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Sonntag, 22. September 2013

Fingerfood und Dip-Testessen

Wie ihr schon hier gesehen habt, habe ich von Boomers Gourmet ein Testpaket erhalten, wovon ich euch nach und nach etwas vorstellen wollte. Nachdem ich schon öfters die französische Kräutermischung (hierhier und hier) und auch den Bratapfelzucker (hier) verwendet habe, suchte ich noch die passende Gelegenheit um ein paar Dips auszuprobieren. Dips werden bei uns meistens auf Geburtstagen oder sonstigen Feiern zu Fingerfood angeboten. Da momentan keine Feier geplant ist, habe ich einfach meine Eltern und Freunde zu einem „Testessen“ eingeladen. Nachdem wir einen Termin fest gemacht hatten, habe ich lange überlegt, wie ich die Dips am besten zubereiten und was ich dazu reichen könnte. Klar war auf jeden Fall, dass die männlichen Testesser nicht besonders begeistert wären, wenn es ausschließlich Gemüserohkost geben würde :) Beim Stöbern in meiner Pinterest-Rezeptsammlung habe ich mir ein paar Ideen geholt, so dass ich meinen Gästen eine kleine Auswahl an Fingerfood anbieten konnte.



Da es bei dem Testessen aber vor allem um die Dips gehen sollte, möchte ich euch zuerst zeigen, welche Dips wir getestet haben und wie ich diese zubereitet habe:



 
Bei allen drei Dips wird auf der Verpackung angegeben, dass man 6 – 8 TL der Gewürzzubereitung mit etwas heissem Wasser aufgiessen und mit 200g Creme fraîche verrühren soll. Ich habe mich für 6 TL entschieden und noch 4 EL Wasser (3 EL bei Patatas Brava) zugefügt.


Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, habe ich die Rio de Janeiro Gewürzmischung in ein Glas gefüllt, um alles vermischen zu können. Ich hatte das Gefühl, dass in der Verpackung die verschiedenen Zutaten ein wenig geschichtet waren. Damit ich aber alle Zutaten verwenden konnte und ein Rühren in dem Beutel sehr schwer war, habe ich es einfach umgefüllt. Vielleicht hätte ich die verschlossene Verpackung auch einfach schütteln sollen? Die anderen Dips habe ich dann nicht mehr umgefüllt (wollte ja nicht so viele Gläser dreckig machen), sondern mit dem Teelöffel versucht alle Schichten zu vermischen.




Von dem Kräuter-Käse-Dip habe ich zwei Varianten hergestellt, um zu testen, ob es einen Unterschied zwischen einem Dip auf Creme fraîche- und Schmand-Basis gibt. Für beide Dips habe ich jeweils 3 TL Gewürzzubereitung verwendet und mit 3 EL Wasser quellen lassen. Variante 1 wurde mit 200g Creme fraîche und Variante 2 mit 200g Schmand verrührt.

Ich habe hier die Wassermenge angegeben, die ich verwendet habe. Ob es zuviel oder zuwenig war, kann ich nicht beurteilen. Leider wird auf der Verpackung nur mitgeteilt, dass man die Gewürzmischung mit ein wenig heißem Wasser vermischen soll. Mir fehlt auch die Information, wie lange man die Mischung dann quellen lassen sollte, bis man Creme fraîche zufügt.



Um die unterschiedlichen Dips auseinander halten zu können, habe ich die Schüsseln mit Krepppapier beklebt und beschriftet. Vor allem beim Kräuter-Käse-Dip, den ich sowohl mit Creme fraîche als auch mit Schmand zubereitet hatte, war das sehr hilfreich :)


Diese Dip-Auswahl ist in dem „7 Dip Gewürze – Angebots-Set“ enthalten, kann aber auch einzeln gekauft werden. Das Set enthält zudem noch einen Dill Senf Dip und Ananas Curry, welche ihr übrigens hier gewinnen könnt :)



Zusätzlich habe ich noch einen eigenen Tomaten-Feta-Dip hergestellt, bei dem ich jedoch ein wenig zu viel Feta verwendet habe:



ca. 50g getrocknete Tomaten in Öl

1 Knoblauchzehe

200g Feta

60g Frischkäse




Hätte ich mich an das Originalrezept gehalten, wäre dieser Dip bestimmt besser angekommen :)



Eigentlich wollte ich auch noch einen Avocadoaufstrich zubereiten, aber leider sah meine Avocado von innen gar nicht lecker aus, so dass sie gleich im Müll gelandet ist :( 

 
Da ich bisher noch nie Avocados gekauft, verarbeitet oder gegessen habe, weiß ich gar nicht, worauf ich das nächste Mal beim Kauf und der Lagerung achten sollte. Habt ihr ein paar Tipps für mich?

Zum Glück war das andere Gemüse in Ordnung, so dass neben Gurken und Paprika auch Möhren gedippt werden konnten. Beim Schälen hat meine kleine Assistentin wieder tatkräftig geholfen :)





Als Beilagen gab es neben besagter Rohkost noch Kartoffelspalten, die ich wie folgt hergestellt habe:



750g Kartoffeln kurz in heißem Wasser einlegen, abwaschen und in Spalten schneiden. Aus 30ml Olivenöl, einem gehäuften TL französischer Kräutermischung, einer handvoll frischem Rosmarin und Salz eine „Marinade“ herstellen. Kartoffelspalten in einer Schüssel mit der Kräuter-Öl-Mischung marinieren und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Bei 200° C (Ober- und Unterhitze) etwa 35 – 40 Minuten garen.




