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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Kürbisgemüse aus dem Ofen

Ich habe wieder ein Kürbisrezept für euch, dass ich schon vor ein paar Tagen angekündigt hatte, aber bisher noch nicht verbloggt habe. Jetzt wird es aber höchste Zeit, da ich mit diesem Gericht nur noch heute beim Blogevent von Cookies & Style teilnehmen kann. Erst gestern habe ich auch mit Schrecken festgestellt, dass in 6 Wochen schon Weihnachten vor der Tür steht. Wo ist bloß die Zeit geblieben?

Den Kürbis habe ich übrigens erst dieses Jahr so richtig „kennen und schätzen" gelernt. Bisher wurde er lediglich für Suppe verwendet, wobei es doch noch so viele andere Möglichkeiten gibt. Zum Beispiel gemischt mit Kartoffeln als Ofengemüse. Sehr lecker als Beilage oder auch als vegane Hauptspeise :) 


Zutaten (als Hauptspeise für 2 Personen)

1kg Kürbis (Hokkaido)
550g Kartoffeln
4 EL Olivenöl
1 EL Knoblauchöl (z.B. von onemillionfruits)
1 TL Rauchsalz (z.B. von Dudel)
Salz

Zubereitung

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und den Rest in Stücke schneiden. Kartoffeln schälen, ebenfalls klein schneiden und mit den Kürbiswürfeln in einer Schüssel mischen. Olivenöl, Knoblauchöl und Rauchsalz verrühren und zu dem Gemüse geben. Wer kein Knoblauchöl zu Hause hat, kann auch eine Knoblauchzehe pressen und zum Olivenöl geben. Jetzt entweder mit einem Löffel durchrühren oder die Schüssel verschließen und gut schütteln. Das Gemüse auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen, salzen und etwa 40 – 45 Minuten im Backofen garen. 

 
Sobald das Gemüse geröstet und weich ist, herausnehmen und nochmals mit Salz bestreuen. Auf Tellern anrichten und genießen.

 
Das Rauchsalz gibt dem Gericht noch mal eine besondere Note und ist dezent heraus zu schmecken. Ich hatte mir ein paar Tage zuvor eine kleine Probe davon auf einem Markt gekauft und musste es natürlich sofort ausprobieren. Ein Wunder, dass ich - bei der großen Auswahl - nicht den ganzen Stand leer gekauft hatte. Vor allem die Probiergrößen verlocken natürlich zum Kauf, auch wenn man dabei eigentlich zu viel zahlt :) Aber zum Glück hat das Unternehmen - was mir bisher unbekannt war - auch einen Onlineshop, so dass ich bei Bedarf fröhlich weitershoppen kann :) Geht es euch auch so, dass ihr an bestimmten Sachen (Gewürze, Deko, selbstgemachte Marmeladen, etc. ) einfach nicht vorbei gehen könnt, ohne den halben Laden (oder Stand) leer zu kaufen? :)


Dazu passt hervorragend dieser Granatapfelsalat und für alle Nicht-Veganer noch ein Joghurt- bzw. Quarkdip.

http://cookiesandstyle.blogspot.co.at/2013/10/blogevent-herbst-hunger-von-apfel-bis.html

Eure Yvonne

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Winterapfeltorte

Kennt ihr eigentlich die Winterriegel, die es jedes Jahr vor Weihnachten bei Aldi Nord zu kaufen gibt? Besonders die Sorte Winter Apfel – eine Edel-Vollmilchschokolade gefüllt mit fruchtigen Apfel-Stückchen und gehackten Haselnüssen in Zimt-Milchcreme – hat es mir angetan. Meine Schwiegermutter versorgt uns jedes Jahr mit mehreren Tafeln (es ist nicht so, dass wir uns die nicht auch selber kaufen könnten) besagter Schokolade. So war es am Wochenende auch wieder soweit und seither liegen lagen zwei Tafeln bei uns im Schrank. Als ich mich am Montag Abend vor den PC gesetzt habe, nahm ich mir gleich zwei Riegel als Verpflegung mit. Da saß ich nun, Schokolade essend und Beiträge schreibend, am PC und plötzlich kam mir der Gedanke, dass ich die Schokolade unbedingt in einer Torte/Kuchen verwenden muss. Aber wie? Vielleicht klein gehackt in Muffins? Oder wie in dieser Yogurette-Torte? Beim Stöbern im Internet bin ich dann auf die Idee gekommen, die Schokolade in Sahne zu schmelzen und so eine Art Schokomousse daraus zu machen. Inzwischen war es schon fast Mitternacht und eigentlich hätte ich langsam schlafen gehen müssen, aber was habe ich stattdessen gemacht? :) Ja genau! Ich bin um 0.15 Uhr in die Küche gegangen, habe Sahne erhitzt, die Schokolade klein gehackt und dann geschmolzen. Somit konnte die Schokosahne über Nacht fest werden und ich zufrieden ins Bett gehen :)

