Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Freitag, 23. August 2013

Zucchinisuppe

Diejenigen, die mir bei Facebook folgen, haben schon vor ein paar Tagen mitgekriegt, dass ich wieder eine Monsterzucchini von Schwiegermutter bekommen habe. 
 Auf meine Frage, was ich damit machen soll, wurden mir mehrere Vorschläge gemacht, wie z.B. gefüllte Zucchini, Zucchini fritters oder Zucchinikuchen.

Ich habe zuerst mit den Zucchini fritters von Backen macht froh geliebäugelt, aber irgendwie hatte ich einfach keine Lust auf Bratfett und -gestank in der Küche :) Außerdem wollte ich für zwei Tage kochen und am besten auch noch etwas, was meine Tochter essen kann. (Und gegen Eier ist sie leider auch allergisch) Aber das Rezept behalte ich trotzdem im Hinterkopf :)

Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, was den nun aus meiner Zucchini geworden ist :) Nun ja, ich habe beschlossen einen Teil für Zucchinisuppe zu verwenden. 



Für die Zucchinisuppe habe ich mich von einem Rezept für Zucchinisuppe und einem Rezept für Karottensuppe inspirieren lassen, um daraus meine eigene Kreation zu machen:

Zutaten

1kg Zucchini
2 Zwiebeln
1 große Knoblauchzehe
2 Kartoffeln
Olivenöl
1,5l Gemüsebrühe
50g Schlagsahne (hier: vegane Sahne von Alpro)
Salz, Pfeffer
1 Prise Zimt
Cayennepfeffer, Thymiangewürz, Paprika (edelsüß),
1 Prise Zucker (hab ich vergessen)
1–2 EL Zitronensaft
3Scheiben Vollkorntoastbrot
1 Handvoll Petersilienblätter (gehackt)
20 g Parmesan, dünn gehobelt (hab ich weggelassen)

Zubereitung

Backofen auf 200° Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Zucchini waschen und bearbeiten. Im Gegensatz zu kleinen Exemplaren, müssen bei einer Monsterzucchini die Kerne entfernt werden, da diese so groß wie Kürbiskerne sind.


Ca. 400g von der Zucchini in Stücke schneiden, auf einem Backblech verteilen, salzen und pfeffern und im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten goldbraun rösten. 


Die restliche Zucchini schälen (bei kleinen Exemplaren kann man die Schale dran lassen) und fein raspeln.

 
In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. 
Kartoffel ebenfalls schälen und fein raspeln.
Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Kartoffelraspel dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, den Deckel auflegen, aufkochen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.
Toastbrot fein zerbröseln, in eine verschließbare Schüssel füllen, salzen, mit Olivenöl beträufeln und gut durchschütteln. Dann auf einem mit Backpapier belegtem Blech verteilen.


 Die Zucchini aus dem Ofen nehmen und zusammen mit der rohen Zucchini zur Suppe geben, mit den Gewürzen abschmecken und weitere 5 – 10 Minuten kochen lassen.
Die Brotkrümmel für ca. 10 Minuten im Backofen knusprig rösten.
Suppe vom Herd nehmen. Sahne dazugeben. Alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Evtl. noch mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.
Die Suppe in tiefen Tellern anrichten. Mit Petersilie, Bröseln und ggf. Parmesan bestreuen.


Die Suppe hat mir gut geschmeckt und war ruck zuck fertig. Hätte ich etwas weniger Cayennepfeffer verwendet, dann hätte sie mir bestimmt auch sehr gut geschmeckt :) Ich esse ja eigentlich überhaupt keine scharfen Sachen und bin meistens auch sehr vorsichtig beim Würzen der Gerichte, aber heute hab ich es wohl irgendwie zu gut gemeint. Für alle, die scharfes Essen mögen, war die Suppe perfekt gewürzt. Ich werde die restliche Suppe wahrscheinlich noch mit Wasser oder Sahne strecken, um die Schärfe ein wenig abzumildern :)


Alle die nicht auf Milchprodukte allergisch sind, dürfen natürlich auch normale Sahne verwenden und ruhig auch mehr. Im Rezept von Steffen Henssler sind 150g Sahne enthalten. Ich habe bewusst nur 50g Sojasahne genommen, da ich bisher noch keine Sojasahne benutzt habe und nicht wusste, wie es sich geschmacklich auswirkt. Man kann die Sahne bestimmt auch ganz weglassen, dann wird es wahrscheinlich nicht so cremig?

Wie ich den Rest verarbeitet habe, erfahrt ihr morgen :)

Mit diesem Rezept möchte ich bei dem Blog-Event von kochtopf teilnehmen: 


Eure Yvonne

Kommentare:

  1. Hey hey, Bratfett und Gestank gabs da gar nicht! Tss! :) Lieb, dass du mich verlinkt hast und schön, dass du mit dem Rezept liebäugelst. Ich werd mich gleich mal bei Fb revangieren und das teilen:) Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen
  2. Klingt köstlich und die Prise Zimt in der Suppe gefällt mir! Danke fürs Mitmachen am Event!

    AntwortenLöschen
  3. Das mit den Brotkrümeln ist eine gute Idee sie selber zu machen. :) Mit Zimt werde ich auch mal versuchen. Bisher habe ich immer zusätzlich zu den anderen Gewürzen Ingwer und Curry reingemacht.

    LG Kathrin

    AntwortenLöschen