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Freitag, 31. Oktober 2014

Bread Baking (Fri)day: Maronenbaguette von Simone

Heute darf ich Simone von Delicious dishes around my kitchen bei mir begrüßen! Welches köstliche Brot sie uns mitgebracht hat, erzählt sie euch am besten selbst:

Hallo Ihr lieben Leser von “ Experimente aus meiner Küche“. Ich bin Simone, und lebe in Heidelberg. Mein Talent, das „Kochen und Backen“ habe ich zu meinem Beruf gemacht. Am meisten Spass habe ich neue kreative Rezepte auszuprobieren. Sowohl Traditionelles wie Ausgefallenes! Um andere daran teilhaben zu lassen, habe ich seit einigen Monaten einen eigenen Food Blog auf dem ich sowohl süße wie herzhafte Rezepte präsentiere.

Als begeisterte Leserin von Yvonne’s Blog bin ich jeden Freitag gespannt, was für ein tolles Brot zum Bread Baking (Fri)day auf Ihrem Food Blog erscheint. Ich selbst backe ab und an gerne ein frisches Vollkornbrot, ich mag den Geruch von frischem Brot und das Krachen der frischen Kruste beim aufschneiden...es gibt nichts Schöneres wie ein noch warmes Brot anzuschneiden und mit etwas salziger Butter zu genießen!

Passend zu der Jahreszeit und somit auch der Zeit für Maronen, hatte ich vor kurzem ein Maronen-Baguette gebacken. Heute freue ich mich, als Gast-Beitrag für Yvonne’s Bread Baking (Fri)day dieses geschmackvolle Baguette Euch vorstellen zu dürfen!

Vielen Dank dafür Yvonne.
 
Experimente aus meiner Küche: Maronenbaguette #breadbakingfriday
 
Für 2 Baguette Stangen:

150 g gegarte Maronen
(frische oder vakuum verpackte aus dem Gemüseregal)
300 g Weizenmehl (Type 1050) und Mehl zum Arbeiten und Bestäuben
200 g Kastanienmehl
2 gestr.TL Salz
1 Würfel Hefe
1 Ei
1 EL Honig (z.B. Kastanienhonig)

Maronen grob hacken, beide Mehlsorten, Salz, Hefe, Ei, Honig und ca. 250 ml lauwarmes Wasser mit der Küchenmaschine verkneten und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Zimmertemperatur 60 Minuten ruhen lassen.
 
Teig auf bemehlter Arbeitsfläche noch einmal durchkneten. Den Teig halbieren und zu 2 Baguette- Stangen formen. Diese evtl. eindrehen, so dass ein lockeres Muster entsteht. (eine Schneckenstruktur bekommt das Baguette, wenn man den portionierten Teig zu einem länglichen Fladen flach drückt und dann von der Längsseite her zum Strang aufrollt).
 
Brote auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Mehl bestäuben, zugedeckt 60 Minuten ruhen lassen. Backofen auf 230 Grad (Umluft 210 Grad) vorheizen. Brote im Ofen auf der untersten Schiene etwa 20-25 Minuten backen.

Tipp: Direkt nach dem einschieben der Baguettes etwas Wasser auf den Boden des Ofens geben. Dadurch entsteht ein besseres Backklima und das Baguette bekommt eine schönere Kruste.
 
Experimente aus meiner Küche: Maronenbaguette #breadbakingfriday

Dazu gibt es einen aromatischen Aufstrich, der phantastisch zu dem Maronen-Baguette passt!

Eine selbstgemachte Rotwein- Zwiebel- Marmelade!
 
Experimente aus meiner Küche: Rotwein-Zwiebel-Marmelade
 
Zutaten Rotwein- Zwiebel- Marmelade:

1 rote Chilischote
3-4 rote Zwiebel
1 EL Rapsöl
2-3 EL dunkler Balsamico- Essig
250 ml Rotwein
75g Gelierzucker (3:1)
Pfeffer, Salz

Zubereitung der Rotwein- Zwiebel- Marmelade:

Chili halbieren und entkernen und fein würfeln. Zwiebeln schälen und ebenfalls fein würfeln und beides in dem Rapsöl etwa 3 Minuten andünsten. Mit Rotwein und Essig ablöschen. Die Hitze reduzieren und die Sauce um die Hälfte einkochen. Den Gelierzucker untermischen. Alles aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Marmelade mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen.
 
Experimente aus meiner Küche: Maronenbaguette mit Rotwein-Zwiebel-Marmelade #breadbakingfriday

Das Brot aufschneiden und zusammen mit etwas Butter und der Rotwein-Zwiebel-Marmelade servieren. Super schmeckt dazu auch ein Stück frischer cremiger Pave Käse!

Viel Spass und Erfolg beim Nachbacken,
Danke Yvonne dass ich Gast bei Dir sein durfte;-)

Simone
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Liebe Simone, vielen Dank für deinen Beitrag zum Bread Baking (Fri)day und die Erweiterung der Sammlung, um dieses köstliche Maronenbaguette!

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day
 
 Ihr möchtet euer Rezept auch hier vorstellen? Dann schickt mir eine E-Mail an yvonne.erfurth.81@gmail.com.

Eure Yvonne

Dienstag, 28. Oktober 2014

Ich back mir: Hack-Lauch-Quiche

Ja die Clara wieder! Schon des Öfteren hat sie mit ihren Ich backs mir-Themen für Schweißperlen auf meiner Stirn gesorgt ;) So auch im Oktober, als sie verkündet hat, dass die Quiche thematisiert werden soll! Oh je! Ich hatte mich mal vor Jahren an einer
Spargel-Quiche versucht, die an sich zwar ganz lecker war, aber leider total versalzen :( Seitdem habe ich einen großen Bogen um dieses herzhafte Gericht gemacht! Bis jetzt! Schließlich wollte ich auch diesen Monat wieder meinen Beitrag "abliefern". Anstatt Blätterteig wie beim letzten Mal, hab ich mich jetzt an einem Mürbeteig und einer Hackfleisch-Lauch-Füllung versucht, bin sparsam mit Salz umgegangen und siehe da, es hat ganz wunderbar geschmeckt ;)

Experimente aus meiner Küche: Hack-Lauch-Quiche #ichbacksmir

Zutaten

Teig:
250g Mehl
150g Butter
1 TL Salz
1 Prise Zucker
1 Ei

Füllung:
500g Hackfleisch, gemischt
1 kleine Knoblauchzehe
2 Stangen Lauch (gebrauchsfertig: 300g)
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 TL Paprika, edelsüß
150g Frischkäse
150g Milch
75g Sahne
3 Eier
geriebener Käse (hier: Mozzarella)

Zubereitung

Aus Mehl, Butter (in Stückchen), Salz, Zucker und Ei rasch einen Mürbeteig kneten. Bei mir funktioniert das immer noch am besten mit den Händen ;) Den Teig auf Backpapier ausrollen und in die Quiche- oder Tarteform legen. Dabei einen Rand hochziehen. Die Form mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit den Lauch waschen und in Ringe schneiden. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Olivenöl in einer Pfanne (oder Wok) erhitzen. Hackfleisch darin krümelig anbraten. Knoblauchzehe pressen und zusammen mit dem Lauch zum Hackfleisch geben. Weitere 3 - 4 Minuten mitbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.