Am nächsten Morgen habe ich dann schnell einen Biskuitteig gebacken und bin danach einkaufen gefahren. Ich war mir zwar noch nicht 100%ig sicher, wie ich die Torte füllen wollte, aber ein paar Ideen hatte ich schon im Kopf. Blöd nur, dass ich beim Einkaufen die Hälfte vergessen hatte und schnell umdisponieren musste. Aber experimentierfreudig wie ich bin, ist mir das natürlich nicht schwer gefallen :)

Heraus gekommen ist dann diese Winterapfeltorte mit Schoko-Mascarpone-Füllung:
 

Zutaten (18cm)

Biskuitteig:
4 Eier
4 EL warmes Wasser
125 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
130 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Schoko-Mascarpone-Creme:
200ml Sahne
250g Mascarpone
150g Bratapfeljoghurt

Außerdem:
ca. 100 ml heißes Wasser
1 Teebeutel Früchtetee Apfel (hier: Kaminwärme von Westminster)
30 – 40g Mandelblättchen
1 EL Puderzucker

Zubereitung

Zuerst die Winterapfelschokolade fein hacken. Die Sahne erhitzen, von der Kochstelle nehmen und die Schokolade darin schmelzen. Mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.

Für die Biskuitböden Eier mit dem Wasser schaumig schlagen. Zucker und Vanilleextrakt zufügen und ein paar Minuten lang zu einer hellgelben Masse aufschlagen. Mehl und Backpulver mischen, über die Eimasse sieben und mit mit dem Mixer auf kleinster Stufe vorsichtig unterheben, dann kurz und schnell auf höchster Stufe verrühren, um alle Mehlklumpen zu beseitigen. Den Teig halbieren und jede Hälfte in einer mit Backpapier ausgelegten Springform mit 18 cm Durchmesser entweder nacheinander oder – wenn ihr zwei gleich große Backformen habt – parallel ca. 10-15 Minuten (im 200°C vorgeheizten) Backofen goldgelb backen. Vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit aus 100ml kochendem Wasser und einem Teebeutel einen Tee kochen und kalt stellen. Eigentlich wollte ich Apfelsaft zum Tränken verwenden, hatte aber vergessen welchen zu kaufen :(

Die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne mit Puderzucker bestäuben und karamellisieren. Auf einem Teller auskühlen lassen.

Für die Füllung einfach die Schokosahne mit dem Mixer steif schlagen. Kann ein paar Minuten dauern. In einer zweiten Schüssel Mascarpone und Joghurt verrühren und mit der Hälfte der Schokomousse vermischen.

Wenn alle Zutaten erkaltet bzw. vollständig ausgekühlt sind, werden die Biskuitböden einmal längs durchgeschnitten. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen und den Tee mit einem Löffel auf dem ganzen Boden verteilen. Boden gleichmäßig mit der Schoko-Mascarpone-Creme bestreichen und den zweiten Boden darüber legen. Diesen ebenfalls mit Tee tränken und mit Creme bestreichen. Beim dritten Boden alles noch einmal wiederholen. Mit dem letzten Boden abdecken und
rundherum komplett mit der Schokosahne einstreichen. Die karamellisierten Mandelblättchen mittig verteilen und bis zum Verzehr kalt stellen. 

 

Die Torte habe ich zwar im echten Leben für meine tägliche Kaffeerunde mit Oma gebacken, aber kreiert habe ich die Torte eigens für den Bloggeburtstag von Meine Küchenschlacht:

http://raunbowsugersprinkles.blogspot.de/search?updated-max=2013-10-20T11:14:00%2B02:00&max-results=1&start=4&by-date=false

Liebe Stephie, an dieser Stelle noch mal herzlichen Glückwunsch und hier extra ein Bild nur für dich :)



 Die Mousse ist übrigens so schön fest geworden, dass man sie sicherlich auch solo als Dessert verwenden könnte. Und überhaupt fallen mir gerade noch hundert andere Möglichkeiten ein, wie man die Schokolade einsetzen könnte ;) Ihr wollt die Schokolade auch mal ausprobieren? Dann verratet mir, wofür ihr die Schokolade nutzen würdet. Unter allen Kommentaren (Versand nur innerhalb Deutschlands) verlose ich eine Tafel Winterapfel.


Das Gewinnspiel endet am 03.11.2013 um 18 Uhr. Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und auch der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird ausgelost.

