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Montag, 30. September 2013

Pizza mit selbstgemachter Tomatensoße

Ich habe mal wieder einen kleinen Produkttest für euch. Ich durfte ein paar Produkte der Horbacher Mühle ausprobieren, die in ihrem „Mühlenlädchen“ neben Mehl auch Backmischungen, Schrot, Saat, Getreide, Nudeln, Müsli, Senf, Honig, Backzubehör und Backzutaten anbieten. Die Produkte werden in kleinen Mengen und ohne Zusätze hergestellt und in Kraftpapiertüten mit Pergamenteinsatz verpackt und zugenäht. Besonders schön finde ich auch die Möglichkeit eine Backmischung zu personalisieren. Hier kann man entscheiden, wie die Backmischung heißen soll und noch einen Satz mit 5-6 Wörtern zufügen. Mir würden spontan sofort ein paar Leute einfallen, die sich über so ein Geschenk bestimmt freuen würden. Dazu vielleicht noch der Sanddorn Honig Senf, ein schönes Brettchen oder ein Brotkorb und die ersten Geschenkideen für Weihnachten stehen fest :)

Das erste Produkt, was ich euch vorstellen möchte, ist eine Pizzateig-Backmischung


Auch diese könnt ihr personalisieren und zusammen mit selbstgemachter (oder gekaufter) Tomatensoße verschenken. Dazu vielleicht noch schöne Pizzateller, ein Pizzabackblech oder ein guter Pizzaschneider und schon ist das nächste Weihnachtsgeschenk fertig :) Man kann ja nie früh genug damit anfangen, oder?

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nie Pizzateig selber gemacht habe, sondern immer fertigen Pizzateig (samt Tomatensoße) aus dem Kühlregal verwendet habe. Ich bin kein Freund von Hefe und habe bisher den einfachen Weg gewählt. Aber da ich nun die Pizzateig-Backmischung zur Verfügung gestellt bekommen habe und von meinen Schwiegereltern mal wieder eine Ladung Tomaten, habe ich sogar die Tomatensoße selbst gemacht. Schließlich möchte ich euch auch Rezepte präsentieren und nicht nur beschreiben, wie man eine Dose öffnet :)

Kommen wir zuerst zu dem Pizzateig. Auf der Verpackung wird angegeben, dass man 1kg Pizzamischung mit zwei Prisen Zucker und ca. 600ml lauwarmem Wasser verkneten und zu einer Kugel formen soll. Des Weiteren wird darauf verwiesen, dass 1kg Pizzateig für 3 – 4 Backbleche ausreicht, wobei ca. 300g Teig/Blech einen dünnen, 400g Teig/Blech einen mittleren und 500g Teig/Blech einen dicken Boden ergeben. Da stand ich nun in der Küche und war am Überlegen, wieviel Teig ich für ein Blech machen sollte. Ich entschied mich dafür einen Teig aus 333g der Backmischung herzustellen, also 1/3 der Rezeptmenge und somit 200ml Wasser. Leider hat sich die Zahl 333 bei mir so eingeprägt, dass ich – nachdem ich 333g Teig abgewogen habe – auch noch 330 ml Wasser zugefügt habe. Erst als die Küchenmaschine anfing den Teig zu kneten und alles irgendwie nass war, ist mir aufgefallen, dass ich viel zu viel Wasser benutzt habe. Da blieb mir nichts anderes übrig, als die Teigmenge auf ca. 515g zu erhöhen.

Während der Teig mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort (in meinem Bett unter zig Kissen und Decken) ruhen musste, habe ich die Tomatensoße wie folgt zubereitet:

Zutaten (ausreichend für 2 Backbleche)

300g Tomaten
1 Schalotte (oder Zwiebel)
1 Knoblauchzehe
1 handvoll Basilikum, gehackt
1 TL frischer Thymian
1 TL italienische Gewürze
Olivenöl

Zubereitung

Schalotte und Knoblauchzehe schälen und in Würfel schneiden. Tomaten waschen und ebenfalls klein schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin die Schalotten- und Knoblauchwürfel anschwitzen. Tomaten und Kräuter zufügen, evtl. ein wenig Wasser dazugießen und ca. 15 – 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, pürieren und abkühlen lassen.



Nach 45 Minuten kann man den Teig wieder hervorholen und weiterverarbeiten. 


Eine ganz schön klebrige Angelegenheit wie man sieht :) 


Vor allem, wenn man sonst nur Fertigteig nutzt. Aber mit ein wenig Mehl, einer Teigrolle und der Hilfe vom Mann, haben wir es geschafft etwas mehr wie die Hälfte der Teigmenge auf einem Backblech zu verteilen. 


