege ich mir, ob es dazu Reis, Nudeln oder Kartoffeln geben soll und welches Gemüse man dazu kombinieren kann. Und wenn ich faul bin und mir mal wieder so gar nichts einfällt, dann mache ich halt eine Reispfanne mit Hackfleisch:


Zutaten

1 rote Zwiebel
2 Möhren
2 Paprika
1 Stange Porree
500g Hackfleisch
250g Reis
Knoblauchöl
1 EL Tomatenmark
½ TL Paprika, rosenscharf
1 TL Paprika, edelsüß
1 TL Pariser Pfeffer
1 TL Französische Kräutermischung
Salz, Pfeffer
1 EL Kräuterfrischkäse
ca. 750ml Brühe

Zubereitung

Zwiebel und Möhren schälen und in Würfel schneiden. Paprika sowie Lauch waschen und ebenfalls klein schneiden. Öl in einem Topf oder einem Wok erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Hackfleisch zufügen, anbraten und mit den Gewürzen abschmecken. Sobald das Hackfleisch rundherum angebraten ist, das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Gemüse ebenfalls zufügen und alles durchmischen. Den Reis (ungekocht) unterrühren und mit 600ml Brühe auffüllen. Nun etwa 20 – 25 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Bei Bedarf noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. Zum Schluss noch den Kräuterfrischkäse unterrühren und evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Da ich finde, dass es sehr einfach zuzubereiten ist und man lediglich einen Pfanne benötigt, reiche ich es als zweiten Beitrag beim Blogevent von Lanis LeckerEcke ein:

http://lanisleckerecke.blogspot.de/2014/01/blogevent-wochenbett.html

Und wenn nur noch Paprika im Haus ist, dann ist das auch gar kein Problem. Dann wird halt nur eine Paprika-Hack-Reis-Pfanne daraus :)

Eure Yvonne

Samstag, 8. Februar 2014

Himbeer Streuseltaler

Für die gestrige Kaffeetafel habe ich wieder ein neues Rezept ausprobiert. Also eigentlich muss ich gestehen, dass ich in den letzten Jahren selten etwas zweimal gebacken habe. Nicht, weil mir die Sachen nicht geschmeckt hätten, sondern weil ich einfach noch so viele Rezepte habe, die ich irgendwann mal ausprobieren will :)
Dieses Mal habe ich mir etwas von lecker.de rausgesucht und daraus Himbeer Streuseltaler gemacht:


Zutaten

Streusel:
250g Butter
350g Mehl
175g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz

Quark-Öl-Teig:
300g Mehl
75g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
175g Magerquark
6 EL Milch
6 EL Öl
1 Ei
1 Pck. Backpulver
1Prise Salz

Füllung:
1 großes Glas Himbeermarmelade
2 handvoll TK-Himbeeren (optional)

Glasur:
100 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Zubereitung

Für die Streusel die Butter schmelzen und mit Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz zu Streuseln verkneten. Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Backblech mit Backpapier auslegen. Quark, Milch, Öl, Ei, Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Schneebesen der Küchenmaschine verrühren. Mehl und Backpulver mischen und schnell mit den Knethaken darunterkneten. Den Teig mit etwas Mehl auf dem Backpapier ausrollen und mit Konfitüre bestreichen. Ich habe noch zusätzlich ein paar TK-Himbeeren zerkleinert und darüber gestreut. Die Streusel darauf verteilen und für ca. 25 Minuten backen.
Nach dem Auskühlen aus Puderzucker und Zitronensaft einen Guss herstellen und auf dem Kuchen verteilen. Entweder in Stücke schneiden oder mit einem Dessertring Kreise ausstechen. 


Frisch schmecken sie natürlich am besten, wovon sich meine Freundin am Donnerstagabend selbst überzeugen durfte. Aber auch heute - wir haben tatsächlich noch etwas übrig - kann man die kleinen Häppchen immer noch zu einer Tasse Kaffee genießen.

Und da es ja momentan überall nur so von Herzen wimmelt, hier noch eine kleine Anregung, für den nahenden Valentinstag ;)


Eure Yvonne

Donnerstag, 6. Februar 2014

Wrapauflauf mit Hackfleisch

Diese Woche war ich tatsächlich mal wieder kreativ beim Kochen :) Nachdem es am Anfang der Woche diese Brokkoli-Lachs-Pfanne gab, hatte ich mir Mittwoch spontan überlegt endlich die Packung Tortilla Wraps mit Knoblauchgeschmack aufzubrauchen, die schon so lange im Schrank lag. Da ich am Mittwoch jedoch Besuch hatte, wollte ich etwas kochen, was sich gut vorbereiten lässt. Also habe ich mich entschieden die Wraps mit einer Hackfleischsauce zu füllen und zu überbacken. Die Füllung konnte ich schon prima vorbereiten und später am Abend musste alles nur noch in den Ofen.