Dann bin ich mal gespannt, welche Ideen ihr habt :)

Eure Yvonne

Dienstag, 29. Oktober 2013

Unsere Lieblingspasta – Nudeln mit Hackfleisch-Gemüse-Soße

Als die liebe Marie von Schätze aus meiner Küche am Anfang des Monats das Motto „Pasta-Klassiker“ für ihr Oktober Blog-Event bekannt gegeben hat, war ich mir ziemlich sicher, dass ich das Motto schnell umsetzen werde. Schließlich kommen bei uns Nudeln gerne und auch oft auf den Tisch. Aber gerade im Oktober habe ich es bisher nicht einmal geschafft einen Pasta-Klassiker zu servieren. Wie das halt so ist im Leben ;)

Das wollte ich schnellstens ändern und habe mich heute für unsere Lieblingspasta entschieden. Einen richtigen Namen gibt es dafür nicht wirklich. Es erinnert ein bisschen an Bolognese, aber irgendwie auch wieder nicht. Vielleicht fällt euch ja ein netter Name dafür ein? Bis dahin bleiben es einfach Nudeln mit Hackfleisch-Gemüse-Soße:
  

Zutaten (für 4 – 6 Personen)

330g Möhren
2 Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Basilikum Öl (ich habe dieses von onemillionsfruits verwendet)
1kg gemischtes Hackfleisch
1 kleine Dose Tomatenmark (70g)
300ml Wasser
1 TL Italienische Kräuter
1 TL Paprika edelsüß
1 TL Basilikum
1 TL Oregano
1 TL Pasta-Gewürz (z.B. dieses)
Salz, Pfeffer
1 handvoll Basilikumblätter

300g Nudeln (hier: Suppenmuschelnudeln)

Zubereitung

Möhren, Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden. Paprika waschen und ebenfalls klein schneiden. Das Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen und sowohl Zwiebel als auch Knoblauch darin glasig dünsten. Das Basilikum Öl von onemillionfruits besteht im Übrigen aus Olivenöl, Basilikum, Knoblauch und Chili und kann natürlich auch durch normales Olivenöl ersetzt werden. Dann sollte man die Gewürze evtl. noch ein wenig anpassen. Die Schärfe vom Chili kam auf jeden Fall dezent im Gericht hervor.

Das Hackfleisch zufügen und krümelig braten. Tomatenmark unterrühren und anschwitzen. Das Gemüse kurz mitbraten und dann mit den Gewürzen vermischen. Mit Wasser auffüllen und bei mittlerer Temperatur etwa 15 – 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Sobald die Nudeln fertig sind, abgießen und zu der Hackfleisch-Pfanne zufügen. Bei Bedarf noch mit 1 EL italienischen Kräutern, 1 EL Oregano und Salz abschmecken. Zum Schluss die frischen Basilikumblätter hacken und unterrühren. Mit Parmesan servieren.
 

Falls ihr euch über die Menge wundert, so kann ich auch nur sagen, dass ich heute für eine ganze Fußballmannschaft gekocht habe. Dabei sind wir nach wie vor nur zu dritt ;) Nun ja, da habe ich mich wohl ein bisschen verschätzt! Ich wollte zwar schon für zwei Tage kochen, aber ich habe das Gefühl, die Menge reicht auch noch für einen dritten Tag oder weitere Esser. Falls ihr also keine Fußballmannschaft versorgen müsst und auch keine Lust habt drei Tage lang davon zu essen, solltet ihr die Menge entsprechend abändern.

Das Gericht ist übrigens auch sehr wandelbar. Es ist nicht zwingend erforderlich die Nudeln mit dem Hackfleisch zu vermengen. Wenn ihr noch eine Dose Tomaten beim Kochen zufügt, könnt ihr die Hackfleisch-Gemüse-Mischung auch ganz klassisch als Soße servieren. Solltet ihr keine Lust auf Nudeln haben, so lässt sich die Hackfleisch-Pfanne genauso gut mit Reis oder Kartoffeln mischen. Wenn ihr beim Kochen mehr Wasser (oder Brühe) verwendet, könnt ihr Nudeln, Reis oder Kartoffeln auch gleich zusammen mit dem Hackfleisch garen.

Wie ihr seht ist die Hackfleisch-Gemüse-Pfanne ein Allround-Talent! So wie auch „meine“ Gewürzmischung, die bei diesem Gericht wieder zum Einsatz kommen könnte :)


Und wie schon anfangs erwähnt, nehme ich mit dem Gericht beim Oktober Blog-Event von Schätze aus meiner Küche teil:


Eure Yvonne

Gefüllte Hähnchenbrust


Als die liebe Anita von olles *Himmelsglitzerdings* vor ein paar Tagen dazu aufrief der Würzpfade Geschmacksmanufaktur bei der Erstellung einer Gewürzbox mitzuhelfen, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich selber benutze gerne viele Gewürze und Kräuter in meinen Gerichten und greife auch oft auf fertige Gewürzmischungen zurück. Somit war es gar nicht schwer, ein passendes Rezept zu finden. Meine Wahl viel auf eines unserer Lieblingsgerichte: gefüllte Hähnchenbrust!