Für den Pizzabelag, habe ich zuerst die selbstgemachte Tomatensoße auf dem Boden verteilt. Neben Thunfisch mit Paprika und Champignons, habe ich „meinen“ Teil mit Salami, Bauernschinken und frischen Feigen belegt. Dazu noch ein paar Basilikumblätter (ich hatte leider keinen Rucola zu Hause), Käse drüber und dann ab in den 200°C vorgeheizten Ofen.



 Nach ca. 25-30 Minuten war die Pizza fertig, der Käse goldgelb und die Ränder schon aufgegangen. 



Jetzt wollt ihr sicher auch wissen, wie die Pizza geschmeckt hat und ob es einen Unterschied zu gekauftem Pizzateig gibt. Was soll ich sagen? Wie schon zu erwarten war, hat die Pizza unglaublich gut geschmeckt und ist mit einem Fertigteig absolut nicht zu vergleichen. Der Boden war richtig schön locker und fluffig. Gut ist auch, dass man je nach Teigmenge, die Dicke des Bodens selbst bestimmen kann. Wir hatten lediglich an ein paar Stellen Probleme die Pizza vom Backpapier abzulösen, da sich dieses beim Teigausrollen verknittert hatte. Ich kann die Backmischung definitiv empfehlen und würde – wenn es nicht unbedingt ganz schnell gehen muss – immer wieder hierzu greifen anstatt zu einem Fertigteig. Vielleicht werde ich auch mal einen Hefeteig selber herstellen, um zu testen, ob sich der „Aufwand“ lohnt oder die Backmischung die bessere Lösung ist :)



Den Pizzabelag mit den Feigen solltet ihr unbedingt mal ausprobieren. Der salzige Schinken in Kombination mit der Süße der Feigen hat wunderbar zusammengepasst und allen ausgezeichnet geschmeckt.

Ich hoffe mein Bericht hat euch gefallen und dazu animiert, mal wieder selber Pizza herzustellen :)

Eure Yvonne

Samstag, 28. September 2013

Geflügelröllchen mit Reis

Vor ein paar Tagen gab es bei uns mal wieder Hähnchen. Ich versuche unseren Speiseplan immer ein wenig abwechslungsreich zu gestalten. Da ich kein großer Freund von Schweineschnitzel oder Rinderbraten bin, ist die Auswahl an Fleisch eher gering, so dass es meistens einmal in der Woche Hähnchen oder Hackfleisch gibt. In der Herbst- und Winterzeit kommt dann mindestens alle zwei Wochen Suppe oder Eintopf auf den Tisch und wenn möglich gesellst sich einmal in der Woche noch Fisch dazu. Ansonsten variiere ich bei den Beilagen zwischen Nudeln, Reis und Kartoffeln, wobei es Zeiten gibt, da werden bei uns fast jeden Tag nur Nudeln oder Kartoffeln gekocht und dann lange Zeit mal wieder gar nicht. Um das einigermaßen zu koordinieren, mache ich mir meistens am Wochenende oder am Anfang der Woche schon Gedanken, wie der Speiseplan für die kommende Woche aussehen soll. Nicht immer bleibt es bei den Gerichten, die ich mir vorgenommen habe. Manchmal reicht ein Essen, was ich für zwei Tage geplant habe, nur für einen Tag oder umgekehrt, was dann meine Planung natürlich aus der Bahn wirft :) Wie sieht euer Speiseplan aus? Entscheidet ihr erst morgens, was ihr kochen wollt oder macht ihr euch auch so viele Gedanken wie ich? :)

Kommen wir nun zum Rezept für die Geflügelröllchen, die ich mit Reis und Schinken gefüllt habe. Als Beilage habe ich es mir einfach gemacht und ebenfalls Reis serviert :)


Zutaten (für 4 – 6 Personen)

1 große Tasse Reis
100g Frischkäse
1 TL Kräuter-Käse-Dip (z.B. von Boomers Gourmet)
1 EL gehacktes Basilikum (6 – 8 Blätter)
Salz, Pfeffer
6 Hähnchenbrustfilets
6 Scheiben Schinken (z.B. Serrano)
12 Blätter Basilikum
200ml Brühe
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
3 kleine Möhren
2 EL Butter
1 EL Tomatenmark
1 TL Italienische Kräuter

Zubereitung

Den Reis in einem Topf erwärmen, mit zwei Tassen Wasser auffüllen und salzen. Bei mittlerer Hitze weich garen. Evtl. noch etwas Wasser zufügen. Reis abkühlen lassen.

Frischkäse mit dem Kräuter-Käse-Dip mischen. Von dem abgekühlten Reis ca. 400g abwiegen und mit dem Frischkäse und dem gehackten Basilikum vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Bei mir ist noch Füllung übrig geblieben, so dass bestimmt auch 300g Reis ausreichen würden.

