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Sonntag, 1. September 2013

Fenchel-Möhren-Risotto und ein Gewürztest

Heute habe ich gleich mehrere Rezept im Schlepptau. Der Grund dafür ist ein Testpaket, welches ich von Boomers Gourmet zur Verfügung gestellt bekommen habe. In dem Onlineshop gibt es neben Gewürzen, Dips und Pestos auch Tee, Trockenfrüchte oder Nüsse. Schon beim Stöbern möchte man am liebsten gleich den Kochlöffel schwingen :)
  
Ich habe eine bunte Vielfalt aus Gewürzen und Dips erhalten, wovon ich euch nach und nach etwas vorstellen werde. 
 
 
An dieser Stelle möchte ich auch schon verraten, dass ich ein paar der Produkte für das hier angekündigte Gewinnspiel beiseitelegen werde :)

Kommen wir nun zum ersten Rezept. Ein Fenchel-Möhren-Risotto mit Garnelen:
 

 Zutaten

1 Knolle Fenchel
200g Möhren
1 Zwiebel
1,5 Liter Brühe
Saft von ½ Zitrone
Olivenöl
290g Risottoreis (oder Milchreis)
250g TK King Prawns, Provencal
ggf. Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung

 Fenchel waschen, vierteln und den Strunk abschneiden. In schmale Stücke schneiden. Das Fenchelgrün klein hacken. Möhren und Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. 

  
Brühe in einem Topf erhitzen und bei kleiner Flamme warm halten. Ich nehme hierfür immer Brühwürfel, die ich mit kochendem Wasser in einem Topf auflöse.
Das Olivenöl bei höchster Stufe in einem Wok erhitzen. 
 

Hierfür habe ich das neue Olivenölspray von Bertolli ausprobiert und ich bin etwas enttäuscht. Es sprüht zwar einen feinen Olivenölnebel in die Pfanne, aber ich musste mehrmals nach sprühen, damit das Gemüse nicht anbrennt. Man kann auch schlecht abschätzen, wie viel Öl man schon benutzt hat. Am Ende habe ich trotzdem einen guten Schuss Öl aus der Flasche benutzt. Ich werde das Öl bestimmt noch mal testen, aber für dieses Gericht hat es mir nicht ausgereicht.

Zurück zum Rezept. Die Zwiebel in dem heißen Öl kurz anbraten, bis sie etwas Farbe annimmt. Anschließend die Möhren und nach etwa 3 - 5 Minuten auch den Fenchel zufügen. Mit 2 EL Zitronensaft ablöschen, die französische Kräutermischung über dem Gemüse verteilen und kurz ziehen lassen. Dann den Reis zufügen und glasig dünsten.
 
  

Den restlichen Zitronensaft sowie nach und nach jeweils eine Kelle Brühe zufügen und bei mittlerer Hitze ohne Deckel köcheln lassen. Ein Risotto muss ständig gerührt werden. Sobald die Brühe eingezogen ist, muss wieder eine neue Kelle zugefügt werden. Diesen Vorgang wiederholt man solange, bis der Reis gar ist. Im Idealfall sollte die Menge an Brühe genau passen. Manchmal bleibt aber etwas Flüssigkeit über oder man muss mehr zufügen. Bei mir hat es dieses Mal genau gepasst. Das fertige Risotto bei Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe hier gar nicht mehr nachgewürzt. Durch die Kräutermischung und die salzige Brühe hat das Gericht perfekt geschmeckt.

Die Garnelen in einer separaten Pfanne nach Packungsanleitung zubereiten.

Das Risotto auf einem Teller anrichten. Mit Fenchelgrün und Parmesan bestreuen und mit den Garnelen zusammen servieren. 
 

 
Die meisten Risottorezepte werden mit Wein zubereitet. Da unsere kleine Tochter meistens alles essen will, was auf unserem Teller ist, habe ich bewusst auf den Wein verzichtet. Zwar wollte sie am Ende sowieso nichts von dem Risotto essen und hat sich stattdessen auf die Garnelen gestürzt, aber das konnte ich ja nicht ahnen :) Ansonsten kann man kurz vor Ende der Garzeit auch noch ein Stück Butter und Parmesan unterrühren und kurz ziehen lassen. Auch darauf habe ich wegen den Allergien meiner Tochter verzichtet.

Und obwohl es viele Möglichkeiten gäbe, das Gericht zu verfeinern (Wein, Butter, etc.) muss ich sagen, dass es uns (meinem Mann und mir) - genau so wie es war – unglaublich gut geschmeckt hat. Ich hatte vorher noch nie Fenchel gegessen und war mir gar nicht sicher, ob ich es mögen werde. Aber der Geschmack war dezent und mit der Süße der Möhren genau passen. Und da ich Risotto sowieso unheimlich gerne esse, ist das eine perfekte Kombination, die es bei uns bestimmt öfter geben wird.

 
Beim nächsten Rezept wollte ich mich ganz der Kräutermischung widmen und habe erst mal – wie auf der Verpackung empfohlen - eine Kräuterbutter hergestellt. 
 
Naja nicht ganz wie auf der Verpackung, da hier 250g Butter und 2 Esslöffel Kräutermischung verwendet werden. Ich habe zum Testen und als i-Tüpfelchen für einen gebratenen Lachs nur eine kleine Menge mit 60g Butter, 1 Teelöffel Kräutermischung und 1 Teelöffel Zitronensaft hergestellt und natürlich gleich auf einem Stück Toast ausprobiert. 
 

Es schmeckt auf jeden Fall nach Kräuterbutter, aber nicht zu intensiv nach Knoblauch. Klar kann man diese schnelle Kräuterbutter nicht mit „richtig“ selbstgemachter Kräuterbutter mit Knoblauch und frischen Kräutern vergleichen. Aber es ist wirklich eine schnelle Alternative, die man problemlos auch mal kurzfristig herstellen kann. Ich finde es auch bei manchen Gelegenheiten gar nicht so schlecht, wenn nur ein dezenter Knoblauchgeschmack herauskommt. Das Schöne ist, dass man die Basis auch mit ein wenig frischem Knoblauch und ein paar Kräutern aufpeppen kann.

Für den gebratenen Lachs habe ich 500g TK-Lachs (über Nacht) auftauen lassen. Die Lachsstücke habe ich mit etwas Zitronensaft, 2 TL der Kräutermischung und ein wenig Olivenölspray „mariniert. 
 

In heißem Olivenöl von beiden Seiten kurz durchbraten, nochmal mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit etwas Kräuterbutter servieren. 



 
Hier fehlte mir irgendwie ein bisschen Pep. Beim nächsten Mal werde ich den Lachs auf jeden Fall noch salzen.

Als Beilage gab es das restliche Fenchel-Möhren-Risotto vom Vortag :)

 



Vielen Dank an Boomers Gourmet für die Kooperation!


Und da ein Risotto hervorragend zum Thema Länderküche passt, reiche ich das Rezept für den September Blog-Event von Schätze aus meiner Küche ein.


Eure Yvonne

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