Bevor ich euch also das Rezept zeige, hier die Auflistung der Gewürze, die ich in „meiner“ Gewürzbox kombinieren würde:

Cayennepfeffer oder Paprika rosenscharf 

Für meine gefüllte Hähnchenbrust habe ich zwar nicht die Gewürze der Würzpfade Geschmacksmanufaktur benutzt, dennoch werden 5 (6 wenn man das Salz mitzählt) der oben angegebenen Gewürze darin verwendet:

Zutaten (für 3 Personen)

3 Hähnchenbrustfilets
2 TL Kräuterfrischkäse pro Hähnchenbrust
6 Basilikumblätter
Paprika, Oregano, Basilikum, Rosmarin und Pfeffer
Salz (oder eben Mamma Mia Gewürzsalz)
2 EL Oregano-Olivenöl
Salz
3 Scheiben Schinken (Serrano oder Schwarzwälder)

Zubereitung

Hähnchenbrustfilets waschen, trocken tupfen und von Sehnen befreien. Eine Tasche längs einschneiden, mit Frischkäse und 2 Basilikumblättern befüllen. Aus Olivenöl, Gewürzen und Salz eine Paste mischen und damit die Hähnchenbrust einpinseln. Mit Schinken umwickeln und in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl braten. 


Dazu passt hervorragend gemischtes Ofengemüse und dieser Granatapfelsalat.

Für das Ofengemüse kann man ebenfalls wunderbar die Gewürze aus „meiner“ Gewürzbox verwenden. Weitere Einsatzmöglichkeiten wären:

Pasta mit Kürbis-Sahne-Sauce (Paprika, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Pfeffer, Salz)

Exotische Hackfleischpfanne (Basilikum, Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer)

Mediterraner Gnocciauflauf (Rosmarin, Basilikum, Oregano, Paprika, Salz, Pfeffer)

Zucchinisuppe (Thymian, Paprika, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer)

Welche Gewürze verwendet ihr am häufigsten und was sind bei euch die Exoten?

Eure Yvonne



Montag, 28. Oktober 2013

Schnelles Apfelmus-Dessert

Ich habe euch hier ja schon erzählt, dass ich wieder Apfelmus gekocht hatte. Dieses Mal habe ich aber den Pfeffernuss Orange Tee von Ankerkraut verwendet und die Gewürze raus gelassen.


Der Tee von Ankerkraut befindet sich in einem wieder verschließbaren "Beutel" und enthält neben dem Rotbuschtee u.a. noch Zutaten wie gehobelte Mandeln, Pistazien und rosa Pfefferkörner, die sich auch tatsächlich in der Mischung erkennen lassen.


Der Tee riecht schon beim Öffnen der Verpackung sehr gut und schmeckt auch so. Da ich eher Teebeutel nutze und mich somit mit losem Tee nicht so gut auskenne, fehlte mir auf der Verpackung ein Hinweis, wie viele Teelöffel man für eine Tasse benötigt. Für mein Apfelmus habe ich mich dann für folgende Mengen entschieden:

Zutaten

500g Äpfel (ungeschält)
180ml heißes Wasser
2 gehäufte TL Pfeffernuss Orange Tee

Zubereitung

Zuerst den Tee zubereiten und etwa 10 – 15 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit Äpfel schälen, entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel zusammen mit dem Tee in einem Topf weich kochen. Nach etwa 15 – 20 Minuten sind die Äpfel weich und können püriert werden. Das Apfelmus direkt in heiß ausgespülte Gläser füllen. Sofort verschließen und 10 Minuten auf den Deckel stellen.


Durch den Tee erhält das Apfelmus einen leicht aromatischen Geschmack ohne dabei süß zu sein. Wer es etwas süßer mag, sollte noch ein oder zwei Teelöffel Zucker zufügen. Den Apfelmus kann man wunderbar mit Naturjoghurt mischen, pur essen oder für dieses schnelle Apfelmus-Dessert nutzen:


Zutaten

100g Schmand
100ml Sahne
1 TL Zimt
1 TL brauner Zucker
ca. 20 Amarettini
ca. 300g Apfelmus

Zubereitung

Schmand mit braunem Zucker verrühren. Sahne mit Zimt steifschlagen und unter den Schmand heben. Amarettini (bis auf 4 Stück) zerbröseln und unter die Creme mischen. Jeweils 2 Esslöffel Apfelmus in Gläser füllen, mit Creme bedecken und mit den restlichen Amarettini dekorieren.