Das Fleisch abbrausen, trockentupfen und seitlich eine Tasche einschneiden. Filets auseinanderklappen und flach klopfen.

Backofen auf 160 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Filets mit Schinken und Basilikum belegen. Ein EL Füllung daraufgeben und aufrollen. Mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.


Öl in einer Pfanne erhitzen und in der Zwischenzeit die Knoblauchzehe schälen und in Scheiben schneiden. Sobald das Öl heiß ist, die Knoblauchscheiben zufügen und die Rouladen rundum scharf anbraten. (Die Pfanne nicht wegstellen!)

Eine Auflaufform fetten, die Rouladen hineingeben und mit Brühe angießen. Etwa 20 Minuten im Ofen garen. Ab und zu mit Flüssigkeit übergießen.


Während das Fleisch im Ofen ist, widmen wir uns dem restlichen Reis. Dafür die Möhren schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Butter in der „dreckigen“ Pfanne zerlassen und darin die Möhren ein paar Minuten braten. Danach den restlichen (gegarten) Reis zufügen. Mit etwas Wasser (oder Brühe) ablöschen und Tomatenmark vermischen. Mit italienischen Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu noch einen grünen Salat mit Buttermilchdressing und fertig ist das Essen :)
 Die Hähnchenbrust hat uns sehr gut geschmeckt, vor allem die Füllung war richtig gut gewürzt und in Kombination mit dem Schinken optimal. Obwohl ich den Kräuter-Käse-Dip bei unserem Testessen ja nicht so berauschend fand, hat er hier gute Dienste geleistet und der Reismischung das gewisse Etwas gegeben.

Wer Lust und Zeit hat, kann den Reis auch mit Dessertringen „in Form“ bringen. Ich habe diese von RBV Birkmann genutzt. Klappte ganz wunderbar und der Ring ließ sich mühelos entfernen.

Das Ergebnis sieht dann wie folgt aus:



Im Nachhinein betrachtet, würde ich sagen, dass der Teller etwas „leer“ aussieht und manch einer vermisst hier vielleicht ein Soße. Aber das Essen schmeckte wunderbar, war nicht zu trocken und ich habe keine Soße gebraucht. Dabei bin ich ein absoluter Soßenfan. Ich liebe die Soßen von meiner Mama und könnte diese nicht mal ansatzweise nachmachen. Deswegen freue ich mich immer sehr, wenn wir Sonntag zum Mittag eingeladen werden und es selbstgemachte Klöße, Rouladen und ganz viel Soße gibt. Während mein Mann die Klöße lediglich mit Soße beträufelt, ertrinken meine Klöße immer in Soße :)

Und wie steht ihr zu Soßen? Habt ihr eine absolute Lieblingssoße, die ich unbedingt mal ausprobieren sollte? Dann her damit :) Ich bin für alles offen!

Eure Yvonne

Zwetschgen-Pudding-Tarte mit Streuseln


Eigentlich wollte ich heute mehrere Rezepte verbloggen, aber irgendwie habe ich beim Surfen im Internet und Stöbern nach neuen Rezepten die Zeit aus den Augen verloren und plötzlich ist es schon 23.45 Uhr. Wo ist bloß die Zeit geblieben? Deshalb ganz schnell und ohne große Worte das Rezept für Zwetschgen-Pudding-Tarte.


 

 Hierfür habe ich meine Aprikosen-Tarte wie folgt abgewandelt:

Zutaten

Mürbeteig:
250g Mehl
100g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
60g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
150g Butter
1 Ei

Füllung:
350g Zwetschgen (mit Stein gewogen)
2 EL Aprikosen-Mango-Maracuja-Marmelade oder Pflaumenmarmelade
~ 30 Amarettini
1 Packung Puddingpulver Vanille
2 EL Zucker
450ml Milch
4 große EL Creme fraîche

Zubereitung

Mehl und Mandeln mischen. Den Zucker, Vanillezucker, Salz, kalte Butter in Stücken und das Ei hinzugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine verrühren. Mit den Händen in der Schüssel oder auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche weiterverarbeiten bis ein homogener Teig entsteht. Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Inzwischen Puddingpulver mit 2 EL Zucker, 1 TL Bratapfelgewürz und ca. 6 EL der Milch verrühren. Restliche Milch aufkochen. Topf vom Herd nehmen, Puddingpulver einrühren und nochmals aufkochen lassen. Pudding in eine Schüssel geben und Creme fraîcxhe unterheben. Die Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken (oder immer wieder durchrühren) und beiseite stellen. Die Zwetschgen waschen, halbieren und den Stein entfernen. Beiseite stellen. Ofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Gut 2/3 des Mürbeteigs auf Backpapier ausrollen (ca. 29cm ø) und samt Backpapier in die Tarteform legen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.
Marmelade glatt rühren und auf dem Tarteboden verteilen. Hier würde auch Pflaumenmus sehr gut passen, aber ich hatte nur diese Marmelade zu Hause.
Auf der Marmelade werden noch ca. 8 zerkrümelte Amarettini verstreut, bevor der Pudding darauf verteilt und mit Zwetschgenhälften belegt wird. Restlichen Teig mit beliebig vielen Amarettini mischen und auf der Tarte als Streusel verteilen.
Tarte für ca. 50 Minuten im heißen Ofen auf mittlerer Schiene backen.
Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen (am besten über Nacht) und erst dann aus der Form holen. 



