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Samstag, 5. Oktober 2013

Graupensuppe

Als ich bei Cakes, Cookies an more von dem Blogevent "Aus Großmutters Küche" gelesen habe, war klar, dass ich unbedingt mitmachen muss. Schließlich liebe ich Omas Küche und habe mir schon das ein oder andere Rezept abgeguckt. Leider hatte ich „Omas“ Kohlrabisuppe schon ein paar Tage zuvor verbloggt, so dass ich das Rezept nicht mehr einreichen konnte. Lange habe ich überlegt, mit welchem Rezept ich sonst noch teilnehmen kann. Zwar gibt es eine Vielzahl an Gerichte, die ich unheimlich gerne bei bzw. von Oma esse, aber weder Kohlrouladen, Hefeklöße noch Bigos (=polnischer Sauerkrauteintopf) würde ich jemals selber machen. Auch Omas Pflaumenkuchen hatte ich euch schon vor einiger Zeit gezeigt, so dass dieses Rezept ebenfalls nicht mehr in Frage kam. Als mein Mann dann vor ein paar Tagen die Idee hatte, dass wir (also ich) am Wochenende Graupensuppe kochen könnten, war ich gleich Feuer und Flamme. Erstens weil ich die Suppe selber unheimlich gerne esse und zweitens weil ich damit gleich meinen Beitrag zum Blogevent hatte. Ob es bei meiner Oma jemals Graupensuppe zu essen gibt, sei jetzt dahin gestellt, aber da es das erste Suppenrezept ist, dass mir meine Mutter (die jetzt selber schon Oma ist) „beigebracht“ hat, ist es auf jeden Fall ein Rezept „aus Großmutters Küche“ :)


Zutaten (für 4 Personen)

320g Kartoffeln
200g Sellerie
2 Möhren (~190g)
1 Bund Frühlingszwiebel
130g Perlgraupen (mittel)
300g Mettenden
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
1,75l Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter


Zubereitung

Gemüse waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Mettenden längs halbieren und ebenfalls klein schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen, Mettenden darin anbraten und Schalotte sowie Knoblauchzehe kurz mitanschwitzen. Das restliche Gemüse zufügen und etwas „rösten“. Die Gemüsebrühe und Lorbeerblätter dazu geben und kurz aufkochen lassen. Die Graupen unter fließendem Wasser abspülen und in die Suppe geben, sobald das Wasser kocht. Dann auf kleiner Flamme zugedeckt etwa 30 – 35 Minuten köcheln lassen. Die Suppe ist fertig sobald Graupen und Gemüse gar sind. Die Lorbeerblätter entfernen und nach Belieben mit Petersilie garnieren.
Die Suppe dickt nach, sobald sie kalt wird. Solltet ihr die Reste am nächsten Tag essen wollen, dann müsst ihr evtl. noch etwas Wasser zufügen. 




Ein kleiner Tipp am Rande: statt Sellerie, Möhren und Frühlingszwiebel einzeln zu kaufen, kann man auch ein Bund Suppengemüse verwenden.


Und welche Gerichte habt ihr schon aus Großmutters Küche nachgekocht oder gebacken? 


Eure Yvonne

Kommentare:

  1. Meine Oma hat früher, bevor sie dememt wurde, immer selber Graupensuppe gekocht. Ich hab sie geliebt :-) Leider kann sie sich an ihr Rezept nicht mehr erinnern.
    Ich selber koche aber sonst viele Eintöpfe: Erbsen- , Bohnen- und Linseneintopf und erst diese Woche gab es noch Grünkohl bei uns. Sind eben alles Sachen, die Oma schon kochte :-)

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    1. Meine Oma kocht auch heute noch viele Suppen und Eintöpfe. Ich selber hab da so 2 -3 Favoriten, die dann immer abwechselnd gekocht werden. Und Graupensuppe ist selbst bei meiner kleinen Tochter hoch im Kurs :)
      Lieben Gruß
      Yvonne

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  2. Ha ha ha schön geschrieben :)

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  3. Liebe Yvonne,

    Herzlichen Dank für deinen Beitrag zu meinem Event. Deine Suppe werde ich gerne einmal nachkochen.

    Liebe Grüsse
    Tamara

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  4. Kohlrouladen sind aber gar nicht so schlimm :) Letztens hatte ich irgendwo ne "Schnellvariante" gesehen, muss mal schauen wo ich mir das abgespeichert hab *g* Graupensuppe an sich habe ich noch nie gegessen, aber ausprobieren wollte ich sie schon länger mal^^ So und jetzt weiter lesen auf den anderen Blogs, damit ich meine Stimme abgeben kann *g*

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  5. Graupensuppe scheidet regelmäßig die Geister: Die einen lieben sie, die anderen hassen sie wegen der sogenannten "Kälberzähne", den Graupen. In meiner Variante bleiben die Graupen klein und etwas bissfest.
    Der "Trick" besteht darin, die Graupen als erstes in reichlich Fett unter ständigem Rühren anzurösten (Achtung wird sehr heiß!). Wenn die Graupen eine gute Röstfarbe haben, den Topf vom Herd nehmen und die Wurst einrühren, danach das Gemüse (gut umrühren). Das senkt die Temperatur. Nun mit der Gemüsebrühe alles ablöschen und alles wieder zum Kochen bringen. Traut euch!
    Viele Grüße
    Bernd

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  6. Graupensuppe scheidet regelmäßig die Geister: Die einen lieben sie, die anderen hassen sie wegen der sogenannten "Kälberzähne", den Graupen. In meiner Variante bleiben die Graupen klein und etwas bissfest.
    Der "Trick" besteht darin, die Graupen als erstes in reichlich Fett unter ständigem Rühren anzurösten (Achtung wird sehr heiß!). Wenn die Graupen eine gute Röstfarbe haben, den Topf vom Herd nehmen und die Wurst einrühren, danach das Gemüse (gut umrühren). Das senkt die Temperatur. Nun mit der Gemüsebrühe alles ablöschen und alles wieder zum Kochen bringen. Traut euch!
    Viele Grüße
    Bernd

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