Beim nächsten Mal würde ich eher 200g Schmand und nur 50ml Sahne verwenden, damit die Masse etwas fester ist. Wenn ihr das Apfelmus nicht selber kochen wollt, könnt ihr natürlich auch fertiges Apfelmus nutzen. Dann solltet ihr aber evtl. den Geschmack noch ein wenig mit Zimt verfeinern :)



Da ein Dessert bei mir immer für gute Laune sorgt, kann ich damit - vor allem im Winter - meine Stimmung verbessern und meine Seele streicheln, so dass ich es natürlich beim Blogevent von Schmeckt nach mehr einreichen muss:


Und womit hebt ihr eure Stimmung im Winter an?

Eure Yvonne


Granatapfelsalat

Bevor ich dazu komme einen ausführlichen Bericht von meinem Wochenende in Hamburg zu schreiben, möchte ich euch noch ein paar Rezepte zeigen, die wir in den letzten Wochen ausprobiert haben. Da ich diese Woche Urlaub habe, versuche ich – während meine Tochter Mittagsschlaf macht – ein paar Blogbeiträge vorzubereiten. Mal sehen, was ich so schaffen werde :)

Fangen wir also mit einem Granatapfelsalat, der schnell zubereitet ist und als Beilage hervorragend zu Fleisch oder Gemüse passt. 
 

Zutaten (als Beilage für 4 Personen)

250g Salat
1 Granatapfel
2 TL Honig
2 TL süßen Senf (z.B. dieser Senf der Horbacher Mühle)
2 EL Balsamico Honig
2 EL Brombeer-Essig (z.B. von onemillionfruits)
8 EL Olivenöl
Salz

Zubereitung

Salat waschen und klein schneiden. Granatapfel halbieren und die Kerne mit einem Löffel rauskratzen. Beides in einer Schüssel mischen.
Für das Dressing Honig, Salz, Senf, Balsamico und Brombeer-Essig sowie Olivenöl vermischen. Den Salat auf Tellern anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Natürlich kann man das Dressing auch direkt unter den Salat mischen :)
Das Dressing schmeckt schön fruchtig und harmoniert hervorragend mit dem Granatapfel.



Der Senf kann übrigens auch sehr gut als Brotaufstrich verwendet werden. Auf frisch gebackenem Brot kann man ihn sogar als Amuse-Gueule servieren oder einfach als Beilage zu dem Salat. Hier links im Bild auf meinem Lieblingsbrot dem „No-Knead-Bread“ :)


Wofür verwendet ihr Senf am liebsten? Oder kommt Senf bei euch lediglich auf die Bratwurst?

Eure Yvonne

Samstag, 26. Oktober 2013

Kürbishappen

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, waren die letzten Tage ganz schön kürbislastig. Zuerst gab es Kürbissuppe mit Hackfleisch, zum Kaffee kam noch der saftige Kürbiskuchen hinzu und gestern sowie heute dann die Kürbispüree-Resteverwertung in Form von Pasta mit Kürbis-Sahne-Sauce. Und von den Kürbis-Kartoffel-Würfeln aus dem Ofen, die es am Anfang der Woche gab, hab ich euch noch gar nichts erzählt :)

Und nein, ich habe keine Eimer voll mit Kürbissen geschenkt bekommen, falls ihr euch das gerade fragt :) Schade eigentlich. Vielleicht sollte ich meinen Schwiegereltern mal sagen, dass sie statt Zucchini und Tomaten lieber Kürbisse pflanzen sollten :)

Aber nein! Meine Kürbisse waren alle gekauft und wurde von mir als Vorbereitung auf Halloween und zur Einstimmung auf eine ganz besondere Halloween-Party zubereitet. Besonders deshalb, weil diese Party in Hamburg stattfindet und ich zum ersten Mal andere Blogger treffen werde. Aber nicht irgendwelche Blogger, sondern Markus von „Backbube“, Birgit von „EmmaBee“ 
 und Katharina von „Deck schon mal den Tisch“.

Ihr wollt wissen, was alle drei gemeinsam haben? Sie bloggen alle für Rama Cremefine, die diese Halloween-Party veranstalten.

Und das Beste daran ist, dass man vor ein paar Wochen bei diesem Gewinnspiel von Rama Cremefine 10 Tickets für die Halloween-Party inkl. Anreise und Übernachtung für je 2 Personen gewinnen konnte, indem man ein Bild von etwas Gebackenem, Gekochtem oder Gebasteltem mit Kürbis hochladen sollte.