Die Tarte schmeckt total lecker und richtig schön herbstlich! Vor allem der „gewürzte“ Pudding gibt dem Kuchen ein besonderes Aroma und passt hervorragend zu den Zwetschgen, die wiederum zum Blogevent von Küchenplausch passen :)

 

Eure Yvonne

Mittwoch, 25. September 2013

Möhren-Apfel-Kuchen mit Walnüssen und Karamell

Obwohl ich schon mit etwa 14 Jahren meine Leidenschaft fürs Backen entdeckt habe und seither regelmäßig (und inzwischen fast zweimal in der Woche) backe, bin ich in den letzten 17 Jahren nie auf die Idee gekommen Gemüse im Kuchen zu verwenden. Dieses Jahr hingegen steht Gemüse ganz hoch im Kurs. Angefangen hat alles mit diesem Schoko-Zucchini-Kuchen, gefolgt von einem Möhren-Kokos-Kuchen und Möhrencupcakes



Alles hat unglaublich gut geschmeckt und da ich fast immer Möhren zu Hause habe, die verbraucht werden müssen, ist es kein Wunder, dass ich diese Woche schon wieder Möhren zum Backen verwendet habe. Vor allem weil ich bei Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe dieses tolle Rezept für Apfel-Möhren-Kuchen entdeckt habe.



Ich habe es ein wenig abgewandelt (teilweise gewollt, teilweise ungewollt...dazu gleich mehr) und dabei rausgekommen ist dieser leckere Kuchen mit Karamellhaube:




Zutaten


1 Hand voll Walnüsse
100g Zucker
350g geriebene Möhren
200g geriebener Apfel mit Schale
100g gemahlene Mandeln (habe ich vergessen)
150g Mehl
150g Paniermehl
2 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1TL Bratapfelgewürz
3 große Eier
150g Zucker
150ml Pflanzenöl

1 Dose (=400g) gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)



Zubereitung



Walnusshälften auf einem Backblech verteilen und bei 175°C ca. 5 Minuten lang im Ofen rösten. Aus dem Ofen nehmen. In einer beschichten Pfanne 100g Zucker bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen, dabei stets umrühren und nicht vom Herd weglaufen. Schön rühren und sobald aus dem Zucker flüssiges Karamell geworden ist, schnell die Walnüsse in die Pfanne geben und mit dem flüssigen Zucker mischen. Dann auf Backpapier geben und abkühlen lassen. Grob hacken und beiseite stelllen.




Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kleines Backblech (40 x 30) mit Backpapier auslegen.



Möhren schälen, Apfel waschen und alles raspeln. Mit den Walnüssen mischen. Im Originalrezept werden noch 100g gemahlene Mandeln zugefügt. Diese hatte ich zwar gekauft, aber einfach vergessen. Erst als der Kuchen im Ofen war und ich die Küche aufgeräumt habe, habe ich mit Schrecken die Mandeln entdeckt. Da es eh zu spät war, blieb mir nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass der Kuchen auch ohne Mandeln gelingt. Und ja er ist sogar sehr gut gelungen :)



Eier mit Zucker schaumig mixen und das Öl nach und nach hinzufügen. Während mein Mixer das für mich erledigt, mische ich Mehl, Paniermehl, Backpulver, Salz und Bratapfelgewürz in einer zweiten Schüssel. Die Mehlmischung wird dann mit einem Schneebesen (also wieder von Hand) unter die Eimasse gehoben. Zum Schluss die Möhren-Apfel-Walnuss mischen ( zufügen und kurz unterrühren.


Teig in die Form füllen und ca. 15 - 20 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und die Kondensmilch gleichmäßig über den Kuchen verteilen. Noch einmal 20 bis 25 Minuten weiterbacken. Wenn die Kondensmilch auf der Oberfläche schön karamellisiert ist, ist der Kuchen fertig.





Im Originalrezept wird der Kuchen in einer kleinen Springform etwa 45 Minuten gebacken und nach dem Auskühlen mit einer Honig-Puderzucker-Glasur verfeinert. Da ich lieber einen flachen Kuchen haben wollte, habe ich mich für ein kleines Backblech entschieden und die Honigglasur durch die Karamelldecke ersetzt. Eine sehr gute Entscheidung, denn der Kuchen hat – trotz (oder vielleicht wegen) der fehlenden Mandeln – unglaublich gut geschmeckt und war richtig schön saftig.


