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Samstag, 12. Oktober 2013

Kartoffelbrot - Backmischungen im Test

Einige von euch haben – Facebook sei Dank – bestimmt schon mitbekommen, dass ich in letzter Zeit öfter Brot gebacken habe. Es ist schon einige Jahre her, dass ich mich mal an einer Brotbackmischungen versucht habe, aber irgendwie sagte mir das Ergebnis damals nicht wirklich zu. Als ich nun vor ein paar Wochen eine Kartoffelbrot-Backmischung der Horbacher Mühle zum Testen erhielt, war ich natürlich etwas skeptisch, probierte es aber gerne aus.


 Und ich muss sagen, dass Ergebnis hat vollkommen überzeugt. Von den Produkten der Horbacher Mühle habe ich euch hier ja schon mal etwas erzählt, weshalb ich direkt zu der Verarbeitung komme. Die Backmischung soll mit 650ml lauwarmem Wasser zu einem glatten Teig verarbeitet werden. Das hat meine Küchenmaschine ohne Probleme übernommen. Den fertigen Teigklumpen (und ich musste wirklich nicht mehr nachkneten) habe ich abgedeckt eine Stunde gehen lassen.


 Auch die weitere Verarbeitung war problemlos. Einfach mit etwas Mehl bestäuben und zu einem länglichen Brot formen. Weitere 10 Minuten gehen lassen und im vorgeheizten Backofen nach Packungsanweisung backen.


 Nach insgesamt 60 Minuten (es hätten bei mir ruhig noch 5 Minuten mehr sein können, da der Teig in der Mitte noch etwas klitschig war) kam ein goldbraunes Brot mit toller Kruste heraus.


 Da das Brot wirklich sehr groß war (etwa 1,5kg) hatte ich schon darüber nachgedacht, einen Teil einzufrieren. Dazu kam es natürlich nicht. Noch bevor das Brot ganz ausgekühlt war, wurden die ersten Scheiben ausprobiert und für gut befunden.




 Innerhalb von 3 Tagen war das Brot aufgegessen. Länger würde ich es aber nicht halten, da es am 3. Tag schon etwas trocken wurde.

Da ich sonst kein Brot selber backe und keine Vergleichsmöglichkeit hatte, ob diese Backmischung nun ihren Preis (2,99 €) wert ist, habe ich mir kurz danach eine Kartoffelbrot-Backmischung aus dem Supermarkt für 0,89 € geholt.

 
 Anders wie bei der Backmischung der Horbacher Mühle kann man laut Packungsanweisung auch Brötchen aus dem Teig formen. Wahrscheinlich kann man das mit der anderen Backmischung auch, aber es wird nicht angegeben, so dass ich gar nicht auf die Idee kam. Es werden sogar die Backzeiten für Brot aus 1kg Backmischung, 500g Backmischung oder eben für Brötchen angegeben. Für einen Brotbacklaien wie mich ist das sehr hilfreich :)

Ich hatte mich entschieden die gesamte Backmischung zu verwenden, um ein Brot und ein paar Brötchen herzustellen. Der Teig soll mit 700ml lauwarmem Wasser etwa 10 Minuten lang geknetet werden. Auch das übernahm meine Küchenmaschine, aber zum Schluss musste ich doch noch selber nachkneten, was mir natürlich nicht so gut gefiel.


 Danach muss der Teig 30 Minuten gehen, bevor Brot oder Brötchen geformt werden können. 
Diese müssen dann weitere 30 – 45 Minuten an einem warmen Ort gehen, was ich schon schwierig fand. Was versteht man unter einem warmen Ort? Normalerweise würde ich Teig in einer Schüssel mit Handtuch bedeckt unter meine Bettdecke packen. Aber hier hatte ich schon fertig geformte Teigstücke, die ich ungern unter der Bettdecke plattdrücken wollte. Also blieb mir nichts anderes übrig, als im Badezimmer die Heizung an zu machen und das Backblech „unter“ die Heizung zu stellen und mit einem Geschirrtuch leicht abzudecken. Das klappte dann tatsächlich ganz gut.


 Nach 30 – 45 Minuten kann der Teig dann gebacken werden. Ich ließ meinen Teig etwa 1,5 Stunden ruhen, da der Backofen vorher anderweitig besetzt war :)
Vor dem Backen soll die Oberfläche mit Wasser bestrichen und eingeschnitten werden. Das mit dem Einschneiden klappte bei mir nicht so wirklich, was aber auch nicht schlimm war. Nach etwa 20 Minuten waren die Brötchen und nach insgesamt 55 Minuten auch das Brot fertig. 



Da es schon sehr spät war, durfte das Brot in Ruhe auskühlen, bevor wir es am nächsten Tag zum Frühstück probiert haben. 


Auch dieses Brot hat sehr lecker geschmeckt, lediglich die Kruste war nicht so schön knusprig. 


Mein Fazit: beide Backmischungen kann ich durchaus empfehlen! Die Zubereitung ist bei dem Produkt der Horbacher Mühle jedoch einfacher und unkomplizierter. Geschmacklich fand ich beide Produkte gut, während meinem Mann das Kartoffelbrot der Horbacher Mühle ein wenig besser geschmeckt hat. 

Der Preisunterschied liegt wohl auch darin begründet, dass bei der Horbacher Mühle stets in kleinen Mengen und ohne Zusätze produziert wird. Da das Mehl kühl gemahlen wurde, soll es besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Außerdem wird es liebevoll mit der Hand in eine Kraftpapiertüte mit Pergamenteinsatz verpackt und somit besonders geschützt. Und da man die Beschriftung sogar personalisieren kann, wird eine „einfache“ Backmischung sogar zu einem individuellen Geschenk.
 
Inzwischen habe ich schon mehrmals - auch ohne Backmischung - Brot gebacken, was ich euch in den nächsten Tagen ebenfalls vorstellen werde.

Eure Yvonne

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