Wie ihr euch jetzt sicher schon denken könnt, habe ich natürlich mitgemacht und mit diesem Bild tatsächlich gewonnen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, als vor etwa zwei Wochen ein Anruf kam und mir mitgeteilt wurde, dass ich ein Wochenende in Hamburg gewonnen habe.

Die zwei Wochen sind wie im Flug vergangen und nun werde ich mich gleich mit einer Freundin auf den Weg nach Hamburg machen. Damit wir auf der Zugfahrt auch gut versorgt sind, habe ich gestern noch ein paar Kekse gebacken. Und natürlich nicht irgendwelche Kekse, sondern Kürbishappen nach einem Rezept von feed me up... before you go-go:


Zutaten (für ca. 2 Bleche)

2 TL Bratapfelgewürz
300 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
115 g Butter (Zimmertemperatur)
220 g Zucker
100 g brauner Zucker
220 g Kürbispüree
1 Ei
100 ml Milch

Zubereitung

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Bratapfelgewürz mit Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen.
In einer zweiten Schüssel die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig schlagen. Das Kürbispüree dazugeben und ein Ei unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch hinzufügen und alles gut miteinander verrühren.


Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und etwas flach drücken. Im Ofen 12-15 Min. goldbraun backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.


Vor dem Servieren entweder mit Puderzucker bestäuben oder eine Glasur wie im Originalrezept angegeben herstellen. Dafür war ich natürlich mal wieder zu faul :) Das Bratapfelgewürz ist übrigens auch meine Abänderung des Rezepts. Bei Feed me up..before you go-go wird stattdessen eine Mischung aus Zimt, Ingwer, Muskat, Piment und gemahlenen Nelken verwendet. 


Die Kürbiskekse, die eigentlich keine sind, schmecken wie eine Mischung aus Amerikanern und Lebkuchen.

Ich werde es mir jetzt gleich mit einem Coffee-To-Go und einer Tüte Keksen im Zug gemütlich machen und das kinderlose Wochenende in vollen Zügen genießen! 


Danke an Rama Cremefine und auch an meinen Mann, der zu Hause die Stellung hält :)

Eure Yvonne


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Kürbis-Resteverwertung

 Ihr habt noch Kürbispüree übrig und wisst nicht was ihr damit machen sollt? Es ist zu schade zum Wegschmeißen, aber nicht genug, um damit den saftigen Kürbiskuchen oder einen Kürbis-Cheesecake zu machen? Wie wäre es dann mit einer Kürbis-Sahne-Sauce à la Yvonne?
 

Zutaten (für 3 Portionen)

etwa 100g Kürbispüree (siehe mehr dazu hier)
~ 70g frischer Parmesan, grob geraspelt
~200ml Sahne
Salz
1 TL Pastagewürz (z.B. dieses) oder 
Paprika, Oregano, Basilikum, Rosmarin und Pfeffer
250g Pasta nach Wahl
1 handvoll Walnüsse, gehackt

Zubereitung

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit das Kürbispüree mit Sahne aufkochen, Parmesan zufügen und mit den Gewürzen abschmecken. Evtl. noch ein paar Löffel vom Nudelwasser zufügen. Die Sauce so lange köcheln lassen, bis der Parmesan leicht geschmolzen ist.
Sobald die Nudeln al dente sind, kann man sie entweder direkt im Topf mit der Sauce verschmischen oder auf Tellern mit einem guten Klecks Sauce und ein paar gehackten Walnüssen servieren. 



Schon beim Kochen sind mir viele Ideen gekommen, wie man das Rezept variieren kann. Ein wenig frischer Rucola hätte bestimmt auch sehr gut dazu gepasst. Wenn man die Pasta durch Gnocchi ersetzt und noch ein wenig frisches Gemüse anbrät, dann könnte man aus diesem mediterranen Auflauf ganz fix einen Herbstauflauf zaubern. Wie gut, dass ich noch Kürbispüree zu Hause habe :)

Und welche Variationsmöglichkeiten fallen euch spontan noch ein? Immer her damit :)

Eure Yvonne


Mein Lieblingsbrot

Heute zeige ich euch endlich mein Lieblingsbrot! Es ist so einfach in der Zubereitung und sooo lecker im Geschmack.


Vor ungefähr einem Monat habe ich es das erste Mal gebacken und inzwischen schon mehrmals wiederholt. Selbst meine Mama – ich erinnere mich nicht, dass sie jemals Brot gebacken hätte – hat es schon zweimal selber ausprobiert. Das No-Knead-Bread ist vielen schon bekannt und wahrscheinlich gibt es auch verschiedene Varianten. Ich habe mich für dieses Rezept von olles *Himmelsglitzerdings* entschieden und habe es nicht bereut. Ein Blick auf ihren Blog lohnt sich allemal.


