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Samstag, 17. August 2013

Pflaumen- und Aprikosen-Blech-Kuchen

Auf meiner Facebook-Seite hatte ich vor zwei Wochen schon von Omas tollem Pflaumenkuchen erzählt (Omas Pflaumenkuchen) und ihr Rezept mit euch geteilt. Aber es hat mir keine Ruhe gelassen, dass ich ein Rezept weitergebe, welches ich selbst noch nicht ausprobiert habe. Gestern hat sich die Gelegenheit geboten, wieder zu backen und schnell war klar, dass ich Omas Kuchen ausprobieren musste. 


Hier also das (angepasste) Rezept und meine Ergebnisse:

Zutaten für ein Blech:

Teig:
2 Eier
200ml Sahne
250g Zucker
300g Mehl
½ Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 Fläschchen Bittermandelaroma (nach Belieben auch andere Aromen möglich)
1 TL Vanilleextrakt (in Omas Rezept nicht enthalten, aber ich muss ja überall meinen Senf zu tun)

Belag:
900g Aprikosen + 900g Pflaumen (bei mir hat die Menge für zwei Backbleche gereicht, siehe weiter unten)
1 Handvoll Johannisbeeren

Streusel:
300g Mehl
300g Zucker
200g Butter (oder wie ich: Pflanzenmargarine)
1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung:

1.) Den Backofen auf 200° Grad vorheizen. Sahne mit Zucker halb steif schlagen. 
Die Eier einzeln jeweils 1⁄2 Min. gut unterrühren. Mehl, Backpulver, Vanilleextrakt und 
1 Prise Salz mischen, zur Sahnemischung geben und kurz unterrü̈hren, bis die Zutaten sich 
gerade verbunden haben.
2.) Obst waschen, halbieren und entkernen. Evtl. auch in Viertel schneiden.
3.) Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen. Aprikosen und Pflaumen fächerartig darauf legen. In den Zwischenräumen Johannisbeeren verteilen.
4.) Die Streusel aus den übrigen Zutaten kneten und auf dem Obst verteilen. Im heißen Ofen bei 
200° Grad (Ober- und Unterhitze) 35 - 40 Min. backen.




Soviel zur Theorie. In der Praxis sah es so aus, dass ich das gesamte Obst klein geschnitten hatte und nur die Hälfte davon auf mein Blech gepasst hat. Vielleicht habe ich den Teig einfach zu sparsam belegt? Aber für meine Verhältnisse war da schon genug Obst drauf. Auch von dem Streuselteig habe ich bestimmt nur die Hälfte verbraucht. Das war aber gar nicht so schlimm, da ich den Teig sowieso mit Margarine zubereitet hatte und somit aus dem Rest noch einen veganen Streuselkuchen für meine Tochter backen konnte.

Aber was macht man nun mit etwa 900g klein geschnittenem Obst? Na klar...einfach noch ein Blech backen. Blöd nur, wenn man kein Mehl mehr im Haus hat :( Wie gut, dass ich so liebe Nachbarn habe, die mir bei fehlenden Zutaten immer wieder aushelfen :) Beim zweiten Blech habe ich kein Vanilleextrakt verwendet und das Bittermandelaroma durch Orangenaroma ersetzt. Für die Streusel habe ich dann nur 165g Mehl, 160g Zucker und 110g Butter verwendet.


Mein Fazit: Der Teig ist total fluffig, schnell gemacht und kann auch gut variiert werden. Vielleicht auch mal mit Mandeln? Der Kuchen hat sehr lecker geschmeckt, aber ich muss trotzdem sagen, dass er nicht mit dem Original von Oma mithalten kann. 
 

 
Lustigerweise hatte Oma gestern ebenfalls den gleichen Kuchen – jedoch mit geriebenem Apfel + Zimt als Belag – gemacht und so konnte ich direkt vergleichen. Natürlich möchte ich euch das Bild von Omas Kuchen nicht vorenthalten. 


Wie ihr seht, bestehen durchaus optische Unterschiede und meine Streusel waren definitiv nicht so toll wie die auf Omas Kuchen :( Vielleicht hätte ich mich einfach an die Mengenangaben von Oma halten sollen? :)

Ich freue mich übrigens immer über eure Kommentare und wünsche allen ein schönes Wochenende.

Eure Yvonne

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