Frischkäse, Milch, Sahne und Eier mit dem Schneebesen verquirlen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Teig aus dem Kühlschrank holen. Die Hack-Lauch-Füllung darauf verteilen, mit der Eiermasse übergießen und nach Belieben mit Käse bestreuen. Nun für ca. 40 - 45 Minuten backen, bis der Käse goldbraun ist.

Experimente aus meiner Küche: Hack-Lauch-Quiche #ichbacksmir

Wie man bei Instagram sehen konnte, passt dazu ganz hervorragend ein grüner Salat und ein Glas Wein ;)

Experimente aus meiner Küche: Hack-Lauch-Quiche #ichbacksmir

Und falls ihr jetzt auch auf den Geschmack gekommen seid, dann schaut euch doch mal die anderen Rezepte an, die bei tastesheriff gesammelt werden:

http://www.tastesheriff.com/ich-backs-mir-mit-zucchini-rosmarin-quiche/

Eure Yvonne

Sonntag, 26. Oktober 2014

Creme Brûlée Tarte

Im September ist meine liebste Omi 80 Jahre alt geworden. Wie auch schon im letzten Jahr fand ihre Feier bei uns zu Hause statt. Um alle Gäste mit ausreichend Kuchen zu versorgen, habe ich den Backlöffel geschwungen und mich hinter (na wohl eher vor) dem Backofen verkrochen. Dabei heraus gekommen ist dieses Kuchenbuffet. Neben einer Kaffee-Karamell-Torte und einem Himbeer-Mandelgiotto-Kuchen, gab es noch diese Creme Brûlée-Tarte:

Experimente aus meiner Küche: Creme Brûlée Tarte

Zutaten

Teig:
250g Mehl
50g Zucker
125g Butter
1 Ei

Füllung:
400ml Sahne
100ml Milch
1 Vanilleschote
4 Eigelbe
50g Zucker

Außerdem:
ca. 2- 2,5 EL brauner Zucker

Zubereitung

Aus 250g Mehl, 50g Zucker, 125g Butter und einem Ei rasch einen Mübeteig kneten, in Folie wickeln und etwa 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Kurz vorher den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.  Den Teig auf Backpapier ausrollen und zusammen mit diesem in die Tarteform legen. Dabei am Rand hochziehen. Mit Backpapier bedecken, Hülsenfrüchte einfüllen und etwa 20 Minuten blind backen. Danach Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und weitere 5 - 10 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Nun die Temperatur auf 150°C runterstellen.

Während der Teig im Ofen ist, kann die Füllung vorbereitet werden. Dafür 4 Eigelbe mit 50g Zucker vermischen, aber nicht schaumig schlagen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Zusammen mit 400ml Sahne und 100ml Milch leicht erwärmen und zu der Eigelb-Zucker-Mischung gießen. Solange rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Alles durch ein feines Sieb auf den Teigboden füllen. Die Form vorsichtig in den Ofen geben und für 50 - 60 Minuten stocken lassen. Die Creme kann sich noch leicht bewegen und sollte nicht braun werden. Aus dem Ofen nehmen und mindestens 3 - 4 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Servieren 2 - 3 EL braunen Zucker auf der Creme verteilen und mit einem Gourmetbrenner karamellisieren.

Experimente aus meiner Küche: Creme Brûlée Tarte

Wie man sieht, ist die Creme Brûlée-Schicht ein wenig dünn ausgefallen. Beim nächsten Mal würde ich vielleicht lieber eine 26cm Springform verwenden, damit die cremige Schicht noch größer wird ;)

Experimente aus meiner Küche: Creme Brûlée Tarte

Für alle Creme Brûlee Liebhaber, ist diese Tarte ein Muss für die nächste Kaffeetafel. Denn was gibt es besseres wie das Lieblingsdessert in Kuchenform genießen zu können ;)

Eure Yvonne 

Freitag, 24. Oktober 2014

Bread Baking (Fri)day: Kartoffelbrot und was dazu?

Wer mir bei Instagram folgt, hat schon mitbekommen, dass ich in letzter Zeit wieder ganz viel Brot gebacken habe. Dabei ist euch sicherlich aufgefallen, dass es ganz oft - manchmal sogar zweimal in der Woche - das gleiche Brot gab. Unglaublich nicht wahr? Aber wenn ihr einmal dieses Kartoffelbrot ausprobiert, werdet ihr auch nicht mehr davon loskommen :)

Experimente aus meiner Küche: Kartoffelbrot #breadbakingfriday

Wenn man jetzt mal die Kochzeit der Kartoffeln nicht mitrechnet, ist das Brot wirklich schnell zubereitet. Die Wartezeit liegt unter einer Stunde und der Geschmack ist einfach unschlagbar. Ihr könnt die Mehlsorten beliebig variieren. Ich habe schon diverse Kombinationen ausprobiert. Ob nun etwas mehr Vollkornmehl oder mehr Weizenmehl, bisher hat jedes Brot wunderbar geschmeckt!

Experimente aus meiner Küche: Kartoffelbrot #breadbakingfriday

Zutaten (für 2 mittlere Laibe)

250g Kartoffeln
575g Mehl (z.B. 325g Dinkelvollkornmehl, 160g Dinkelmehl, 90g Weizenmehl)
1 Würfel frische Hefe
150ml lauwarmes Wasser
150ml lauwarme Milch
1 EL Salz

Zubereitung

Kartoffeln in der Schale kochen, noch warm schälen und fein stampfen oder durch die Kartoffelpresse drücken. Milch und Wasser mischen und die Hefe darin auflösen. Kurz stehen lassen, bis die Kartoffeln ein wenig abgekühlt sind. Danach Mehl, Salz und Kartoffeln zur Hefe geben und gut durchkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat. Bei mir hat es nicht mal 40 Minuten gedauert.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig nochmals gut durchkneten und zwei Laibe daraus formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und ca. 35 - 45 Minuten backen. Die Dauer hängt wie immer von eurem Backofen und der Größe eurer Brote ab. Wenn man auf die Unterseite klopft und es hohl klingt, dann ist es fertig ;)

Man kann natürlich auch Kartoffeln vom Vortag nehmen. Meistens koche ich jetzt immer ein paar mehr, damit ich am nächsten Tag das Brot - ohne zusätzlichen Aufwand - zubereiten kann.