Experimente aus meiner Küche: Wrapauflauf mit Hackfleisch

Zutaten (für 4 Personen)

500g Hackfleisch
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark.
ca. 200 - 250ml passierte Tomaten
1 Dose Mais
Paprika, edelsüß
Paprika, rosenscharf
Salz
100g geriebener Käse
8 Tortilla Wraps

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizten. Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und in heißem Öl anschwitzen. Hackfleisch zufügen und rundherum anbraten. Nach Belieben würzen. Ich habe Paprika (edelsüß + rosenscharf), Pariser Pfeffer und Salz verwendet. Wer es scharf mag, darf auch noch etwas Chilli zufügen. Tomatenmark und Mais zum Hackfleisch geben. Nach und nach die passierten Tomaten zugießen, so dass es nicht zu flüssig ist. Eine Auflaufform einfetten. Jeweils 2 - 3 EL Hackfleischfüllung auf einem Wrap verteilen, mit etwas Käse bestreuen und zusammenrollen. Die aufgerollten Wraps nebeneinander in die Auflaufform legen, mit dem restlichen Hackfleisch bedecken und mit Käse bestreuen. Etwa 20 - 30 Minuten im Backofen überbacken, bis der Käse goldgelb ist.

Experimente aus meiner Küche: Wrapauflauf mit Hackfleisch

Und da es sich hierbei um ein einfaches Gericht handelt, was auch von Kochunkundigen zubereitet werden kann, ist es wie gemacht für das Blogevent von Lanis LeckerEcke:

http://lanisleckerecke.blogspot.de/2014/01/blogevent-wochenbett.html

Liebe Jette, ich hoffe das Gericht sagt dir und deinem Sohnemann zu. Unserer Kleinen hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt, was wohl hauptsächlich daran lag, dass Fleisch drin war :)

Und wenn man dazu noch einen grünen Salat mit Joghurtdressing reicht, ist die Mahlzeit perfekt!

Eure Yvonne

Buttermilch-Beeren-Muffins

Ich muss zugeben, dass ich absolut backsüchtig bin ;) Jedes Mal wenn sich Besuch ankündigt, nutze ich die Gelegenheit, um den Backofen anzuschmeißen und ein neues Rezept auszuprobieren. So war es auch diese Woche, als sich meine Eltern Montagabend für den nächsten Tag zum Kaffee angemeldet hatten. Sofort fing ich an in meiner Pinterestsammlung rumzustöbern, was ich - mit den im Haus vorhandenen Zutaten - schnell backen könnte. Die Wahl fiel auf Muffins, die ich irgendwann bei chefkoch.de entdeckt und bisher nicht ausprobiert hatte. Am nächsten Tag habe ich die Muffins noch schnell mit Schokolade verziert und abgelichtet, um euch wieder ein paar schöne Fotos präsentieren zu können :)
  
 
Zutaten (für 24 Stücke)
 
240g Zucker
3 Eier
1 TL Vanilleextrakt
150ml Öl
225ml Buttermilch
375g Mehl
3 TL Backpulver
375g TK-Beeren (hier: Himbeeren und Heidelbeeren)
 
Zubereitung
 
Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 2 Muffinbleche mit Papierförmchen auslegen. Für den Teig Zucker, Vanilleextrakt und Eier schaumig schlagen. Öl und Buttermilch langsam hinzufügen. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Die gefrorenen Früchte vorsichtig unterheben, den Teig in die vorbereiteten Förmchen füllen und ca. 30 Minuten backen.
 
Wer möchte kann - wie schon oben erwähnt - noch ein wenig Schokolade schmelzen und mit einem Löffel über den Muffins verteilen. Dafür die Muffins auf Backpapier legen und so richtig schön rumsauen :)
 
Und wenn ihr noch ein paar Himbeeren auf der Schokolade drapiert, werden aus langweiligen Muffins kleine Kunstwerke.
 
 
Wie ihr sicherlich seht, fällt es mir auf jeden Fall leichter, Backwerke in Szene zu setzen. Wenn die Fotosession jedoch zu lange dauert, kann es schon mal passieren, dass die Deko auf wundersame Weise abhanden kommt :)


Nutzt ihr eigentlich auch jede Gelegenheit, um wieder etwas zu backen? Oder benötigt ihr dafür gar keine besondere Gelegenheit? ;)
 
Eure Yvonne

Dienstag, 4. Februar 2014

Brokkoli-Lachs-Pfanne

Endlich kann ich euch mal wieder ein herzhaftes Gericht zeigen. Es ist ja nicht so, als würden wir uns hier nur von Kuchen und Torten ernähren. Aber in letzter Zeit bin ich nicht sehr kreativ beim Kochen gewesen. Entweder gab es Gerichte, die ich schon verbloggt hatte oder es ging mal wieder so schnell, dass ich weder das Rezept aufgeschrieben, noch schöne Fotos gemacht habe. Da wären wir auch schon beim Thema. Ich habe festgestellt, dass mir das Fotografieren von Hauptspeisen nicht so wirklich liegt. Was wohl von mehreren Faktoren abhängt:

1.) Habe ich meistens Hunger und will nicht erst stundenlang das Essen fotografieren, sondern es essen :)
2.) Wir essen oft erst spät nachmittags, wenn es schon dunkel ist und ich kein Tageslicht mehr zum Fotografieren habe
3.) Mir fehlt beim Styling von herzhaften Gerichten einfach das Auge. Es fällt mir wirklich unheimlich schwer, irgendwelche Dinge im Bild zu positionieren, damit es schön aussieht. Irgendwie ist das bei Kuchen, Torte, Muffins, etc. einfacher. 

