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Montag, 11. November 2013

Paprika-Hack-Reis-Pfanne

Vor ein paar Tagen habe ich auf einem Blog eine Paprika-Hack-Reis-Pfanne gesehen und wusste gleich, dass ich das auch mal wieder machen könnte. Ich liebe Gerichte, die in einer Pfanne/Topf/Wok zubereitet werden können. Während alles zusammen vor sich hin köchelt, kann ich schon die Küche aufräumen und wenn das Essen fertig ist, ist auch die Küche wieder blitzeblank. Anders sieht das immer aus, wenn ich etwas in vier Töpfen/Pfannen gleichzeitig zubereite.
Meine Küche sieht dann - wenn wir essen - immer aus wie ein Schlachtfeld :( Und bei einer offenen Küche ist das echt fatal :) 
 
Deswegen liebe ich auch diese Paprika-Hack-Reis-Pfanne:

 
Zutaten (für 4 Personen)

250g Reis
3 – 4 Paprika
1 Zwiebel
500g Hackfleisch, gemischt
diverse Gewürze (Salz, Pfeffer, französische Kräutermischung, Pariser Pfeffer)
2 EL Tomatenmark
600ml Wasser + 4 TL Suppenkasper oder Brühe

Zubereitung

Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Paprika waschen und ebenfalls klein schneiden. Öl in einem Topf oder einem Wok erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Hackfleisch zufügen, anbraten und mit diversen Gewürzen abschmecken. Leider kann ich euch nicht genau sagen, welche Gewürze drin sind, da ich mal wieder mit meinem Mann gekocht habe und er das Würzen übernommen hat. Er würde nie auf die Idee kommen, die Gewürze abzumessen und was genau er verwendet hat, weiß er inzwischen auch schon nicht :( Ich denke aber, dass hier jeder nach seinem Geschmack würzen kann.

Sobald das Hackfleisch rundherum angebraten ist, das Tomatenmark zufügen und kurz anschwitzen. Paprikawürfel ebenfalls zufügen und alles durchmischen. Den Reis (ungekocht) unterrühren und mit 600ml Brühe auffüllen. Nun etwa 20 – 25 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Bei Bedarf noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen. Das Gericht ist fertig, sobald der Reis durch ist. Auf Tellern anrichten und genießen :)

 
Ich habe zur Abwechslung mal keine gekörnte Brühe verwendet, da ich aus dem GenussShop von Katrine Lihn ein Glas mit klassischem Suppengemüse erhalten habe und testen wollte.

 
 Laut Anweisung soll man zwei Teelöffel mit 250ml heißem Wasser aufgießen. Ich habe mich entschieden auf 600ml 4 TL zu verwenden. Da ich noch nie selber Brühe gekocht habe, musste ich natürlich gleich mal den Unterschied ausprobieren und habe parallel noch 1 TL gekörnte Fertigbrühe mit 150ml Wasser vermischt. Die beiden Varianten kann man absolut nicht vergleichen. Während die fertige Brühe sehr salzig und fettig ist, schmeckt der „Suppenkasper“ nach Suppe und Gemüse. Vor allem für schnelle Suppen, kann ich mir diese Variante sehr gut vorstellen. Einfach ein paar Nudeln rein, noch ein wenig würzen und fertig ist die Nudelsuppe :) Ich werde euch auf jeden Fall berichten, was ich sonst noch so damit anstellen werde.

Macht ihr eure Brühe selber oder greift ihr auch auf Fertigbrühe zurück? Dann eher Brühwürfel oder aus dem Glas?

Eure Yvonne

Kommentare:

  1. Greife ich auch ja dann aber aus dem Glas :)

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  2. So ähnlich kenne ich das auch, aber statt der frischen Paprika mit Letscho aus dem Glas :-) Könnte ich eigentlich auch mal wieder machen ...
    Bei mir kommt es drauf an, wofür ich die Brühe brauche. Wenn sie in ein Risotto kommt, wo ja eigentlich nur drei Zutaten drin sind, ist der Geschmack der Brühe entscheidend und ich koche selbst. Wenn es um Flüssigkeitszufuhr geht in bspw. Suppen mit vielen anderen Zutaten, dann nehm ich auch mal Pulver in Bioqualität (ohne Hefeextrakt etc.) :-)

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  3. wir machen unsere Gemüsebrühe-Pulver selbst. Ist ganz einfach, immer die Gemüseabschnitte (Blätter und Strunk vom Blumenkohl/Brokkoli, grün von Karotten usw.) im Gefrierfach sammeln, dazu kommen noch Karotten, Zwiebeln, Lauch, Paprika, Pilze, Sellerie usw. (eigentlich alles was aus dem Kühlschrank muss oder gerade Saison hat) alles durch den Gemüsehobel geben und auf ein Backblech verteilen. Darüber kommt dann Salz, Zucker, Pfeffer und frische gehackte Kräuter. Das ganze kommt dann für etwa 4-6 Stunden in den Backofen bei 60°, wichtig ist, dass die Backofentür nicht ganz zu ist. Fertig ist das ganze, wenn die Masse knistert beim Zerbrechen. Abkühlen lassen , im Blender kurz pulverisieren und luftdicht abfüllen. Hält bei uns etwa drei Monate, wie lang das Pulver haltbar ist, kann ich leider nicht sagen.
    LG

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