Experimente aus meiner Küche: Kartoffelbrot #breadbakingfriday

Übrigens lasst euch nicht davon abschrecken, dass es zwei Laibe sind. Bei uns wird der erste Laib meistens direkt zum Abendbrot aufgegessen, weil es einfach so lecker ist. Der zweite reicht dann gerade so für zwei Tage zum Frühstück ;) Ihr könnt ansonsten aber auch ein Laib einfrieren und bei Bedarf auftauen.

Für das frische Brot - am besten noch lauwarm - brauche ich eigentlich nichts außer gesalzene Butter! Und vielleicht ein wenig Schnittlauch ;) Aber wenn wir Gäste haben, lasse ich mir gerne auch mal etwas einfallen. Bisher immer gut angekommen ist der Datteldip und auch der Thunfischdip ist heiß begehrt. Dieses Mal wollte ich aber für Abwechslung sorgen und habe mich - auf Wunsch von Schatz - an einem Eiersalat versucht. Gar nicht so einfach, wenn man bisher selbst nie welchen gegessen hat und überhaupt keine Ahnung hat, wie dieser schmecken soll :) Mit ein paar Anregungen meiner lieben Leser bei Instagram habe ich mich dann für folgende Variante entschieden:

Zutaten Eiersalat

10 Eier
 3 EL Mayo (hier: Miracel Whip)
2 Gewürzgurken (mittelgroß)
2 EL Gurkenwasser
2 - 3 EL Milch
1 TL Senf
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Eier hart kochen, abschrecken und pellen. Eier und Gewürzgurken klein hacken. Das geht ganz fix mit so einem Multischneider ;) Gurkenwasser, Mayo, Milch und Senf in einem Gefäß glatt rühren und mit den Eiern vermischen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zum Verzehr kalt stellen.

Experimente aus meiner Küche: Eiersalat

Tja und was soll ich sagen. Experiment ist gelungen! Der Eiersalat war richtig lecker und darf genau so ruhig öfter gemacht werden :)

Eure Yvonne


Mittwoch, 22. Oktober 2014

Lachs-Sahne-Gratin

Also ganz ehrlich, noch vor drei Jahren hättet ihr auf diesem Blog kein einziges Lachs-Rezept gefunden! Wieso? Der Grund ist eigentlich ganz einfach! Zu der Zeit habe ich noch keinen Lachs gegessen und wäre auch nie auf die Idee gekommen, damit herumzuexperimentieren ;) Ich weiß auch gar nicht mehr, wann und warum sich das inzwischen geändert hat, aber ich bin froh, dass es jetzt so ist. Sonst könnte ich euch heute auch nicht dieses superleckere Lachs-Sahne-Gratin präsentieren:

Experimente aus meiner Küche: Lachs-Sahne-Gratin

Zutaten (für 4 - 6 Personen)

6 TK-Lachsfilets
600ml Sahne
2 Zwiebeln
1 kleine Knoblauchzehe
Olivenöl
100ml Gemüsebrühe
3 - 4 EL Dill (frisch oder TK)
1 EL Tomatenmark
Saft von 1/2 Zitrone
1 EL Fish Spice Rub von Kochcowboys*
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Zwiebel fein hacken, Knoblauchzehe pressen. Etwas Öl im Topf erhitzen und beides darin glasig braten. Tomatenmark zufügen und anschwitzen. Mit Brühe und Sahne ablöschen. Gewürze, Kräuter und Zitronensaft zufügen und alles auf kleiner Flamme köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
Die Lachsfilets gefroren in eine Auflaufform geben, mit der Soße übergießen und ca. 25 - 30 Minuten im Backofen garen. 

In der Zwischenzeit die Beilagen fertig machen. Ich habe mich für Vulkanreis* entschieden, der auch hier ganz wunderbar dazu gepasst hat.

Experimente aus meiner Küche: Lachs-Sahne-Gratin

Der Lachs ist so butterweich, dass er fast von der Gabel fällt :) Solltet ihr anstatt Reis lieber Kartoffeln dazu essen, dann kocht ruhig ein wenig mehr. Freitag verrate ich euch nämlich, wie ihr daraus ein ganz schnelles Kartoffelbrot zaubern könnt :)

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt. 


Sonntag, 19. Oktober 2014

Cheesecake mit Schokoswirl

 Da stehe ich nun mit meinem unglaublich leckeren Cheesecake und weiß gar nicht, was ich dazu schreiben soll :) Es gibt keine lustige Anekdote darüber wann und warum ich den Kuchen gebacken habe und auch sonst fällt mir gerade nicht viel dazu ein! Und nun? Da hilft nur noch eins: Fotos zeigen und darauf hoffen, dass euch beim Anblick das Wasser im Mund zusammen läuft ;)
 
Experimente aus meiner Küche: Cheesecake mit Schokoswirl


Experimente aus meiner Küche: Cheesecake mit Schokoswirl

Zutaten

Boden:
125g Butter
90g brauner Zucker
180g Mehl
1 Prise Salz

Füllung:
500g Frischkäse
300g Magerquark
200g brauner Zucker
1 TL Speisestärke
ein paar Dreher aus der Vanillemühle
3 Eier

Schokoswirl:
100g Zartbitter Kuvertüre
100ml Sahne

Zubereitung

Den Backofen auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Butter in der Mikrowelle oder im Topf schmelzen, Zucker zufügen und kurz abkühlen lassen. Mehl und Salz dazugeben und zu einem Teig verrühren. Eine Springform (26cm) mit Backpapier auslegen und den Teig darin festdrücken. Dann etwa 15 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis der Teig goldbraun ist. Nun den Backofen auf 160°C (Ober- und Unterhitze) runterdrehen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür Frischkäse, Magerquark und Zucker cremig rühren. Vanille und Speisestärke zufügen. Jedes Ei etwa 30 Sekunden unterrühren.

Für den Schokoswirl die Schokolade klein hacken. Sahne in einem Topf erhitzen, vom Herd nehmen und die Schokolade darin auflösen. Solange rühren, bis es glatt wird.