Da das Rezept neben Möhren auch noch Äpfel (naja zumindestens einen) enthält, darf ich es auch beim Blogevent von LUSt einreichen :)


 

Eure Yvonne

Polnischer Rohkostsalat

Heute habe ich noch ein ganz schnelles Rezept für einen polnischen Sauerkrautsalat (polnisch: Surówka). 

   
Diesen Salat gibt es bei uns gerne zu Fisch, Frikadellen oder auch mal wie hier zu Blutwurst. 


Zutaten

2-3 große Möhren
500g Sauerkraut
2 EL Zucker
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
10 EL Pflanzenöl (z.B. von Livio)

Zubereitung

Das Sauerkraut abtropfen lassen und mit etwas Wasser ausspülen. (Nicht zu lange, da es sonst nicht mehr „sauer“ genug ist.) Das Sauerkraut ausdrücken, in eine Schüssel füllen und auflockern. Mit Zucker und Pfeffer würzen, durchmischen und etwas ziehen lassen. In der Zwischenzeit Möhren schälen und fein raspeln. Zwiebel ebenfalls schälen und in Würfel schneiden. Alles zu dem Sauerkraut geben, Pflanzenöl (meine Oma schwört auf Livio) zufügen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gerne bis zum Verzehr kalt stellen. Mir schmeckt es am besten, wenn es noch ein wenig durchgezogen ist.


Eure Yvonne

Dienstag, 24. September 2013

Blätterteigtörtchen mit Feigen und Mascarpone

Vor ein paar Wochen habe ich ein tolles Paket von der Firma RBV Birkmann erhalten. Darin waren neben diesen Muffinförmchen und einem Cupcake-Set, welches ihr noch bis zum 18.10. hier gewinnen könnt, auch noch diese kleinen Tarteformen enthalten.


Um diese für euch (und auch für mich) zu testen, habe ich einfach schnelle Blätterteigtörtchen hergestellt:


Zutaten

1 Rolle Blätterteig
250g Mascarpone
2 EL Naturjoghurt (1,5%)
½ Pck. Vanille-Puddingpulver
2 Pck. Vanillezucker
2 Feigen
Amarettinis

Zubereitung

Den Blätterteig ausrollen und Kreise (die etwas größer sind, wie die Formen) ausstechen und in die Form legen. 


 

Hierbei kann (und will) die kleine Tochter auch fleißig mithelfen :)

 

Ein paar Amarettinis zerbröseln und auf dem Teig verteilen.


Für die Füllung Mascarpone, Naturjoghurt, Vanillezucker und Puddingpulver verrühren und auf den Amarettinis verteilen. 


Die Feigen waschen, in Scheiben schneiden und auf der Creme verteilen, dabei kann man wieder die Hilfe der Tochter in Anspruch nehmen :) Wer mag, kann noch ein paar Amarettinibrösel auf die Feigen streuen.


Da ich nur diese zwei Tarteformen habe, habe ich den restlichen Teig in meinen Silikonmuffinförmchen gebacken. Teig und Füllung reichte bei mir für 10 kleine Muffins und die beiden Tarteformen.

Da es bei mir wirklich schnell gehen sollte, habe ich sogar vergessen, die Tarteformen zu fetten oder mit Backpapier auszulegen. Meine Angst, dass der Teig in der Form kleben bleibt, war absolut unbegründet. Durch den Hebeboden ließ sich der „Kuchen“ mühelos aus der Form holen. Ich weiß natürlich nicht, ob das bei Mürbeteig anders wäre, aber mit Blätterteig klappt es prima. 



 Somit haben die Formen meinen Praxistest definitiv bestanden und können bedenkenlos weiterempfohlen werden. Ich selbst muss mir unbedingt noch mindestens 4 – 6 Stück davon holen, damit ich endlich diese Heidelbeer-Tartelettes, diese Zitronen-Tartelettes mit Himbeeren und Mascarpone und /oder diese Key Lime Tartelettes ausprobieren kann :)

Vielen Dank nochmal an die Firma RBV Birkmann, die mir diese Formen zur Verfügung gestellt hat.

  Die Alternative mit den Muffinförmchen klappt zwar auch hervorragend, aber es dauert länger 10 - 12 kleine Förmchen zu befüllen wie 4 große Formen. 