Was Punkt 1. und 2. angeht, so habe ich in letzter Zeit – so wie auch hier – versucht, das Gericht am nächsten Tag zu fotografieren, wenn ich a) nicht hungrig bin und b) Tageslicht habe. Das klappt dann schon etwas besser, aber nicht jedes Essen sieht am nächsten Tag immer noch so gut aus, wie frisch gekocht :( So leider auch diese Brokkoli-Lachs-Pfanne, bei der am nächsten Tag nicht mehr viel von der Sahnesoße zu sehen war. Aber da es so unglaublich lecker war, möchte ich euch trotzdem das 
Rezept (samt Bildern vom nächsten Tag) zeigen:


Zutaten (für 4 Personen)

500g Lachs
500g Brokkoli
ca. 350 – 400g Nudeln
200ml Sahne
1 – 2 EL Kräuterfrischkäse
2 – 3 EL Balsamico
1 handvoll Dill, gehackt

Zubereitung

Den Brokkoli in kleine Röschen teilen, waschen und ein paar Minuten in kochendem Salzwasser bissfest garen. Den Lachs in Stücke schneiden. Brokkoli mit einem Schöpflöffel herausheben, kalt abschrecken und beiseite stellen. Das Wasser wieder auf den Herd stellen und die Nudeln darin nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit den Lachs in etwas Olivenöl anbraten, dabei kräftig salzen und pfeffern. Den fertig gegarten Lachs herausnehmen und das „Bratfett“ mit Balsamico ablöschen. Sahne und Kräuterfrischkäse zufügen und kurz einreduzieren. Nudeln tropfnass hinzufügen, ebenso Brokkoli und Lachs. Ggf. etwas Nudelwasser zufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Dill untermischen. Auf Tellern anrichten und es sich schmecken lassen. Wer mag kann noch etwas frischen Parmesan dazu reichen. 


Da ich das Essen schon öfter zubereitet habe, hier noch ein älteres Foto, was ich direkt nach dem Kochen aufgenommen habe, auf dem man auch noch die Sahnesoße erkennen kann :)


Es ist wirklich sehr lecker und schnell fertig, so dass ich damit beim Rezeptwettbewerb von Arthurs Tochter Kocht und COOKIN teilnehmen möchte:

http://www.arthurstochterkochtblog.com/2014/01/nur-die-nudel-zahlt-gewinne-mit-cookin.html

Eure Yvonne

Sonntag, 2. Februar 2014

Tiramisu Torte mit Amarettini

Momentan ist der Backofen bei mir ständig in Betrieb. Zuerst die Cookies, dann die Hefeschnecken und für die heutige Kaffeetafel habe ich diese wunderbare Tiramisu Torte gezaubert.


Ich habe die Torte schon vor langer Zeit bei Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche entdeckt und nun zum Geburtstag meiner Eltern – ja richtig gelesen, meine Eltern haben beide an einem Tag Geburtstag :) den passenden Anlass gefunden, um sie endlich auszuprobieren.


Und bevor ich mich gleich mit der Torte auf den Weg zu meinen Eltern mache, zeige ich euch vorher noch schnell das Rezept:

Zutaten
(für eine 18 - 20er Form)

Boden:
2 Eier
100g Zucker
100ml Öl
100ml Buttermilch
150g Mehl
½ Pck. Backpulver

Füllung:
250g Mascarpone
200ml Sahne
50ml Kaffeelikör (hier: Latte Macciato Likör)
50g Puderzucker
1 Tasse starker Kaffee oder Espresso
½ Pck. Amarettini

Dekoration:
Backkakao
Schokoladenspäne

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Für den Tortenboden Eier und Zucker schaumig schlagen. Abwechselnd Buttermilch und Öl unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und dazu sieben. Den Teig in eine 18er Springform geben und etwa 20 Minuten backen. Den Kuchen gut auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Für die Creme zunächst die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen. Die Mascarpone mit dem Kaffeelikör verrühren und die Sahne vorsichtig unterheben.

Den Tortenboden einmal waagerecht aufschneiden. Den ersten Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und mit etwas starkem Kaffee tränken. Nun 2-3 große Löffel Mascarponecreme auf dem Tortenboden verteilen. Nach und nach die Amarettini mit Kaffee tränken und auf der Creme verteilen. Nun wieder 2-3 große Löffel Mascarponecreme auf dem Amarettini verteilen, sodass sie gut bedeckt sind. Wieder einen Tortenboden auflegen und diesen mit Kaffee beträufeln. Die restliche Creme auf der Torte verteilen und mindestens 4 Stunden oder über Nacht kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren mit Kakao bestäuben und mit Schokoladenspänen dekorieren.


Habt einen schönen Sonntag!
Eure Yvonne