Sobald der Teig goldbraun ist aus dem Ofen nehmen, die halbe Frischkäsemasse darauf verteilen und mit etwas Schokolade bedecken. Alles mit einem Zahnstocher vermischen. Darauf die restliche Frischkäsemasse füllen und mit Schoko überziehen. Ebenfalls mit dem Zahnstocher ein Muster ziehen. Mir ist noch etwas Schokolade für die Deko übrig geblieben :)

Nun etwa 35 - 40 Minuten backen und danach mindestens eine Stunde im Backofen ruhen lassen. Vor dem Verzehr 3 Stunden oder über Nacht kalt stellen. Wer mag kann noch die restliche Schokolade streifenförmig auf dem Kuchen verteilen.

Experimente aus meiner Küche: Cheesecake mit Schokoswirl
 
Und als Foodblogger kann man dabei auch noch herrlich schön matschen ;)
 
Experimente aus meiner Küche: Cheesecake mit Schokoswirl

Aber keine Sorge, es schmeckt auch ohne zusätzliche Schokoladendekoration unglaublich lecker und so schön cremig, dass es auf der Zunge zergeht! Mmmmhhhhh!!
 
Ich hoffe, dass euch der Kuchen auch ohne große Worte überzeugt hat? ;)
 
Eure Yvonne

 

Freitag, 17. Oktober 2014

Bread Baking (Fri)day: Olivenbrot von Liv

Ich freue mich, dass heute Liv von Liv For Sweets bei mir zu Gast ist. Warum sie ihr erstes Brotrezept für den Bread Baking (Fri)day zur Verfügung stellt, erzählt sie euch am besten selbst:

Hallo ihr lieben Leser von Yvonnes Blog. Ich bin Liv und komme aus dem hohen Norden – aus Flensburg. Seit einigen Jahren backe und koche ich leidenschaftlich und habe seit ein  paar Monaten selber einen eigenen Foodblog. Da ich einen Thermomix habe, findet man bei mir die meisten der Rezepte mit der Beschreibung für die Zubereitung im Thermomix und ebenfalls für die Zubereitung auf dem „normalen“ Weg.

Jeden Freitag sehe ich diese leckeren Brote bei Yvonne und nehme mir fest vor eines davon zu backen, denn ich habe bis jetzt noch nie ein Brot selbst gemacht. Vor ein paar Tagen, kam ich auf die Idee ein Olivenbrot zu backen. Ich hatte letztens eines im Supermarkt mitgenommen und das schmeckte uns so lecker, dass ich beschloss: >>Frischgebacken muss das noch besser sein. Das probierst du jetzt einfach mal, das kann so schwer ja nicht sein! << Meine erste Anlaufstelle für ein Olivenbrot-Rezept war natürlich die Homepage von Yvonne, denn bei so vielen Back-Freitagen muss doch auch ein Olivenbrot entstanden sein. Aber so ein Rezept fehlt tatsächlich noch zwischen den bisherigen. Ich freue mich riesig darüber, dass ich nun diese kleine Lücke in Yvonnes-Rezept-Kartei füllen kann. Vielen Dank dafür Yvonne.

Experimente aus meiner Küche: Olivenbrot #breadbakingfriday

Dieses Brot ist jetzt also mein erstes selbstgebackenes Brot und es war richtig lecker. Selbst der kritische Freund, konnte überzeugt werden. Dazu gab es einen leckeren selbstgemachten Frischkäse-Dip.

Experimente aus meiner Küche: Olivenbrot #breadbakingfriday


Olivenbrot

Zutaten (für 1 Brot):

60g schwarze entsteinte Oliven
5g Olivenöl
250g Mehl Typ 550
1 TL Thymian (getrocknet, gehackt)
1⁄4 Hefewürfel (10g)
150g lauwarmes Wasser

Zubereitung ohne Thermomix:

Die Oliven halbieren. Mehl, Salz und Thymian in eine Schüssel geben. Die Hefe im Wasser auflösen und beides zusammen mit dem Olivenöl und den Oliven zum Mehl in die Schüssel geben. Alles zu einem Teig verkneten, dabei evtl. auf eine leicht geölte Arbeitsplatte ausweichen. Den gleichmäßig verkneteten Teig nun für ca. 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.

In der Zwischenzeit evtl. schon mal den Frischkäse-Dip fertig machen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Nach der Stunde den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig zu einem Brot formen und auf das Backblech legen. Mit Mehl bestreuen und für ca. 25-35 Minuten backen.

Zubereitung mit Thermomix:

Die Oliven in den Mixtopf geben und 1-2 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern. In eine Schüssel füllen. Die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und ca. 30 Sekunden / Teigstufe verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Dann die Oliven untermischen und noch einmal 10 Sekunden / Teigstufe untermischen.

Den Teig aus dem Mixtopf nehmen und noch einmal kurz mit den Händen durchkneten, dabei evtl. auf eine leicht geölte Arbeitsplatte ausweichen. Den Teig nun für ca. 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen.

In der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen und evtl. schon mal den Frischkäse-Dip zubereiten.

Nach der Stunde den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig zu einem Brot formen und auf das Backblech legen. Mit Mehl bestreuen und für ca. 25-35 Minuten backen.



Experimente aus meiner Küche: Frischkäse-Dip mit getrockneten Tomaten und Feta

Frischkäse-Dip mit getrockneten Tomaten und Feta

Zutaten:

8 getrocknete Tomaten eingelegt in Öl
1-2 rote Peperoni (eingelegt aus dem Glas)
120g Frischkäse
100g Fetakäse
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung ohne Thermomix:

Die Tomaten, die Peperoni und den Feta sehr klein hacken. Alles mit dem Frischkäse und dem Tomatenmark verrühren. Mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas Paprikapulver abschmecken.

Zubereitung mit Thermomix:

Die Tomaten und die Peperoni 10 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern. Die restlichen Zutaten hinzugeben und nochmals solange auf Stufe 5 verrühren, bis alles die gewünschte Konsistenz hat. Dabei zwischendurch immer wieder mit dem Spatel runterschieben.


Experimente aus meiner Küche: Olivenbrot #breadbakingfriday

Viel Spaß und viel Erfolg beim nachbacken. Vielen Dank Yvonne, dass ich hier ein bisschen Platz bekommen habe.

Liv
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Liebe Liv, vielen Dank für deinen Beitrag zum Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Dank dir befindet sich nun auch ein leckeres Olivenbrot in meiner Sammlung ;)

Und welches Brot fehlt euch noch hier?