Der Vorteil von den kleinen Küchlein ist aber, dass sie mit einem Haps im Mund sind.
Unsere Ausbeute hat auch nicht lange gehalten :)

Eure Yvonne


Montag, 23. September 2013

Kürbis-Hackfleisch-Bolognese

Bei uns gab es heute wieder Kürbis, weil dieses Gemüse einfach zum Herbst dazu gehört! Zwar esse und verarbeite ich den Kürbis am liebsten als Suppe, aber ich möchte meinem Namen ja alle Ehre machen und euch vielseitige Experimente aus meiner Küche zeigen :) Deshalb habe ich den Kürbis dieses Mal in eine Kürbis-Hackfleisch-Bolognese verwandelt.


Zutaten

600g Hokkaido-Kürbis
3 Möhren (ca. 170g)
540g Hackfleisch, gemischt
1 Bund Frühlingszwiebel
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 EL Tomatenmark
400g passierte Tomatenmark
300ml Gemüsebrühe
Olivenöl
getrockneter Thymian, Curry, Paprika edelsüß
Salz, Pfeffer, Koriander

500g Spaghetti oder Linguini
frischer Parmesan

Zubereitung

Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Kürbis waschen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Kürbiswürfel auf einem mit Backpapier belegtem Backblech verteilen, mit etwas Olivenöl beträufeln, salzen und mit getrocknetem Thymian würzen. Auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten rösten.


In der Zwischenzeit Möhren, Schalotte und Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln waschen und in kleine Ringe schneiden.

Öl in einer großen Pfanne (oder Wok) erhitzen. Hack darin krümelig anbraten. Zwiebeln und Knoblauch kurz mitbraten. Danach Möhren und Lauchzwiebeln zufügen. Mit Curry, Paprika edelsüß, Salz und Pfeffer würzen. 1 EL Tomatenmark darin anschwitzen und mit passierten Tomaten auffüllen. Jetzt können auch die Kürbiswürfel und die Gemüsebrühe dazu, alles durchrühren und ca. 15 Minuten schmoren lassen.

Spaghetti oder Linguini in reichlich kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten bissfest garen. Kürbis-Bolognese mit Salz, Pfeffer, Curry und Koriander abschmecken. Spaghetti abtropfen lassen und mit der Soße anrichten. Mit Parmesan bestreuen. 



Ein kleiner Tip am Rande: solltet ihr - wie ich - einen größeren Kürbis gekauft haben, dann könnt ihr die "Reste" auch zu Kürbismus verarbeiten. Die Idee habe ich von hier. Dafür einfach den Kürbis in Spalten schneiden, im (schon vorgeheizten) Backofen etwa 45 Minuten backen und danach pürieren.

 
 Das Kürbismus in heiß ausgespülte Gläser füllen und diese 10 Minuten auf den Kopf stellen. 

 
Wie ich meinen Kürbismus verwenden werde, erzähle ich euch ein anderes Mal :)

Dieses Rezept reiche ich übrigens bei dem Blogevent von Kulinarikus und Naschkatzenalarm ein:


Eure Yvonne 

Sonntag, 22. September 2013

Fingerfood und Dip-Testessen

Wie ihr schon hier gesehen habt, habe ich von Boomers Gourmet ein Testpaket erhalten, wovon ich euch nach und nach etwas vorstellen wollte. Nachdem ich schon öfters die französische Kräutermischung (hierhier und hier) und auch den Bratapfelzucker (hier) verwendet habe, suchte ich noch die passende Gelegenheit um ein paar Dips auszuprobieren. Dips werden bei uns meistens auf Geburtstagen oder sonstigen Feiern zu Fingerfood angeboten. Da momentan keine Feier geplant ist, habe ich einfach meine Eltern und Freunde zu einem „Testessen“ eingeladen. Nachdem wir einen Termin fest gemacht hatten, habe ich lange überlegt, wie ich die Dips am besten zubereiten und was ich dazu reichen könnte. Klar war auf jeden Fall, dass die männlichen Testesser nicht besonders begeistert wären, wenn es ausschließlich Gemüserohkost geben würde :) Beim Stöbern in meiner Pinterest-Rezeptsammlung habe ich mir ein paar Ideen geholt, so dass ich meinen Gästen eine kleine Auswahl an Fingerfood anbieten konnte.



Da es bei dem Testessen aber vor allem um die Dips gehen sollte, möchte ich euch zuerst zeigen, welche Dips wir getestet haben und wie ich diese zubereitet habe:



 
Bei allen drei Dips wird auf der Verpackung angegeben, dass man 6 – 8 TL der Gewürzzubereitung mit etwas heissem Wasser aufgiessen und mit 200g Creme fraîche verrühren soll. Ich habe mich für 6 TL entschieden und noch 4 EL Wasser (3 EL bei Patatas Brava) zugefügt.


Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, habe ich die Rio de Janeiro Gewürzmischung in ein Glas gefüllt, um alles vermischen zu können. Ich hatte das Gefühl, dass in der Verpackung die verschiedenen Zutaten ein wenig geschichtet waren. Damit ich aber alle Zutaten verwenden konnte und ein Rühren in dem Beutel sehr schwer war, habe ich es einfach umgefüllt. Vielleicht hätte ich die verschlossene Verpackung auch einfach schütteln sollen? Die anderen Dips habe ich dann nicht mehr umgefüllt (wollte ja nicht so viele Gläser dreckig machen), sondern mit dem Teelöffel versucht alle Schichten zu vermischen.




Von dem Kräuter-Käse-Dip habe ich zwei Varianten hergestellt, um zu testen, ob es einen Unterschied zwischen einem Dip auf Creme fraîche- und Schmand-Basis gibt. Für beide Dips habe ich jeweils 3 TL Gewürzzubereitung verwendet und mit 3 EL Wasser quellen lassen. Variante 1 wurde mit 200g Creme fraîche und Variante 2 mit 200g Schmand verrührt.

Ich habe hier die Wassermenge angegeben, die ich verwendet habe. Ob es zuviel oder zuwenig war, kann ich nicht beurteilen. Leider wird auf der Verpackung nur mitgeteilt, dass man die Gewürzmischung mit ein wenig heißem Wasser vermischen soll. Mir fehlt auch die Information, wie lange man die Mischung dann quellen lassen sollte, bis man Creme fraîche zufügt.



Um die unterschiedlichen Dips auseinander halten zu können, habe ich die Schüsseln mit Krepppapier beklebt und beschriftet. Vor allem beim Kräuter-Käse-Dip, den ich sowohl mit Creme fraîche als auch mit Schmand zubereitet hatte, war das sehr hilfreich :)


Diese Dip-Auswahl ist in dem „7 Dip Gewürze – Angebots-Set“ enthalten, kann aber auch einzeln gekauft werden. Das Set enthält zudem noch einen Dill Senf Dip und Ananas Curry, welche ihr übrigens hier gewinnen könnt :)



Zusätzlich habe ich noch einen eigenen Tomaten-Feta-Dip hergestellt, bei dem ich jedoch ein wenig zu viel Feta verwendet habe:



ca. 50g getrocknete Tomaten in Öl

1 Knoblauchzehe

200g Feta

60g Frischkäse




Hätte ich mich an das Originalrezept gehalten, wäre dieser Dip bestimmt besser angekommen :)



Eigentlich wollte ich auch noch einen Avocadoaufstrich zubereiten, aber leider sah meine Avocado von innen gar nicht lecker aus, so dass sie gleich im Müll gelandet ist :( 

 
Da ich bisher noch nie Avocados gekauft, verarbeitet oder gegessen habe, weiß ich gar nicht, worauf ich das nächste Mal beim Kauf und der Lagerung achten sollte. Habt ihr ein paar Tipps für mich?

Zum Glück war das andere Gemüse in Ordnung, so dass neben Gurken und Paprika auch Möhren gedippt werden konnten. Beim Schälen hat meine kleine Assistentin wieder tatkräftig geholfen :)





Als Beilagen gab es neben besagter Rohkost noch Kartoffelspalten, die ich wie folgt hergestellt habe:



750g Kartoffeln kurz in heißem Wasser einlegen, abwaschen und in Spalten schneiden. Aus 30ml Olivenöl, einem gehäuften TL französischer Kräutermischung, einer handvoll frischem Rosmarin und Salz eine „Marinade“ herstellen. Kartoffelspalten in einer Schüssel mit der Kräuter-Öl-Mischung marinieren und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Bei 200° C (Ober- und Unterhitze) etwa 35 – 40 Minuten garen.




Ein weiteres Highlight unter den Fingerfoods waren gefüllte Wrapröllchen, die ich vor einiger Zeit schon bei buntleben entdeckt hatte. Auch hier habe ich zwei (bzw. vier) Varianten hergestellt, um eine weitere Verwendungsmöglichkeit der Dips zu testen.



Bei Variante 1 habe ich die Wraps mit herkömmlichem Kräuterfrischkäse bestrichen, während ich für Variante 2 aus 3 TL „Rio de Janeiro“-Dip, 5 TL Wasser und 75g Frischkäse, natur einen eigenen Aufstrich hergestellt habe.



Die Wraps werden kurz in der Mikrowelle erwärmt, mit Kräuterfrischkäse oder Dip bestrichen und mit Salat belegt. Für die Salamiwraps werden 5 – 6 kleine Salamischeiben auf dem Salat verteilt und zusammengerollt. 




Für zwei Thunfischwraps habe ich eine Dose Thunfisch auf beiden Wraps verteilt und ebenfalls eingerollt. Der gerollte Wrap wird in Stücke geschnitten und mit Zahnstochern festgehalten.