Ein weiteres Highlight unter den Fingerfoods waren gefüllte Wrapröllchen, die ich vor einiger Zeit schon bei buntleben entdeckt hatte. Auch hier habe ich zwei (bzw. vier) Varianten hergestellt, um eine weitere Verwendungsmöglichkeit der Dips zu testen.



Bei Variante 1 habe ich die Wraps mit herkömmlichem Kräuterfrischkäse bestrichen, während ich für Variante 2 aus 3 TL „Rio de Janeiro“-Dip, 5 TL Wasser und 75g Frischkäse, natur einen eigenen Aufstrich hergestellt habe.



Die Wraps werden kurz in der Mikrowelle erwärmt, mit Kräuterfrischkäse oder Dip bestrichen und mit Salat belegt. Für die Salamiwraps werden 5 – 6 kleine Salamischeiben auf dem Salat verteilt und zusammengerollt. 




Für zwei Thunfischwraps habe ich eine Dose Thunfisch auf beiden Wraps verteilt und ebenfalls eingerollt. Der gerollte Wrap wird in Stücke geschnitten und mit Zahnstochern festgehalten.



 Geschmacklich konnte der gekaufte Kräuterfrischkäse nicht mit dem Rio de Janeiro Dip mithalten. Alle Testesser waren sich einig, dass sowohl der Salami- als auch der Thunfischwrap mit dem selbstgemachtem Dip um einiges besser schmeckt. Es lohnt sich also, die Dips anderweitig zu nutzen und auch mal einen Frischkäse damit aufzupeppen.


Brot durfte bei unserem Dip-Testessen natürlich auch nicht fehlen. Leider hatte ich nicht die Zeit, um selber Brot zu backen, aber „nur“ frisches Baguette war mir auch zu langweilig. Deswegen habe ich ein paar Crostini nach diesem Rezept von Frl. Moonstruck kocht zubereitet. 
 
 
Eine schnelle Kräuterbutter aus 100g Butter und einem EL französischer Kräutermischung habe ich ebenfalls hergestellt und für diese leckeren Parmesancrostini verwendet.

 
Dafür habe ich einfach die Baguettescheiben mit der Kräuterbutter bestrichen, mit Parmesan bestreut und dann im 180° C heißen Backofen mit Grillfunktion ein paar Minuten knusprig gebacken. 

Leider habe ich vergessen ein Foto von dem gedeckten Tisch und all dem tollen Fingerfood zu machen :(

Hier noch ein kleiner Blick auf meine erste Testportion. Zwererlei Kräuter-Käse-Dip mit Rohkost und Kartoffelspalten. 
Ich war von diesem Dip leider etwas enttäuscht. Käse konnte man absolut nicht rausschmecken, da der Thymian sehr dominant war. Mir persönlich war es auch etwas zu scharf. Meine Testesser fanden diesen Dip zwar okay, aber er zählte auch nicht zu ihren Favoriten. Ob man nun Schmand oder Creme fraîche für die Herstellung der Dips nutzt, ist jedem selbst überlassen. Ich persönlich habe kaum einen Unterschied gemerkt. Solltet ihr also kein Creme fraîche zu Hause haben, könnt ihr ohne Probleme auch Schmand verwenden.


Die Favoriten waren übrigens der Rio de Janeiro- sowie der Mexico-Dip, dicht gefolgt vom Patatas Brava-Dip. Da diese Dips alle einen Hauch von Tomatengeschmack hatten (und ihr wisst inzwischen vielleicht, dass ich kein Tomatenfan bin), haben sie meinen Geschmack auch nicht wirklich getroffen. Den anderen haben diese Dips aber sehr gut geschmeckt und sind demnach absolut empfehlenswert. Hätte ich mir die Dips selber ausgesucht, dann hätte ich wahrscheinlich eher zu diesem "7 Topseller Gewürze - Angebots-Set" gegriffen, da mir diese Auswahl mehr zusagt. Aber da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, muss das jeder für sich selbst entscheiden. Meine Testesser waren auch mit dieser Auswahl zufrieden :)
  Zum Nachtisch (ja ein Nachtisch durfte natürlich nicht fehlen) habe ich Frozen Joghurt nach einem Rezept von Jeanny hergestellt und mit diesen getrockneten Himbeeren von Boomers Gourmet und Amarettini verfeinert:



Zutaten



300g TK-Himbeeren

150g Rahmjoghurt (10%)

150g griechischer Joghurt

2 EL Holunderblütensirup

getrocknete Himbeeren

Amarettini


Zubereitung



Joghurt mit den gefrorenen Früchten im Standmixer pürieren. Nach Geschmack Holunderblütensirup untermixen und schnell servieren. Die getrockneten Himbeeren zerbröseln und über die Eismasse verstreuen. 


 Sollte eure Masse fest genug sein, könnt ihr auch Kugeln formen und mit den Himbeerbröseln ummanteln. Mein Mixer hat sich sehr schwer damit getan, so dass ich etwas länger pürieren (und immer wieder umrühren) musste, bis alle Himbeeren verarbeitet waren. Dadurch war die Masse nicht ganz so fest, wie ich es von meinem ersten Versuch mit Sojajoghurt kannte. Und da das ganze (trotz Sirup) noch ein wenig sauer war, haben wir kurzerhand noch ein paar zerbröselte Amarettini dazu getan. Diese Kombination war dann perfekt. 

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Dips zu testen. Vor allem fand ich es schön einen netten Abend mit Familie und Freunden zu verbringen und dafür war dieses "Menü" sehr gut geeignet. Auch als eigentlich alle schon satt waren, hat man zwischendurch immer noch ein Mörchen gedippt und  nebenbei über die/den besten Dip diskutiert. 

Vielen Dank an Boomers Gourmet, die mir diesen netten Abend ermöglicht haben.

Eure Yvonne

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