Eure Yvonne

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Wurst-Nudel-Pfanne

Kennt ihr solche Tage, an denen ihr schnell mal eben etwas kochen möchtet, aber keine frischen Vorräte mehr im Haus sind? Bei uns kommt das oft am Wochenende vor. Ich versuche nämlich meistens meine Einkäufe in der Woche zu erledigen, um den Samstag nicht im Supermarkt verbringen zu müssen ;) Manchmal haut meine Planung aber nicht so ganz hin und dann muss ich improvisieren. Wie gut, dass ich immer Wurst, Tiefkühlgemüse und Nudeln im Haus habe :) Daraus wurde dann einfach ganz schnell diese
Wurst-Nudel-Pfanne zubereitet:

Experimente aus meiner Küche: Wurst-Nudel-Pfanne

Zutaten

200g Kabanossi (hier: Kabanos Klassik von Houdek*)
1 kleines Glas Wiener Würstchen (ca. 250g)
1 Zwiebel
Olivenöl
300g TK-Buttergemüse
1,25l Gemüsebrühe
350g Nudeln
2 EL Tomatenmark
Salz
bunter Pfeffer (hier: Kotányi*)

Zubereitung

Die Würstchen in halbe Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Wurstscheiben zufügen und kross anbraten. Tomantenmark dazugeben und mit anschwitzen. Das Buttergemüse ebenfalls untermischen. Alles mit Gemüsebrühe ablöschen. Sobald die Brühe kocht, die rohen Nudeln zufügen und alles bei geschlossenem Deckel etwa 15 - 20 Minuten auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Die letzten 10 Minuten gerne auch ohne Deckel, damit die Soße etwas eindickt. Zum Schluss mit Salz und buntem Pfeffer abschmecken.

Experimente aus meiner Küche: Wurst-Nudel-Pfanne

Ihr werdet euch die Finger danach regelrecht ablecken ;) Ich bin selbst immer wieder erstaunt, was sich aus ein paar simplen Zutaten zaubern lässt! Ihr könnt das Tiefkühlgemüse natürlich auch durch frische Paprika, Möhren und Mais ersetzen. Dann solltet ihr aber noch ein wenig Butter oder Kräuterbutter zufügen, da diese im Buttergemüse enthalten war.

Die Kabanos-Wurst von Houdek enthält übrigens 30% weniger Fett als herkömmliche Salami und gibt dem ganzen Gericht einen besonders würzigen Geschmack. Hätte ich wohl ohne die neue Degustabox* - die ich auch diesen Monat wieder testen durfte - nie probiert. Außerdem enthalten waren noch folgende Markenprodukte:

Experimente aus meiner Küche: Degustabox September

Wer mir auf Instagram folgt, hat schon gesehen, dass ich mich zuerst auf die Leibniz "Choco Black `n White" gestürzt habe. Die sind aber auch so lecker, vor allem wenn man weiße Schokolade mag :)
Die beiden Tic Tac Boxen sind direkt in meiner Handtasche gelandet und werden immer wieder zwischendurch gelutscht. Vor allem die Sorte Ananas hat es mir angetan ;) Interessant fand ich auch die Bonbons von St. Sin, die unangenehme Gerüche beseitigen sollen. Leider waren in der Box nur die Bonbons gegen Alkohol- und Zigarettengeruch enthalten. Ein Test war somit bisher nicht möglich, da ich nicht rauche und die letzte Party auch schon etwas länger her ist. Die dritte Variante - gegen Knoblauchgeruch - hätte mich hingegen mehr gereizt.
Die Tomatensauce von Birkel ist erstmal im Schrank gelandet und wird sicherlich irgendwann ihren Einsatz finden. Dann aber wahrscheinlich etwas gestreckt, da ich nicht gerne scharf esse. Die Lebernockerl von Leimer werde ich wohl eher verschenken, da mir diese so gar nicht zusagen. Aber vielleicht freut sich ja meine Omi drüber ;)
Die Säfte von Sirco haben mich leider auch nicht so angesprochen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich keine Tomaten mag und hier der bioaktive Extrakt aus der Tomate für eine gesunde Durchblutung sorgen soll.

Auch wenn mir nicht alle Lebensmittel aus der Degustabox September* zusagen, so ist es dennoch eine gelungen Mischung, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Und wenn ihr auch gerne ein Paket voller Vorfreude öffnen möchtet, dann könnt ihr hier die nächste Box bestellen.

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Nektarinen-Marzipan-Tarte

Hier habe ich euch ja schon erzählt, wie chaotisch meine Essensplanung manchmal sein kann ;) Heute erzähle ich euch ein bisschen etwas über das Kuchen backen im Hause E. Wenn es nach mir geht, könnte ich ja jeden Tag Kuchen essen und meistens mache ich das auch ;) Aber um einen Kuchen zu backen, brauche ich schon eine Gelegenheit. Ganz klassisch sind natürlich Geburtstage oder andere Feiern. Dann wälze ich tagelang vorher Zeitschriften und Bücher oder suche im Internet nach Rezepten. Wenn ich jedoch spontan Kuchen backen möchte, weil sich vielleicht Besuch angekündigt hat und ich ja unbedingt und immer etwas anbieten möchte, sieht die Planung schon ganz anders aus. Dann wird meistens geguckt, was im Haus vorhanden ist oder verbraucht werden muss und dementsprechend wird dann nach Rezepten gesucht. So ging es mir die Tage mit dieser Nektarinen-Marzipan-Tarte:

Experimente aus meiner Küche: Nektarinen-Marzipan-Tarte

Mitten in der Woche musste mal wieder Kuchen her. Irgendetwas, was man direkt nach dem Backen essen könnte. Also nichts von wegen vor dem Verzehr 4 Stunden kalt stellen :) Damit fallen ja schon viele Möglichkeiten raus. Außerdem wollte ich die Nektarinen verbrauchen, die mich schon seit ein paar Tagen anflehten: Iss mich! :) Und wie es der Zufall so will, hatte mich ein paar Tage zuvor bei monsieurmuffin eine Pfirsich-Pie angelacht, die ich unbedingt mal ausprobieren wollte. Ein wenig abgewandelt, wurde daraus nun meine Nektarinen-Marzipan-Tarte, in die ich mich am liebsten reingelegt hätte :)
 
Zutaten
 
Teig:
320g Dinkelmehl
170g kalte Butter
150g Marzipanrohmasse
2 Eigelb
1 TL Zucker
1 Prise Salz
 
Füllung:
700 - 800g Nektarinen
2 EL brauner Zucker
50g Marzipanrohmasse
Bittermandelaroma
3 - 4 EL gehackte Mandeln
 
Zubereitung
 
Das Mehl in eine Schüssel sieben und Marzipan hinein raspeln. Eigelb mit 2 - 3 Esslöffeln kaltem Wasser verquirlen. Zusammen mit der Butter (in kleinen Würfeln), Zucker und Salz zum Mehl geben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Folie wickeln und in den Kühlschrank stellen.
 
