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Dienstag, 22. Oktober 2013

Bratapfelmarmelade

Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber das ist meine erste selbstgemachte Marmelade. Eigentlich wird in unserem Haushalt kaum Marmelade gegessen. Mein Mann hat bisher immer strikt behauptet, er sei kein Fan von Marmelade und für mich alleine lohnte es kaum ein Glas aufzumachen. Als wir aber im Sommer selbstgemachte Rhabarbermarmelade von einer Freundin geschenkt bekommen haben, wollte mein Mann - sogar freiwillig - auch mal probieren. Und soll ich euch etwas verraten? Das Glas war innerhalb von einer Woche leer :) Seit dem Zeitpunkt war klar, dass ich das auch – irgendwann mal – versuchen muss. Und trotzdem sind Monate vergangen, bevor ich dann letzte Woche - ganz spontan - entschieden habe, Marmelade zu kochen. Spontan deshalb, weil meine Oma mir 2kg Äpfel mitgebracht hat, die ich zu Apfelmus oder so verarbeiten sollte. Da ich selber einen Tag vorher auch schon 1kg Äpfel gekauft hatte, habe ich dann kurzerhand beschlossen, neben Apfelmus auch noch Marmelade zu kochen. Aber natürlich sollte die Marmelade schon etwas Pfiff haben und Äpfel alleine wären mir zu langweilig gewesen. Aus Erfahrung (siehe Bratapfel-Teeramisu-Torte) wusste ich ja schon, dass Apfelmus mit Tee und Bratapfelgewürz sehr gut schmeckt, also warum sollte man diese Kombination nicht auch als Marmelade versuchen? Heraus kommt eine unglaublich leckere und farblich zum Herbst passende Bratapfelmarmelade:


Zutaten

1.200kg Äpfel
Saft von 1 Zitrone
2 TL Bratapfelgewürz (z.B. von Boomers Gourmet)
400 ml Wasser
3 Teebeutel Früchtetee Apfel (hier: Kaminwärme von Westminster)
500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung
 
Zuerst kocht ihr aus 400ml kochendem Wasser und 3 Teebeuteln einen Tee. In der Zwischenzeit Äpfel, schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Dann zusammen mit dem Tee (ohne Teebeutel natürlich), dem Saft einer Zitrone und dem Bratapfelgewürz etwa 15 Minuten köcheln lassen. Sobald die Äpfel weich sind mit einem Pürierstab grob oder fein (je nachdem ob ihr Stückchen in der Marmelade wollt) pürieren. Dann den Gelierzucker zufügen und alles auf hoher Stufe 3 - 5 Minuten kochen lassen. Dabei ständig umrühren und aufpassen, dass man sich nicht verbrennt. Ich rate euch, einen hohen Topf zu nehmen, der nicht ganz voll ist, da die Masse unglaublich blubbert und spritzt. Topf vom Herd nehmen und die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser füllen. Sofort verschließen und 10 Minuten auf den Deckel stellen. 


Die angegebene Menge reicht aus, um folgende Gläser zu füllen:

 
Ich war mir wirklich unsicher, ob die Marmelade gut gelungen ist. Sie war ziemlich flüssig und schmeckte im heißen Zustand unglaublich süß. Aber am nächsten Tag war sie fest und hatte tatsächlich eine schöne Konsistenz und einen unglaublich tollen und angemessen süßen Geschmack! 

 
Die ersten zwei Gläser haben wir schon aufgegessen und auch mein Mann, der ja weder Marmeladen- noch Apfel-Fan ist, ist von meiner Kreation begeistert.

Ein paar Tage später habe ich dann bei Fräulein Klein ebenfalls ein Rezept für Apfelmarmelade entdeckt. Die Idee kandierte Mandeln unterzumischen klingt auch sehr lecker und wird bei der nächsten „Produktion“ ausprobiert :)

 
Also deckt euch schnell mit Äpfeln ein und macht unbedingt diese Marmelade!!! Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen :)

Und weil es so gut zum Thema passt mache ich doch gleich bei der Oktober Challenge "Herbstzeit - Apfelzeit" von Blogschokolade & Butterpost mit :) 


Eure Yvonne

Kommentare:

  1. Wird heute gleich ausprbiert

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  2. mmmhh serh, sehr lecker :-)

    Und auch bei uns war es so ähnlich .. diese gekaufte, hat im Vergleich mit der selbst hergestelllten gar nicht gemien.
    Wenn man sie liebevoll in Gläsr gefüllt hat, schmeck sie doppelt so gut !!

    Und Apfel und dieses Traumhafte Gewürz, was Du immer so schön beschreibst klingen toll zusammen.

    Liebe Grüße Stephie

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    1. Oh ja! So richtig schön frisch und spritzig mit einem Hauch Weihnachten :) Habe schon sooo viele Ideen für die nächsten Marmeladen :)
      Lieben Gruß
      Yvonne

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