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Mittwoch, 11. September 2013

Kohlrabisuppe nach Oma´s Art

Eigentlich will ich euch schon seit Tagen die noch ausstehenden Rezepte vom letzten Wochenende zeigen, aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen :) So wie diese Kohlrabisuppe, die ich (mit Hilfe von Mann und Kind) gekocht habe. Und warum zeige ich euch nicht erstmal die „alten“ Rezepte? Ganz einfach: die Grillrezepte vom Wochenende passen gerade wettertechnisch so gar nicht hierher, während ein leckerer Eintopf genau passend bei dem Sauwetter ist. 



Hier also das Rezept, welches bei uns in der Familie schon seit Jahrzehnten gekocht (und geliebt) wird:

Zutaten (4 – 6 Personen)

4 große Kartoffeln
2 Kohlrabi + Blätter
1 Zwiebel
300g geräucherte Mettenden
Öl
1 Lorbeerblatt
1,5 – 2 Liter Gemüsebrühe
40g Butter (ich nehme wegen der Allergie meiner Tochter immer Margarine)
2 EL Mehl

Zubereitung

Zuerst werden die Blätter vom Kohlrabi entfernt, gewaschen und kurz (4 – 5 Minuten) in heißem Wasser gekocht. In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Kohlrabi ebenso.
Die Kohlrabiblätter in einem Sieb abgießen, abtropfen und klein schneiden. 


Jetzt noch die Zwiebel in feine Würfel und die Mettenden in Scheiben schneiden. 

Bei uns war heute Arbeitsteilung angesagt. Der Herr des Hauses hat geschält, ich habe geschnitten und das Töchterchen hat die Würfel dann in eine Schüssel gelegt. Dabei musste natürlich auch mal probiert werden, aber die Kohlrabi wurde gleich wieder ausgespuckt :( Ganz anders mit den Mettenden, hier musste ich aufpassen, dass überhaupt etwas zum Kochen übrig blieb.


Und während ich die Mettenden verteidigt habe, hat mein Mann das Öl in einem großen Topf erhitzt und dann die übriggebliebenen Mettenden angebraten. Kurze Zeit später haben sich die Zwiebelwürfel und nach und nach das Gemüse dazu gesellt. Zum Schluss mit Brühe aufgießen, Lorbeerblatt zufügen und etwa 25 – 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Sobald das Gemüse weich ist, in einem kleinen Topf die Butter schmelzen und leicht bräunen. Das Mehl zufügen, etwas aufschäumen lassen, in die Suppe einrühren und kurz aufkochen lassen. 

Dreimal dürft ihr raten, was meine Tochter von der Suppe gegessen hat. Wurscht....wie sie so schön sagt :) Ein paar Kartoffeln und etwas Suppe haben auch noch den Weg zu ihrem Mund gefunden, aber der ganze (gesunde) Rest blieb für Mama übrig!


Jetzt habe ich noch ein paar Anmerkungen zu dem Rezept. Meine Oma verwendet für die Suppe niemals Mettenden, sondern kocht aus Suppenfleisch erstmal eine Fleischbrühe, in der dann das Gemüse weichgekocht wird. Das Suppenfleisch bildet dann auch gleichzeitig die Fleischbeilage. Ich bin erstens nicht so ein Fleischfan und zweitens habe ich meistens keine Zeit 1,5 Stunden das Fleisch zu kochen. Uns schmeckt die Variante mit Mettenden auch sehr gut und ist auch nach Feierabend schnell gemacht. Natürlich schmeckt die Suppe bei Oma immer etwas besser, aber das ist ja oft so, dass es bei Mutti oder Oma einfach besser schmeckt :)

Habt ihr auch Familienrezepte, die bei euch von Generation zu Generation weitergegeben werden?
Ich hoffe, dass ich meiner Tochter später auch einige Rezepte mitgeben werde, die sie dann wiederum ihren Kindern (?) weitergeben kann. Interesse am Kochen und Backen zeigt sie ja schon :)

Eure Yvonne


Kommentare:

  1. Echt super die wariante schmeckt bestimmt auch sehr lecker und die kleine ist ne wucht echt klasse familie seid ihr :)

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  2. Ach ja und schaut sehr apetitlich aus :) hab dich lieb

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  3. Super leckeres Rezept, danke dafür :)

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