Den Backofen auf 175°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
 
Die Nektarinen schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit Zucker, Marzipan in Flöckchen, Mandeln und dem Bittermandelaroma (Menge nach Geschmack) in einer Schüssel mischen.
 
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und zwei Drittel auf Backpapier kreisrund (und etwas größer wie eure Tarteform) ausrollen. Ich lege immer eine Lage Backpapier auf den Teig, so benötige ich beim Ausrollen kein Mehl. Den Teig inklusive Backpapier in die Tarteform legen und an den Rändern hochziehen. Sollte etwas Teig überstehen, einfach abschneiden und zusammen mit dem restlichen Drittel verkneten. Nun die Füllung auf dem Teig verteilen. Den restlichen Teig ausrollen und in dünne Streifen schneiden. Diese gitterförmig auf die Füllung legen und am Rand festdrücken.
Ca. 25 - 30 Minuten goldbraun backen. Etwas auskühlen lassen und noch lauwarm mit Sahne oder Vanilleeis servieren.

Experimente aus meiner Küche: Nektarinen-Marzipan-Tarte

Oh ihr glaubt gar nicht, wie lecker das war ;)

Eure Yvonne

Samstag, 11. Oktober 2014

Hähnchen-Gnocchi-Auflauf

Heute gibt es mal wieder ein Rezept aus der Reihe! Inwiefern fragt ihr euch jetzt? Vielleicht habt ihr schon gemerkt, dass ich eine gewisse Regelmäßigkeit aufgebaut habe. Eigentlich veröffentliche ich drei Rezepte in der Woche. Ein herzhaftes Gericht am Dienstag oder Mittwoch, Freitag ein Brotrezept und Sonntag dann Kuchen oder Dessert. Das klappt ganz gut und gibt meinem Blog auch eine gewisse Struktur und Kontinuität. Hoffe ich ;)

Aber manchmal - so wie heute - kommt dann auch außerhalb der geplanten Beiträge ein Rezept hinzu, weil so viele von euch bei Instagram danach gefragt haben ;) Wenn es meine Zeit zulässt, versuche ich natürlich dem nachzukommen und euch schnellstmöglich das Rezept zu präsentieren! Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, wenn das nicht immer klappt! Schließlich ist das Bloggen auch nur mein Hobby ;) Zu diesem Thema hat übrigens Stephanie einen ganz tollen Beitrag verfasst. Lest es euch mal durch, sie spricht da vielen von uns aus der Seele!

Und nun will ich euch auch nicht mehr länger warten lassen! Hier ist der oberleckere Hähnchen-Gnocchi-Auflauf mit cremiger Frischkäse-Sahne-Soße :)

Experimente aus meiner Küche: Gnocchi-Hähnchen-Auflauf

Zutaten (für 4 - 6 Personen)

600g Gnocchi (aus dem Kühlregal)
500g Hähnchenbrustfilet
100g Kräuterfrischkäse
300ml Sahne
2 Möhren
1/2 Bund Frühlingszwiebel
Olivenöl 
Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Topf mit Salzwasser aufsetzen. Möhren schälen, in Scheiben schneiden und in dem kochendem Wasser garen. In der Zwischenzeit das Fleisch waschen, trocken tupfen und jedes Filet in zwei oder drei Stücke schneiden. Mit Salz und RUB Mediterranean Roasts würzen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenstücke darin von beiden Seiten scharf anbraten. Gnocchi in einer großen Auflaufform verteilen. Frühlingszwiebel waschen, in Ringe schneiden und zusammen mit den Möhren auf den Gnocchi verteilen. Sobald das Fleisch von beiden Seiten Farbe hat, aus der Pfanne nehmen und ebenfalls in die Auflaufform legen. Den Bratensatz mit Sahne ablöschen. Kräuterfrischkäse darin auflösen und ggf. mit Salz und RUB Mediterranean Roasts abschmecken. Kurz köcheln lassen und dann über Fleisch und Gnocchi gießen. Alles für ca. 15 - 20 Minuten auf mittlerer Schiene garziehen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Gnocchi-Hähnchen-Auflauf

Jetzt muss es nur noch schnell aus der Form auf Teller verteilt werden und schon könnt ihr euer Essen genießen ;)

Experimente aus meiner Küche: Gnocchi-Hähnchen-Auflauf

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt. 


Freitag, 10. Oktober 2014

Bread Baking (Fri)day: Kürbis-Buttermilch-Brot von Anna

Am heutigen Bread Baking (Fri)day möchte ich euch Anna und ihr leckeres Kürbis-Buttermilch-Brot vorstellen:

Experimente aus meiner Küche: Kürbis-Buttermilch-Brot #breadbakingfriday

Dieses und weitere Koch- und Backrezepte findet ihr auf ihrer Facebookseite Anna´s Kalorien-Reich. Und bevor sie uns gleich das Rezept verrät, stellt sie sich erst einmal vor:

Ich bin Anna, 4fache Mama von ganz tollen Kids mit 19,17, 7 und 6 Jahren. Ich habe in meinem Job, der außerklinischen Intensivpflege (im Nachtdienst) wieder das Backen angefangen. Kochen ist schon immer meine Leidenschaft gewesen. Ich stelle nur Dinge und Rezepte vor, die ich selbst bastle oder schon getestet habe und die auf jeden Fall familientauglich sind. Trotz Chemotherapie seit ein paar Jahren steht unsere Küche nie still, da ich die besten Esser der Welt habe ;)

Zutaten

1 Hokkaido-Kürbis, sollte entkernt ca. 650g ergeben
150 ml Buttermilch
1 Würfel Hefe
750 g Weizenmehl 1050er ( Dinkel geht natürlich auch)
125 g Kürbiskerne
2 EL Olivenöl
2-3 TL Salz
1 Prise Zucker

Zubereitung

Den Kürbis waschen und entkernen. In grobe Stücke schneiden und mit etwas Wasser einige Minuten köcheln lassen. Der Kürbis soll noch nicht zerfallen.
Lasst den Kürbis ordentlich ausdampfen, da er reichlich Wasser zieht. Den Kürbis mit einem Pürierstab zu einem Mus verarbeiten und etwas auskühlen lassen. Bei der Verarbeitung darf er noch gut warm sein.