Da ich die Mehlsorten ein wenig abgeändert und auch jedes Mal eine andere Kombination ausprobiert habe, hier die Zutaten, wie ich sie beim ersten Mal benutzt habe:

Zutaten
400g Dinkelmehl Typ 1050
400g Weizenmehl Typ 405
1/2 TL Trockenhefe
3 TL Salz
650 ml handwarmes Wasser

Zubereitung

Die trockenen Zutaten in einer großen Schüssel mischen, Wasser hinzugeben und alles kurz mit einem Kochlöffel verrühren, damit es keine trockenen Nester mehr gibt. Nicht kneten!



Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 12 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Den Backofen auf 250 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die blubbrige Teigmasse mit etwas Mehl bestäuben. 


Einen Bräter (hier: Glasauflaufform) innen gut einfetten, evtl. mit etwas Mehl ausstreuen und die Teigmasse direkt aus der Schüssel hineingleiten lassen.


Den Bräter mit Deckel in den vorgeheizten Ofen stellen und 5 Minuten backen, dann die Hitze auf 230 Grad reduzieren und weitere 25 Minuten backen. Den Deckel entfernen und bei unveränderter Temperatur ca. 20-30 Minuten weiter backen, bis das Brot goldbraun und durch ist. 



Wenn Ihr unsicher seid, einfach das Brot aus der Form nehmen und von unten mit dem Fingerknöchel dagegen klopfen - wenn es hohl klingt ist es fertig. Abkühlen lassen und sofort genießen :)


Übrigens solltet ihr die Form auf keinen Fall mit Backpapier auslegen. Ich habe es einmal ausprobiert und durfte dann mein Brot mit Papiereinlage essen. Das Backpapier ließ sich nämlich kaum vom Brot lösen :(

 

Naja, aber aus Fehlern lernt man ja, nicht wahr? Sind euch solche Missgeschicke auch schon mal passiert? :)

Eure Yvonne

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Saftiger Kürbiskuchen

Da ich letzte Woche neben dieser Kürbissuppe auch noch zwei Gläser Kürbispüree "produziert" habe, wollte ich dieses wieder zum Backen verwenden. Ich hatte mich eigentlich schon für marmorierten Kürbiskuchen mit Walnüssen von Kamafoodra entschieden, aber als ich am Sonntag den saftigen Kürbiskuchen von lifeisfullofgoodies entdeckte, konnte ich mich nicht entscheiden.

Dank einer kleinen Umfrage bei meinen Lesern und Sonja von Amor & Kartoffelsack, die den Kuchen direkt am gleichen Tag nachgebacken hatte, fiel die Entscheidung schließlich auf die Variante von lifeisfullofgoodies.

Und so sieht der wunderbar saftige Kürbiskuchen dann à la Yvonne aus :)


Zutaten

3 Eier (bei mir waren es 3,5)
120g brauner Zucker
120g Margarine
120g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimt
1 Prise Salz
350 g Kürbispüree (ich habe einen Mix aus Hokkaido und Spaghettikürbis verwendet)
50 ml Milch
1/2 Pck. Backpulver
250g Mehl
50g gehackte Mandeln

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze). Eier trennen. Das Eigelb mit Margarine, einer Prise Salz, braunem Zucker und Vanilleextrakt schaumig geschlagen. Eiweiß mit Zucker steif schlagen.
Da gleich das erste Ei bei mir die Trennung nicht mitmachen wollte, habe ich einfach ein ganzes Ei sowie 2 Eigelb benutzt. Eigentlich wollte ich dann auch nur zwei Eiweiß steif schlagen, aber die waren so mickrig, dass ich noch ein viertes Ei getrennt habe, um doch 3 Eiweiß zu haben. (Das Eigelb habe ich nicht mehr genutzt.) Improvisation ist alles :)

Das Kürbispüree unter die Eigelbmasse rühren. Mehl, Mandeln, Backpulver und Zimt vermischen und zusammen mit der Milch unter den Teig mixen. Zum Schluss noch den Eischnee unterheben und alles in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm) füllen.


Etwa 45 – 50 Minuten backen, evtl. am Ende mit Alufolie abdecken. Zum Stäbchentest kann ich euch hier nicht raten, da bei mir auch nach 55 Minuten noch Teig daran klebte. Je nachdem welche Konsistenz euer Kürbispüree hat, wird der Kuchen entweder fest oder halt etwas klitschig.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen und servieren.


