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Mittwoch, 25. September 2013

Möhren-Apfel-Kuchen mit Walnüssen und Karamell

Obwohl ich schon mit etwa 14 Jahren meine Leidenschaft fürs Backen entdeckt habe und seither regelmäßig (und inzwischen fast zweimal in der Woche) backe, bin ich in den letzten 17 Jahren nie auf die Idee gekommen Gemüse im Kuchen zu verwenden. Dieses Jahr hingegen steht Gemüse ganz hoch im Kurs. Angefangen hat alles mit diesem Schoko-Zucchini-Kuchen, gefolgt von einem Möhren-Kokos-Kuchen und Möhrencupcakes



Alles hat unglaublich gut geschmeckt und da ich fast immer Möhren zu Hause habe, die verbraucht werden müssen, ist es kein Wunder, dass ich diese Woche schon wieder Möhren zum Backen verwendet habe. Vor allem weil ich bei Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe dieses tolle Rezept für Apfel-Möhren-Kuchen entdeckt habe.



Ich habe es ein wenig abgewandelt (teilweise gewollt, teilweise ungewollt...dazu gleich mehr) und dabei rausgekommen ist dieser leckere Kuchen mit Karamellhaube:




Zutaten


1 Hand voll Walnüsse
100g Zucker
350g geriebene Möhren
200g geriebener Apfel mit Schale
100g gemahlene Mandeln (habe ich vergessen)
150g Mehl
150g Paniermehl
2 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1TL Bratapfelgewürz
3 große Eier
150g Zucker
150ml Pflanzenöl

1 Dose (=400g) gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)



Zubereitung



Walnusshälften auf einem Backblech verteilen und bei 175°C ca. 5 Minuten lang im Ofen rösten. Aus dem Ofen nehmen. In einer beschichten Pfanne 100g Zucker bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen, dabei stets umrühren und nicht vom Herd weglaufen. Schön rühren und sobald aus dem Zucker flüssiges Karamell geworden ist, schnell die Walnüsse in die Pfanne geben und mit dem flüssigen Zucker mischen. Dann auf Backpapier geben und abkühlen lassen. Grob hacken und beiseite stelllen.




Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kleines Backblech (40 x 30) mit Backpapier auslegen.



Möhren schälen, Apfel waschen und alles raspeln. Mit den Walnüssen mischen. Im Originalrezept werden noch 100g gemahlene Mandeln zugefügt. Diese hatte ich zwar gekauft, aber einfach vergessen. Erst als der Kuchen im Ofen war und ich die Küche aufgeräumt habe, habe ich mit Schrecken die Mandeln entdeckt. Da es eh zu spät war, blieb mir nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass der Kuchen auch ohne Mandeln gelingt. Und ja er ist sogar sehr gut gelungen :)



Eier mit Zucker schaumig mixen und das Öl nach und nach hinzufügen. Während mein Mixer das für mich erledigt, mische ich Mehl, Paniermehl, Backpulver, Salz und Bratapfelgewürz in einer zweiten Schüssel. Die Mehlmischung wird dann mit einem Schneebesen (also wieder von Hand) unter die Eimasse gehoben. Zum Schluss die Möhren-Apfel-Walnuss mischen ( zufügen und kurz unterrühren.


Teig in die Form füllen und ca. 15 - 20 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und die Kondensmilch gleichmäßig über den Kuchen verteilen. Noch einmal 20 bis 25 Minuten weiterbacken. Wenn die Kondensmilch auf der Oberfläche schön karamellisiert ist, ist der Kuchen fertig.





Im Originalrezept wird der Kuchen in einer kleinen Springform etwa 45 Minuten gebacken und nach dem Auskühlen mit einer Honig-Puderzucker-Glasur verfeinert. Da ich lieber einen flachen Kuchen haben wollte, habe ich mich für ein kleines Backblech entschieden und die Honigglasur durch die Karamelldecke ersetzt. Eine sehr gute Entscheidung, denn der Kuchen hat – trotz (oder vielleicht wegen) der fehlenden Mandeln – unglaublich gut geschmeckt und war richtig schön saftig.


Da das Rezept neben Möhren auch noch Äpfel (naja zumindestens einen) enthält, darf ich es auch beim Blogevent von LUSt einreichen :)


 

Eure Yvonne

Kommentare:

  1. Echt klasse ich freue mich dann auf Weihnachten was du alles zauberst :) kannst ja sowieso alles besser :) hab dich lieb

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    1. Gar nicht wahr!! Ich kann keine Rouladen und gegen deine Soßen komme ich im Leben nicht an, Mutti :) HDL

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  2. Oh wie lecker <3 Ich freue mich, dich mit diesem tollen Rezept dabei zu haben!!! Das werde ich wenn ich mal wieder Zeit finde sicher nachbacken.

    LG, Stephie

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    1. Hey Stephie, freut mich, dass dir das Rezept gefällt :)
      Lieben Gruß
      Yvonne

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