Die Kürbiskerne hexle ich kurz bis sie grob geschrotet sind.

Die Hefe in der leicht erwärmten Buttermilch mit einer Prise Zucker auflösen und 15 Minuten quellen lassen. Das Kürbispüree mit dem Salz und dem Olivenöl glattrühren. Nun kommt die Hefe-Buttermilchmischung dazu und wird nochmals kurz verrührt.

Nun gebt ihr das Mehl und die Kürbiskerne hinzu, knetet erst langsam mit dem Knethaken alle Zutaten untereinander, stellt die Maschine dann auf die höchste Stufe und schlagt den Teig ca. 2-3 Minuten.

Gebt etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und knetet den Teig dort nochmals von Hand durch. Lasst ihn 30-40 Minuten abgedeckt ruhen, er geht jetzt schon ordentlich auf.

Nehmt eine große Kastenform, pinselt diese mit Öl ein und gebt etwas gemahlenes Meersalz hinein.

Nun wird der Teig noch einmal geknetet und zum weiteren Gehen in die Backform gegeben. Nach weiteren 40 Minuten dürfte der Teig genug gegangen sein. Ihr könnt ihn nun auch nach Wunsch einschneiden, das Messer muss jedoch sehr scharf sein um keinen Druck auf den Teig auszuüben.

Backt ihn 20 Minuten bei 210° Umluft und weitere 25-30 min bei 180° Umluft.

Wenn ihr direkt vor dem Einschießen des Brotes etwas Wasser auf die Wände und den Boden des Ofen sprüht, entsteht ein besseres Backklima und das Brot bekommt eine schönere Kruste. 
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Liebe Anna, vielen Dank für deinen Beitrag zum Bread Baking (Fri)day:

http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/search/label/Bread%20Baking%20%28Fri%29day

Ihr habt auch noch Brotrezepte, die hier vorgestellt werden sollen? Dann immer her damit ;)

Eure Yvonne

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Schichtkohl mit Hackfleisch und Kartoffeln

Tja was soll ich sagen! Das Gericht ist wirklich keine Schönheit! Man kann noch so viel versuchen, um es ästhetisch aussehen zu lassen, aber es ist einfach ein unfotogenes Essen! Selbst ein paar Kartoffeln, eine Pfeffermühle und frisch gemahlene Pfefferkörner schaffen es nicht ;) Dafür schmeckt es umso besser und bei diesem Wetter ist Schichtkohl einfach unschlagbar! Egal wie es aussieht! Oder was meint ihr? ;)

Experimente aus meiner Küche: Schichtkohl mit Hackfleisch und Kartoffeln

Zutaten (für 4 - 6 Portionen)

1kg gemischtes Hackfleisch
1kg Weißkohl
1kg Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
1 TL Paprika, rosenscharf
1 TL Kümmel, gemahlen
3 - 4 EL Tomatenmark
1,5 Liter Gemüsebrühe

Zubereitung

 Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Vom Weißkohl den Strunk entfernen, in Streifen schneiden und waschen. Zwiebel ebenfalls schälen und klein schneiden. Knoblauch pressen. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Hackfleisch darin krümelig anbraten. Zwiebel und Knoblauch zufügen und mitdünsten. Gewürze zufügen und nicht geizen. Ich habe von allem erstmal ca. 1 Esslöffel genommen ;) 2 Esslöffel Tomatenmark dazugeben und kurz anrösten. Mit etwas Wasser ablöschen, den geschnittenen Weißkohl zufügen und ordentlich durchmischen. Nach 5 Minuten die Kartoffelwürfel dazugeben und mit Brühe auffüllen. Zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen. Danach ohne Deckel weitere 10 - 15 Minuten schmoren lassen. Evtl. noch etwas Tomatenmark zufügen und kräftig nachwürzen. Das Gericht ist fertig sobald die Kartoffeln und der Kohl weich sind. Am nächsten Tag schmeckt es sogar noch besser!

Experimente aus meiner Küche: Schichtkohl mit Hackfleisch und Kartoffeln

Nachtrag 05.10.2017:
  Hier die Zutaten für eine WW-Variante (ergibt 6 Portionen für 7 SP oder 8 Portionen für 5 SP):

800g Tartar
1,2 kg Weißkohl
800g Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
2 TL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
1 TL Paprika, rosenscharf
1 TL Kümmel, gemahlen
3 - 4 EL Tomatenmark
1,5 Liter Gemüsebrühe

   Was ist euer absolutes Lieblingsessen bei schlechtem Wetter?

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unberührt. 

Sonntag, 5. Oktober 2014

Mini-Oreo-Cheesecake

Da meine beste Freundin vor ein paar Tagen Geburtstag hatte, wollte ich sie mit einer kleinen Leckerei aus meiner Küche überraschen. Natürlich habe ich mir schon vorher Gedanken gemacht, worüber sie sich freuen könnte und was sich gut einen Tag vorher zubereiten lässt. Schnell war mir klar, dass es etwas mit Oreo-Keksen werden sollte. Ihre Lieblingskekse ;) Zuerst hatte ich an Brownies gedacht, aber nachdem ich dieses Rezept bei chefkoch.de entdeckt hatte, war die Wahl getroffen! Cremige kleine Oreo-Cheesecakes, die man wunderbar transportieren kann und die sowieso erst am nächsten Tag so richtig gut schmecken :)

Experimente aus meiner Küche: Mini-Oreo-Cheesecake

Zutaten (für 15 - 17 Stück)

21 - 23 Oreo-Kekse
450g Frischkäse
100g Schmand
120g Zucker
2 Eier
ein paar Dreher aus der Vanillemühle oder 1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung

Den Backofen auf 135°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

6 Kekse zerbröseln. Funktioniert wunderbar mit Hilfe von einem Gefrierbeutel und dem Nudelholz ;) Frischkäse, Schmand, Zucker und Vanille glatt rühren. Eier einzeln zufügen. Zum Schluss die Keksbrösel unterheben. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und jeweils ein Oreo-Keks auf den Boden legen. Nun etwa 2 Esslöffel Creme einfüllen. Bei mir hat die Masse etwa 17 Stück ergeben.

Auf mittlerer Schiene ca. 25 - 30 Minuten backen und mindestens 4 Stunden oder über Nacht auskühlen lassen.
 