 Geschmacklich konnte der gekaufte Kräuterfrischkäse nicht mit dem Rio de Janeiro Dip mithalten. Alle Testesser waren sich einig, dass sowohl der Salami- als auch der Thunfischwrap mit dem selbstgemachtem Dip um einiges besser schmeckt. Es lohnt sich also, die Dips anderweitig zu nutzen und auch mal einen Frischkäse damit aufzupeppen.


Brot durfte bei unserem Dip-Testessen natürlich auch nicht fehlen. Leider hatte ich nicht die Zeit, um selber Brot zu backen, aber „nur“ frisches Baguette war mir auch zu langweilig. Deswegen habe ich ein paar Crostini nach diesem Rezept von Frl. Moonstruck kocht zubereitet. 
 
 
Eine schnelle Kräuterbutter aus 100g Butter und einem EL französischer Kräutermischung habe ich ebenfalls hergestellt und für diese leckeren Parmesancrostini verwendet.

 
Dafür habe ich einfach die Baguettescheiben mit der Kräuterbutter bestrichen, mit Parmesan bestreut und dann im 180° C heißen Backofen mit Grillfunktion ein paar Minuten knusprig gebacken. 

Leider habe ich vergessen ein Foto von dem gedeckten Tisch und all dem tollen Fingerfood zu machen :(

Hier noch ein kleiner Blick auf meine erste Testportion. Zwererlei Kräuter-Käse-Dip mit Rohkost und Kartoffelspalten. 
Ich war von diesem Dip leider etwas enttäuscht. Käse konnte man absolut nicht rausschmecken, da der Thymian sehr dominant war. Mir persönlich war es auch etwas zu scharf. Meine Testesser fanden diesen Dip zwar okay, aber er zählte auch nicht zu ihren Favoriten. Ob man nun Schmand oder Creme fraîche für die Herstellung der Dips nutzt, ist jedem selbst überlassen. Ich persönlich habe kaum einen Unterschied gemerkt. Solltet ihr also kein Creme fraîche zu Hause haben, könnt ihr ohne Probleme auch Schmand verwenden.


Die Favoriten waren übrigens der Rio de Janeiro- sowie der Mexico-Dip, dicht gefolgt vom Patatas Brava-Dip. Da diese Dips alle einen Hauch von Tomatengeschmack hatten (und ihr wisst inzwischen vielleicht, dass ich kein Tomatenfan bin), haben sie meinen Geschmack auch nicht wirklich getroffen. Den anderen haben diese Dips aber sehr gut geschmeckt und sind demnach absolut empfehlenswert. Hätte ich mir die Dips selber ausgesucht, dann hätte ich wahrscheinlich eher zu diesem "7 Topseller Gewürze - Angebots-Set" gegriffen, da mir diese Auswahl mehr zusagt. Aber da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, muss das jeder für sich selbst entscheiden. Meine Testesser waren auch mit dieser Auswahl zufrieden :)
  Zum Nachtisch (ja ein Nachtisch durfte natürlich nicht fehlen) habe ich Frozen Joghurt nach einem Rezept von Jeanny hergestellt und mit diesen getrockneten Himbeeren von Boomers Gourmet und Amarettini verfeinert:



Zutaten



300g TK-Himbeeren

150g Rahmjoghurt (10%)

150g griechischer Joghurt

2 EL Holunderblütensirup

getrocknete Himbeeren

Amarettini


Zubereitung



Joghurt mit den gefrorenen Früchten im Standmixer pürieren. Nach Geschmack Holunderblütensirup untermixen und schnell servieren. Die getrockneten Himbeeren zerbröseln und über die Eismasse verstreuen. 


 Sollte eure Masse fest genug sein, könnt ihr auch Kugeln formen und mit den Himbeerbröseln ummanteln. Mein Mixer hat sich sehr schwer damit getan, so dass ich etwas länger pürieren (und immer wieder umrühren) musste, bis alle Himbeeren verarbeitet waren. Dadurch war die Masse nicht ganz so fest, wie ich es von meinem ersten Versuch mit Sojajoghurt kannte. Und da das ganze (trotz Sirup) noch ein wenig sauer war, haben wir kurzerhand noch ein paar zerbröselte Amarettini dazu getan. Diese Kombination war dann perfekt. 

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Dips zu testen. Vor allem fand ich es schön einen netten Abend mit Familie und Freunden zu verbringen und dafür war dieses "Menü" sehr gut geeignet. Auch als eigentlich alle schon satt waren, hat man zwischendurch immer noch ein Mörchen gedippt und  nebenbei über die/den besten Dip diskutiert. 

Vielen Dank an Boomers Gourmet, die mir diesen netten Abend ermöglicht haben.

Eure Yvonne