Wie man sieht ist mein Kuchen ganz schön klitschig, dafür aber unglaublich saftig und wirklich total lecker! Ein Klacks Zimtsahne passt bestimmt auch sehr gut dazu :)



Wir (also meine Oma, mein Onkel, meine Tochter und ich) haben uns den Kuchen einfach "pur" mit einer Tasse Kaffee (für die Tochter natürlich nicht) schmecken lassen und nach 10 Minuten war schon die Hälfte weg :) 

 
Für die heutige Kaffeerunde wird es wohl noch reichen und danach muss ich wohl wieder den Koch Backlöffel schwingen :)

Esst ihr eigentlich auch jeden Tag Kuchen? :) Oder genehmigt ihr euch nur am Wochenende ein Stück?

Eure Yvonne



Dienstag, 22. Oktober 2013

Bratapfelmarmelade

Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber das ist meine erste selbstgemachte Marmelade. Eigentlich wird in unserem Haushalt kaum Marmelade gegessen. Mein Mann hat bisher immer strikt behauptet, er sei kein Fan von Marmelade und für mich alleine lohnte es kaum ein Glas aufzumachen. Als wir aber im Sommer selbstgemachte Rhabarbermarmelade von einer Freundin geschenkt bekommen haben, wollte mein Mann - sogar freiwillig - auch mal probieren. Und soll ich euch etwas verraten? Das Glas war innerhalb von einer Woche leer :) Seit dem Zeitpunkt war klar, dass ich das auch – irgendwann mal – versuchen muss. Und trotzdem sind Monate vergangen, bevor ich dann letzte Woche - ganz spontan - entschieden habe, Marmelade zu kochen. Spontan deshalb, weil meine Oma mir 2kg Äpfel mitgebracht hat, die ich zu Apfelmus oder so verarbeiten sollte. Da ich selber einen Tag vorher auch schon 1kg Äpfel gekauft hatte, habe ich dann kurzerhand beschlossen, neben Apfelmus auch noch Marmelade zu kochen. Aber natürlich sollte die Marmelade schon etwas Pfiff haben und Äpfel alleine wären mir zu langweilig gewesen. Aus Erfahrung (siehe Bratapfel-Teeramisu-Torte) wusste ich ja schon, dass Apfelmus mit Tee und Bratapfelgewürz sehr gut schmeckt, also warum sollte man diese Kombination nicht auch als Marmelade versuchen? Heraus kommt eine unglaublich leckere und farblich zum Herbst passende Bratapfelmarmelade:


Zutaten

1.200kg Äpfel
Saft von 1 Zitrone
2 TL Bratapfelgewürz (z.B. von Boomers Gourmet)
400 ml Wasser
3 Teebeutel Früchtetee Apfel (hier: Kaminwärme von Westminster)
500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung
 
Zuerst kocht ihr aus 400ml kochendem Wasser und 3 Teebeuteln einen Tee. In der Zwischenzeit Äpfel, schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Dann zusammen mit dem Tee (ohne Teebeutel natürlich), dem Saft einer Zitrone und dem Bratapfelgewürz etwa 15 Minuten köcheln lassen. Sobald die Äpfel weich sind mit einem Pürierstab grob oder fein (je nachdem ob ihr Stückchen in der Marmelade wollt) pürieren. Dann den Gelierzucker zufügen und alles auf hoher Stufe 3 - 5 Minuten kochen lassen. Dabei ständig umrühren und aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Ich rate euch, einen hohen Topf zu nehmen, der nicht ganz voll ist, da die Masse unglaublich blubbert und spritzt. Topf vom Herd nehmen und die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser füllen. Sofort verschließen und 10 Minuten auf den Deckel stellen. 


Die angegebene Menge reicht aus, um folgende Gläser zu füllen:

 
Ich war mir wirklich unsicher, ob die Marmelade gut gelungen ist. Sie war ziemlich flüssig und schmeckte im heißen Zustand unglaublich süß. Aber am nächsten Tag war sie fest und hatte tatsächlich eine schöne Konsistenz und einen unglaublich tollen und angemessen süßen Geschmack! 

 
Die ersten zwei Gläser haben wir schon aufgegessen und auch mein Mann, der ja weder Marmeladen- noch Apfel-Fan ist, ist von meiner Kreation begeistert.

Ein paar Tage später habe ich dann bei Fräulein Klein ebenfalls ein Rezept für Apfelmarmelade entdeckt. Die Idee kandierte Mandeln unterzumischen klingt auch sehr lecker und wird bei der nächsten „Produktion“ ausprobiert :)

 
Also deckt euch schnell mit Äpfeln ein und macht unbedingt diese Marmelade!!! Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen :)

Und weil es so gut zum Thema passt mache ich doch gleich bei der Oktober Challenge "Herbstzeit - Apfelzeit" von Blogschokolade & Butterpost mit :) 


Eure Yvonne