Experimente aus meiner Küche: Mini-Oreo-Cheesecake

Da ich natürlich selber auch noch etwas haben wollte und meinen Kollegen schon lange nichts mehr mitgebracht hatte, hab ich gleich die doppelte Menge gemacht und es nicht bereut. Die kleinen Cheesecakes sind wirklich soooo unglaulich lecker und cremig, dass restlos alle Testesser begeistert waren ;) 
 
Experimente aus meiner Küche: Mini-Oreo-Cheesecake
 
Eine Creme die auf der Zunge zerfällt und ein noch leicht knackiger Keks! Könnt ihr euch vorstellen, wie gut das harmoniert? Nein??? Na dann nichts wie ab in die Küche und einfach mal ausprobieren ;)
 
Eure Yvonne

Freitag, 3. Oktober 2014

Bread Baking (Fri)day: Walnuss-Ciabatta

Es ist schon lange her, dass ich selber einen Beitrag für den Bread Baking (Fri)day beigesteuert habe. Dabei backe ich weiterhin regelmäßig Brot, aber meistens greife ich auf bewährte Rezepte zurück ;) Vor einiger Zeit habe ich jedoch ein neues Rezept ausprobiert, welches ich euch natürlich auch vorstellen möchte. Es muss zwar etwas länger gehen, aber dafür schmeckt das
Walnuss-Ciabatta einfach phantastisch :)

Bread Baking (Fri)day: Walnuss-Ciabatta

Zutaten
 
400g Weizenmehl
100g Dinkelvollkornmehl
1/2 Würfel frische Hefe
100g Walnusskerne
2 EL Olivenöl
2 TL Salz
 
Zubereitung
 
Hefe in 320ml lauwarmen Wasser auflösen und 15 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Walnüsse klein hacken, mit Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Das Hefewasser zusammen mit dem Olivenöl zufügen und mit den Knethaken der Küchenmaschine solange kneten, bis keine trockenen Stellen mehr vorhanden sind. Zugedeckt an einem warmen Ort (unter der Bettdecke) etwa 2 Stunden gehen lassen.
 
Den Teig mit etwas Mehl bestreuen, nochmals durchkneten und in gewünschte Portionen abteilen. Ich habe 4 - 5 mittelgroße Stangen geformt. Man kann auch lediglich 2 große Brote daraus machen. Dafür einfach die abgeteilte Teigmenge langziehen und etwas verdrehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit einem leicht angefeuchteten Tuch abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
 
Inzwischen den Backofen auf 250°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine kleine Auflaufform mit Wasser auf den Boden des Backofen stellen. Das Brot auf mittlerer Schiene ca. 20 - 30 Minuten backen. Die Dauer hängt davon ab, wie groß ihr euer Ciabatta gemacht habt. Sobald die Unterseite beim Klopfen hohl klingt, ist das Brot fertig.
 
Auskühlen lassen, nach Belieben in Scheiben schneiden und in Öl dippen oder längs halbieren und großzügig belegen.

Bread Baking (Fri)day: Walnuss-Ciabatta
 
Das Walnuss-Ciabatta schmeckt auch nach 2 Tagen immer noch sehr lecker und überhaupt nicht trocken! Wenn ihr daraus ein richtig leckeres Abendessen zaubern wollt, dann bestreicht ihr die Hälften mit etwas Kräuterbutter und frischem Parmesan. Überbackt es nun ca. 5 Minuten auf 220°C (Oberhitze oder Grill) und belegt es dann nach Lust und Laune mit Salat, Wurst, Kresse, Balsamico-Creme und noch ein wenig Parmesan.
 
Bread Baking (Fri)day: Walnuss-Ciabatta
 
Und jetzt genüsslich reinbeissen ;)

Bread Baking (Fri)day: Walnuss-Ciabatta
 
Möchtet ihr weiterhin jeden Freitag ein neues Brot/Brötchen-Rezept? Gefällt euch das Prinzip der Gastbeiträge? Über Feedback würde ich mich sehr freuen und über neue Rezepte für den Bread Baking (Fri)day natürlich auch:
 
http://experimenteausmeinerkueche.blogspot.de/2014/05/bread-baking-friday.html
 
Eure Yvonne

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Pfirsich-Schicht-Dessert mit karamellisierten Walnüssen

Habe ich euch eigentlich schon von meiner heimlichen Leidenschaft für Walnüsse erzählt? Sobald ich welche im Haus habe, werden diese überall eingesetzt. Ob im Brot, für Kuchen, auf Hähnchen oder als Topping für ein Risotto! Walnüsse gehen immer! Und wenn sie dann noch karamellisiert werden, machen sie sich auch ganz wunderbar im Dessert:

Pfirsich-Schicht-Dessert mit karamellisierten Walnüssen

Zutaten (für 6 Portionen)

300g Frischkäse
300g Naturjoghurt
1 – 2 EL Zucker
100g Walnüsse
4 EL Zucker
3 Weinbergpfirsiche
1 EL Himbeeressig
40g Löffelbiskuits

Zubereitung

Zuerst die Pfirsiche waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Walnüsse klein hacken. In einer beschichtete Pfanne 4 Esslöffel Zucker karamellisieren lassen und die gehackten Walnüsse unterheben bis sie rundherum mit dem Karamell ummantelt sind. Danach auf Backpapier streichen und auskühlen lassen. In die heiße Pfanne die Pfirsiche geben und mit Himbeeressig ablöschen. Ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Pfirsiche etwas weicher sind. Ebenfalls abkühlen lassen.
Für die Creme Frischkäse, Joghurt und Zucker verrühren. Ihr könnt auch Honig statt Zucker verwenden. Und wer keinen Frischkäse im Dessert mag, der nimmt einfach Mascarpone ;)
Sobald alles Zutaten abgekühlt sind, kann geschichtet werden. Ich habe zuerst die Löffelbiskuits zerbröselt und auf dem Boden der Gläser verteilt. Darauf kamen die Pfirsiche. Wer mag, kann die Löffelbiskuits auch noch mit etwas Obstlikör oder Amaretto tränken ;) Darauf kommt die Creme und getoppt wird alles mit den karamellisierten Walnüssen.


Mindestens zwei Stunden ziehen lassen und dann voller Freude auslöffeln ;)

 
Und solltet ihr noch ein paar karamellisierte Walnüsse übrig haben, dann eignen sie sich auch hervorragend als Snack vorm Fernseher! Nur mal so ein kleiner Tipp am Rande ;)

Eure Yvonne